5
Nov
2008

"Mehr Zivilcourage, meine Damen und Herren, das Naheliegende anzugehen!"

Finanzexperten und Politiker aller Herren Länder sind ja bei der gegenwärtig an Fahrtgeschwindigkeit so langsam zunehmenden Weltfinanzkrise so richtig ins Zappeln gekommen und mühen sich alle auf Teufel komm' raus ganz schön darüber ab, dieses ganze monetäre Tohuwabohu und die damit einhergehenden kapitalen Verluste mit all deren komplexen, sehr realen Folgen, die ja doch nun allzu vielen Menschen in Form von den drastisch angehobenen Lebensmittelpreisen bedrohlich bis unter den eigenen Kragen reichen, von Staats wegen untereinander durch allerlei Kunststücke des Hin-und-Her-Jonglierens von zusammengestückelten Nothilfepaketen von immer noch größeren Batzen und Brocken von Geld irgendwie so recht und schlecht noch auszuloten.

Immer lautstarker ist denn auch deshalb heutzutage, sogar von immer mehr unüberhörbaren Stimmen der Gesellschaft vorgetragen, die Kritik an dieser mit Geld operierenden Marktwirtschaft kapitalistischer Prägung zu vernehmen. Leider will aber selbst bis heute noch immer keinem der wortführenden Teilnehmern an den für die gesellschaftliche Weiterentwicklung der Menschheit so wichtigen Diskussionen über neue ideologische Formen des Lebens und Wirtschaftens eine reell einzig wahre Alternative zum pekuniären Wirtschaften - die Entmonetarisierung aller Märkte durch die Umstellung aller Haushaltsprozesse auf einen Panvoluntarismus - in den Sinn kommen. Anstatt dessen heißt es dann schnell,
wann immer die schlauen Köpfe an dieser Stelle, angeblich ein wunder Punkt, angekommen sind, es wäre eben bislang noch keine echte Alternative zum kapitalistischen Verfahren in Sicht gekommen. Was im Grunde eine Lüge ist. Zumindest seitdem es meine Schriften hier gibt, wobei ich fürbaß nicht der einzige Menetekler bin, der der Abschaffung des Geldes das Wort spricht. Derer gibt es noch etliche andere.

Warum redet denn nicht endlich von den sonstigen Klugscheißern einmal einer von der etwaigen Abbestellung des Geldes als solchem?!

"Wo bleibt die Zivilcourage, meine Damen und Herren?" Warum spricht niemand das bei derartigen Finanzquerelen und -problemen wie den heutigen logisch Nächstliegende, die konsequente Abschaffung des Geldwesens, aus, und hinterfrägt ernsthaft deren praktische politische Durchführbarkeit?

Letztere Frage stellt für mich, einen klar denkenden Menschen, das größte Fragezeichen vor, eine Sache, die ich wohl nie verstehen werde!

Es dürfte doch feststehen: ein panvoluntaristisches Haushalten, bei dem sämtliches Geld aus dem Verkehr gekommen sein wird, ist - theoretisch und praktisch - möglich und machbar, wenn sich nur die Menschen zu einem allgemeinen Einverständnis in der Sache durchringen können.

Aber erst muß man mal darüber reden wollen. Den Mut dazu aufbringen, vereint miteinander darüber zu reflektieren. Ansonsten kommt man nie über diesen Kapitalismus und über dieses Geld hinweg.

Ich, für meinen Teil, hoffe zumindest, mit meinen Beiträgen und den darin ausgebreiteten Ansichten und meinen Ausblicken auf eine bessere Zukunft für alle Menschen einen kleinen, ersten Anfang dabei gemacht zu haben.


Laut der öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehanstalt Finnlands ist in Finnland ein Gesetzesentwurf zur Verstaatlichung von Banken in Vorbereitung

(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 3.11.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Für Finnland wird eiligst ein Gesetz vorbereitet, das die staatliche Übernahme von Banken ermöglicht. In den Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehanstalt Finnlands wird berichtet, daß sich der Reichstag vielleicht schon in der nächsten Woche mit dem Gesetzesentwurf befassen wird. Das Gesetz würde dem Reichstag die Möglichkeit zugestehen, eine mit Problemen kämpfende Bank nötigenfalls auch gegen den eigenen Willen der Bank in staatlichen Besitz zu nehmen.

Das zu einer "Zwangsverstaatlichung" bevollmächtigende, erneuerte Gesetz zu einem nationalen Sicherheitsfonds könnte nur in Anwendung gebracht werden, wenn finanzielle Schwierigkeiten aus eigenen Kräften nicht zu überwinden wären. Außerdem muß eine Bank für Finnlands Finanzierungssystem überlebenswichtig sein, und die Bank es selbst nicht verstehen, um Hilfe nachzusuchen, oder dies nicht wollen.

Es wird mit der Abfassung des Gesetzesentwurfs fortgefahren, wenngleich in Finnland eine derartig zwingende Notlage nicht in Sichtweite ist. Der Wortführer des wirtschaftlichen Gremiums des Parlaments Jouko Skinnari (Sozi) sagte in den Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehanstalt, daß man fürs Parlament schnellstens ein Sicherheitsfonds-Gesetz brauche, womit garantiert werden könne, daß Verluste, die möglicherweise den Steuerzahlern entstehen, so gering wie möglich ausfallen.

Außenstehende mit Erziehungshilfe-Angeboten waren über die Schulen Finnlands hergefallen

(eine Mitteilung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.11.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Jyväskylä, STT
Die Schulen [Finnlands] haben nach den Todesschüssen von Kauhajoki ausnahmslos viele Kontaktaufnahmen erhalten unter anderen von Unternehmen, die Schulungen im Fach menschliche Beziehungen im Angebot führten.

Rektoren zweier großer Oberstufen in Jyväskylä empfanden die Situation als eine Schuldzuweisung.

- Etliches Volk ist über uns hergefallen, und es werden den Schulen Vorwürfe gemacht, sagt Rektor Sami Kalaja von der Oberstufe [des Stadtteils] Kilpinen. Laut Rektor Seppo Pulkkinen der Oberstufe von Kuokkala sei Kauhajoki gleich unmittelbar vermarktet worden. Unternehmen boten der Schule von Kuokkala kostenpflichtige Krisenhilfe, Vorlesungen und Erziehungsmaterial an. Außerdem trachteten noch verschiedene glaubensorientierte Vereinigungen und auch übereifrige Eltern, sich unterzumischen.

- Es kam eine gewisse Panik auf, als daß die Schule plötzlich irgendetwas machen müßte. Die extremen Beispiele davon gingen schon bis zur Hysterie. Bei dem Durcheinander mit den verschiedenen Kampagnen war die schlechte Seite davon, daß manch eine gute Geschichte, die es auch gab, dabei verwässerte.

Die herkömmliche Aufgabe der Schule, die Bildung, drohte bei all der Betonung auf Erziehungsarbeit, in eine Nebenrolle gedrängt zu werden. Pulkkinen ermahnt dazu, beide Beine auf dem Boden zu behalten.

- Sich von einem Extrem zum anderen zu bewegen, macht keinen Sinn. Überreaktionen sollten vermieden werden.

3
Nov
2008

Luftschwebebahnen des Wirtschaftens auf Schienen, die nicht mehr mit Geld geschmiert werden müssten

Man kann, was die Qualität der Bestellung des menschlichen Lebens angeht, nicht etwa ganz und gar auf eine göttliche Vorhersehung bauen wollen, die zum guten Schluß alle Dinge, gleich wie verfahren alles geworden sein mag, immer wiedergutmachen würde, damit das Leben auf Erden seinen gemächlichen Gang weitergehen kann. Das göttliche Wesen des Universums existiert für unsere menschlichen Belange in erster Linie in Form unseres eigenen gesunden Menschenverstands, ganz im Sinne des Worts "Hilf dir selbst, so hilft dir Gott". Zum Glück sind die von der Natur her ins Leben gerufenen organischen Systeme bis zu einem gewissen Grad mit einem Potential an Reserveenergien ausgestattet, die es ihnen erlauben, in extremen Fällen, in denen ein System bedrohlich in einen Ungleichgewichtszustand versetzt worden ist, von innen her für einen heilsamen Ausgleich zu sorgen. Ansonsten wären die vormals von besorgten Mitmenschen vorhergesagten Umweltkatastrophen alle längst schon eingetreten.

Doch hat andererseits alles wiederum seine Grenzen - auch was die Natur angeht. Was zuviel des Guten ist, ist einfach zuviel, und das ist nicht anders bei den Selbstregulierungskräften der Natur.

Allein die Abschaffung des Geldes und die damit einhergehende gewaltige Umstellung aller von den Menschen hochgehaltenen Werte, auch im Hinblick auf die bevorzugten Arten von Luxusprodukten, die das Leben erleichtern und versüßen sollen und die heute noch den Großteil der existentiell so bitter-tödlichen Schäden an unserem Lebensraum ausmachen, kann langfristig in der Lage sein, die Ruder so herumzureißen, daß die Fahrt durch die Gewässer der menschlichen Köexistenz auf unserem relativ kleinen Planeten Erde zu keiner Desasterfahrt in einen unabwendbaren Albtraum wird, dessen Anfänge man jetzt ja bereits mittels der in nahezu allen Ländern grassierenden Weltfinanzkrise, der schlimmsten seit unmittelbar vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs im vorigen Jahrhundert, zu spüren bekommt.

✪ Das taktisch schlauste Vorgehen der Menschen in einer krisengeschüttelten Zeit wie der unseren wäre es demnach, nicht immer mehr und mehr Hilfspakete der "reicheren", bei denen selbst hint und vorn Geld für die eigene Belange fehlt, für die plötzlich finanziell ganz in sich zusammengesackten kleineren Länder zu schnüren, sondern von ganz vorne mit einem neuen Wirtschaften unter gänzlich anderen Voraussetzungen und Bedingungen anzufangen - "in auf Luft dahingleitenden Schwebebahnen des Wirtschaftens" über Schienen, die folgerichtig mit keinem Geld mehr geschmiert werden müssten.


Eine Frau, die es müde wurde, noch immer nicht ihr Bett geliefert zu bekommen, ging ins Geschäft, um dort schlafen zu gehen

(eine Artikel zum aktuellen Zeitgeschehen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1.11.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

London, STT
Eine britische Frau, die ob des kläglichen Service eines Möbelgeschäfts die Nase voll hatte, beschloß, die Zügel in ihre eigene Hand zu nehmen. Die Frau marschierte zusammen mit ihrer dreijährigen Tochter in den Laden, schichtete Oberbekleidung in eine dort ausgestellte Kleiderkommode und machte es sich mit ihrer Tochter auf dem Vorführ-Bett zum Ausruhen bequem. Der Frau gelang es sogar, ihrer Tochter eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen, ehe das Verkaufspersonal auf die Situation reagierte. Als Grund für ihr Benehmen gab die Frau an, daß sie bereits im Juli in dem Geschäft ein Bett gekauft hatte, dieses aber immer noch nicht erhalten hatte. Sie hätte deswegen auf dem Fußboden schlafen müssen.

- Ich wollte nur mal sehen, wie die Kleider meiner Tochter sich in einem Kleiderschrank ausnehmen, und zugleich ausprobieren, wie es sich anfühlt, wieder in einem Bett zu schlafen, führte die Frau als Begründung an.

Der Vorsteher des in Cambridge im östlichen Teil Großbritanniens gelegenen Geschäfts gestand nach der Aktion gegenüber der Zeitung Daily Mirror, daß "es vielleicht besser wäre, die Lieferungen etwas zu beschleunigen."

Anhäufungen eines Durcheinanders in den Eigenheimen vermehren das Brandrisiko

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1.11.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Oulu, STT
Immer mehr Finnen leben in Wohnungen, in denen eine gefährliche Unordnung vorherrscht. Laut den Brandbekämpfungsbehörden liegen in besorgniserregend vielen Eigenheimen leere Pizzaschachteln, Abfälle und Flaschen sogar auf dem Elektroherd herum. Dies vermehre das Risiko eines Feuerbrands.

Gemäß der Rettungseinrichtung des nordöstlichen Landstrichs im Bezirk Oulu seien die Gründe für die Unordentlichkeit in seelischen Problemen, in Erschöpfung und in arger Gehetztheit zu suchen.

Wohnungen mit einem Durcheinander seien insbesondere ein Problem der größeren Städte. Der Abteilungschef für die Kontrolle von Risiken aus der Rettungseinrichtung des Bezirks Nördliches Savo glaubt, daß ein Teilgrund für die zunehmende Unordentlichkeit in der Diskriminierung von Menschen liege.

In der Zentralorganisation der Rettungsbranche Finnlands ist das Brandrisiko von Wohnungen mit einem Durcheinander nicht eigens untersucht worden. Die Kommunikationschefin Helena Grönstrand berichtet, daß das Problem jedoch in der Organisation wahrgenommen wurde.

Der Chef für die Risikenkontrolle aus der Rettungseinheit des nordöstlichen Landstrichs im Bezirk Oulu Tomi Honkakunnas weiß von Apartments, in denen von der Haustür weg nur ein schmaler Gang in die Küche, vielleicht noch zum Bett und auf den Balkon führt. Alle anderen Stellen seien haufenweise mit Zeug vollgestellt. Wenn in einem derartigen Apartment geraucht wird oder eine Kerze sorglos brennen gelassen wird, sei die Gefahr eines Feuerbrands eine offensichtliche.

2
Nov
2008

Neben dem befreienden Loch stehen, und doch nicht hinausfinden wollen

Der Volksmund hat es schon immer gewußt: Geld verdirbt den Charakter. Es gibt zwar auch solche von denen, die reichlich mit Geld gesegnet sind, die nach außen hin darum bemüht sind, einen Schein zu wahren, als wären sie weiß Gott was für engagierte Wohltäter der Menschheit, doch auch deren Aktionen, wenn auch vereinzelt ehrlich gemeint, können nicht darüber hinwegtäuschen, daß mit der Existenz bzw. der Nichtexistenz des Geldwesens das Glück bzw. das Unglück der gesamten Menschheit steht und fällt.

Das Geld wurde vor vielen Jahrhunderten für den erstmaligen Versuch eines Großreiches im junggeschichtlichen Babylon eingeführt, um dem gesellschaftlichen Wirrwarr und den in den erstmals verschiedenste handelstreibende Völkerstämme aus den Steppen und Weiten der Länder, die leider die Sprachen von einander und vor allem die der Götter-Priester der anderen, die sie zu besseren Menschen machen sollten, nicht mehr verstehen konnten, versammelnden Siedlungen von großstädtischem Charakter entfesselten menschlichen Tragödien durch eine unterschiedslos und daher blind mechanisch vorgehende Aufsicht eines auf taub gestellten Gralshüter-Götzen, repräsentiert durch sich durch Frondienste zu verdienende numerisch verschiedenwertig gemünzte Abbilder desselbigen, Einhalt zu gebieten.

Das Experiment war schon damals gescheitert, es läuft aber mit sturer, wahnwitziger Versessenheit auch mehr als 3000 Jahre später weiterhin fort bis hinein in unsere Tage. Noch immer gibt es diese babylonische Erfindung Geld, das sich damals schnell unter allen Völkern herumgesprochen hatte und nahezu überall eingeführt wurde - umsonst. Die menschliche Tragödie, die man mit dem Geld in Griff zu bekommen trachtete, konnte jedenfalls damit nicht ausgeschaltet werden. Sie existiert bis heute weiter. Bleibt also unterm Strich festzustellen, daß dieses Mittel Geld total versagt hat.

Außerdem ist festzustellen, daß die Menschheit in ihrer totalen Unflexibilität hinsichtlich des Geldes, die sie so bocksteif daran festkleben läßt, anstatt daß Menschen schon längst hergegangen wären, und alles daran gesetzt hätten, über dieses verdammte Geld hinwegzukommen, sich so dumm wie die Fliege benimmt, die sich in einem Zimmer befangen sieht und hinausfliegen möchte, und stundenlang immer wieder auf einen einzigen hellen Punkt im Zimmer, das vermeintliche Ausflugsloch, hinzufliegt, das jedoch nur eine optische Täuschung darstellt, während die offene Fensterstelle, aus der es möglich wäre, in die Freiheit zu fliegen, genau danebenläge, die dumme Fliege partout aber nicht darauf kommen will.

Genauso dumm stellt sich die gesamte Menschheit an, vergleichbar also der Dummheit der eben beschriebenen Fliege, da auch sie partout nicht auf die naheliegende Königslösung aller Probleme des Haushaltens, so sehr diese uns alle zu erdrücken und uns über den Kopf zu wachsen scheinen, kommen will: die Abschaffung des Geldes durch die Einführung eines neuen Wirtschaftens ohne dem Geld.


Den Frauen Sariola und Sarkola erwuchsen im finnischen Scheinschriftstellerprozeß Geldbußen

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 30.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Tuula Sariola und Ritva Sarkola sind auf dem Schöffengericht von Helsinki im sogenannten Scheinschriftstellerprozeß zu Geldbußen verurteilt worden.

Das Urteil erging wegen Betrugs und Beihilfe zum Betrug. Sariola und Sarkola bekamen beide auferlegt, je 90 Tagessätzè zu zahlen. Daraus ergibt sich bei den Einkünften von Sariola ein zu zahlender Betrag von 1'710 Euro und bei denen von Sarkola einer von 1'530 Euro. Außerdem ordnete das Gericht an, daß Sariola dem Ministerium für Erziehung und Bildung knapp 2'300 Euro als eine Schadenswiedergutmachung zu zahlen hat.

Die Verurteilung der Frauen Sariola und Sarkola rührt daher, daß unter falschen Vorgaben um Büchereien- und Künstler-Spendengelder nachgesucht worden war. Das kriminelle Vorgehen lief in den Jahren 2000 bis 2006 ab. Die Anklage wegen Beihilfe zum Betrug im besonders schweren Fall wurde verworfen. Ein Teil der Taten hatte sich verjährt.

Sariola bestritt vor Gesicht, sich eines Verbrechens schuldig gemacht zu haben, während Sarkola wiederum im großen und ganzen eingestand, in der in den Anklagenschriften dargestellten Weise vorangegangen zu sein.

Vorletztes Jahr stellte es sich heraus, daß Tuula Sarkola die unter ihrem Namen veröffentlichten Krimis gar nicht selber geschrieben hatte, sondern daß sich hinter den Büchern deren Freundin Ritva Sarkola verbarg.

Shakira bringt Präsidenten zu einer Lobby zugunsten von Kindern zusammen

(ein Bericht zum aktuellen Zeitgeschehen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 30.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

San Salvador, STT
Die Pop-Dame Shakira folgt den Fußstapfen eines anderen kolumbianischen Stars, von Juanes, in der Rolle einer Wohltäterin. Shakira wird in dieser Woche die Präsidenten Latein-Amerikas für eine Lobby zugunsten der Pflege der Gesundheit und der Schulung von Kindern vereinen.

Die führenden Köpfe des spanischsprachigen Amerikas bekommen die Botschaft der Sängerin bei einer Zusammenkunft in El Salvador präsentiert.

- Ich wuchs in einem Entwicklungsland auf und habe es gesehen, wie gering die Chancen der Kinder sind, zurechtzukommen. Mit Schule und Erziehung läßt sich aber möglicherweise der Kreislauf der Armut durchbrechen, wie Shakira betont.

Juanes wiederum war in einer Kampagne dafür zu Felde gezogen, die Waffen von den Straßen wegzukriegen. So hat der Schlagerstar zum Beispiel ein Projekt finanziert, wobei die Struktur von Sturmgewehren so verändert wird, daß aus der Waffe eine elektrische Gitarre wird.

1
Nov
2008

"Das Beste ist erst noch am Kommen"

Zum bestaunten Kuriosum dürfte ja bestimmt, wenn denn eines Tages die konsequente Abschaffung des Geldes und dessen restlose Ersetzung durch ein nicht mehr länger auf Geld basierendes System des Haushaltens der Menschen in allen Teilen der Welt endlich zum Stehen gekommen ist, die letztvermerkte Transaktion, die noch mit Geld getätigt wurde, aufsteigen und einen besonders eigentümlichen Ehrenplatz unter den Memorabilien der Menschheitsgeschichte zugewiesen bekommen, vielleicht vergleichbar nur mit den letzten Opfern des Stalinismus, die für ihr Dagegenhalten gegens Unrechtsystem mit dem Leben bezahlen mußten.

Nur zu hoffen bleibt der durchs Geld und dessen Schiffbruch erleidenden Finanzregelwerken allerorten so maßlos geschändeten Menschheit, daß bald schon aus unseren Reihen beherzte und praktisch denkende Köpfe mit Weitblick und der nötigen Zivilcourage es - je eher, desto besser - über sich bringen werden, mit der grandiosen Idee der allseitigen Überwindung des Geldes durch ein viel, viel besseres System, das gänzlich ohne jegliche Geldmittel arbeitet, mit Entschlossenheit und aus ihrem Wissen heraus taktisch werbewirksam an die Öffentlichkeit zu treten, damit das hehre Ziel - eine höchst einmalige Gelegenheit der Geschichte aller Zeiten -, unsere Erde zu einem wahrhaft humanen Tummelplatz für alle Menschen, egal welcher Herkunft, Kultur, Rasse oder Klasse, also zu einem wahren Menschenparadies zu machen, Realität werden kann.


Die Beatles hörten mit Long Tall Sally auf

(eine Mitteilung zum aktuellen Zeitgeschehen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 29.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Doug "Ask Doug" Williamson berichtet auf dem Internet-Seitenportal reporternews.com von den letzten Stücken der letzten Konzerte berühmter Musikkünstler.

Williamson schreibt, daß die Beatles ihre Tourneen im Candlestick Park von San Francisco am 29. August 1966 mit dem eher als ein Stück von Little Richard bekannten Knüller Long Tall Sally zum Abschluß brachten.

Die Stadt, in der Elvis Presley sein letztes Konzert im Juni 1977 abhielt, war Indianapolis. Dort war als letztes Stück der Riesenerfolgshit "Bridge Over Troubled Water" des Duos Simon & Garfunkel zu hören. Das letzte Lied beim letzten Auftritt von Frank Sinatra, der auf einer privaten Feierlichkeit gegeben wurde, war laut Williamson The Best Is Yet To Come.

In Finnland ist der Ritter des Mannerheim-Kreuzes Pentti Iisalo gestorben

(eine Meldung der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 30.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Lahti, STT
Der Ritter des [während des zweiten Weltkriegs in Finnland verliehenen] Mannerheim-Kreuzes Pentti Iisalo ist gestorben. Er verstarb 88jährig am Abend in einem Krankenhaus in seiner Heimatstadt Lahti.

Iisalo war bekannt für seine das Vaterland hervorhebende Anschauungen.

Auch sein letzter Auftritt war ein stattlicher gewesen. Er zählte zum Publikum auf einem in Lahti abgehaltenen Finnland-Forum. Ein Schlaganfall ereilte ihn überraschend, als er seinen vom Geist des Vaterlands getragenen Kommentar vortrug.

Nach Iisalo sind noch drei weitere am Leben aus der Gruppe von anfänglich 191 Ritter [des Mannerheim-Kreuzes].

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30
Okt
2008

Ein neues Jahr 0 einer neuen Zeitrechnung nach der Geldabschaffung?

Zum Glück findet sich ja durchaus schon heute in einigen Menschen der geschäftstreibenden Klasse, die also teilhaben am Prozeß der wirtschaftlichen Bestellung der Gesellschaft und somit einwirken können auf die Landschaft der letzteren, eine Einstellung der Umbesinnung auf menschenfreundlichere Gestaltungsprinzipien des hauswirtschaftlichen Auskommens der Menschen untereinander ein, die wegweisend sein wird für den weiteren Weg einer angesichts der heute bereits total verfahrenen Weltwirtschaftslage speziell empfehlenswerten, noch vor dem Zuschlagen noch größerer Elendskatastrophen hoffentlich gewollt selbstinszenierten, von reellen, also von mit Sinnen greifbaren und nicht nur von sprichwörtlichen, humanitären Werten beflügelten und getragenen, sowohl die allen menschlichen Gemeinwesen vermeintlich implizit innewohnende Notwendigkeit als letztlich dann auch der Natur der Sache nach alle daraus resultierenden Nöte und Streßfaktoren des Geldwesens in einem langen Schatten ihrer Geschichte hinter sich lassenden Menschwerdung, an deren Ende zum guten Schluß, der seinen Anfang mit folgender gastfreundlicher Geste begonnen haben könnte,


Ein spanisches Restaurant nahm den Ein-Euro-Kurs in Gebrauch

(ein Bericht vom Neuesten Zeitgeschehen aus den Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Madrid, STT
In der Stadt Gijon in Spanien ist ein Restaurant zum Kampf gegen Rezension und deren Folgen übergegangen. Das Restaurant Dario's ist bemüht, dafür zu sorgen, daß die Gäste sich Speis und Trank leisten können, selbst wenn die Flaute sich in ihrem Geldbeutel bemerkbar gemacht haben sollte. Das Speiselokal hat nämlich den Preis für das Mittagessen auf einen Euro herabgesetzt.

Als ein Berichterstatter der Nachrichtenagentur AFP in dem Restaurant vorbeischaute, war an jenem Tag, was nicht überrascht, eine beträchtliche Warteschlange aufgekommen. Das ist denn auch nicht verwunderlich, denn zum Preis von einem Euro gab es an dem Tag unter anderem eine Suppe mit Fisch und Krabben, ein gegrilltes Kotelett mit Reis und Salat mit Hähnchenfleisch.

- Hierbei wird man natürlich nicht reich, aber es ist auch kein Verlustgeschäft, rechnet Emilia Jimenez, die sich zu den Besitzern des Restaurants rechnet, vor.


, von der es in allen Ländern und Völkern der Erde immer mehr Beispiele gibt - wenn auch leider oft bislang in der Hauptsache noch verzweifelt unbeholfene Versuche, übers Geld hinwegzukommen - die ersatzlose Abbestellung allen Wirtschaftens mit Geld stehen wird.

Zellenweise, zur langsamen Vorfühlung in Richtung hinweg vom Geld, sollte denn auch langsam jetzt bald in einzelnen Kleingruppen innerhalb größerer Ansiedler- oder ganzer Gemeindengemeinschaften, wie in einzelnen Straßenzeilen mit Selbstversorgerinstinkten, aber auch über überörtliche Zweckbündnisse hinweg, der Wille zur Entgeldung des Lebens praktisch angetestet und eingeübt werden, damit daraus an konkreten Fallstudien in Erfahrung gebracht werden kann, wie die Umlegung der Fahrtrassen des Hauswirtschaftens jenseits allen Geldes sich am geschicktesten und zwar so vollzieht, daß alle denkbaren Reibereien und Engstellen taktisch klug minimiert sind, so daß das Allheilmittel - die Befreiung, also die Entsklavung vom Geld - auf den politischen Markt der Neuheiten salonfähig als absolutes Spitzenreitermachwerk des begonnenen dritten Jahrtausends getragen und zur Fruktifikation gebracht werden kann, nach wessen erfolgreichem Vollzug man eigentlich wieder beim Zählen der Jahre für den Start
einer neuen Zeitrechnung mit einem neuen Jahr 0 beginnen könnte.

28
Okt
2008

Eine wohlvorbereitete Erhöhung exponentiellen Ausmaßes der menschlichen Lebensqualität

Freilich kann man nicht einfach hergehen und von einem Tag auf den anderen von oben herab maßregeln wollen, daß zum Beispiel ab morgen alles Geld nutzlos sein werde, da das Geld nun abgeschafft wäre und alle Handelsgeschäfte überall mit allen möglichen Waren kostenlos eingedeckt würden, um hernach alle diese wiederum kostenlos an alle Verbraucher auszugeben, da die letztgenannten ihrerseits wiederum kostenlos ihre Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen hätten, solange nicht ein im vorhinein exakt bis ins letzte i-Tüpfelchen ausgetüfteltes, systematisches Gesamtkonzept auf einem gefestigten Fundament zu stehen kommt, welches die weisen Räte verschiedenster Zirkel nach langen, tiefgründigen Analysen wirtschaftstechnischer Funktionsprinzipien und gesellschaftstüchtiger Rahmenbedingungen für den total geldentbundenen Erwirtschaftüngs- und Umverteilungsmarktplatz erarbeitet haben, um letztlich dann eine in all ihren Teilen in sich praktisch und theoretisch geschlossene und alle Einzelnen sowie alle Gemeinschaften von Menschen befriedigende und beglückende, da bombensicher ablaufende Präzisionsapparatur, bestehend aus auf der Basis der Freiheit der individuellen Selbstverwirklichung des Bürgers aufbauenden, und aus administrativ leicht überschaubaren Wirtschaftsmechanismen eines neuen, übers Geld restlos erhabenen, bis zur Unbezahlbarkeit aller Werte hochgerechneten panvoluntaristischen zwischenmenschlichen Handelns, zum Tragen zu bringen.

✪ Und hernach, wenn dann eines schönen Tages alles nach menschlichem Ermessen bestens vorbereitet worden ist und alle Plätze des gesellschaftlichen Lebens und auch die Menschen emotional-ethisch mehrheitlich bereit sind für die Fahrt in die Zukunft ohne Geld, dann wird es endlich so weit sein dürfen, daß ein bestimmter Tag festgesetzt wird, an dem ein für allemal und auf alle Zeiten die bitterreale Scheinwelt des düsteren Gelds ausgeknipst wird, von welchem ab, anstatt davon, über uns gegenseitig wie die hungrigen Raubtiere herfallen zu müssen, wir alle, ein jeder für sich und miteinander, unseren ureigenen Platz an der endlich aufgegangenen Sonne einer gänzlich neuen Erhöhung exponentiellen Ausmaßes der menschlichen Lebensqualität ergattern können.


Ein Hund setzte für junge Kätzchen sein Leben aufs Spiel

(ein Report zum aktuellen Zeitgeschehen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 27.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Sydney, STT
Leo, einem australischen Terrier, wurde gestern das Ehrenmäntelchen eines Helden umgelegt. Brüderchen Wauwau hatte sein Leben aufs Spiel gesetzt, da es sich nicht dazu bringen konnte, im brennenden Haus einen Wurf junger Kätzchen ihrem eigenen Schicksal zu überlassen.

Als die Feuerwehr von Melbourne angerückt gekommen war und ins brennende Haus sich Zugang verschafft hatte, fanden die Rettungsmänner den in Bedrängis geratenen Leo neben den kleinen Kätzchen.

- Leo konnte es einfach nicht fertigbringen, die Katzen alleine zurückzulassen. Er hatte es darauf angelegt, dafür sein Leben herzugeben, wie Brandmeister Ken Brown berichtet.

Zur großen Freude des Hundes Leo wurden auch alle vier Kätzchen gerettet. Leo, dem die Rettungsmannen zur Ehre der rauchumnebelten Aktion den Spitznamen Smokey gaben, war nach der gefahrvollen Situation nach Art der Katzen schon bald wieder in Hochleistungsform.

27
Okt
2008

Warum nicht das ganze Geld schassen, wenn darin die Lösung der Finanzkrise liegt?!

Mit etwas mehr Flexibilität bei der Bereitschaft, wenn's denn sein muß, auch bis zum Äußersten zu gehen, lassen sich sehr wohl auch die Dinge in den Griff bekommen, von denen im allgemeinen sonst sehr vorschnell immer angenommen wird, daß man bereits an der Grenze des Machbaren angelangt sei und deshalb diesbezüglich nichts Weltbewegendes mehr zu machen sei und man sich dementsprechend innerhalb den von der Natur der Sache her auferlegten Schranken zurechtzurappeln hätte. Wie es gerade jetzt wieder, wenn man sich die verzweifelten Bemühungen der Führer der Regierungen aller Nationen, der gegenwärtig in Fahrt kommenden Weltfinanzkrise durch systematische Neuregelungen Herr zu werden, vor Augen führt, der Fall ist. Doch dürfte es dieses Mal den Damen und Herren wohl kaum noch gelingen, mit gutgemeinten, jedoch halbherzigen, da vor der letzten, der besten Konsequenz aus der ganzen Misere haltmachenden Lösungen die Ruder des Desasterfrachters namens Weltwirtschaft derart herumzureißen, daß das in höchster Gefahr für Leib und Leben seiner Insassen fahrende Gefährt endlich in glücklichere Gewässer einkehren würde, wenn nicht das äußerste Mittel, das allein zu tun jetzt geboten wäre, angewandt wird: die reale Abschaffung des Geldes.

✪ Jetzt würde die Zeit wohl tatsächlich langsam dafür reif werden, daß man sich allen Ernstes nun der weltweiten Geldvernichtung annähme und ein System des Wirtschaftens einführte, welches nicht mehr auf Geld baute.

✪ Da man letztlich doch sagen muß, daß die Menschheit im Laufe der Geschichte und insbesondere in heutigen Tagen mit dem Geld in erster Linie mehr negative als positive Erfahrungen gemacht hat, gäbe es somit eigentlich keinen einzigen Grund, an diesem Geld festhalten zu wollen, anstatt es zu schassen.


Restaurant feierte zu Preisen von vor hundert Jahren

(ein Bericht zum Zeitgemäßen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 24.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

New York, STT
Ein namhaftes in New York etabliertes italienisches Restaurant brachte es gestern auf volle hundert Jahre. Zur Ehre dessen nahm das John's Of 12th Street für den Zeitraum des einen Tages die Preise von vor hundert Jahren in Gebrauch.

Ein 15 Dollar bzw.12 Euro kostendes Hähnchengericht war zum Beispiel zum Preis von 75 Cent zu haben. Ein in dem Restaurant auf die Zeitreise gegangener Kunde durfte für ein bißchen über einem Dollar eine Vorspeise, den Hauptgang, eine Nachspeise und auch noch eine Tasse Kaffee genossen haben.

Zu den Stammgästen des einstmals von John Pucciatti gegründeten Restaurants zählen unter anderen der Gitarrist der Gruppe The Who, Pete Townsend, und Hollywoods Mega-Star Tom Cruise.

In Finnland nächtigten Obdachlose in Wahl-Häuschen der Parteien

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 24.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
In Helsinki haben in den Wahl-Häuschen der Parteien Obdachlose übernachtet.

Die Grünen und das Bündnis der Linken [Finnlands] hießen Obdachlose in ihren Häuschen willkommen.

Dahingegen war der Zutritt zu den Häuschen der Sammelpartei, der SDP und der RKP laut den Obdachlosen nicht gestattet. Die Polizei hatte am Abend drei Raumbesetzer vom Häuschen der Sammelpartei entfernt.

In das beheizte Wahl-Häuschen des Bündnisses der Linken paßten drei Leute zum Übernachten hinein. Die kaltbelassene Hütte der Grünen konnte zwar niemanden dazu verlocken, seine Nacht darin zu verbringen, es versammelten sich jedoch auch dort Menschen, die unter wollenen Decken zusammensaßen.

Mit der Aktion wollte man, während die landesweiten Gemeindewahlen vor der Tür standen, die Aufmerksamkeit auf die mißliche Situation der Langzeitobdachlosen lenken.

Die Organisatoren der Aktion hatten Örtlichkeiten abgeklappert, an denen die Obdachlosen im allgemeinen übernachten, und ihnen von der Möglichkeit, in Wahl-Häuschen nächtigen zu können, erzählt.

Finnische Betreuungsunternehmen drängt es nach Schweden

(eine Mitteilung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 26.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Stockholm, STT
Finnische Betreuungsunternehmen spitzen darauf, auf dem Markt in Schweden Fuß fassen zu können. Dieses wird nun durch ein neues Gesetz ermöglicht, welches den Gemeinden Schwedens eine im Vergleich zu bisher freiere Wahl bezüglich der Organisation ihrer Alten- und Behindertendienste belässt.

Als ein weiterer Anreiz gilt der hohe Anteil der Finnischstämmigen an der Gesamtbevölkerung Schwedens, welche sich nach Dienstleistungen in ihrer eigenen Muttersprache sehnten.

Die in Schweden für die Altenumsorgung zuständige Ministerin Maria Larsson hat finnische Unternehmen willkommengeheißen, um den in Schweden lebenden Finnen ihre Dienste anzubieten.

21
Okt
2008

Im Namen des zu bewahrenden, gesunden Bauernverstands im Volke für eine Geldabschaffung

Heute in unserer übertechnisierten Zeit, in der in den industriellen Zentren des urbanen Lebens der Bezug zur Natur verloren geht, verarmen en masse immer mehr und mehr Menschen, und zwar gerade auch in den von den westlichen Ansprüchen so barsch überrumpelten Regionen des traditionell auf leiseren gesellschaftlichen Sohlen auftretenden tropischen Gürtels der Erde, wo die Armut ihr schrecklichstes Gesicht in den Ballungszentren der Slums zeigt, in der ausschließlich vom Geld vorangepeitschten und nach dem Prinzip 'Sieg Heil den Gewinnern im nationalen Sport des Wirtschaftskapitalismus' arbeitenden Hochdruck-Leistungsgesellschaft, in einem Masse, daß andererseits wiederum ganze für einen reibungslosen Ablauf einer gesunden Menschengemeinschaft essentiell wichtige Berufsstände, wie zum Beispiel der der Fischer in einem Land wie Finnland, wo es in dessen tausenden von Seen vor proteinhaltigem Fisch nur so wimmelte, praktisch unsinnigerweise vom Aussterben bedroht sind, da es sich vom Wirtschaftlichen her nicht sonderlich lohnen würde, derartigen Geschäften nachzugehen, was seinerseits die Verarmung der Massen natürlich weiter vorantreibt. Manch einer von jenen besagten armen Menschen wäre wohl sehr gerne Fischer geworden, wäre es nach ihm selber gegangen, doch die unnachgiebig für sich allein und für ihre Zwecke alle uns Lämmer im Zaum haltende, oft genug direkt kriminelle Geldwelt will das nicht zulassen!

✪ Wollte es einem erlaubt sein, bei obengenanntem Dilemma zur Lösung der Probleme die naheliegendsten Alternativen vorzuschlagen, so würde man sehr leicht auf das kommen, was ich schon seit langem predige:

✪ Entweder wir wollen auf ewig in dieser schmuddligen Geldwelt, die uns alle immer einnehmender und unerträglicher mit ihren Fallstricken umgarnt hält, weitermachen, was mit der Zeit immer sädomasochistischere Zuge annehmen wird, oder wir besinnen uns endlich darauf, das ganze Geldwesen auf dem Fundament eines gänzlich neuartigen Wirtschaftsmodells einfach fällenzulassen, und machen damit der gesamten Menschheit das denkbar größte Geschenk aller Zeiten.

✪ Ich würde im Namen des zu bewahrenden, gesunden Bauernverstands im Volke für letzteres plädieren!


Dem FBI fehlen Agenten zur Ermittlung bei wirtschaftlichen Verbrechen

(ein Bericht aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

New York, STT
Die Polizei des Staatenbunds der Vereinigten Staaten, das FBI, hat Schwierigkeiten, an Arbeitskräfte zur Aufklärung der Verbrechen, die mit der Wirtschaftskrise zu tun haben, zu kommen, berichtet die New York Times. Als Grund für das Problem sei es anzusehen, daß nach den Anschlägen auf das World Trade Center im Jahr 2001 das FBI sich zum Beispiel auf die Abwehr des Terrorismus konzentriert und zugleich in beträchtlichem Maße Arbeitskräfte aus der Verbrechensermittlung abgezogen hat.

Dem Zeitungsbericht zufolge wäre gar ein ganzes Drittel der Agenten der Organisation, die mit der Aufklärung von Verbrechen betraut waren, Einheiten überstellt worden, die zur Überwachung der nationalen Sicherheit eingesetzt sind. Dies würde zum Beispiel sichtbar werden in der Anzahl der wegen Versicherungsbetrügen erhobenen Anklagen. Jene hätten sich in den Jahren 2000 - 2007 um 75 Prozent verringert.

Das FBI hat den Verwaltungsapparat von Präsident George W. Bush jahrelang um zusätzliche Ressourcen zur Ermittlung bei Wirtschaftsverbrechen gebeten. Jetzt, inmitten der Krise, würde das Büro gerne die Anzahl der Agenten der Abteilung verdoppeln, weiterhin unklar bleibt jedoch, wo die fehlenden Agenten aufzutreiben wären.

Die Fischerei stellt in Finnland den Beruf von immer wenigeren

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitunug Turun Sanomat vom 19.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Kuopio, STT
In Finnland ist die Fischerei Beruf von immer wenigeren geworden. Die Anzahl der Berufsfischer ist in den 2000er Jahren von eintausend auf siebenhundert zurückgegangen. Laut dem Bund der Berufsfischer [Finnlands] beträgt das durchschnittliche Alter des vergreisenden Berufsstands gegenwärtig 50 Jahre, und es drängten von jungen Unternehmern so gut wie keine in die Branche. Es konnten keine jungen Menschen an Ausbildungsplätzen für Fischer dazugewonnen werden.

Die Verringerung der Anzahl der Berufsfischer haben auch die von den Seehunden verursachten Schäden und der importierte Fisch vorangetrieben.

Titanic-Auktion übertraf Erwartungen

(eine Meldung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

London, STT
Die in Groß-Britannien organisierte Titanic-Versteigerung hat um ein vielfaches mehr an Geld eingebracht als erwartet wurde. Bei der Auktion wurden Erinnerungsstücke von Millvina Dean, die den Schiffbruch überlebt hatte, unter die Leute gebracht, da die Frau es sich ansonsten nicht hätte leisten können, in einem Pflegeheim zu wohnen.

Frau Dean hatte sich erhofft, für ihre Sachen so um die 4'000 Euro herum einstecken zu können, letztlich kletterte jedoch die Ausbeute auf fast 40'000 Euro.

Angeboten wurde unter anderen Dingen eine Reisetasche, in der sich von New Yorkern gespendete Kleidungsstücke befanden. Interesse erregten auch Schreiben bezüglich einer Entschädigung und weitere Schriftstücke, die mit der Titanic zu tun haben.

Frau Dean, 96, ist die letzte der überlebenden Titanic-Passagiere. Sie befand sich im zarten Alter von nur zwei Monaten, als die Titanic auf ihrer Jungfernfahrt von Southampton nach New York im Jahre 1912 mit einem Eisberg kollidierte und versank. Ungefähr 1'500 Menschen waren dabei ertrunken.

Die Firma der finnischen Rockband Lordi fuhr trotz des Siegs beim Europäischen Grand-Prix-Gesangswettbewerb nichts als Verluste ein

(eine Meldung aus den Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.10.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Das beflügelt durch den vorjährigen Sieg beim Europäischen Grand-Prix-Gesangswettbewerb der [finnischen) Rockband Lordi gegründete Unternehmen Lordi Enterprises machte in seiner ersten im Dezember zu Ende gegangenen Rechnungsperiode nur Verluste, berichtet das [finnische] Handelsblatt [Kauppalehti] auf seinen Online-Seiten.

Das miese Abschneiden kann wohl als eine Riesenpleite angesehen werden, da man des Glaubens war, der Sieg beim Europäischen Grand-Prix-Gesangswettbewerb würde der Gruppe Lordi reichlich wirtschaftlichen Erfolg einbringen. Die Firma brachte es hingegen während der fünfzehnmonatigen Rechnungsperiode und bei ihren geschäftlichen Umsätzen von 711'967 Euro nur auf einen Verlustposten von knapp 54'000 Euro.

Die ersten Jahre sind für Firmen seit je her schon immer schwierig und aufreibend gewesen, aber bei einem Sieg beim Grand Prix war man davon ausgegangen, daß jener den Einstieg von Lordi Enterprises ins wirtschaftliche Leben erleichtern würde.

Die Lage des Unternehmens schaut indes nicht gut aus, denn es wären zu Anfang diesen Jahres gerade mal 6'255 Euro an Geldbeständen zur Verfügung gestanden. Außerdem wären in der Zeit der Rechnungsperiode an durchschnittlich sechs Arbeitnehmer insgesamt nur 105'697 Euro an Löhnen ausbezahlt worden.

Die Gruppe Lordi wollte dem Handelsblatt gegenüber keine Kommentare abgeben zu den Zahlen des Rechnungsberichtsabschlusses.
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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

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