16
Jan
2009

Spaß muß sie machen, dann wird die Geldabschaffung auch glücken

Die Abschaffung des Geldes muß zu einem Ritterschlag der gesamten Menschheit werden.

Im Zuge der hoffentlich eines schönen Tages bald kommenden allgemeinen Verfügung, daß sämtliches Geld bei allem zwischenmenschlichen Verkehr
außer Kraft gesetzt ist, wird wohl auch eine ganze Latte an Gesetzen, die heute indirekt mit Geld zu tun haben oder über Geld abgewickelt werden, umgeschrieben und neu verfasst werden müssen.

✪ Was weiters auch kann Problem darstellen dürfte, gescheit und findig wie wir Menschen doch allemal sind!

Zum Beispiel wird es ja dann auch keine Geldstrafe mehr geben können, wenn es kein Geld mehr gibt. Aber auch dieser Umstand sollte sicherlich zum Kippen einer so großen Sache wie der Abschaffung des Geldes nicht führen müssen. Zum ersten dürfte es in einer Welt so ganz ohne Geld weitaus weniger Eigentumsdelikte geben als heute, wenn doch jeder dann grundsätzlich die gleichen materiellen Ansprüche erheben darf wie ein jeder andere auch und die Verteilung von Luxusgütern rein nach soziotopographisch praktischen Gesichtspunkten abliefe oder bei einer anderen Klasse derer wiederum
sich an Gewinnern von Gesellschaftsspielen orientierte.

Denkbare kleinere, von inneren Zwängen jenseits des Geldes getriebene Verbrecher müßten dann wieder wie schon zu Vorzeiten
öffentlich an den Pranger gestellt werden und ihnen zur Strafe, wenn von Geld nicht mehr die Rede sein kann, eben die relevante Lizenz oder einstweilig ein entsprechender Privilegienausweis eingezogen werden. Und für alle schlimmeren Burschen und Mädels leider nach wie vor das Kittchen als Straf- und Besserungsanstalt.

✪ Es läßt sich sehr wohl alles andere auch regeln, was heute noch ganz auf das Geld abgestellt ist,
wenn man nur ein bißchen sein Köpfchen anstrengt.

✪ Es könnte die schönste politische Aufgabe aller Zeiten werden, eine welche so richtig vom Schöpferischen her auch zu genießen wäre, diese wuchtige,
vierschrotige Rundum-Umgestaltung der menschlichen Geschäftswelt - ganz vom Geld weg.

✪ Spaß machen muss die Aufgabe, dann wird sie auch glücken. Und Spaß wird sie mit Sicherheit auch machen - notgedrungen: könnte man fast sagen, bedenkt man, wie arg doch heute uns das Geld laufend zu nahe tritt oder gar anrempelt - wenn wir dann alle das Geld los sein werden!


Hunderte von Personen werden jährlich ohne Grund im Knast festgehalten

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 14.1.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Hunderte von Menschen werden jährlich [in Finnland] ohne einen Grund im Knast festgehalten. Laut dem Institut für justizpolitische Studien zahle der Staat jedes Jahr Entschädigungsgelder an ungefähr 400 Personen, die ohne berechtigte Veranlassung ihre Freiheit eingebüßt hatten.

Für einen grundlos im Kittchen rund um die Uhr verbrachten Tag erhält man im allgemeinen 100 Euro. Eine von einem Fall erfahrene reichliche negative Öffentlichkeit oder die Erkrankung eines Antragstellers können die zu zahlende Entschädigung anwachsen lassen. Eine solche kann jedoch ebenso niedriger angesetzt werden, falls es sich als erwiesen zeigte, daß der Antragsteller sich anderer Gesetzesbrüche schuldig gemacht hatte.

Meistens wird wegen erlittenen Unrechts um eine Entschädigung nachgesucht und eine solche geleistet, das man nicht weiters zu begründen braucht.

Andererseits sind Staat und Antragsteller oft verschiedener Ansicht hinsichtlich des Quantums des erlittenen Unrechts. Die Bittstellungen für eine Entschädigung bewegen sich in eindeutig höheren Beträgen als an tatsächlich ausgezahlten Geldern bewilligt wird.

Hinzu kommt, daß man zum Beispiel eine Vergütung für Gerichtskosten oder für einen Verdienstverlust bekommen kann. Entschädigungsgelder für den Fall einer bedingten Verringerung des Einkommens würden jedoch nur selten ausgezahlt. Dies weist laut den Erforschern der Materie daraufhin, daß die Antragsteller oft genug nicht am Arbeitsleben beteiligt sind.

Gänzlich ohne irgendwelche Schadensausgleichszahlungen verbleiben 15 Prozent der Antragsteller.

15
Jan
2009

Bevor alles zum Spottpreis verschleudert wird, dann lieber doch gleich alles verschenken

Bevor wir uns zum bitteren Schluß damit voll und ganz als Mensch der Lächerlichkeit preisgeben müßten, indem die grandiose wirtschaftliche Auswegslosigkeit, die mit dem Davongaloppieren in auseinandertreibende Richtungen sämtlicher, wie vom Blitz aufgescheuchter Rösser der kapitalistischen Kleptokratie, mit denen wir doch alle auf Gedeih und Verderb mitzureiten haben, solange wir weiterhin so schlau und brav, andererseits so dumm und stur wie heute noch an diesem immer noch nicht ganz als ein solches entlarvten Teufels-Werkzeug der Ausbeuterhunde des Systems, dem Geld, festhalten, einhergeht, dazu führt, daß die ganze Welt und somit auch unsere eigenen Seelen zum Spottpreis verschleudert werden, wäre es angezeigt, um uns im tiefsten Seelengrunde die Menschlichkeit zu bewahren und nicht unter die Stufe eines Tiers zu fallen, wenn der Spott der Reichen in den Haß der Armen umschlägt und zu flammen beginnt, sich übers Geld hinwegzuheben und uns die Welt und die Dinge zum Leben gänzlich kostenlos zurückzuschenken: durch die auf einer neuen grundsätzlichen Freiwilligkeit aller einherreitende, glorreich aufgezogene allgemeine Abbestellung des Geldes.

Das Leerausgehen eines ehelich nicht angetrauten Lebenspartners soll in Finnland per Gesetz verhindert werden

(eine Mitteilung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 14.1.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Der Sachbearbeitungsausschuß des Ministeriums fürs Rechtswesen [Finnlands] stellt in Aussicht, daß der Schutz eines ehelich nicht angetrauten Lebenspartners sowohl bei der Trennung vom Lebenspartner als auch nach dessen Tod verbessert wird.

Es soll ein eigenes Gesetz verordnet werden bezüglich der Auflösung des gemeinsamen Haushalts, für den Fall, daß eine nicht-eheliche Lebensgemeinschaft zu ihrem Ende gekommen ist.

Zum Beispiel könnte der zu Hause die Kinder betreut habende, ehelich nicht angetraute Lebenspartner für seinen Einsatz zugunsten des Wohls des gemeinsamen Haushalts eine Vergütung erhalten, wenngleich Vermögen und Besitzstand einzig und allein auf den Namen von nur einem der Lebenspartner läuft. Der oder die nach dem Ableben eines ehelich nicht angetrauten Lebenspartners Alleinverbleibende hätte ebenso ein nach bestimmten Kriterien abzuwägendes Anrecht auf eine Zuweisung aus dem Nachlass des Partners.

Der Sachbearbeitungsausschuß, der heute der Ministerin fürs Rechtswesen Tuija Brax (grün) seinen Vorschlag vorlegte, betont, daß es nicht Ziel sei, durch das neue Gesetz die nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften den Ehebündnissen gleichzustellen.

Nicht-eheliche Lebensgemeinschaften erfreuen sich seit den 1970ern [in Finnland] immer größerer Beliebtheit, und laut den Statistiken ist jede fünfte Familie eine solche eines offenen Bündnisses.

Gegenwärtig werden nicht ehelich angetraute Lebenspartner in Bezug auf Besitzstands- und Vermögensfragen wie Personen behandelt, die sich fremd sind.

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9
Jan
2009

Wann wollen wir den Bettel endlich hinschmeißen?!

Roma-Zigeuner aus Rumänien von einer unrealistischen Erwartungshaltung gegenüber Finnland getragen

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 8.1.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Ein großer Teil der nach Finnland kommenden Roma-Zigeuner aus Rumänien trifft mit unrealistischen Erwartungsvorstellungen im Land ein. Laut einem Bericht der Stadt Helsinki und des Diakonissenwerks von Helsinki zur Klärung der Lage wären viele aus der Roma-Sippe des Glaubens, sofort in Finnland Arbeit finden zu können. Ebensowenig gingen deren Erwartungen bezüglich des Erhalts einer Wohnung und einer Unterstützung in Erfüllung. Alles in allem würde recht wenig Wissen über Finnland als Land von den Leuten mitgebracht.

Für den Rapport wurden in den letzten Monaten des vergangenen Jahrs ca. 200 in der Hauptstadt und Umgebung sich aufhaltende Zigeuner der Roma-Sippe einer Befragung unterzogen.

Helsinki bietet für herumstreunende Zigeuner auch weiterhin keine Dienstleistungen auf

(ein Artikel aus den Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Helsingin Sanomat vom 9.1.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Die Stadt Helsinki trägt sich nicht mit der Absicht, ein Hilfsprogramm anzuschieben, um den bettelnden, auf den Straßen musizierenden und Sachen feilbietenden Roma-Zigeunern aus Rumänien behilflich zu werden.

Helsinki wird einstweilen nichts unternehmen.

"Wir wollen für das Bettelphänomen keine Ermutigungen geben. Aus diesem Grund werden wir keinen gesundheitlichen Dienst aufstellen oder Unterkünfte organisieren. Die Probleme, die ursächlich mit der Bettlerei der Leute zu tun haben, müssten in deren Heimatländern gelöst werden," sagt der leitende Sachverständige der Sozialbehörde Jarmo Räihä.

Die Stadt Helsinki hat auch erklärt, daß man nach wie vor den Bettlern kein Geld geben sollte.

Die Stadt und das Diakonissenwerk beabsichtigen jedoch, weiterhin zu verhandeln, ob der am Donnerstag vorgelegte Bericht des Projekts 'Roma-Zigeuner auf der Straße' späterhin zu irgendwelchen konkreten Maßnahmen führt, und ob das Projekt auch in Zukunft fortgesetzt wird.

Tuomo Leinonen, der für dieses Projekt Roma-Zigeuner aus Rumänien interviewt hat, erzählt, daß er oft das Gefühl hatte, als seien ihm die "Hände gebunden", wenn die Zigeuner um Geld, Arbeit und Essen baten.

"Wir verabreichten einfach erhältliche Medikamente und boten Rat an, wenn jemand einen Arzt brauchte."

Nach Anschauung von Leinonen stellen die Roma-Zigeuner für Europa ein gemeinsames Problem dar. "Die Beseitigung des Armutsproblems erfordert einen politischen Willen."

Die Roma-Bettler machen sich aus ihren Heimatländern auf, da die Verhältnisse dort miserabel seien, es nur geringfügig Arbeit gebe und der niedrige Stand der Löhne für sie schlecht ausschaute. Je nach Auslegung der Dinge lebt ein Drittel der Roma unterhalb der Armutsgrenze. In ländlichen Gebieten, von woher der größte Teil der nach Finnland Gekommenen stammt, sei die Situation noch düsterer.

Was könnte Helsinki da tun? Nicht viel.

Den Wissensstand zum Land der in Finnland eintreffenden Zigeuner könnte man durch einen Info-Posten erhöhen, und das kommt auch nur denjenigen zugute, die schon da sind.

Ins Internet könnte man Informationen setzen, nicht alle aber haben die Möglichkeit, vom Netz Gebrauch zu machen.

"Um die Schulung der Kinder sollte man sich kümmern, und auch um die der Erwachsenen. Man könnte ihnen auch Sprachenunterricht geben," sinniert Leinonen.

Das "hilfsdienliche Telefon" des Roma-Projekts des Diakonissenwerks ist weiterhin im Einsatz. Die bittere große Kälte der letzten Wochen konnte keine Stauflut bei den Telefongesprächen aufkommen lassen.

"Die scheinen überraschend gut mit der Kälte klarzukommen," sagt Tuomo Leinonen.

Wonach es auch gestern wieder den Anschein hatte.

Mandache Cliutsa, 35, die aus der ostrumänischen Provinz Bacau gekommen ist, sitzt auf dem Straßenpflaster vor einem Schaufenster, obwohl es sieben Grad Kälte hat. Für einen finnischen Winter wirkt sie eher leicht bekleidet.

Die meisten Passanten auf der Straße gehen an Cliutsa vorbei, ohne auf sie zu blicken. Drei Stunden Betteln haben ihr acht Euro eingebracht. Sie wollte noch fünf Stunden damit weitermachen. "Für die Unterkunft müssen noch 4'000 Euro abbezahlt werden, das ist viel Geld," sagte sie.

Die Stellung der Roma-Zigeunerfrau ist keine gute

(ein Hintergrundbericht aus der finnischen Zeitung Helsingin Sanomat vom 9.1.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Unter den aus Rumänien ins Land gekommenen Landstreichern ist die Stellung der Frau nicht gerade eine besonders gute. Als eine Überraschung kam die hohe Anzahl von Kinderehen, berichtet Marjatta Vesalainen, die für das Projekt Rom po drom [Roma-Zigeuner auf der Straße] des Diakonissenwerks tätig war.

Etliche der Frauen, die nach Finnland kamen, erzählten, daß sie im Alter von 12-13 Jahren verheiratet wurden. Die Ehebündnisse waren von den Eltern arrangiert worden.

Ist ein 15jähriges Mädchen noch immer ledig, dann käme ein Verdacht auf, daß mit der jungen Frau etwas nicht stimmen könne.

Keineswegs aber beklagen sich die Frauen über ihr Los. Als Vesalainen, während sie sich mit den Frauen unterhielt, die Eheschließungen mit Kindern in Frage stellte, bekam sie von einer Roma-Frau als Antwort zu hören: "Wir haben eben unsere eigenen Gesetze, und diese befolgen wir."

Viele der aus Rumänien in Finnland eingetroffenen Roma kommen aus Dörfern auf dem Lande, in denen althergebrachte Traditionen weiterhin genau eingehalten werden. Dies zeigt sich zum Beispiel auch in der Art, wie die Frauen sich kleiden: eine verheiratete Frau darf keine langen Hosen tragen.

Bei den Roma stellt der Mann das Oberhaupt der Familie vor. Nach Anschauung von einigen Männern ziemt es sich für eine Frau nicht einmal, in Anwesenheit eines Mannes zu reden.

Das Betteln und Feilbieten von Rosen ist hauptsächlich Arbeit von Frauen.

Die Stellung der Frauen illustriert sehr gut der Versuch der Stadt Helsinki und des durchgezogenen Projekts, einen "Frauenabend" zu gestalten.

Die Frauen hätten hingehen wollen, die Männer haben sie aber nicht hin gelassen. So kam es, daß am Abend für die Frauen nur Roma-Männer um den Tisch herum gesessen sind.

Unseren Räuberkapitalismus gesundgestoßen!

Ganz klar wird im Namen des Geldes viel zu viel Schwachsinn getrieben. Viele Sachen werden ja nicht deshalb erfunden, da sie für irgendjemand richtig nützlich wären, sondern nur deshalb, da man es sehr nützlich findet, daß schnell damit Geld gemacht werden kann, ist man nur erfinderisch genug, es den Leuten weiszumachen, wie "nützlich" ein Ding sei, wenn es auch auf den ersten Blick nicht danach ausschaute. Nach dieser Masche werden doch zuhauf die Leute nach Strich und Faden mit verschiedensten, eigentlich überflüssigen Produkten hereingelegt.

✪ Erst wenn es kein Geld und kein Wirtschaften um des Geldes willen mehr gibt, hat das Leben der Menschen eine Chance, echt menschenwürdig zu werden. Und dann werden auch die billigsten, und deshalb heute noch verpönten, nichtsdestotrotz jedoch oft besten Wunderheilmittel, die die freie Natur zur Selbstheilung wachsen läßt, wie zum Beispiel die tahitianische medizinische Zaubermittelregulativ-Noni-Frucht, der rundum vom Räuberkapitalismus gesundgestoßenen Menschheit zur Beseitigung von Schmerzen und zur Heilung der Krankheiten überall angeboten werden, ohne daß da ein kapitalmächtiger Pharma-Boss oder ein geldgieriger Arztspezialist davor stünde.


Bauchspeck wurde medienfähig

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 8.1.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Sars und Vogelgrippe, ebenso etliche andere Krankheiten sind eine nach der anderen in die Zeitungsschlagzeilen aufgestiegen. Derzeit hat sich aber ein "neuerer" Übelstand in die luftigen Gefilde der Medien erhoben, ein welcher bereits auf das Maß einer Volksseuche angeschwollen ist. Es handelt sich dabei, kurz und markig gesagt, um den Fettwanst, oder, vornehmer ausgedrückt, um Übergewichtgkeit.

- Ein gewisser Arzt erklärte vor einer Zeit, daß, falls wir nichts unternähmen, Finnland in einem Meer von übergewichtigen alten Menschen untergehen würde, warf eine Berichterstatterin für die medizinischen Wissenschaften, Ulla Järvi, auf der Ärztetagung in Helsinki ein.

Metaphern aus der Kriegsführung hätten angeblich den Bauchspeck umhüllt, womit dieser zu einem medienfähigen Gegenstand gemacht wurde.

- Es ist vom Aufstand gegen den Speck geschrieben worden, und es gab sogar einen Artikel mit der Überschrift "Zu viel Fett bringt dich um".

Nach Meinung von Järvi ist es den Informationsmedien gelungen, im Verein mit Professionellen aus der Gesundheits- und der Kommunikationsbranche bezüglich des Fettwerdens eine moralische Panikstimmung auszulösen.

Als ein Resultat der Entfachung eines Angstzustands wäre ihrer Anschauung nach aus dem Krieg gegen den Speck ein gutes Geschäft unter anderen für die pharmazeutische, die Naturprodukte-, die Medien- und die Lebensmittelindustrie geworden.

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8
Jan
2009

Das Kreuz des ersten Mannes der Moderne - die Krux gerade unserer Zeit

Das schwere Kreuz des allerersten 'modernen' Mannes auf der Welt hat letztlich im Laufe der Jahrtausende auch alle uns anderen auf der Welt mit sich dahin mit hineingezogen, wo wir Jetzigen eben heute zu stehen gekommen sind. Möge der betroffene Leser diesmal selbst das passende Attribut erfinden, um den gegenwärtigen Weltzustand am besten zu umreißen, wobei mir's nur darauf ankäme, die schwer verquere finanzielle Schlagseite der Weltsituation von heute dabei herausgestellt zu wissen. Ist er als ein brüchiger Morast zu bezeichnen, in dem wir uns mit unserer selbstgebauten Welt alle verheddert haben, eine vorübergehende Schlappe nur, eine mittelgroße Katastrophe oder gar bald das Ende von allem?

Der große aramäische, zu Bethlehem geborene Begründer des modernen Denkens hatte sich damals als erster vorgenommen, dem durch die erzwungene Einführung einer fremden Götterwelt durch die römischen Kolonialherren in seinem Land eingesetzten und über den spöttischen Hohn der Einheimischen durch die entweihende Art von billigen Verkaufsständen mit gackernden Bruthühnern und derlei unheiligeren Sachen in den Eingangshallen der alten Tempel mit den ungewohnt umformierten Göttlichkeitswesen des uniformen Gottes wiehernd zum Ausdruck gebrachten Wirrwarr in den Köpfen der Zeitgenossen, und mit der damit einhergehenden Unredlichkeit der Pharisäer und selbst orthodoxer Juden ein für allemal aufzuräumen, indem er all seinen Trendgenossen, die ihm mit offenem Ohr begegneten, um durch diese recht schnell immer mehr und mehr Leute auch aus dem gemeinen Volk zur neuen puristischen Lehre zu "bekehren", einbleute, daß wirklich jeder einzelne von uns genau denselben Idealmenschen - Gott pur, sozusagen -, in sich trägt. Dabei hätte der Gottmann aus Nazareth den Leuten auch sagen müssen, daß, was jeder noch so kleine Götzenpriester bereits wissen sollte, der beflissentlich um Segen angeflehte ernste Gott oder die mit mondänem Glück ihre Grazien über die sie Anhimmelnden ausschüttende, wunderschön schreckliche Göttin in deren dutzenderlei verschiedenen, jeweils gegen hohe und noch höhere Priestertrinkgelder phantasmorgiastisch zu bedienende Abbildform-Geistwesen auch nichts anderes sind, als was jeder tief im eigenen Herzen inthronisiert haben soll.

Doch ist der große Begründer der Moderne leider nicht mehr dazugekommen, auch in den gewöhnlichen Kaufhallen und in den Krämerseelen des ausgebeuteten Volkes genauso aufzuräumen, wie er dies im Tempel tat, um die Herzen auch der Kaufleute seiner Zeitgenossen für sich zu gewinnen. Diese hätten schließlich bei den Römern ihr Geld dafür sprechen lassen können, daß jener nicht als Volksaufrührer an ein Kreuz genagelt würde.

Und dann müßten auch eventuell wir Heutigen nicht zweitausend Jahre später nach das Kreuz mit uns herumschleppen, einfach nicht zu wissen, wie wir am besten dieses ganze verteufelte Geldwesen mit einem Schlag loswerden könnten.

Man kann nur beten und hoffen, daß die Menschen baldmöglichst mit der Einsicht gesegnet werden, daß ab jetzt, nachdem die besten technologischen Erfindungen alle schon stehen, nichts besseres auf Erden zu tun bleibt, als sich demnächst allen Ernstes an die fällige Abschaffung des Geldes zu machen. Auf daß gefälligst wieder spaßigere Zeiten auf der Welt herrchen mögen - und zwar überall!


Ein wirtschaftlicher Engpaß trieb einen deutschen Milliardär in den Selbstmord

(eine Meldung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.1.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Blaubeuren, STT
Der zu den einhundert reichsten Männern der Welt sich rechnende deutsche Geschäftsmann Adolf Merckle hat Selbsmord begangen, wie seine Familie angab.

Der 74jährige Merckle wurde gestern später am Tag in Blaubeuren im Südwesten von Deutschland von einem Zug überfahren.

Nach den Aussagen der Familie steht im Hintergrund des Selbstmords die durch die Finanzkrise verursachte trostlose Lage der Firmen Merckles. Mit deren wirtschaftlichen Notlage hatten auch mit Volkswagen-Aktien getätigte schlechte Geschäfte ursächlich zu tun.

Merckle war der Zeitschrift Forbes zufolge im letzten Jahr der 94. reichste Mann der Welt gewesen, und Deutschlands fünft reichster.

Der Milliardär war auch mit Finnland verknüpft. Er hatte eine Anklage erhalten wegen eines kriminellen Verstoßes gegen die Informationspflicht bezüglich des Wertpapiermarkts in einem Fall, der die Inbesitznahme von Aktien des [finnischen] Pharmagroßhändlers Tamro betrifft. Das Gericht war noch nicht dazu gekommen, sich mit den Anklagevorwürfen auseinanderzusetzen. Merckle hatte die inkriminierenden Beschuldigungen abgestritten.

Merckle erbte in den 1930er Jahren von seinem Vater ein Unternehmen der Pharmaziebranche, welches 80 Beschäftigte hatte. Jenes baute er im Laufe der Jahrzehnte zu einem Unternehmenskonglomerat aus, in dem 100'000 Arbeitnehmer beschäftigt sind und dessen Verkaufswert sich auf 30 Milliarden Euro beläuft.

Merckles Holding-Firma verwaltet unter anderen den pharmazeutischen Betrieb Ratiopharm.

Der zweite Mann der al-Qaida beschuldigte den Westen wegen Gaza

(eine Mitteilung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 6.1.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Dubai, STT
Dem zweiten Mann des Netzwerks al-Qaida zufolge sei der Angriff Israels auf Gaza Teil einer Kampagne der westlichen Länder gegen den Islam.

Auf einem Tonband, welches Ajman al-Zawahari einer islamistischen Internet-Seite zuspielte, wird der Westen eines Kreuzzugs gegen die Muslime beschuldigt und über den kommenden Präsidenten der Vereinigten Staaten Barack Obama wird gesagt, daß die Angriffe Israels auf Gaza dessen Amtsantrittsgeschenk für die Palästinenser seien.

Al-Zawahari forderte alle Muslime der Welt auf zu einer Offensive gegen Israel und den Westen.

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7
Jan
2009

Die billigste Evolution passend zum Darwin-Jahr - mit geradezu darwinscher Auslese

Könnten nicht Wirklichkeit und Utopie bald zusammenfließen und ineinander verschwimmen?

Träume vom besseren Leben können durchaus wahr werden, wie man weiß, wenn man sich mit Mut und Starke dahin aufmacht, sie mit Leben zu erfüllen, sie ins Leben zu übertragen. Wessen es dazu oft nur bedarf, ist eine detaillierte Ausarbeitung und im Stil eine geringfügige Umschreibung des Drehbuchs aus dem im Traum gesehenen Szenario, so daß er sodann im wirklichen Leben auch Bestand haben kann.

✪ Bei einem schönen Traum sollte es sich immer lohnen, diesem im Leben nachzugehen. Und welch schöneren Menschheitstraum ließe es sich erdenken, als den, uns Menschen die ganze Welt neu zu erfinden, und zwar eben als eine solche, in der es kein Geld mehr gäbe, sondern, erstmals in der Geschichte, alle Dinge zum Leben, samt und sonders freiwillig erarbeitet, ebenso freiwillig unter allen Völkern, allen Rassen und Kulturen, Religionen und Gesinnungen, allen Menschen, den Frauen und den Männern, den Jungen und den Alten brüderlich - nicht mehr nach Noten und Quoten - nach rein pragmatischen topographischen, gerechten Registern aufgeteilt würden.

Auf alle Fälle wäre es doch einmal einen Versuch wert, sich ernsthaft zu überlegen, ob dies nicht ein sehr anstrebenswertes gesellschafts- und hauswirtschaftspolitisches (r)evolutionäres Zielvorhaben sein könnte?

✪ Und OB es das ist, meine wohl nicht nur ich, sondern immer mehr und mehr Menschen auf unserem geschundenen Planeten!

✪ Deshalb kann man nur sagen: Vereint Euch, liebe Sportsfreunde, die ihr, wie alle anderen langsam auch, die Schnauze vom Geld voll habt, zu wackeren Entmonifizierungs-Panvoluntaristen! Lasst uns reden und beste Konzepte dazu erarbeiten, wie man die Welt sehr schön, noch viel schöner, ohne dem Geld in Zukunft gestalten kann! Warum soll man das nicht möglich machen können?!

Und dann "erkaufen" wir uns alle die ganze Welt und stecken sie zurück in jedermanns Hosentasche, jedem seinen Anteil. Frauen bekommen ihn ins Handtäschchen gesteckt oder von charmanten Freiwilligen frei Haus geliefert.

Das wär' doch mal eine richtig züchtige Entwicklung - und noch dazu mit regelrecht darwinschem Auslesecharakter - fürs anstehende Darwin-Gedenkjahr 2009! Den größten Freudentaumel aller Zeiten hier und jetzt wahrgemacht.


Unterwegs-in-eine-viel-schoenere-Zukunft-in-der-es-absolut-kein-Geld-mehr-geben-wird

Schauspieler mit Mafia-Verbindungen nun verurteilt

(ein Bericht aus den Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 5.1.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Fakten und Fiktion sind letztens in Italien etwas durcheinandergeraten, zumal bereits drei von den Schauspielern des Mafia-Films Gomorra eben wegen Verbindungen zur Mafia im Gefängnis gelandet sind.

Der auf dem Aufsehen erregt habenden Buch Gomorra von Roberto Saviano basierende Film erzählt aus Neapels Mafia, der Camorra.

Nach einer Verlautbarung durch Italiens Nachrichtenbüro Ansä stehen die Schauspieler Giovanni Venosa, Salvatore Fabbricino und Bernardino Terracciano aber auch im richtigen Leben mit der Mafia in Verbindung.

Venosa, der im Film einen kleinen Mafiaboß darstellt, war vor zwei Monaten in Haft genommen worden, angeklagt wegen Drogenhandels und der Forderung von Schutzgeldern. Nun wurde er als Gewohnheitsverbrecher zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.

Auch Fabbricino wurde ein Urteil mit Bezug auf Rauschmittel erteilt.

Bei Terracciano wurde herausgestellt, daß er Mitglied der Mafiafamilie Casalesi sei.

5
Jan
2009

Tage des Vakuums

Während mit dem nun in Kürze anstehenden Wechsel von Amerikas Präsidenten die Welt leise auf einen Wandel auch in der Handhabung der vorliegenden Weltfinanzenkrise hofft, hat sich das neue Jahr eingeschlichen, mancherorts begleitet mit recht viel Donner und Getöse, mancherorts eher still und leise.

Die Welt scheint ihren Atem angehalten zu haben, nur in Israel wird wieder auf Palästinenser geschossen, und Afghanen demonstrierten gegen die Präsenz amerikanischer Soldaten in ihrem Land, wo doch der neue amerikanische Präsident versprochen hat, die Zahl ebendieser noch aufzustocken. . .


Während ich mir über Neujahr eine schwere Magenverstimmung eingehandelt habe.

Den ländlichen Gegenden der Vereinigten Staaten setzt ein Ärztemangel zu

(eine Mitteilung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1.1.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Washington, STT
In den Vereinigten Staaten hat auf dem Lande eine schreiende Not an Allgemeinmedizinern angefangen, vorzuherrschen, berichtet die Zeitung Washington Post. Laut der Zeitung seien quer übers ganze Land einige Hunderte von Ärztestellen unbesetzt.

Im Jahr 1980 begannen in den Vereinigten Staaten 945 frische Allgemeinmediziner ihre Arbeit als Arzt. Letztes Jahr war die Zahl ungefähr eine gleiche, obgleich die Bevölkerung inzwischen um 79 Millionen angewachsen war.

Am schlimmsten zeigt sich das Defizit in dünn besiedelten Gegenden: in den südlichen Landstrichen von Maryland kommen nur drei allgemein praktizierende Ärzte auf einhunderttausend Einwohner.

Immer mehr junge Ärzte spezialisieren sich lieber auf einträglichen Spezialbranchen, wie zum Beispiel auf Plastikchirurgie oder auf Organtransplantationen, als daß sie allgemeinmedizinische Ärzte würden, deren Tage im allgemeinen lang sind und deren Arbeit schwerfällt.

An zusätzlicher Schärfe gewinnt das Problem dadurch, daß über die Hälfte der auf dem Lande praktizierenden Allgemeinmediziner über 50 Jahre alt ist.

Auf Kuba halten Revolution und drückende Engpässe weiterhin an

(ein Bericht aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 1.1.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Havanna, STT
Vor einem halben Jahrhundert am Neujahrstag ergriffen bärtige Umstürzler die Macht auf Kuba.

Einige halten jenen bedeutenden Tag für den Kommunismus als einen Durchbruch, andere als eine Schlappe.

Kuba hat den Zerfall der Sowjetunion und die Wirtschaftssanktionen der Vereinigten Staaten überstanden. Andererseits sahen sich mindestens eine Million Kubaner dazu veranlasst, dem Inselstaat zu entfliehen.

Der 82jährige Revolutionsführer Fidel Castro war nach einer Organoperation im vorletzten Sommer in der Öffentlichkeit nicht mehr zu sehen gewesen. Seit dem letzten Februar hat dessen 77jähriger Bruder Raul Castro Kuba regiert.

Wirtschaftliche Notstände haben Raul Castro zu Erneuerungen in der Verwaltung der Staatsgeschäfte gezwungen, die jedoch als zu gering erachtet werden.

Der mittlere Verdienst des 11-Millionen-Volkes liegt bei 20 Dollar oder bei etwas mehr als 14 Euro im Monat.

- Für mich ist das keine Erneuerung gewesen. Ich muß einige Monate allein schon für ein paar Tennisschleicher sparen, sagt der 32jährige Manny Garcia.

Ungeachtet der Armut lebt man im Kuba der Castros durchschnittlich bis zu einem Alter von 77,9 Jahren. Die Gesundheitspflege und Krankenversorgung ist kostenlos, ebenso die Schulausbildung. 99,8 Prozent aller Kubaner sind des Lesens und Schreibens mächtig.

31
Dez
2008

Ein Ruck ist durch die geldgestressten, bewegten Massen gegangen

Das zu Ende gegangene Jahr hat wieder mal klar aufgezeigt, daß es sich beim sogenannten Freien Markt um ein auslaufendes Modell handelt. Eigentlich muß man ja für die Weltwirtschaftsschlappe, die uns das alte Jahr zum Schluß beschert hat, dankbar sein, denn nur dank ihrer als gefährlich empfundenen Erlahmung der Kräfte des Marktes und dank dessen allgemeinen materiellen, das Leben zusätzlichen Belastungen aussetzenden Abschwungs scheint nun endlich langsam etwas Schwung in die sonst so bocksteif und richtiggehend versessen aufs Geld und dessen letztlich negativ vereinnahmender Scheinwelt eingefahrenen Menschenmassen zu kommen, ein sich Bekennen zu nötigen Veränderungen im gesellschaftlichen Bereich stattzufinden, in den Köpfen vieler Menschen ein Umdenken jetzt vorzugehen, welches zum Glück ahnen läßt, daß es nicht mehr allzu lange anstehen kann, bis es den ersten Mohikanern, den mächtigen Vorreitern des Stammes der abgetakelten Pfennigfuchserei der sozialmarktwirtschaftlichen Prägung schwant, daß es durchaus eine neue, bisher noch nie dagewesene Alternative zum ausbeuterischen, kapitalistischen Bluthund-Wirtschaftssystem geben kann, und zwar eine, die alle anderen Formen des menschlichen Auskommens miteinander, die es je seit vor der Antike gegeben hat, in den Schatten stellen wird: die Ersetzung der mit Zahlungsmittel rechnenden Wirtschaft durch eine solche, die unter Ausschaltung sämtlicher das Zusammenleben der verschiedenen Lebensgemeinschaften erschwerenden Geldmittel ausschließlich mit der Freiwilligkeit der Menschen, also mit der freiwilligen, d.h. der kostenlosen Erbringung aller Dienste am Menschen, aller Güter und aller Arbeitskraft rechnet.

Offensichtlich braucht es durchaus mittelgroße Unglücksfälle, wenn nicht gar Beinahe-Katastrophen, deren Ausmaße erschreckend genug sind und den Menschen das Fürchten lehren, damit sie vor ihrer stumpfen Versunkenheit im System, wenn nicht anders vor ihrer faulen Bequemlichkeit, ihre breiten Ärsche hochkriegen, damit sich etwas rührt und die Dinge in Bewegung kommen.

✪ Die Jugend von heute wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Schon jetzt wird unter ihnen der Ruf nach einer konsequenten Abkehr von allem geldwirtschaftlichen Handeln immer lauter, wenn auch noch nicht eindeutig auf den Punkt gebracht.
Doch haben die Liedermacher und AgitPop-Künstler der des Gelds leid gewordenen Moderne bereits die Signalzeichen gegeben. So, daß man also durchaus gespannt aufs kommende Jahr blicken darf.

Die Revolution geht scheinbar neuerdings immer vom Osten aus.

✪ Was die Friedensmärsche von Leipzig für den Fall der Mauer des verbrecherisch sich geküngelten Kommunismus bedeutete — könnten das die kostenlos an die Bevölkerung von Stadt und Land ausgegebenen Riesenneujahrskuchen und -würste der letzten Guinness-Buch-Eintragungen der Rumänen für den Fall der Geld-Schranken des verbrecherisch sich geküngelten Kapitalismus bedeuten?


Der Welt gewichtigster Kuchen wurde in Rumänien gebacken

(ein Bericht zum Zeitgeschehen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 29.12.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Bukarest, STT
In Rumänien ist der am meisten wiegende Kuchen der Welt gebacken worden. Als das Gewicht des in Bukarest angefertigten Kuchens wurden 281 Kilo gewogen. Der Riesenkuchen wurde mit Früchten und Schlagsahne garniert. Zur Verzierung erhielt er sowohl die Flagge von Rumänien als auch die der europäischen Union.

Ein Vertreter des Guinness-Buchs der Rekorde bestätigte dem Bürgermeister von Bukarest, daß der am schwersten wiegende Kuchen der Welt soeben entstanden sei.

In Bukarest war eben gerade auch der Welt längste Wurst angefertigt worden. Jene brachte es auf ein Langenmaß von 392 Metern.

Die Rumänier fuhren mit einer 400-Meter-Wurst auf

(ein Bericht zum Zeitgeschehen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 27.12.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Bukarest, STT
Bukarests Fleischermeister versuchten sich an einem neuen Weltrekord, indem sie eine Wurst von gar 392 Meter Länge kreierten. An Gewicht brachte die rumänische Riesenwurst stattliche 150 Kilogramm zusammen.

Gemäß Auskünften örtlicher Medien sei die Wurst ein paar Hundert Meter länger als die vorherige polnische Rekord-Wurst.

Zum Austragungsort in Bukarest war auch ein Repräsentant des Guinness-Buchs der Rekorde gerufen worden, um die Zubereitung zu überwachen.

Ausgemacht ist, daß die Rekord-Wurst gegrillt und der Stadtbevölkerung zum Essen gegeben wird.

Interfax zufolge wird Rußland erhöhte Holzzollgebühren für Finnland erst im Januar 2010 anwenden

(eine Mitteilung aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 29.12.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Moskau, STT
Rußland macht erhöhte Holzzollgebühren erst im Januar 2010 geltend, berichtete das Nachrichtenbüro Interfax am Stephanstag, auf eine anonyme Regierungsquelle verweisend. Falls die Information stichhaltig ist, bedeutet der Entschluß, daß die Anhebung der Holzzölle weit hinter dem zuvor in Aussicht gestellten Zeitraum in Kraft treten wird.

Premier Wladimir Putin berichtete im November, daß Rußland die Einführung der Holzzölle um 9-12 Monate verschieben wird.

Ursprünglich sollten die Zölle bereits jetzt zum Jahreswechsel um 50 Prozent angehoben werden.

Die finnischen Holzindustrieunternehmen haben sich bereits mit ihrem unternehmerischen Handeln auf den Fall eingestellt, daß die Einfuhr von russischem Rohholz abbricht.

30
Dez
2008

Das Internet hätte nicht vor der Geldabschaffung kommen dürfen

Man müßte ja regelrecht wie von einem Pferd getreten sein, wenn man die einmalige Gelegenheit nicht beim Schopf packen wollte, dafür, daß alle Arbeit, alle Gebrauchsgüter und Dienstleistungen umsonst zu haben wären, allem Geldverkehr auf alle Zeiten den Laufpaß zu geben, falls einem die Möglichkeit dazu zur Wahl gestellt würde.

Doch leider ist es ja noch nicht ganz so weit. Noch kämpft man sich verzweifelt darum ab, das schlimme, heillos aus den Händen geglittene, böse Spiel des kapitalistischen Geldwesens mit allen erdenklichen Mitteln, und jetzt, da es in den meisten Ländern der Welt schwer erkrankt darniederliegt und es überall brenzlig wird, mit Notarztspritzen künstlich am Leben zu halten.

Dabei wäre es doch eigentlich so langsam angesagt, diesem ganzen System, das unter einem so unguten Stern steht, daß es mittlerweile dank der immensen und stets noch weiter überbordenden Überfrachtung des Lebensraums unseres gesamten Wirtsplaneten immer klarer erkennbar das Aussterben der Arten des Lebens, inklusive des eigenen, mit sich im Gefolge führt, Ade zu sagen; der unheimliche, tragische, tödliche Ausgang der Entwicklung des
kapitalistischen Wahns ist nur noch eine Frage der Zeit.

Aber was sind schon ein paar Generationen? Wie schnell sind die vergangen! Man lasse nur mal
den Zeitenlauf der jüngeren Geschichte kurz Revue passieren, um sich dies zu vergegenwärtigen. Noch gar nicht so lange ist es her, da hatten wir in Deutschland den Schreckensmann Hitler mit seinen Unholden und mordenden Schergen gehabt, dann kamen nach dem lautgepriesenem Wirtschaftswunder zu Zeiten der frostigsten Nachkriegsblöckeabschottung und den alten Quertreibern in neuem Gesicht in Form der mit dem deutschen Volk mit Terroranschlägen ins Gericht gehenden RAF-Mannen, kurz nach deren Dingfestmachung, auch schon das Internet und das Handy auf den Markt mitsamt aller Globalisierungssymptomatik, inkl. der genannten Umweltzerstörung und all der anderen großen, dem Gelde genetisch innewohnenden Teufelskreise, wie die Welthungerskrisen und die explodierenden Drogenbandenkriege gegenüber den korrupten Interessen der führenden Oligarchen der Welt, welches alles genau nun diesen ganzen Zirkus abgibt, in dem wir uns derzeit befangen sehen. Dann wird man sehr schnell sehen, wie relativ kurzfristig doch ein Menschenleben ist.

Freilich können wir Heutigen, zumindest wir Nachgeborenen, nichts mehr dafür, daß es einmal einen Hitler und dessen Schreckensherrschaft und Weltkrieg gab, wobei man ja von
kollektiver Schuld angeblich sowieso nicht sprechen soll.

Doch ist es falsch zu behaupten, wir Heutigen werden genauso wenig dafür können, wenn den uns Nachgeborenen in künftigen Geschlechtern dank unserer Luftverpestung die Luft zum Atmen langsam ausgeht, um es einmal krass zu formulieren. Der Fluch jener Menschen wird uns nicht mehr treffen, da wir selber bis dahin längst nicht mehr sein werden. Eine Erkenntnis, die wohl wahr ist, auf die aber einzig und allein abstellen zu wollen, schwachsinnig ist - eine Einstellung, die heute sehr oft anzutreffen ist, leider aber, zumindest vom existentiell-menschlichen her, eine grundfalsche!

✪ Das Internet und die ganze Computergeschichte, samt Handy und allem drum und dran, hätte erst herauskommen dürfen, nachdem das Geld bereits abgeschaffen gewesen wäre. Ich hab's einem der amerikanischen Erfinder des WorldWideWeb ja schon mal per Email - "seiner Email", sozusagen, die also "auf seinem Mist gewachsen" ist - geschrieben: Besser wäre es gewesen, alles Geld endlich los zu sein, dafür aber noch kein Internet zu haben, wofür aber man wenigstens noch eine Zeitlang länger in der alten, heute verunmöglichten, vorgoogleschen Gerüchteküche hätte schwelgen dürfen.

Nun, da der ganze Salat eben so angerichtet ist, wie er nun mal angerichtet ist, bräuchte man trotzdem die Köpfe aber jetzt nicht in den Sand zu stecken, bzw. ganz im Internet weg zu verstecken - ganze Scharen von an und für sich intelligenten jungen Menschen verfallen ganz und gar der ewigen Netzbrause-Sause, anstatt daß sie a la Beatles "Why don't we do it in the road" zum Beispiel als Aktivisten für die gute Sache der Geldabschaffung auf die Straße und in die Vereinsheime gingen, um diese voranzutreiben.

✪ Vor dem Computerschirm immerzu nur herumhockend, kann man kein Geld abschaffen, man kann höchstens eine Diskussion dazu anfachen, und auch die wiederum kann nur off-line weitergeführt werden. Dazu muß man sich aktiv engagieren, daß daraus etwas wird, mit einem guten Beispiel vorangehen, z.B. einen ersten Shop-4-free-Alles-Kostenlos-Laden für den eigenen Nachbarschaftsbereich unter persönlichem Einsatz aufmachen helfen, und dergleichen Dinge. Und dann wird das auch was mit der Geldabschaffung!


Das Beantragen von Abschreibungen für den eigenen Haushalt wird als kompliziert kritisiert in Finnland

(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.12.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Manch einer bringt sich bei der Haushaltsführung seines Eigenheims um jegliche Steuerabschreibung, weil er oder sie vor einem sehr komplizierten Antragsverfahren zurückschrecken.

Studienprojektleiterin Johanna Varjonen vom Verbraucherforschungsinstitut [in Finnland] stellt heraus, daß die angewandte Terminologie selbst von vielen schon als zu schwer befunden werde und so die Hemmschwelle bei der Beantragung einer Abschreibung im Steigen begriffen sei.

Bei einer vor zwei Jahren realisierten Studie des Verbraucherforschungsinstituts kam auch heraus, daß gar ein Drittel aller Haushalte, die auf die Befragung reagiert hatten, von einer Abschreibung für den eigenen Haushalt nichts wusste.

- Wir bemerkten, daß es auch solche Haushalte gibt, die eine Steuerabschreibung hätten vornehmen können, die Leute aber nicht derartig vorgegangen sind, sagt Varjonen.

Zu Anfang des Jahres steigt die Höchstgrenze bei Abschreibungen für die Haushalte auf 3'000 Euro an.

Außerdem weiten sich die Steuerverkürzungsmöglichkeiten auch auf Installationsarbeiten von Informatiktechnologie und Digitaleinrichtungen und auf Beratungsdienstleistungen, die damit zu tun haben, aus.

Dieses stelle laut Varjonen eine erwünschte Neuerung vor.

- In unserer Gesellschaft wird es immer schwieriger, ohne Breitbandverbindungen und Informatiktechnologie auszukommen.

In Schweden schlug ein Elch gegen einen Jäger aus, so daß dieser ins Krankenhaus gebracht wurde

(eine Meldung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.12.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Stockholm, STT
Eine Elchkuh schlug einen 76jährigen Mann im schwedischen Jällivaara krankenhausreif.

Von dem Vorfall berichtet das Blatt Expressen.

Mauritz Henriksson stieß im Hinterhof seines eigenen Anwesens überraschend auf einen Elch, als er von einem Sprint mit seinen Hunden zusammen zurückgekehrt war. Henriksson konnte nichts mehr unternehmen, als das Tier auf ihn zukam.

- Ich sah nur irgendetwas großes und graues auf mich zukommen, dann wurde alles dunkel. Ich kam nicht mal mehr dazu, Angst zu kriegen. Das spielte sich innerhalb von Sekunden ab, wie es Henriksson schilderte.

Die Klaue des Hirschtiers traf den Mann an der Stirn.

- Die Zipfelmütze fiel mir vom Kopf, und als ich sie wieder aufsetzte, bemerkte ich, daß meine Hand mit Blut verschmiert war.

Henriksson wurde mit dem Sanitätswagen ins Krankenhaus gebracht, wo oberhalb seiner linken Augenbraue zwei Nahtstiche gemacht wurden.

Der bereits als 12jähriger im Wald auf Jagd mit dabeigewesene Mann dankte seinem Glück.

- Bei einem Tier von einem Gewicht wie dem eines Elchen hätte das ganze sehr wohl auch viel schlimmer abgehen können. Falls die Kuh mich zum Beispiel auf dem Brustkorb getroffen hätte, wäre es vermutlich mit mir dahingegangen, sagte Henriksson.
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Eine Welt so ganz ohne Geld

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

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aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!

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