22
Jan
2008

Ein hohes Einkommen ist keine Garantie dafür, daß in einer Arbeitsgemeinschaft bessere Leistungen erbracht werden - es kommt auf die persönliche Motivation, und auch auf das soziale Verhalten besserverdienender Vorgesetzter im Arbeitsumfeld an

Bedrängt und gesichtslos

(ein Artikel aus der Sparte Extra der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.1.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Wenn ein Mensch an seinem Arbeitsplatz bedrängt wird, ermatten geschwind Kräfte und Selbstwertgefühle. Verknotet sich dies zu einem Filz, beginnt er, an seinem eigenen Verständnis der Dinge zu zweifeln.

Jeder vierte finnische Arbeitnehmer wurde, oder wird gegenwärtig, seiner eigenen Einschätzung nach am Arbeitsplatz drangsaliert.

Wir baten unsere Leser um Erfahrungen davon, wie es ist, wenn man zu einem Dorn im Auge des Arbeitgebers, des Vormannes oder der Kollegen geworden ist.

Es trafen mehrere Schreiben bei uns ein. Die Geschichten waren alle lang und schmucklos. Sie haben miteinander manch einen Umstand gemein. Es klang aus allen ein Erschöpftsein und eine geistige Unterwerfung des Schreibenden an. Etwas gemeinsames war vor allem die unbedingte Forderung danach, anonym zu bleiben.

- Ich möchte nicht mit meinem Namen und meinem Gesicht hervortreten. Mein Peiniger ist eine Person, die sich sehr gut dazu anschicken könnte, mir das Leben schwer zu machen, gibt eine vierzigjährige Büroangestellte als Grund dafür an, sich mit ihrer Identität im verborgenen zu halten.

Nennen wir sie einfach mal Liisa.

Liisa ist seit ein paar Monaten arbeitslos. Das Arbeitsverhältnis, das über mehrere Jahre bestanden hatte, kam durch ihre eigene Kündigung zu einem Ende. Liisa hatte es an ihrem Arbeitsplatz nicht mehr so lange ausgehalten, als daß sie vor der letzten Entlohnung bereits eine neue Arbeitsstelle gefunden hätte. Nun hat sie mit der Tatsache zu kämpfen, daß sie drei Monate von nirgendwoher Geld zu beziehen hat. Gemäß der Auslegung des im Arbeitsamt von Turku amtierenden Arbeitkräfteausschußes hätte sie ohne stichhaltigen Grund gekündigt.

In dessen Entschluß ist zu lesen, daß eine Arbeitslosenunterstützung nicht bezahlt werden könne, da "die Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf eigenen Wunsch hin arbeitskräftepolitisch nicht begründet ist".

Vor dem Glückwunsch fürs neue Jahr wird in dem Schreiben daran erinnert, daß "in Bezug auf diese Stellungnahme durch Einreichen eines Einspruches eine Änderung angestrebt werden kann".

Eine genaue Ziffer derer, die in Finnland sich aufgrund von Belästigungen am Arbeitsplatz veranlaßt sahen, ihre Arbeit niederzulegen, gibt es nicht.

- Schwierige Frage. Der eigentliche Grund einer Kündigung tritt nicht unbedingt immer zum Vorschein. Bei der Führung zu einer Berufswahl hin sind sporadisch Fälle davon aufgetaucht, aber oft suchen die Leute nach einem neuen Arbeitsplatz, bevor sie den alten aufgegeben haben, gibt die Branchenleiterin des Arbeitsamts Turku Jaana Apiainen zu bedenken.

Manchmal passiert es sogar, daß die Arbeitslaufbahn eines Drangsalierten zu einem jähen Ende kommt. Die beratende psychiatrische Spezialkrankenpflegerin der Stadt Turku Birgitta Varhainen hat beobachtet, daß im schlimmsten Fall ein solches Opfer von Drangsalierungen derartig üble Gefühle befallen können, daß die Person für längere Zeit seine Arbeitsfähigkeit einbüßt.

Unbehagen erwächst aus einer als ungerecht empfundenen Behandlung und, im Zuge davon, aus dem Mürbewerden des eigenen Selbstwertgefühls als Mensch und dem Respekt vor der eigenen Person.

- Die Person fühlt sich, als daß sie keinen Wert hätte, und ihr Dasein als hoffnungslos erschiene. In der Betreuungsarbeit kommt es darauf an, herauszustellen, daß der Mensch mehr ist als nur ein "Arbeitstier", betont Varhainen.

Angelegenheiten, die mit Belästigungen am Arbeitsplatz zu tun haben, kommen in ihrer Arbeit allwöchentlich vor.

Der Peiniger von Liisa, die eine Ausbildung zum Volkswirt erhalten hatte, war ihr Vorgesetzter gewesen, der zugleich der Geschäftsleiter einer Firma mit ein paar Dutzend Beschäftigten ist.

Nach Meinung von Liisa fingen die Schwierigkeiten bereits vor längerer Zeit an. Der Geschäftsleiter hätte von seinen Untergebenen gefordert, daß sie sich voll und ganz ihrer Arbeit und ihrer Arbeitsstelle widmeten. Zum Beispiel wären sie angehalten gewesen, an allen in der freien Zeit stattfindenden Feierlichkeiten teilzunehmen.

- War man mal nicht aufgekreuzt, hatte man erklären müssen, warum nicht, und es konnte die Angelegenheit durchaus während eines gemeinsamen Treffens zur Sprache gebracht werden.

Nach Anschauung von Liisa laufen die Dinge so ab, daß, je enger das Verhältnis zum Geschäftsleiter ist, einer umso mehr Vorteile hat und umso weniger eingrenzend dann auch die Regeln sind. Dies verursache den Argwohn der anderen.

Im Laufe der Zeit erkrankte Liisa an einer Beeinträchtigung durch die aus der Arbeit resultierende Überbelastung. Durch längere, aufgrund von Krankheit aufgekommene Arbeitsausfälle machte man sich beim Geschäftsleiter sehr unbeliebt.

- Während meines Krankenstandes lief er im Büro von Zimmer zu Zimmer herum und gab bekannt, daß "wir eine solche Beschäftigte hier nicht haben können," führt Liisa weiter auf.

Die Sprüche und Redensarten waren für Liisa niederschmetternd, und es wurde bei ihr ein mittelschwerer, depressiver Zustand festgestellt. Sie hebt hervor, daß sie gewaltige Gewissensbisse verspürte wegen ihrer Krankheit und ihres Fernbleibens von der Arbeit.

- In einem Telefongespräch sagte es der Geschäftsleiter gleich direkt, daß er hoffte, ich würde kündigen.

Nach ihrer Genesung kehrte Liisa an ihren Arbeitsplatz nochmal zurück. Das eigene alte Arbeitszimmer gab es aber nicht mehr, all ihre Sachen waren in Schubladen zusammengerafft und im Flur abgestellt worden.

Die Arbeitskameraden unterstützten Liisa und setzten den Geschäftsleiter unter Druck, woraufhin dieser Liisa einen gerümpelhaldenartigen Arbeitsraum zuwies. Als nächstes forderte der Leiter Liisa auf, ihre Arbeitszeiten anders zu gestalten, anders als diese im Arbeitsvertrag vermerkt waren. Das war der letzte Tropfen, der das Faß zum Überlaufen gebracht hatte.

Am allermeisten sind seelische Gewaltsamkeiten in der Gesundheitspflege-, Sozialbetreuungs- und der Lehramtsbranche offenkundig geworden. Am allerwenigsten treten sie an solchen Arbeitsplätzen auf, in denen die Arbeiten gut organisiert sind, es genügend Personal gibt, hinreichend über Probleme der Arbeit diskutiert wird und es beim Durchreichen von Informationen keine Behinderungen gibt.

An einigen Arbeitsplätzen, hauptsächlich im Lager der öffentlichen Verwaltung, sind klare Richtlinien, ein sogenanntes Kontrollmuster, aufgestellt für den Fall von unsachgemäßem Verhalten einzelner Beteiligter. Auf dem Arbeitsfeld von Liisa hat es so etwas nicht gegeben.

- Über Belästigungen am Arbeitsplatz ist lange Zeit noch nicht einmal gesprochen worden. Im Zuge der Verkomplizierung der Arbeitswelt sind die Strukturen insoweit bis ins Extrem gezogen worden, daß nun alle Dinge, die Einfluß haben auf die Rentabilität der Produktion, willentlich hervorgebracht werden, fügt Gebietsleiter Jyrki Liesivuori aus dem Institut für Gesundheit am Arbeitsplatz abwägend hinzu.

Gemäß seiner Sicht komme es bei sämtlichen Organisationen zu irgendwelchen Bedrängnissen, und Menschen, die diesem ausgesetzt sind, wären alle irgendwie schutzlos.

- Dem, der beschuldigt wird, fällt es schwer, sich zu verteidigen, denn die Sympathien liegen auf empfindliche Weise auf der Seite des Schwächeren, wie er die Dinge sieht.

Liesivuori hofft nur, daß Finnland in der Kriminalisierung des Sachverhalts nicht dem Beispiel der USA folgen würde.

- Dort sind Menschen in leitenden Positionen stets und ständig gut daran beraten, in Dingen, die mit dem Umgang von Menschen untereinander zu tun haben, Vorsicht walten zu lassen - wen darf man es wagen, anzurufen, mit wem zusammen darf man sich im gleichen Zimmer blicken lassen - zumal diese dort sogleich zu Gericht getragen werden.

Auch in den Gerichtshöfen Finnlands sind über solche Fällen bereits Urteile gefällt worden.

Das Gesetz zur Sicherheit am Arbeitsplatz ist zu Beginn des Jahres 2003 in einer Form erneuert worden, die den Begriff des Schutzes bei der Arbeit erweitert hat, indem letzterer nicht nur den leiblichen Schutz umfaßt, sondern auch einen psychisch-mentalen Schutz miteinbezieht.

Mit dem Gesetzeswandel haben auch die Kontaktaufnahmen zu den Arbeitsschutzkreisstellen zugenommen. In den Ämtern von Turku und Pori wird ungefähr 200 Mal im Jahr um Rat nachgesucht, während es gute 50 in einem Jahr gibt von tieferschürfenden Anstrengungen bei Fragen, ob gemäß dem Gesetz vorgegangen worden sei.

- Ist eine Person zum Objekt von Drangsalierungen geworden, kann sie dies aber nicht nachweisen, besteht die Gefahr, daß das Leben zunehmend in den Sog der Angelegenheit, und so dieser Mensch in eine Zwickmühle gerät. Vom Standpunkt der eigenen Lebensführung her wäre es aber weitaus besser, so schnell wie möglich darüber hinwegzukommen, denn, ist man erst einmal der Rachsucht anheimgefallen, kommen selbstzerstörerische Elemente mit ins Spiel. Entweder muß man nachgeben oder sich aus der Arbeitsgemeinschaft entfernen, wie der Kreisstellenleiter Seppo Pekkala der Arbeitsschutzkreisstelle von Turku und Pori rät.

Liisa sucht sich zur Zeit eine neue Arbeit und lebt von ihrem Ersparten. Ihr Gemütszustand wechselt von hoffnungsvoll bis bedrückt.

Nach Ansicht von Liisa ist es etwas schlimmeres, zum Objekt der Bedrängnis durch einen Vorgesetzten zu werden, als durch einen Mitarbeiter.

- Arbeitskollegen trauen sich doch nicht, den Mund aufzumachen und einen zu verteidigen, denn sie befürchten, als nächstes selber an die Reihe zu kommen.

Auch über ihr eigenes Verhalten hat Liisa nachgedacht.

- Ich bin eben kein Duckmäuser, ich stehe für meine eigenen Meinungen ein, und ich spreche diese auch laut aus. Das ist nicht immer ganz vernünftig, wie sie mittlerweile denkt.

Sie gesteht, daß sie unter Schuldgefühlen und einem schlechten Gewissen zu leiden hat, deswegen, daß sie jetzt arbeitslos ist.

- Ich muß mir selbst gut zureden und mir versichern, daß ich nichts falsches getan habe, sondern daß ich einfach gezwungen war, zu kündigen, da die Situation geistig-seelisch mir über meine Kräfte ging.

Mervi Luotonen

19
Jan
2008

Wirtschaftlich richtig rechnen wird sich so richtig wohl erst eine Welt, die so ganz ohne Geld abläuft, indem an deren Umtriebigkeiten jeder einzelne verantwortlich mitarbeiten wird, auf die eine oder andere Art

Verzerrten Gemeinsinn wird auch kein Henkersgroschen versüssen können

Das Schicksal der Zuckerfabrik von Säkylä stand zunächst noch offen

(ein Artikel aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.1.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Die Zukunft der Zuckerfabrik von Säkylä [Anm.: die einzige für ganz Finnland] ist noch immer offen. Es haben sich innerhalb einer befristeten Zeit nicht auseichend viele Bauern gemeldet, die gewillt wären, den Zuckerrübenanbau auch weiterhin zu betreiben, verlautete es am gestrigen Donnerstag aus Kreisen der Firma Sucros, die im Besitze der Fabrik ist. Sucros wird im Laufe der kommenden Woche die Bereitschaft in Bezug auf den Weiteranbau im Falle der Landwirte abklären, die auf die Anfrage keine Antwort eingereicht hatten. Das Schicksal der Fabrik dürfte sich anfangs Februar entscheiden, wenn die Lagen der Gehöfte von den Landwirten klargeworden sind, die den Anbau aufrechterhalten wollen, wird in der Firma geschätzt. Die Existenz der Fabrik in Säkylä kam unter Bedrohung, als die EU im letzten September beschloß, mit Hilfe von Unterstützungen bei Aufgabe des Zuckerrübenanbaus die Zuckerproduktion auf dem Gebiet der Union einzudämmen.

16
Jan
2008

So, könnte man sich vorstellen, fängt das wohl mit dem Geldabschaffen langsam an - zuerst so richtig zart und leise, da sich seiner noch gänzlich unbewußt als Bewegung, dem langfristigen Ziele entgegen sich vortastend, einer inneren Notwendigkeit zunächst nur folgend, und ohne auch, daß irgendeiner anfangs bereits etwas davon ahnte, wohin, zu welchem großen allgemeinmenschlichen Glücke, "Sperenzchen" von heute wie Versteigerungen zum niedrigsten Preis führten, so die Menschen nur die Fäden aufgreifen wollten und untereinander bündeln

Das niedrigste Angebot trägt als den Gewinn einen Platz zum Wohnen davon

(ein Bericht aus der Sparte Zeitgemäßes der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 15.1.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Bidster.com versteigtert [in Finnland] zum niedrigsten Preis eine Wohnung im Wert von 180'000 Euro. Im besten Fall kann der Gewinner bei der Auktion die Wohnung für einen einzigen Cent einlösen.

Die Wohnung wird keine sein, die im vorhinein bestimmt worden wäre, sondern es kann diese, wo auch immer in Finnland man es wünschte, eingestanden werden. Bei dem gegenwärtigen Wohnungsmarkt könnte die Wohnung ein luxuriöses Einzimmerapartment im Helsinkier Stadtviertel Eira sein, oder gar ein aus Holz gefertigtes Lustschlößchen von 400 Quadratmetern in Laitila.

Die Auktion fängt am Mittwoch, den 16.1., an und endet am 25.2.2008. Das Objekt dieser Versteigerung ist das bisher preiswerteste in der Geschichte von Bidster. Das Unternehmen, das jetzt ein knappes Jahr in Finnland tätig ist, hat zuvor bereits unter anderen Dingen Flachbrust-Fernseher, Sportswagen, Reisen und Geschenkkarten über Versteigerungen zum niedrigsten Preis [in Finnland] unter die Leute gebracht.

15
Jan
2008

Wer hatte da gehustet, es gäbe grundsätzlich im Volke keine Bereitschaft, fortan ganz ohne Geld auszukommen, und daß nicht alle freiwillig und umsonst auf ihren Posten weiterschufteten?

Mit freiwilligem Mitarbeiten bei anderen kann man sich nicht über Wasser halten

(ein Beitrag aus der Sparte der Meinungen der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 15.1.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Es werden heute Leute in Altenheime, Krankenhäuser und andere Pflegeinstitutionen zur Verrichtung von Arbeit auf rein ehrenhaft angenommene Gefälligkeits-Posten gedrängt, um sich dort mit Arbeiten zu beschäftigen, für deren Erledigung das richtige Personal keine Zeit mehr hat. Ein an und für sich schöner Gedanke, aber als nächstes wird man wohl auch bei den [Fluggestell-] Montierern bei Finnair eigens solche Menschenfreunde, die gratis mit Hand anlegen, dann auch auf Werften ebenso hilfsreiche Geister vom Dienst, die dann als Elektroinstallateur/Schweißer wirken, sowie auch für den Bau die Zimmerer aus der freiwilligen Bürgerhilfe organisieren, und diese müßten dann freilich alle auch kostenlos und frei ihre Arbeiten machen. So könnte man sich teures Personal einsparen.

Bald werden wohl wir alle unsere Zeit damit nur noch verbringen, als Kumpel bei Kumpels zu arbeiten, wie soll einer aber dabei zu seinen Brötchen kommen?


Einer, der auch freiwillig mitarbeitet

10
Jan
2008

Frustrierter Aufschrei eines 'verhinderten Geldabschaffers'

Mein Brief an den für das Manager-Magazin schreibenden Wirtschaftsexperten Kai Lange

Warnung: Zeit zur Umbesinnung auf ein gänzlich neues Wirtschaften langsam greifbar nahe

Sehr geehrter Herr Lange,

habe Ihren Artikel 'Amerikas Konsumenten droht der Plastikgeld-GAU' mit etwas besorgtem Interesse gelesen. Das darin aufgezeichnete düstere Bild scheint ja doch eher eine allgemeine Lage der Geldwirtschaft aufzuzeigen, die wohl bestimmt nur schwerlich wieder rückgängig zu machen ist und in der näheren Zukunft noch entschieden an Brisanz gewinnen dürfte.

Fragt man nun sich einmal, wohin diese mittlerweile angehobene, schlimme Entwicklung auf den Finanzmärkten der Welt in zweihundert Jahren geführt haben würde, kommt einem leicht das Grausen, da sehr gut zu befürchten steht, daß über kurz oder lang noch das ganze System des Wirtschaftens mit den Zahlungsmitteln zusammenbrechen wird.

Herr Lange, Sie scheinen mir doch ein Mann mit dem gehörigen Weitblick zu sein. Könnte es nicht sein, daß ich in Ihnen jemanden gewinnen könnte, der endlich als erwachsener Mensch seine Sinne dafür öffnete, um sich einmal ernsthaft auch mit der Abschaffung des Geldes und der Ersetzung dessen und des gegenwärtig weltweit vorherrschenden Zahlungsmittelwirtschaftssystems durch ein gänzlich neu einzusetzendes panvoluntaristisches Miteinander aller Menschen auf der Erde durchwegs bei allem Nehmen und Geben aller mit- und untereinander auseinandersetzte, wobei bei einem solchen neuartigen Wirtschaften denkbar sämtliche Arbeiten und Dienstleistungen durch alle kostenlos, je nach gelerntem Können und geschulten Ambitionen des einzelnen, zur Verfügung gestellt, die Grundbedürfnisse aller kostenlos bestritten und verteilt und alle Luxusgüter der Welt nicht mehr an die zahlungskräftigsten, sondern an die glücklichen Gewinner unterhaltsamer Volksverlosungen fallen würden?

Helfen Sie mir bitte, Herr Lange, falls ja und Sie sich dafür öffnen wollten, bei der Aufarbeitung und Gestaltung der Publikation meines elektronischen Magazins "Eine Welt so ganz ohne Geld" mit fachmännischen Tipps und Ratschlägen von Ihrer Warte aus als Experte der Volkswirtschaft im Hinblick auf die Verbesserung von dessen Publikumswirksamkeit, um dem Gedanken einer real zu vollziehenden Abschaffung des Geldes im Volke so eine Gotteschance zu geben, und eventuell, so Gott will, auch zum Keimen zu bringen.

Besagtes Magazin befindet sich zurzeit auf https://libidopter.twoday.net ein.

Mit hochachtungsvollen Grüßen
Erhard Lang

Lasset uns das kapitalistische System überwinden, ehe es zu spät ist!!

mit-klarer-Sicht-auf-den-Augen-einer-rosigen-Zujunft-entgegenblickend

Ein neues Wirtschaftssystem zu entwickeln, welches gänzlich ohne den Zahlungsverkehr von Geldmitteln auskommt, dürfte zugegebenermassen nicht ganz einfach sein, dürfte aber bestimmt immerhin einfacher sein als die Entwicklung von Geräten der modernen Kommunikationstechnologie, wie zum Beispiel die von mobilen Telefonen, Computern und dergleichen. Die Sache ist doch nur die, dass die Menschen, die am Ruder sitzen, es einfach nicht zulassen wollen.

Solange es keinen Druck von unten her, vom Volke und dessen Massen also, gab, wollte keiner auch glauben, dass der Kommunismus je weichen würde. Genauso, denke ich, verhält es sich auch mit der Abschaffung des Geldes, bzw. des Kapitalismus.

Die Suppe wird nie so heiß gegessen wie sie gekocht wird, aber man könnte etwas kochen, was für alle Menschen der Welt viel schmackhafter wäre - eine Neue Zeit, die ohne die allfälligen, fast allen so schwerlich zufallenden Moneten auskommt!

Mexikanische-Geschwister

Sind denn die Menschen nicht mehr länger Herr im eigenen Haushalt, sondern nur noch Spielball aller möglichen Vorgänge draußen auf der Straße oder in anderer Leute Häuser?

Im Zuge der Preisverteuerung des Getreides haben gleich wieder allerlei apokalyptische Propheten mit allerhand düsteren Prognosen hinsichtlich Preissteigerungen der meisten Lebensmittel sich auf den Plan gerufen gefühlt. Darf oder soll man denselbigen, was deren horrende Vorhersagen betrifft, Glauben schenken? Ja, dürfen darf man schon, nur wundern darf man sich dann hinterher aber nicht, wenn genau das dann eingetreten ist, was man allzu gerne nicht hätte glauben wollen, aber dennoch geglaubt hat, nur weil man des Glaubens war, daß diese Vorhersagen von Propheten stammten, die, mit höchsten Gottes Gnaden ausgerüstet, nur dem Unabdingbaren das jeweilig unausbleibliche Wort redeten, und nicht wußten, daß es sich bei diesen Propheten eigentlich um gar keine Propheten handelt, sondern, daß genau ebendiese die wüsten, üblen Macher sind, die die Marionettenstränge in ihren skrupellosen Händen halten, die eben auch die Lebensmittelpreise nicht nur in die Zukunft hineinprojizieren, sondern sehr wohl in der Gegenwart - heute und jetzt - zu ihrem eigenen Vorteil und dem der Großen in der Branche zu dirigieren wissen, aber gerade nur deshalb realiter erfolgreich bei dieser ihrer für den kleinen Mann undurchsichtigen Durchsetzung ihrer Prognosen sind, da sie - tragischerweise - imstande sind, den Menschen unverschämt saftig gewaltig etwas vorzumachen, worauf die albernen Herdentiere leider meist zuhauf sich dann alle eingestellt haben werden, um somit genau in den Stallungen ebenjener vermeintlich nur vorwarnenden Weisen vom Statistischen Lager dann auf Gedeih und Verderb zu landen und einbestallt zu sein. Und alle werden sie schön brav bezahlen, immerzu zahlen und zahlen, genau wie es die "neutral-braven" Prognostiker haben wollten, und nicht anders. Insofern nicht bald mal etwas dagegen unternommen wird - in Richtung Geldabschaffen - oder zumindest dieser Artikel sich etwas zu Herzen genommen wird.

im-Amazonas-Wald-wird-gratis-aufgekocht

Aber was sagen die wirklich neutralen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Fachleute zu diesem Thema? Mir allein wollte es die eine oder der andere vielleicht gar nicht glauben.

Lassen wir deshalb einmal einen gewissen Professor Jyrki Niemi von der Abteilung für Wirtschaftsfragen bei der Forschungseinrichtung Finnlands für Land- und Lebenswirtschaft (MTT -- Maa- ja elintarvikeTalouden Tutkimuskeskus) auffahren und in derselben Sache zu Wort kommen. Was hat dieser gute Mann bei alledem zu sagen? Er müßte es schließlich am besten wissen, und in seiner Position, und als Finne obendrein vielleicht noch eher als irgendein mitteleuropäisches Schwergewicht, auch eine ehrliche Haut sein:

"Wenn der Markt [auf die Preisverteuerung des Getreides hin] effizient handeln wird, wird dies in der Preisbildung [der Lebensmittel insgesamt] keine übermäßig heftigen Auswirkungen nach sich ziehen. Das heißt, daß die Preise nicht mehr in die Höhe gehen werden, als sie aufgrund des Anwachsens der Kosten von deren Rohstoffen und anderer Kosten in die Höhe gehen müssen."

Und jetzt kommt der springende Punkt in den professionellen Beobachtungen des Wirtschaftsprofessors:

"Mir scheint es, als trachtete die Lebensmittelindustrie danach, im Soge des Anstiegs des Getreidepreises sich eine eindeutige Anhebung des allgemeinen Preisniveaus sicherzustellen."

Muß dazu noch mehr gesagt werden?!

RÜHRT EUCH LEUTE! ES KÖNNTE EINES TAGES VERDAMMT BRENZLIG WERDEN!!!

Ihr wollt bestimmt auch nicht, daß Eure Kinder und Kindeskinder die finanzpolitische Katastrophe, die auf dem eigenen Essenstisch die Bombe hochgehen lassen könnte, eines Tages erleben müssen. Deshalb ist jetzt ein Handeln angezeigt und bald von höchsten Noten. Ein gänzlich neues System muß her - je eher, desto besser - ein System, in dem alle Arbeiten freiwillig - panvoluntaristisch - verrichtet werden, sogar viel besser als je zuvor verrichtet werden, in dem es aber kein abgefeimtes Feilschen ums Geld mehr geben wird.

Leider ist das ganze kein Witz mehr, sondern nichts als die nackte Realität.

Der Mensch ist der Schmied seines Glücks.

Der-Geizige-isst-die-Suppe-so-heiss-wie-sie-gekocht-wurde
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Kennt man wirklich jeden über 3 Ecken? Die Antworten gibt's bei Yahoo! Clever. www.yahoo.de/clever

Wer hat den Buchdruck z.B. denn nun eigentlich erfunden - waren's die ollen alten Chinesen oder war's doch unser findiger deutscher Gutenberg? - Wohl eher waren's beide unabhängig voneinander! -- Aber wann wird wohl aus jenem überkochenden Schmelztiegel und all seinen alberichen Power-Pop-up-Klöpsen dieser sogenannten Neuen Welt dadrüben dieser schreckliche Dampf, über dem sich die ganze Welt das Gesicht immerzu verbrüht, endlich mit gesundem Menschenverstand ein für allemal abgelassen?

Indian-Women-Talking

In den Vereinigten Staaten werden Nachforschungen zu Patentvergehen bei Nokia angestellt

(ein Artikel aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.9.2007, übersetzt aus dem Finnischen)

Die internationale Handelskommission der Vereinigten Staaten (!?) leitet eine Untersuchung wegen möglicher Vergehen am Patentschutzrecht durch den finnischen Mobilfon-Giganten Nokia ein. Die US-amerikanische InterDigital hatte im letzten Monat ein Gesuch um Nachforschungen zur Prüfung der Angelegenheit eingereicht. Laut InterDigital verletzten gewisse von Nokia hergestellte und ins Land eingeführte 3G-Mobilfone zwei ihrer Patente. Die Firma zielt daraufhin ab, die Einfuhr des gegen das Patentrecht verstossenden Telefons zu stoppen und den Verkauf von bereits importierten Telefonen zu unterbinden. Letztes Jahr schon mußte Nokia an InterDigital 253 Millionen Dollar (ca. 185 Millionen Euro) abführen, nachdem es einen Rechtsstreit um Patentabmachungen für die 2G-Telefone verloren hatte.

P.S: Leider muß man nur allzuoft festellen, daß gerade die Geflissentlichsten in der Geldwelt, die allesamt über so viel IQ verfügen, um zu wissen, daß man als abgebrühter Karrierist stets und ständig auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein hat, auf ihren Burgen, "Amphitheatern" und "Sunset Boulevards, im Zusammenspiel mit ihren Klienten der untereren Ebenen, von denen sie zuletzt doch auch abhängig sind, oft gerade nur herzlich wenig PQ (Play Quotient) aufweisen, wenn auch ihre vornehmen Adressen noch so wohlklingend sein mögen.

Apropos von wegen der in der Überschrift von mir mit dem Adjektiv "alberich" bezeichneten "Schmelztiegel-Kraftmeier" von Übersee, um welche Charaktergrössen es in diesem Artikel hier schließlich geht: Eigentlich hieß ja der gute alte Seefahrer Vespucci, nach dessen Vornamen der Neue Kontinent damals benannt wurde, gar nicht mal "Amerigo", sondern vielmehr "Alberigo", zu gut deutsch also Alberich. Daß dennoch zum Schluß ein Amerika daraus wurde, ist lediglich einem (vorsätzlichen?) Handkopierfehler auf einem Schriftstück des deutschen Karto- und Geographen des 16. Jahrhunderts namens Waldseemüller zu verdanken....

Der Anmaßung der Welt der exklusiven Multi-Primaten des industriellen Sektors von Amerika, der in seinem sauriermäßigen Ellbogen-Draufgängertum - "wir werden es denen da drüben in der Alten Welt zeigen, wo jetzt, so es uns gibt, der Bartl seinen besten Most her hat!" nie satt werden in ihrem für andere so bedränglichen Drang, überallumher immer wieder aufs höchste Bestärkung und Anerkennung auf blendende Touren - die Augen blendende - abzufordern, den mahnenden Finger ein für allemal gewiesen

Das Leben sollte doch zu einer gemütlichen Partie werden, und nicht zu ebendem verkommen, als wie wir Heutigen es gegenwärtig dekrediert oder diktiert bekommen

Nicht in Form eines Stinkefingers ist den üblen, die gebündelten Welt-Gelderstränge an sich reißenden Gemachschaftern der besagten Albernen Reichen (Alberigo Vespuccio läßt abwinken!) der Finger von mir gezeigt worden, nein, sondern in Form einer Meinungsäußerung samt gutem Ratschlag von Mensch zu Mensch - auch Manager müssen doch Menschen sein - zu einer Standpunktfrage, die die Menschen von heute statusabhängig nahezu allesamt indirekt finanziell berührt - dadurch nämlich berührt, wie die Preise zum Beispiel von hochwertigen elektronischen Medienkommunikations-Geräten gerade durch Machenschaften von derlei spitzen Business-Köpfen künstlich sehr hoch gehalten werden, wiewohl die ausgewiesenen Gewinne der Firmen, in Anbetracht des geringen Selbstkostenaufwands der modernen Produktionsweisen, so wie z.B. im Falle von Nokia mit seinem vielfältigen Angebot in allen Kategorien von elektronischen HandyGeräten, einfachen bis höchst aufwendigen, leicht ein zeitgegebenes Senken der Preise für einzelne Modelle, alter als die zweitletzte Generation des Gesamtsortiments, durchaus zuließen, wenn eben diese amerikanischen gigantisch erfinderischen Schmalspurkrämer von überm Teich nicht da dazwischen wären, und meinten, durch ihre amerikanische Vorgewitztheit allein schon einmal berechtigt zu sein, in Nachbars Schrebergarten für mit dem Wind vom eigenen Ziehtisch weg über die Zäune hinweg fortgeblasene Sämereien, sowie nur ein Teil des Saatguts nach Meinung ebenjener also im falschen Garten aufginge, absahnen zu dürfen - ja nicht nur abzusahnen, sondern den armen Kleingärtnernachbarn regelrecht deshalb in die Zange noch nehmen zu dürfen.

Wie lange soll man sich als europäischer Sprößling eines altgewachsenen Kulturstammes, der auf ein ehrbares Ständewesen zurückgeht, und nicht nur wie bei den verdrehten schön albern aber dennoch vermeintlich richtig herum gewickelten Cowboy-Ideologen, die allenfalls auf Lumpenpack und Landstreicher als ihre Ahndl zurückblicken können, ein solches Verhalten noch bieten lassen, bevor einer in der Sache mal 's Maul aufreißt, und diesen Leuten in der Firma des gegenwärtig aktuellen Einzelfalls, also von InterDigital Electronical Solutions Inc., die hier da dahinterstecken, mitteilt, was alle denken, die nur ein bißchen nachdenken, aber leider nur die allerwenigsten sich zu sagen trauen.

Einer hat es nun ihnen gesagt, und das bin ich. Hier im folgenden weiters meine Email von heute Morgen, gerichtet an das Management von InterDigital, übersetzt aus dem Englischen, bezugnehmend auf den Stein des Anstoßes, worüber in der von mir ins Deutsche übersetzten original finnischen Nachricht eines meiner jüngsten Beiträge zu dem Fall InterDigital versus Nokia näheres berichtet wird.

THEMA:
Für ein Wiederanwenden menschenüblicher Prinzipien des fairen Zusammenspielens [fair play]

INHALT DER EMAIL:
Nach Inkenntnisnahme des essentiellen Interesses von InterDigital Electronic Solutions Co. an einer Verklagung von Nokia Telecommunications Inc. von Finnland, mit dem Ziele einer gerichtlichen Eintreibung von finanzieller Wiedergutmachung für vermeintliche Schäden, erlitten in Folge von einem Vergehen durch letztgenannte am Rechte an Patenten, die sich angeblich im Besitz von InterDigital befinden, im Zusammenhang mit zwei gesondert genannten Elektronikkomponenten, die in 3G-Mobil-Telefonen zur Anwendung kommen, die aber offensichtlich unabhängig von einander, von beiden, also von InterDigital wie aber auch von Nokia, um die gleiche Zeit herum, entworfen worden sein müssen, will ich Ihnen hier als ein aufgewachter Beobachter der Szene, anstelle von den vielen Zeitgenossen von Benutzern mobiler Telefone der mittleren und durchschnittlichen Schichten, durchaus auch von solchen von Nokia, welche auf die von den elektronischen Firmen jahrelang immer
wieder versprochenen Preisreduzierungen für Mobilfone vergeblich nur hingehalten wurden, meine persönliche Meinung schreiben. Denn mit diesem Ihrem Vorgehen von jetzt, wie oben erwähnt, hat sich nunmehr eine direkte Veranlassung ergeben, Ihre Firma einmal auf deren marktwirtschaftliche Strategie anzusprechen, wobei ich folgendes dazu zu sagen hätte:

Sehr geehrte Führungscrew von InterDigital,

besinnen Sie sich doch bitteschön um! Seien Sie doch vernünftig! Nokia war es wahrscheinlich gar nicht bewußt geworden, daß InterDigital bereits genau die Teile hatte vorab patentieren lassen, von denen bei Nokia geglaubt wurde, daß deren eigene Ingenieure dieselben als erste entworfen und entwickelt hätten. In Anbetracht der vorherrschenden Verhältnisse innerhalb der globalen Gemeinschaft aller Menschen, denen auch InterDigital ausgesetzt ist, hat die Absicht Ihrer Firma, Nokia in dieser Sache zur Kasse zu bitten, nur eine den Markt aufheizende Wirkung, die, insgesamt gesehen, mehr Schaden anrichtet als gutes tut.

Zum Schluß könnte es noch passieren, daß, anstelle davon, daß Sie Mobilgeräte von Nokia boykottierten, die mit Teilen, identisch mit einigen der Ihrigen, versehen sind, die Endverbraucher es sind, die Produkte mit Teilen von Ihnen boykottieren.

Hochachtungsvoll

Durch Geschicklichkeits- und Glücksspiele, und nicht dadurch, wer mehr Geld hat, entscheidet sich in einer Welt ohne Geld, an wen besonders wertvolle Produkte fallen

Bidster-Auktionen eine neuartige Erscheinung für den Besteuerer

Den Behörden fällt es schwer, angesichts neuer Dienstleistungen im Netz auf der Höhe der Zeit zu bleiben

(ein Bericht aus der Vorderseite der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 25.11.2007, übersetzt aus dem Finnischen [der Artikel wurde am Erscheinungstag innerhalb von ein paar Stunden aus der Zeitung aus mir nicht bekannten Gründen wieder entfernt])

Die Überwachung von im Internet ins Erscheinungsbild tretenden neuen käuflichen Diensten bereitet den Behörden Schwierigkeiten. Zum Beispiel wird im Ausschuß des Innenministeriums für Glücksspiele die Gesetzeslage zu den Bidster-On-line-Auktionen untersucht. Eigenen Angaben zufolge verfügt das im Frühjahr in Finnland an Land gegangene Bidster bereits über tausende finnische Benutzer.

Der Netz-Dienst, der Versteigerungen zum niedrigsten Preis ausübt, verblüfft aber eben auch das Finanzamt. Ende Oktober steigerte ein Student aus Helsinki einen neuen Porsche für 71,67 Euro ein. Der Wert des Autos beträgt 71'500 Euro.

- Wir haben es hier mit einer neuartigen Erscheinung zu tun, die es nicht gegeben hatte, als die gegenwärtigen Steuergesetze eingesetzt wurden, sagt die Erste Überwacherin der staatlichen Finanzverwaltung Finnlands Merja Hartikka-Simula.

Der Ausschuß des Innenministeriums für Glücksspiele interpretiert die Sachlage so, als daß Bidster die Gesetze zu den Glücksspielen bricht. Um dahin zu kommen, ein Produkt zu erstehen, muß der Auktionsteilnehmer auf das niedrigste einzelne Preisangebot vorgestoßen sein.

- Es handelt sich dabei zunächst um ein Glücksspiel, denn der Erstehen eines Gegenwerts gegen Geld basiert wenigstens zu einem Teil auf einen Zufall, wie es Oberaufseher Sari Peltopakka sieht.

Der Glücksspiele-Ausschuß bereitet im Fall Bidster eine Untersuchungspetition für die Polizei vor. Auch wie sich die Finanzbehörden verhalten werden, hängt davon ab, ob die Dienstleistung als Glücksspiel ausgelegt werden wird. Einnahmen aus Glücksspielen sind auf dem Gebiet der ETA für den Empfänger steuerfrei, wenn ein Glücksspiel gemäß der örtlichen Gesetzesverordnung vonstatten gegangen ist.

Falls es sich um kein Glücksspiel handelt, wird eine Steuer fällig, wenn ein zu einem Spottpreis erstandenes Produkt weiterverkauft wird.

Laut Peltopakka erfahren die Behörden von neuen Dienstleistungen im Netz im allgemeinen erst durch eine Kontaktaufnahme von Bürgern. Der Eingriff bei Mißständen verhält sich oft schwierig, da das Unternehmen, das die Seiten im Netz unterhält, in vielen Fällen im Ausland registriert ist.

Bidster streitet die Glücksspiel-Behauptungen ab. Der Geschäftsführende Felix Liebermann sagt, ein erfolgreiches Zum-Zug-Kommen bei den Auktionen erfordere mehr Geschick als Glück.

2
Jan
2008

Durch Besinnung auf ein weiser durchdachtes gesellschaftliches Verhalten kann jeder einzelne sich schon jetzt einmal auf das allfällige Herbeiführen einer von aller Geldwirtschaft befreiten Zeit durch zukünftige, klügere Geschlechter einstimmen

Wer fällt, steht wieder auf; deswegen nimmt im Wallen
sich doch kein Kluger vor, um aufzustehn, zu fallen.

Nimm die Gelegenheit vorn bei dem kurzen Haar,
sonst bietet hint' sie dir den kahlen Nacken dar.

Sei fleißig Tag und Nacht, und sammle Gut ins Haus!
In vielen Stunden kommt's, und geht in einer aus.

Der Krüger selber trinkt aus einem alten Krug;
denn jeden neuen, den er macht, verkauft er klug.


(Anm..: in einer geldlosen Zeit bedeutet 'verkaufen' einfach schlichtweg 'unter die Leute bringen')

Mit unverdientem Lob kannst du vielleicht beschämen,
wen du nicht konntest mit verdientem Tadel zähmen.

Am schwersten immer wird sich in der Irre fassen,
wer selbst den rechten Weg mutwillig hat verlassen.

Lern von der Erde, die du bauest, die Geduld:
Der Pflug zerreißt ihr Herz, und sie vergilt's mit Huld.

Die Rach' ist eine Lust, die währt wohl einen Tag,
die Großmut ein Gefühl, das ewig freu'n dich mag.

Bescheidenheit, ein Schmuck des Manns, steht jedem fein,
doch doppelt jenem, der Grund hätte, stolz zu sein.

Ein unbefangner Sinn benutzt die fremde Spur,
den selbstbefangenen verwirrt die eigne nur.

Was hilft es, daß du dir die fremden Weg' einprägtest?
Du gehst sie doch nie mehr, wenn du zurück sie legtest.

Nicht nur erkennen, wie gering du bist, mußt du;
du mußt zufrieden auch und freudig sein dazu.

Andernorts wuchs die Kunst, vom Sinn des Volks gefordert,
die wachsen soll bei uns, vom Herrscherwort beordert.

Blick' in die Welt hinaus, und sieh, viel andre Räder
erhalten sie im Gang, als deine Schreibefeder.

27
Dez
2007

Als Herr über das Leben, zumindest über die Bedingungen des eigenen, ist es dem Menschen freigestellt, anzunehmen, was ihm gefällt oder als Vorteil erscheint, oder abzulehnen, was er nicht mag oder was er überwinden will - und wenn's, wie im privaten Bereich, der eigene Name oder, im großen Rahmen, gar das Geld ist, das es abzuschaffen gilt

Schweden ändern ihren Familiennamen immer eifriger

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 26.12.2007, übersetzt aus dem Finnischen)

Stockholm
STT


Johanssons und Svenssons aus Schweden machen sich immer fleißiger daran, ihren als zu gemeinplätzig empfundenen Namen durch einen ausgefalleneren, stattlicher klingenden zu ersetzen. Die Behörden haben unter anderen als neuen Familiennamen Draköga (Drachenauge) und Drömskog (Traumwald) akzeptiert, berichtet das Nachrichtenbüro TT.

Schwedens Patent- und Registrationsamt PRV hat dieses Jahr nahezu 7'400 Gesuche für Namensänderungen erhalten. In den meisten der Fälle wollen die Menschen ihren Familiennamen ändern. Die Anzahl der Namensänderer ist in den letzten Jahren stetig gestiegen.

Am gewöhnlichsten kommt es vor, daß in einem Namen, der auf -sson endet, die zwei S durch ein Z ersetzt werden. So wird aus einem Svensson ein Svenzon. Jan Ekengren vom PRV berichtet, daß nicht alle mit dem ganz gewöhnlichen zufrieden sind. Dieses Jahr sind als Neuheiten neben Drakög und Drömskog als Nachnamen zum Beispiel Borste (Bürste), Gåsull (Ganswolle) und Måntroll (Mondelfe) hinzugekommen.

Gemäß dem Gesetz von Schweden darf der neue Namen keinen Anstoß erregen, noch gegen den allgemeinen Sprachgebrauch verstoßen oder ein geschützter Name sein.. Das Gesetz wird jedoch heutzutage freizügiger ausgelegt als früher, sagt die Sachverständige für Namensangelegenheiten der PRV Eva Brylla. Laut deren Aussage werde heutzutage zum Beispiel geduldet, daß ein Name ins Englische übertragen wird. So, daß aus dem Namen Strandman ein Beachman wird.

Als Vornamen sind in Schweden zum Beispiel James Bond, Tarzan und Metallica akzeptiert.

23
Dez
2007

Das Internet könnte es den Menschen so viel leichter machen, übers Geld hinwegzukommen

Meine Weihnachtspost von 2007 an einen Dichterkollegen

Hallo guter Freund,

Deine freundlichen Zeilen waren wirklich Baldrianstropfen auf meine gestresste Seele, die für jemanden, wie mich, in einer etwas getrübten Lage, einen sehr menschlichen, da positiv erfrischenden Aufruf beinhalteten, zu einer allgemein aufgelockerten Sichtweise hin im Leben, eine welche es natürlich schon schön wäre, sich gerade auch dann zu bewahren, wenn einem einmal die Stunde ein 'ausfallendes oder sonstwie hart zupackendes Los' geschlagen hat: genial und einfach cool ebenso der Vorschlag von Dir, eine mit entleerten Räumen einhergehende materielle Befreiung als einen sich anbietenden Freiraum zur Überdenkung der Dinge aufzufassen!
Insoweit, Bastian, sei's getrost, denke ich schon, Dich richtig verstanden zu haben.

Eher auch ein Dankeschön Dir dafür, wenn Du Dich nicht in meine Lage hineinversetzen konntest. Diese soll ja schließlich, da sich eben nun mal ein einzigartiger Verlust, sowie er vollzogen ist, meist nicht mehr durch Ersatz genau des gleichen, was es einmal gewesen war, beheben läßt, so schnell wie möglich überwunden werden, durch etwas Neues, wie Du wohl sehr richtig bemerkst.

Und so hat Deine aufmunternde Email denn auch genau zum richtigen Zeitpunkt hier bei mir eingeschlagen, und das seine dazu getan, mich zu einem lange nicht mehr in solcher Weise erlebten Anflug von gestalterischer Schaffenskraft zu beflügeln: es hat sich noch im Verlaufe des gleichen Tages, nachdem ich mir Deine erfreuliche Morgenpost zuführen konnte, wie zur Bestätigung der gut gemeinten Worte darin, so ergeben, daß ich, mehr oder weniger durch Zufallstreffer von mir, von einem russischen Wap-Dienste-Anbieter gar über fünfzig, allesamt sehr schön aufgemachte, darunter auch etwas längere Musikstücke recht verschiedener Art und Klangweisen, einige Hits ebenso wie Evergreens und Polka-Stücke, auf mein Handy herabladen konnte, um wenigstens auf diese Weise so wieder etwas mehr Musik ins Leben zu schaffen, nachdem auch mein Verstärker und die beiden großen Boxen von einst, sowie alle meine guten CDs abhanden gekommen sind.

Eine weitere große Sache, an die ich mich anschließend auch noch gleich machte, und ich hoffe jetzt schwer, ich werde dabei recht behalten: es ist mir gelungen, es hinzukriegen, mit einem mysteriösen Virusbefall, worunter mein eines, neuerlich in einem Leihhaus erstandenes Handy, samt seiner SIM, aus nicht genau erklärbarer Ursache, über 4 Wochen hinweg mit beharrlicher, und, falls kurzzeitig behoben, immer wiederkehrender Verweigerung von sämtlichem Web- oder Wap-"Contents Retrieval" am Handy-Monitor, durch stets vorgeschobenes "connection time-out", zu leiden hatte, fertig zu werden, was selbst unser Service-Anbieter-Center in Manila trotz meiner Dutzend von Reklamationen, nicht an der eigentlichen Wurzel der Handy-Krankheit zurechtbiegen konnte (während mein noch verbliebenes altes Handy zwischendrin alleweil 'Hang-ups' hat, die man aber, durch stetes 'cancel call barring' und 'cancel call divert', die eigentlich gar nicht aktiviert sind, für eine Connection lang, manchmal auch für zwei oder drei, wenigstens jedesmal ziemlich sicher los wird):

War es ein endlos ins Leere laufender, meine Nummer jedoch fest im Griff haltender Wap-Command von einst vor kurzem, den ich um den fraglichen Zeitpunkt herum, als es mit der ganzen GPRS-Misere begann, von der Lizenz- und Promo-Page einer neuerdings erworbenen Applikation fürs Handy, dem extended recorder von Psiloc, auf den Weg geschickt hatte, und, der, da der in der Applikation angebotene Direkt-Kontakt, mit der Zielvorgabe, Punkte für den Gratis-Erhalt eines weiteren Handy-Tools von Psiloc durch das Weiterreichen eines ihrer Produkte zu sammeln, womit ich eigentlich, ohne irgendwelche Absichten, nur gespielt hatte, irgendwie scheinbar nicht griff, unvollendet abgebrochen belassen werden musste?

Oder war es meine Email an den einen der Überväter des Internets, an Vint G. Cerf nämlich, die ich ebenso um den fraglichen Zeitpunkt herum verschickt hatte mit einer durch die wenigen und freundlich vorgetragenen Bemerkungen hindurch untergrundig mitschwingenden Feststellung, daß das Internet wohl als solches keine schlechte Sache sei, die die Kommunikationsmöglichkeiten der ganzen Menschheit entschieden revolutioniert hat, daß aber damit eigentlich längst noch nicht mal ein Bruchstück gewonnen sei von einem echt 'realen' Verdienst an der ganzen Menschheit, von einem solchen echt genialen, bis auf weiteres noch ausgeblieben, der das Leben als solches aller Menschen auf der Welt auf eine tatsächlich höhere Qualitätsstufe anhebte, und weiter schrieb ich, daß ebendies nichts anderes wäre als die Abschaffung des Geldes, und die Befreiung der Menschen von der Versklavung durch die Geldwirtschaft - durch das Einsetzen eines neuen, panvoluntaristischen Systems, wo jeder gemäß seinen Fähigkeiten und Interessen jedem anderen bei den Arbeiten für ein reibungsloses Ablaufen der Gesellschaft hilft, in der die Verteilung der Luxusguter statt für die Reichen zugunsten der Flinkesten und Hellsten unter den coolen, glücklichen Gewinnern unterhaltsamer Verlosungen ausfällt, was wir ja bereits heute in Form von den vielen preise-motivierten Unterhaltungsshows der Medien her kennen, nur eben dann in einem nach viel größeren Rahmen, und die alle Menschen mit allen lebenswichtigen Sachen aus den nächstgelegenen Versorgungsnischen versieht. Vinton Cerf aus dem U.S.-Staat Montana, sitzt mittlerweile mit seinem Ratgeber- und Machtwort bei Google ein, gehört somit der großen Geldwelt an, denkbar eher also als einer vom 'feindlichen Lager'. Für einen so hochspezialisierten Technologie-Entwickler wie für den Austüftler von einem so komplex komplizierten funktionellen System wie dem Internet selbst, dürfte es wohl ein Klacks sein, sollte unser Menschenfreund wider Erwarten ein eher bitterer und humorloser Krieger sein, einer unliebsamen Handy-IP-Adresse einen permanenten Stolperstein einzubauen, um so vermeintliche weitere Störungen von vornherein auszuschließen (was natürlich von meiner Seite aus Unsinn gewesen wäre, und auch ohne irgendein Dazutun nicht zu befürchten ist; mein Anliegen war ja mit dem einen Schreiben bereits voll zum Ausdruck gebracht, und geantwortet wurde nicht). Ich finde allerdings letztere Vorstellung, daß die amerikanischen Netzwelt-Magnaten eine Hand da drin hätten haben können, selber als leicht absurd, wiewohl nicht ganz von der Hand zu weisen.

Oder ist gar auch in dieser Geschichte einmal mehr diese tragikomische Figur von meinem Nachbarn, einem bekannten Chirurgen in der Stadt, als der Verursacher dieser jüngst erfahrenen Handy-GPRS-Epilepsis, auszumachen, wieder einmal so ganz indirekt er nur verwickelt, so ganz diskret, wie es sich für einen Doktor von gutem Ruf auch gehört, gleich so wie auch bei der unbeabsichigten, aber dafür umso gründlicheren Hausausräumung vor kurzem, als ich dieser vermeintlichen Vertrauensperson, da kurzzeitig in Haft geraten, mit der Bitte, im Haus ein bißchen für Ordnung zu sorgen, meine Hausschlüssel ausgehändigt hatte:

Seit der Nacht, als ich kürzlich auf des Doktors Kosten in der Vollendungsphase der angelaufenen Drecksarbeiten in meinem Haus in einem von dessen in mittlerer Nähe meines Hauses gelegenen Apartments ausquartiert war, und eines Nachmittags, als ich dorthin nach hause kam, seltsamerweise gerade nur in meinem Apartment der Strom abgeschnitten war, und selbst bis in die Nacht hinein immer noch nichts gemacht worden war und es kein Licht gab, obwohl ich mich mehrmals gemeldet hatte, aber nichts dagegen unternommen wurde, und ich dann mit einem Handy-Ladegerät in ein Internet-Café mich begab, um dort Zeit zu verbringen, und an einer Steckdose vor den dort befindlichen Computern meine Handybatterie wieder auf Vordermann zu bringen, hat mein Web- und Wap-Zugang am Handy zu streiken begonnen - und zwar gewaltig, sonst würde ich so eine lange Geschichte da draus nicht machen.
Hatten sich Computer-Commands übers Ladegerät auf meiner Nummer dabei festgefressen?

Die Geschichte ist ja jetzt, seit gestern, Gott sei's gedankt, zeitgleich mit Deiner Email auch, wie ich hoffe, zu einem glücklichen Ende gekommen:

Nachdem ich wochenlang immer wieder mittels des System- und File-Explorer-Tools, eine meiner wenigen zusätzlichen nützlichen Software-Zugaben fürs Gerät, wie ein begabter, aber ungelernter Automechaniker, der in der Grube von unten her sich immer wieder an die Eingeweide eines kaputten Wagens macht, mein Handy eine ganze Zeit schon diversen, durchaus erfolgreichen Schocktherapien ausgesetzt habe, aber erst als ich das System vorsätzlich einer Bypass-Operation unterzog, fast in Manier meines guten, berühmten Nachbarn, des Chirurgen, wenn auch, anders als er, nur auf experimentell erworbene Erfahrungswerte gestützt, und ich das normale GPRS-Setting im Phone auf die von Indonesien ausrichtete, was ja nicht durchgehen kann, und ich dann aber, ohne vorher aufs eigene Signal wieder umgestellt zu haben, vom Doris-Browser, meinem extra-Web-Tool im Handy, der leider nicht angewendet werden kann, wenn Bilder herunterzuladen sind, mit dem anderen Web-Setting meines Service-Betreibers, deren Internet-Setting, den Kontakt zum Netz hergestellt hatte, welcher dann plötzlich auch wieder möglich war, schien der ganze Fluch endgültig gebrochen zu sein. Ich habe jedoch das System seither noch nicht ausreichend testen können, um zu wissen, ob das Problem nun endgültig aus der Welt geschafft ist, habe aber nun ein begründetes Gefühl, daß dem doch so ist:
ich konnte nämlich gestern abend, als nach der Beendigung oben erwähnter kreativer Beschäftigungen mit dem Handy, ich das Haus verliess - mein Doktor-Nachbar gab eben im Gartenanwesen, welches auch ihm gehört, neben dem von meinem Haus, eben seine große Weihnachtsparty für all seine Angestellten, gut beschallt mit beschwingter Musik wie auf einer Sommernachtsparty, zu der ich nicht geladen war - und ich dann, im Notizblock meines Handy nach einer gewissen Web-Adresse schauen wollte, zu der ich nach dem Abendessen in einem Internet-Café gehen wollte, die Bemerkung machte, daß eine gewisse längliche Notiz partout nicht öffnen wollte. Es hieß immer nur System Error. Das war mir beim Nötice Pad davor noch nie passiert, und sollte wohl auch nicht passieren. Als ich in die anderen dort gespeicherten Notizen schaute, öffneten auch bald mehrere weitere nicht mehr, bis dann bald der ganze Notizblock nicht mehr zu öffnen, und eine einzige Error-Anzeige war.
Ich konnte wiederum nur mit dem SystemExplorer zuletzt die Notepad-Data streichen, so daß ich jetzt einen frisch entleerten, unbeschriebenen Block im Phone habe. Aber, was war da eigentlich passiert? Ich fasse es als Bestätigung dafür auf, daß meine Handy-Therapie nun letztendlich angeschlagen hat und die üble Viruszelle verjagt ist. Erst vor kurzem nämlich hatte ich einen längeren Artikel - einen Bericht über die Wirren zur Zeit der Pest im Venedig zur Mitte des 17. Jahrhunderts - , als die Verbindung gerade wieder einmal klappte, uber eine txtwml-Version der Webseite direkt in den Notizblock herübergeladen. Dieser Text war also gewissermaßen noch von jenem angeschlagenen Fingerprint, der dem verseuchten alten Setup meiner Handy-Nummer anhing, noch besudelt, und der jetzt, nachdem ich ein neues Setting fürs GPRS eingesetzt habe, als solches vom mittlerweile wieder heilen System erkannt, und deshalb direkt abgelehnt und als System Error ausgegeben wurde.

Auch im damals schwer gerüttelten Venedig wurde zum Schluß alle Not überstanden - unglaublich, welche Kräfte Menschen in Notlagen imstande sind, aufzubringen.

Verbleibe nun nach diesen Ausführungen mit den besten Wünschen für die Festtage fürs Neue Jahr, und mit der kleinen Hoffnung, daß ich mit meinen Analysen - und auch mit meinen sonstigen Ideen, die mich bewegen - im großen und ganzen richtig liege, und wünsche Dir, guter Freund, und den Deinen

Frohe Weihnachten und ein Glückliches Neues Jahr

Erhard Lang
Mindanao
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

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Day of Reckoning

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