12
Mai
2009

Dem Weihnachtsmann ein internationales Mitspracherecht eingeräumt!

Der Weihnachtsmann bekam letztes Jahr wieder reichlich Post zu lesen. Die im nordfinnischen Rovaniemi ansässige Hauptpoststelle des Weihnachtsmanns empfing aus verschiedenen Teilen der Welt circa 600'000 Briefe.

In einem der vielen Kuverts fand sich der längste Brief in der Geschichte des Weihnachtsgeschäfts, der eine Länge von ganzen 413 Metern aufwies. Der in Rumänien abgeschickte Brief ist das gemeinsame Werk von über 2'000 Kindern. In dem gänzlich auf wiederverwertetem Papier säuberlich geschriebenen Brief wird unter anderem der Hoffnung auf den Erhalt der Wälder zum Nutzen künftiger Geschlechter Ausdruck gegeben.

Dem Weihnachtsmann ist es ein Anliegen, all die Briefe zu beantworten, die mit einer Absenderadresse versehen sind.

Das Thema für die zu beantwortenden Briefe ist dieses Frühjahr die Völkerverständigung. Dabei wird der Reichtum der Verschiedenartigkeit der Völker hervorgehoben.

Gleichzeitig ist man aber auch darauf bedacht, für Lappland und, insbesondere jetzt in dieser Zeit, für die Nacht, in der es keine Nacht gibt, Werbung zu machen.

Letztes Jahr gelang es dem Workshop-Dorf des Weihnachtsmanns in der Polarzone, ungefähr eine halbe Million Gäste anzulocken.

Über die Jahrzehnte hat der Weihnachtsmann insgesamt über 13 Millionen Botschaften aus aller Welt erhalten, und gut mehr als eine Million Antworten verschickt.

Das frische US-Oberhaupt will trotz danach klingendem Namen und gesunder Färbung sich keiner neuen Ideen erbarmen

Der äußerst hohe Gewinn, der den Menschen im Erfolgsfall des revolutionären Strebens nach einer Abschaffung des Geldes winkte, müßte wohl jeden noch so hohen, momentan eventuell dafür zu bezahlenden Preis rechtfertigen, der dem Einzelnen oder der Gemeinschaft auf dem dornigen Weg im Vorfeld zur Durchsetzung der letztendlichen Ausschaltung des bösartig wuchernden Mittels Geld von allem zwischenmenschlichen wirtschaftlichen Verkehr unmittelbar entstehen mag.

Anders als der neue, erstmals farbige amerikanische Präsident noch während seiner Amtsanwärterzeit durch seine offene Offerte an den Bürgerwillen, sich über seine Internet-Seite change.org an der Gestaltung seiner kommenden Politik über das Abstimmen für die vermeintlich besten Bürgervorschläge teilzunehmen, wo ich mit meinen Ideen zur Geldabschaffung anfangs sogar relativ gut im Rennen lag, vermuten ließ, ist letztlich bei weitem doch nicht das neue Zeitalter angebrochen, das dem großen, genannten wirtschaftspolitischen Ansinnen gewogener wäre als je zu irgendeiner gegebenen Zeit davor. Wie man mittlerweile nur allzu genau sieht, gibt es diesen "postethnischen" Wandel, wie zunächst noch erwartet, der mit ein bißchen Glück zum Kommen einer "postpekuniären" Zeit hätte führen können, in der amerikanischen Politik keineswegs. Eher das Gegenteil ist der Fall, wie ich mittlerweile leider konstatieren muß:

Nachdem ich, als der neue Washingtoner Chef seine ersten fünfzig Tage im Amt abgerissen hatte, um noch einen letzten, außerordentlichen Versuch zu wagen, mit meiner vorzüglichen, bei der Bürgerwahl bei nur sehr knappem Stimmenmanko durchgefallenen Idee der Entmonetarisierung der Wirtschaft in den Eierkopf-Amtssitz Amerikas zu stoßen, dem neuen Oberhäuptling der allzu lang albern sich aufgeführten Reichen der Welt von Übersee (ein Gruß, nichtsdestotrotz, an Alberigo Vespucci!) einen meiner saftigeren einschlägigen Artikel direkt an dessen E-Mail Adresse vom Oval Office unübersetzt und auf gut Deutsch - in ganz Amerika würde sich ja wohl EIN Deutschübersetzer finden, der in der Lage ist, einen Artikel wie den meinen in verständliches Englisch zu übertragen - schickte, war der Effekt des Schreibens lediglich der, daß man dem waghalsigen Bittsteller auf die Schliche kommen wollte und herausfand, über welche Künstler-E-Mail-Plattform ich die Nachricht mit einem dezent farbigen Hintergrund in bräunlich-gelb, gleichsam würdig einem kolorierten Präsidenten, aufgemotzt hatte, und daß ich von da ab dann, aus weiters ungenanntem Grund, mein altes E-Mail-Account auf besagter - wohlgemerkt amerikanischer - Künstler-Site nicht mehr erreiche. Selbst auf meine Anfrage ans Betreiberhaus meiner langjährigen E-Mail-Adresse dort, was der Grund für die Aussperrung vom eigenen Account sei, wurde mir nicht geantwortet. Und warum wird nicht geantwortet? Da offensichtlich der amerikanische Präsident höchstpersönlich hier dahintersteckt!

ein-komischer-Neger-und-der-guetige-Ex-Praesident

So also läuft der Hase. Jetzt weiß man's also, wer mir glaubt, ganz genau. Die anfänglich demonstrierte Offenheit war nur Masche gewesen! Und ich habe nun durchaus das schlimme Gefühl, dies dürfte exemplarisch gewesen sein allgemein für ein Abrücken von etlichen Versprechungen der ersten Stunde.

Leider ist man, auch wenn man selber keiner von denen ist, mit den Amerikanern über die Börse und die Geldhäuser so verstrickt, daß man ihnen sogar noch in deren neopostkolonialen Wahnsinn bis nach Afghanistan folgt. Dabei hätte in Afghanistan eigentlich kein einziges Milchgesicht etwas zu suchen!

Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient. Schlimm sind nur die, die sich überall auf der Welt in anderer Herren und Länder Angelegenheiten einmischen möchten. Mit solchen sollte man tunlichst nicht kooperieren, man könnte sich nur allzu leicht die eigenen Finger verbrennen.

✪ Nur ein echt freier und auf eigenen Füßen stehender Staat, oder ein ebensolcher Länderkomplex, wie im Falle der modernen Ausgeburt der Europäischen Union, vermag es fertigzubringen, zur Genugtuung der Massen dem erwachendem revolutionärem Volkswillen — weg vom Geld, hin zu einer real-ökonomisch panvoluntaristisch vollzogenen, gesellschaftlichen Abschreibung des Geldwesens — in ausreichendem Maße zu dienen.

DerErklaerteTaliban-Bekaempfer

9
Mai
2009

Wie aus dem Bund Deutscher Radfahrer keine BundesDeutsche Republik wurde — in Rußland erhalten die Beatles eine späte Ehrung

Als der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl im März 1989 zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Francois Mitterand, mit dem er freundschaftlich verbunden war, meiner Heimatstadt Günzburg mit einem Besuch aufwartete, während dessen nach einer offiziellen Begrüßung der örtlichen Bevölkerung auf dem Marktplatz auf dem Huckel der Oberstadt die beiden auf dem nahegelegenen Schloss Reisensburg parlierten, hatte es sich so ergeben, daß ich selber gerade, seither das letzte mal, für ein paar Monate in meiner Heimatstadt weilte. In seiner Ansprache ließ der an leiblicher Größe alles überragende Kohl, hinter der der kleingewachsene Mitterand selig, der völlig in der Masse der umstehenden Menschen unterging und kaum zu sehen war, stark zurückblieb, wissen, daß er sich als 14-Jähriger während des Krieges, als er sich auf Flucht befand, ein paar Wochen in der Stadt an der Donau aufgehalten hatte. Er sei damals von einer alteingesessenen Familie sehr gastfreundlich aufgenommen worden, was ihm in unvergeßlicher Erinnerung geblieben sei, und wofür er jetzt, wie er sagte, seine Dankbarkeit gegenüber der Günzburger Stadtbevölkerung zum Ausdruck bringen möchte. Der stadtbekannte Schuster des Orts, der gleich mit einem Leitergestell angerückt kam, auf daß ihm ja nichts entginge, nahm's, stellvertretend für alle anderen, die nicht so hoch hinaus auf die beiden Staatsmänner blicken konnten, mit einer Salve von Kameraklicks entgegen.

Just in dem Moment, als Kohl mit seinem Hohen Gast aus Frankreich an der Stelle, wo ich in der spalierstehenden Menge gestanden war, vorüberschritt, raunte ich laut vernehmlich meiner südostasiatischen Partnerin, die weder Deutsch sprach, noch den feinen Unterschied im Deutschen zwischen "president" und "chancelor" gekannt haben dürfte, zu: "the president of Germany".

Diese etwas flachsig zurechtgebogene Titulierung seiner Amtsstellung hat wohl auch Kohl selbst mitbekommen. Zumindest scheint er sich ungefähr zwei Jahre später an mich, den lässigen Günzburger Zwischenrufer in offensichtlich unbedarft-naïver ausländischer Begleitung, erinnert zu haben, als ich ihm in seiner Funktion als Bundeskanzler der deutsch-deutschen Vereinigung, zu einer Zeit, als es hieß, daß die politische Einheit der beiden Deutschländer vollzogen sei, einen Brief mit einem leicht warnenden Unterton und mit einem guten Vorschlag bezüglich einer offiziellen Umbenennung des neuen Gesamtstaates auf deutschem Boden schrieb, in welchem ich mich als einer der Günzburger zu erkennen gab, die ihn bei seiner Stippvisite in der Kleinstadt an der Seite von Mitterand willkommen geheißen hatten.

In gleich zwei Sätzen wurde es im Antwortschreiben aus der Hand von Kohls Sekretärin eigens erwähnt, daß der Bundeskanzler sich sehr über meinen Brief aus dem fernen Ausland gefreut hätte, und daß er mich als einen gebürtigen Günzburger grüßen lasse. Meine angeblich durchaus zurecht vorgetragenen Bedenken, mit der politischen Einheit Deutschlands wäre noch längst nicht automatisch gleichzeitig die psychologische Einheit der beiden Volksteile Deutschlands erreicht, zumal die Menschen im Osten des Landes bekanntlicherweise über Jahrzehnte hinweg systematisch kommunistisch zwangsindoktriniert worden waren, würden zusammen mit meinem Vorschlag hinsichtlich einer Umbenennung der BRD in BDR, mit welchem Kürzel für die ehemaligen Bewohner der Ost-Zone der real sehr weite Sprung ins ideologische Neuland psychologisch abgebremst und für die Menschen der alten Bundesrepublik ein Zeichen des Entgegenkommens gesetzt wäre, im Bundestag in die Diskussionen der Regierung einfließen.

Wahrscheinlich hatte man sich auch auf höchster Ebene nicht mit dem Bund Deutscher Radfahrer, die leider das Kürzel von je her bereits belegt hatten, arrangieren können, sodaß aus der vorgeschlagenen Umbenennung der neudeutschen Republik nichts mehr geworden ist.

Schade, daß es nicht so weit gekommen ist, wie man jetzt im nachhinein eigentlich sagen muß. Denn einiges wäre vielleicht mit der Konsolidierung des erweiterten Landes von vornherein besser gelaufen, wenn der neuen, größeren Nachkriegsrepublik auch formell im Namen eine neue Identität verpasst worden wäre.

Daß derzeit in Jekaterinburg auf der Uferpromenade den Beatles, die von den Kommunisten noch als "Sprachrohr einer fremden Ideologie" angesehen wurden, erstmals in Rußland ein Monument errichtet wird - es soll am 23. Mai enthüllt werden - setzt seinerseits ein positives Zeichen, das zu begrüßen ist, wenn es auch reichlich spät kommt.

5
Mai
2009

Wo die Lebenssäfte, auch Milch und Honig, wieder umsonst fließen werden

Schlitzamseln machen in erster Linie für Geld, so wie es nimmersatte Nymphos, die weniger reich gesät sind, aus Spaß an der Lust machen, wofür gepflegte Frauen mit einem unverdorbenen Sinn für Romantik sich erst aus Liebe zu einem Mann hergeben. So war es schon immer seit der Vertreibung der Stammeltern der Menschheit aus dem Paradies, also seit dem Wachwerden von Schuldgefühlen im Zusammenhang mit Sex, bis in unsere schuldbeladenen Tage hinein, gewesen.

Nur in Ozeanien hat sich bis heute noch nicht diese alte Erbsünde eingestellt. Ein allerletzter Außenposten des ursprünglichen menschlichen Paradieses ist der Erde also noch erhalten geblieben — auf einigen wenigen entferntest abgelegenen Atollen von kleinen Inseln mitten im weiten, weiten Meer.

Der Rest der Welt ist vergiftet - kläglich infiziert mit einem Virus von Erblast, Schuld und Sühne — und seit der babylonischen Erfindung des Geldes sieht man sich einem nimmerendenden Frondienst zur persönlichen Abarbeitung der allgemein-existentiellen Schuld an der menschgemachten Not der verstoßenen Welt - seinerseits ein Dienst von hurengleicher Anbiederung - ausgeliefert.

Ließe denn hier sich nicht einhaken und sich ein paradiesischer Zustand auf Erden irgendwie wieder herstellen?

Die Menschheit ist doch sonst auch so schlau in allen anderen technischen Belangen, die sie selbst betreffen. Warum sollten wir vor der größten aller Herausforderungen an uns schlappmachen, und ausgerechnet davor kneifen, wenn es darum geht, die Menschheit insgesamt in den Garten Eden zurückzuführen?

In einem echten Paradies hat kein Geld etwas zu suchen. Daran dürfte es wohl liegen, warum aus dem alten Menschheitstraum von der Rückführung ins Paradies noch immer nichts geworden ist.

Könnte sich in der Richtung vielleicht jetzt demnächst bald mal etwas ändern? Wieviel schlimmer müssen die das wirtschaftliche Leben der Welt so schwer durcheinander schüttelnden Krisen noch kommen, bevor man sich angetrieben fühlte, ein ganz neues Fundament für eine wirklich bessere Welt zu legen — in der es keine käufliche Liebe, dafür aber auf allen Lagern umso mehr freiwillige Enthusiasten gäbe, wenn alles Geld dereinst vom Hof der Welt verjagt wäre.


Mit der Rezession sind in Rußland die Prostituierten Männer am Vertrösten

(ein Bericht aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 4.5.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Moskau, STT
Die Rezession treibt ein ganz neuartiges Klientel zu den Prostituierten von Moskau. Immer mehr russische Geschäftsmänner kommen zu den zahlpflichtigen Frauen nicht mehr wegen des Sex, sondern weil sie sich unterhalten wollen.

Gemäß den Frauen hätten die Männer oft das Bedürfnis, über ihre geschwächte wirtschaftliche Situation zu reden.

So ginge in den Männern zum Beispiel die Furcht um, sie könnten ihren Arbeitsplatz verlieren.

Die Rezession hat auch die wirtschaftliche Stellung der Prostituierten derart angeknabbert, daß der Wettbewerb auf dem Sexmarkt sich zu einem härteren Geschäft modelliert hat. Da es im Vergleich zu früher weniger Kunden gibt, sähen sich die Frauen in die Lage versetzt, die Preise für ihre Dienstleistungen krass herunterzufahren.

Man geht davon aus, daß es mit seinen gut 10 Millionen Bewohnern in Moskau gar bis zu 100'000 Prostituierte hat. Deren Anzahl ist ungefähr das Zehnfache der Verhältnisse von London und der von New York.

Wenn Prostitution auch in Rußland ungesetzlich ist, verschließen die Behörden oft ihre Augen davor.

Die Prostituierten sind im norwegischen Bergen auf die Straßen zurückgekehrt

(ein Bericht aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 4.5.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Bergen/Helsinki, STT
Das in Norwegen zu Anfang des Jahres in Kraft getretene Verbot des käuflichen Erwerbs von sexuellen Diensten hat mit der Prostitution nicht aufräumen können.

In der Stadt Bergen im Westen Norwegens sind insbesondere ausländische Prostituierte wieder auf den Straßen anzutreffen, berichtet das Lokalblatt Bergens Tidende.

Die Kunden seien vorsichtiger geworden, während die Vermarktungsmethoden der Prostituierten angriffslustiger geworden seien. Zu diesem Ergebnis sind sowohl Polizei als auch eine vom Sozialwesen der Stadt durchgeführte Straßenpatroullieroperation gekommen.

"Auf den Straßen herrscht das alte 'business as usual'. Es sind zwar nicht mehr ganz so viele, aber es ist fast wieder genau so wie früher. Wir patroullieren an mehreren Abenden in der Woche und wir sehen, was los ist," berichtet die Leiterin der Straßenpatrouille Else Kristin Utne Berg.

In der Hauptstadt Oslo hingegen sind die Straßen gemäß dem Gesetz von Prostituierten wie leergefegt: während es vor einem Jahr an Frühlingsabenden im Schnitt 110 Feilbieterinnen von Sex gab, sei deren Anzahl auf ein bescheidenes Grüppchen von um die Zehn zusammengeschrumpft.

4
Mai
2009

Auch der undifferenzierten Ablehnung der Entmonetarisierung der Welt rundweg werden noch die Augen aufgehen

Jedem ist es ein Anliegen, es sich im Leben so gut wie möglich einzurichten. Keiner will dabei ein Verlierer sein. Doch immer mehr Menschen wird langsam klar, daß, solange es dieses Geld und dieses in sich verselbständigte, beständige Streben der Individuen nach mehr und mehr Geld gibt, es für alle und jeden von uns kein tatsächlich niet- und nagelfestes Glück auf Erden geben kann.

Geld ist ein ambivalentes Wertevermittlermedium: Im gleichen Maße, als es sich, gesamtgesellschaftlich betrachtet, als ein Motor des durchschnittlichen Wohlstands einer bestimmten Gruppe von Menschen zeigt, erweist es sich für viele Einzelne aus der gleichen Gruppe, ja für deren Mehrheit, als ein Hemmschuh genau dafür, um an diesem allgemeinen Wohlstand selbst teilhaben zu können. Alle Benachteiligten des Systems würden viel besser im Leben fahren, wenn bereits eingetreten wäre, was die Menschen von heute noch immer nicht fertigbringen, und das Geld schon längst von früheren, schlauer gewordenen Generationen aufs Abstellgleis gestellt worden wäre.

Der wahre Wohlstand eines Menschen hat weniger mit dessen materiellem Komfort im Leben zu tun als mehr mit dessen innerer Freiheit von diesen materiellen Zwängen des Lebens, die durch das Geld so ungehörig über alle Maßen der wirklichen Bedürfnisse eines Menschen hinaus potenziert werden. Schön und gut, wenn jemand all die angepriesenen, vorhandenen materiellen Vorzüge, die die von der Gier nach dem Geld angepeitschte marktwirtschaftliche Entwicklung einer Zeit insgesamt aufbietet, sich leisten kann. Wie aber steht es um all jene anderen, die bei diesem Kampf um die Verteilung der Güter den kürzeren ziehen?

Geld sät Ungleichheit und Neid unter den Menschen. Erst wenn es glücken wird, über dieses Geld hinwegzukommen, können für alle Zeitgenossen und künftige Menschengeschlechter im realen Leben bessere Zeiten anbrechen.

An uns Heutigen läge es deshalb, durch mutige Worte, erstarkt in einem gesunden Volkswillen, sowie durch unsere daraus resultierenden besonnenen Taten, die auf eine grundlegende Systemveränderung abzielen, diese bessere Zukunft einzuläuten, in der es keinen Platz mehr gäbe für dieses so gemein über- wie aber auch unterprivilegierende Geld.

Die Entmonetarisierung der Welt müßte so ähnlich ablaufen wie die Entnazifizierung Deutschlands durch die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg, und schon dürfte es auch gelingen, dieses ganze Geldwesen mit all seinen wiederkehrenden globalen Krisen, die immer wieder Heerscharen von Menschen ins Unglück stoßen, endlich auf alle Zeiten los zu werden.


So-richtig-gluecklich-werden-alle-Menschen-erst-sein-wenn-es-das-Geld-nicht-mehr-gibt

30
Apr
2009

Auf Höhenflug mit lebenslustigen Flügeln vom Dach der Welt — unter einem Zeltdach von nordisch-quirliger Welt

Viele würden sich wohl darum reißen, auf einem der vielen namhaften Sommermusikfeste Finnlands, die demnächst wieder anstehen, auftreten zu dürfen; einige der großen Stars von Rang und Namen sind hingegen, selbsttrunken dem Pulsschlag der internationalen Szene abgewandt, zu blassiert, als daß sie die Reise in den abseitsgelegenen Hohen Norden des traditionell sehr musikbeschwingten Finnenvolkes anträten.

Zur Schar der letzteren zählt auch der in Alt poppige Liebeslieder und -balladen gurrende gealterte walisische Taubenkropf-Kopf Tom Jones, für dessen Auftritt auf dem diesjährigen Pori Jazz Festival zur Sommerszeit bereits die ersten Tickets verkauft wurden, der dann aber schnell noch, nachdem er bemerkt hatte, wohin ihn seine Agentur verkauft hatte, absagen ließ.

Das Konzert des Altrockers
Lou Reed, des gegenwärtig vielleicht vielseitigsten der gesetzteren US-Musikwelt, auf den Festwochen der Stadt Helsinki am 30. August, auf dem auch dessen Gattin Laurie Anderson wie sonst auch auf deren gemeinsamen Konzerten vermutlich zwischendrin erst solo und anschließend dann zusammen mit ihrem Mann gemeinsam auftreten wird, ist hingegen bereits bis auf den letzten Platz ausverkauft. Aus diesem Grunde ist für das freudeversprühende, lebenslustige Musiker-Zweiergespann Reed und Anderson für den darauffolgenden Tag sogar noch ein extra Konzert anberaumt worden. Und auch dieses soll in einem Zelt im Lustschlosspark zu Helsinki abgehalten werden, sodaß abendliche Festbesucher, die ohne eine Eintrittskarte in der Tasche einfach unbeschwert und frohgelaunt durchs Festgelände bummeln wollen, ebenso zumindest in den Genuß der im Umkreis nach außen dringenden musikalischen Darbietung kommen werden. Gleichzeitig wird das Konzert die Festwochen der Stadt noch um einen weiteren Tag verlängern.

Wenn ein
Künstler in einem Alter von 67, wie Lou Reed, und die an seiner Seite mit ihm gleich gealterte Frau Gemahlin soviel jugendlichen Elan und unermüdliche Schaffenskraft an den Tag legen können, wie es bei den zweien offensichtlich der Fall ist, steht zu vermuten, daß dieser Mann und diese Frau mittels besonderer Lebenserfahrungen sich über die Jahre ein Wissen und ein Patentrezept zum energischen Durchhalten im Leben erarbeitet haben, das auf dem diesjährigen Sommerfeste-Höhepunkt der finnischen Hauptstadt zurecht mit Erfolg gekrönt sein wird. Viele machen sich bei diesem Geschäft auch geheime, ganz eigene Quellen zunutze, so ganz außerhalb der geistig-religiösen Ausrichtung der Massen, folgen klassischen anthroposophischen Strömungen eigener Art oder auch einer neuzeitigen NewWave-Bewegung. So auch Lou Reed und Laurie Anderson.

Am kommenden Sonntag, den 3. Mai 2009, geben Lou Reed und Laurie Anderson im
Chandler Center for the Arts in Phoenix, Arizona, ein Konzert unter dem Stichwort Mind Meets Music [wo Geist auf Musik trifft], dessen Karteneinnahmen (48$ - 68$ pro Ticket) der in Phoenix ansässigen wohltätigen Organisation des tibetanischen geistigen Führers und realisierten Lehrers der buddhistischen Mahamudra und Dzongchen Meditationstradition Yongey Mingyur Rinpoche zufließen, der auch ein Bestseller-Buch herausgebracht hat mit dem bezeichnenden Titel "Die Freuden des Lebens", das es Reed und Anderson wohl angetan hat.

Davon wissen die Finnen sicher nichts. Die diesjährigen Besucher auf den Festwochen von Helsinki werden ins Staunen kommen.


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29
Apr
2009

Wann endlich treten Spielberg, Tarantino, Keaton & Co. hervor, um zum Thema Geldabschaffung mit einem Spielfilm "Der goldene Sensenmann" aufzuwarten?!

Nichts könnte wohl besser, gleichsam mit der Effizienz eines Kickstarters bei Motoren, dem Lostreten einer populär-politischen Massenbewegung, die sich aktiv dem Ziel der Abschaffung des Geldes verschriebe, förderlich sein als das auf die Beine Bringen eines monumentalen Filmserien-Werks, das sich ebenjenes grandiosen Themas des gesellschaftlichen Total-Umbruchs annähme, dieses heiße Thema sich endlich unter den Nagel risse, um damit den Heerscharen der der Geldwelt auf Gedeih und Verderb ausgesetzten Wirtschaftsverlierern anhand einer eingängigen fiktiven Filmgeschichte mit dem Beigeschmack einer wagemutigen wirtschaftsideologischen Gesellschaftskritik praktikable Handlungsmuster vorzuführen und damit an die Hand zu geben, die aufzeigten, mit welchen Methoden etwa des zivilen Ungehorsams und des auf die Barrikaden Gehens eine solche angesichts des haarsträubend verfahrenen ökonomischen Status Quo der Welt von heute mittlerweile höchst erwünschenswerte Massenbewegung, die die Welt vom Geld hinweg- und über alles Geld hinausführte, auf dem realen Boden der Wirklichkeit an Momentum gewinnen kann.

Da bräuchte man sich doch nicht so anzustellen. Als ob ein gewiefter Drehbuchautor sich hierzu keine flotte Geschichte ausdenken könnte! Man denke nur mal an die rasanten Vorgänge in der ehemaligen deutschen Ost-Zone, als deren letzte Stunden gezählt wurden, die hurtig-behend zum Fall der Mauer und damit zur Beendigung des Kalten Krieges führten. Von dieser tödlich-gefährlichen ideologischen Abschottungsmauer hatte es doch zuvor auch immer geheißen, daß "die Mauer nie fiele", ganz genauso wie man das heutzutage noch übers Geld und dessen allgegenwärtiger Beständigkeit auf alle Zeiten vermeintlich berechtigt vorauszusagen glaubt. Die Herren und Damen von damals hatten sich mit ihren Voraussagen in Bezug auf den Fall der Mauer gewaltig getäuscht, so gewaltig wie sich auch alle diejenigen täuschen, die heute noch glauben, über dieses Geld würde man nie hinauskommen.

Deshalb ergeht hier mein Appell an alle Filmemacher: laßt Euch doch gefälligst tolle Geschichten einfallen, die der vortrefflichsten Umbettung der Geschichte des menschlichen Miteinanders aller Zeiten — der Abbestellung des Geldwesens durch eine allgemeine Umstellung allen Wirtschaftens auf einen panvoluntaristischen Betrieb — Vorschub leisteten.

Es muß ja nicht gleich eine Geschichte werden, die ins Religiöse überhöht wird, indem der verwegenste Umstürzler und Anführer geldvernichtender Bürgerbewegungen, die den Beginn eines neuen postpekuniären Zeitalters fordern, im Film durch das am hitzigsten erregte Geldtier aus der milliardenschweren Börsenwelt kaltgemacht wird, als Beispiel, um damit für den Beginn der neuen Zeitrechnung eine neue Jesus-Figur gewonnen zu haben. Darauf könnte man sehr wohl verzichten. Ist doch der erste Jesus bislang immer noch nicht von seinem schweren Kreuz heruntergelassen.

Nein, eine ganz simple, anschauliche Geschichte würde es schon tun, eine, die zeigt, wie die Menschen es fertigbrächten, alles ganz anders zu machen — eben so ganz ohne Geld — ohne dabei in primitive Tauschgesellschaften zurückzufallen.

Ich kann mir gut vorstellen, daß sich für genanntes Filmprojekt sehr leicht die Laiendarsteller finden ließen. Wohlan denn!


Nach Lahti kommt eine neue Theatergruppe

(ein Bericht aus den Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.4.2009, übersetzt aus dem Finnischen)

Lahti, STT
Im finnischen Lahti ist eine neue professionelle Theatergruppe gegründet worden, die als Zuschauer insbesondere junge Erwachsene anlocken will.

Die erste Produktion des NovembermatschTheaters [MarrasTeatteri] Der goldene Sensenmann kommt am Mittwoch nächster Woche zu ihrer Uraufführung.

Der goldene Sensenmann setzt sich durch seine Personen mit den Wahlentscheidungen auseinander, denen sich die Menschen in ihrem alltäglichen Leben ausgesetzt sehen. Es handelt sich stellenweise um derart heikle Angelegenheiten, daß die Aufführung für junger als 14-Jährige nicht empfohlen wird.

Das Drehbuch wurde für das Stück von Antti Rautava geschrieben, der zugleich dessen Aufführung anleitet.

In den Rollen werden die SchauspielerInnen Miia Mäkinen, Lea Orpana sowie Tarmo Valmela gesehen.

Mäkinen und Orpana haben die Berufshochschule von Lahti besucht, mit Schwerpunkt auf Musiktheater.

Valmela kennt man vom Stadttheater von Lahti her, wo er als Tänzer und Schauspieler gastierte. Außerdem hat er sich unter anderem als Kommentator bei Tanzveranstaltungen im Fernsehen und als Photograph betätigt.

28
Apr
2009

Sieg der Wühlmäuse übers System - den Erdbeerenzüchtern keine Kirschen

Jeder ißt zur Sommerszeit, wenn es sie gibt, gerne Erdbeeren. Erdbeerenzüchter hingegen hätten vielleicht auf ihrem eigenen Sonntagskuchen zu Hause zur Abwechslung lieber Kirschen.

Doch Kirschen werden für die Erdbeerenplantagenbetreiber heuer zum Beispiel in Suonenjoki, wo die größten Erdbeeren- und Himbeerenfelder von Finnland liegen, eventuell nicht mehr einfach so nebenbei herausspringen, wenn sie bei der allsommerlichen Erdbeerenernte auf ihren Plantagen dieses Jahr auf der Hälfte der Fläche ihrer Felder aufgrund eines überhandnehmenden schweren Maulwurfbefalls statt Beeren voraussichtlich eine Schlappe einfahren werden, und auf den Märkten quer übers Land nicht mehr so häufig wie gewohnt die an den Obstständen verlockend ins Auge springenden Erdbeerkistchen im Angebot stehen.

Während in besten Sommern aus den 380 Hektar der Anbauflächen in Finnlands größter Erdbeerstadt sonst ganze 2½ Millionen Kilogramm der rötlich-süßen Pracht den Menschen zu Munde kommen, könnte das durch lange Wintermonate vitaminmäßig ausgezehrte Volk heuer im Sommer auf teurere importierte Früchte ausweichen müssen.

Den Erdbeerenzüchtern wird für die Ertragsausfälle durch Wühlmausschäden dem Vernehmen nach keine Entschädigung bezahlt werden. Keine Kirschen heuer also für Finnlands Erdbeerenzüchter.

Leute, die sicher als erste auch bei einer aufkommenden Bewegung zugunsten der Abschaffung des Geldes mit dabei wären, wie man annehmen sollte.

Und die Erdbeerenzüchter dürften beileibe nicht die einzigen sein.

27
Apr
2009

Unmißverständlich auf Vertrauen ineinander setzend

Sehr viele Probleme der Welt gehen auf Mißverständnisse unter den Menschen zurück, auf der internationalen Ebene betrachtet also auch und gerade auf fehlerhafte Übersetzungen von Schlüsselpunkten kommunikativer Inhalte von der einen in die andere Sprache.

Das global weitreichendst schlimmste Mißverständnis ist die unter Christen allseits bekannte zentrale Aussage von deren Religionsstifter Jesus Christus, in der es heißt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Was Jesus eigentlich damit zu sagen meinte, war, daß jedermann, jede Frau, aus dem eigenen Leben aus wahren Werten sich einen routinierten Weg bauen sollte, der - was ist Sinn und Zweck eines jeden Weges? - am Ende der Strecke zu einem für die Person erstrebenswerten Ziel führt.

Jesus hat aber nicht "jeder" gesagt, auch wenn er jeden einzelnen von uns Menschen meinte, sondern er hat, semantisch ganz richtig, die "Ich-"Form für sein Statement gebraucht. Wobei er allerdings damit nicht nur sich selber gemeint hat, wie das leider seit jeher von den genau aufgrund dieses Mißverständnisses der Christozentromanie im Denken zum Opfer gefallenen Christen mit fatalen Folgen verkannt wird, sondern wirklich alle, jeden einzelnen. Bewußt wollte er in diesem Zusammenhang nicht von "jedem" sprechen - denn wer ist denn schon jeder? Keiner ist jeder, und auch eine jede Gruppe, gleich wie stark sie in sich sein mag, ist nur deshalb so stark, wie sie ist, da sie sich aus vielen einzelnen starken Ichs zusammensetzt.

Mit "jeder" fühlte sich denn keiner direkt als Person angesprochen, wo es aber doch gerade bei diesem vom Herzen kommenden, gut gemeinten, wichtigen, heilandsmäßigen Tipp Jesu darauf ankommt, den Menschen in seinem Innersten, wo er am besinnlichsten ist, zu treffen. Also wählte er seine Worte so, wie sie uns überliefert sind — und hat, weil die Menschen Egoisten und Rechtsverdreher, wenn nicht borniert sind, genau das Gegenteil von dem bewirkt, was er eigentlich in den Menschen erreichen wollte.

Statt sich in Toleranz einander gegenüber zu üben, gleich welchen andersverlaufenden Weg ein anderer begehen mag, solange es sich erkennbar um irgendeinen menschentauglichen Weg überhaupt handelt, und der andere nun nicht ganz ziel- und nutzlos durchs Leben schlingert, und dadurch zur Gefahr für andere werden könnte, greift man heute genau auf dieses Wort zurück, um Andersgläubigen, die auf einen anderen großen Religionstifter schwören, der ebenso einen guten, nachahmenswerten Weg wie Jesus gefunden hatte, im schlimmsten Fall zum Beispiel damit ihre vor Gott angeblich notwendige Zwangsbekehrung zu begründen. Dabei ging es dem guten Gottessohn darum, den Menschen zu sagen, daß jeder ein würdiger Gottessohn sein kann, wenn er nur zu sich selber hält, der Naturgeister durch althergebrachte Rituale beschwichtigende Hottentotte genauso wie ein verkünstelter Dandy der Pariser Demimonde, der sich einen eigenen Weg durchs Leben gebahnt hat, den er unbeirrt geht. O heiliges, entweihtes Wort!

Vor kurzem hatte ich auch hier, um im vorhinein jetzt schon eventuell bösen Überraschungen vorzubeugen, eine Betrachtung hinsichtlich den Modalitäten einer etwaigen in der Zukunft unumgänglich werdenden Abbeschwörung des ganzen, global ramponierten Geldmärkte-Kapitalismus eingestellt, in welcher ich darauf abstellte, daß die Ausklinkung des Geldes aus allen wirtschaftlichen Umtrieben der Menschen einer gigantischen Übersetzer-Arbeit gleichkommt. Im Zusammenhang mit jenem Artikel bin ich aufs schärfste angegriffen worden, und bezichtigt, unverantwortlichen Unsinn zu verbreiten, da auch sie offensichtlich zu einem haarigen Mißverständnis geführt hat.

Inwiefern hätte die Abschaffung des Geldes denn tatsächlich eine Übersetzer-Arbeit zu sein, so sie gelingen sollte? Was heißt es denn eigentlich im Klartext, wenn ich als Teilhaber am wirtschaftlichen Geschehen etwas zahlen gehe - in Geld bezahle - oder wenn ich für etwas bezahlt werde? Dies müßte erst einmal klargestellt werden, und hernach könnte man hergehen, und die Bedeutung davon dann in eine andere, in eine neue Sprache des wirtschaftlichen Lebens, in der der Begriff des Geldes ausgeschaltet worden ist, übersetzen.

"Erst mußt du so und so viel bezahlen, und dann kannst du die Ware mit nach hause nehmen," heißt übersetzt doch soviel wie:
"Da ich nicht weiß, ob du tatsächlich durch dein eigenes Schaffen ebenso viel wert bist wie ich mit all diesen Mühen und Unkosten, die ich dafür aufwendete, um dir diese Ware hier zur Verfügung stellen zu können, verlange ich von dir, daß du bei mir jetzt einen starken Vertrauensbeweis in Form eines Obolus einer entsprechenden Großenordnung hinterlegst, und dann kannst du die Ware haben."

So weit dürfte alles klar sein.

Und nun will ich einmal versuchen, den Inhalt dieser wirtschaftstechnisch relevanten Aussage in die Sprache eines postpekuniären Zeitalters zu übertragen, um dadurch zu veranschaulichen, worauf es mir ankommt:


[Wieder spricht ein Kaufmann zu seinem Kunden, in einer Zeit, da man bereits allenthalben vom Geld abgerückt ist]

"Hier, such dir das beste aus meinem Ladensortiment aus, nimm aber gefälligst nichts mit, was du nicht gebrauchen kannst, und geh' damit nach hause und sei glücklich! Gut, daß wir heute nach der Einführung des panvoluntaristischen Wirtschaftens wieder ineinander das Grundvertrauen gefunden haben, jenseits des ausgedienten, grimmigen Geldes der alten Zeit, wohl wissend, daß doch ein jeder von uns irgendwie sein Scherflein dazu beiträgt, die Fleißigen und die Werktätigen ebenso wie die Lebenskünstler und die Dichter, die Welt am Laufen zu halten."

"Macht hundert -- Vertrauensvorschußpunkte", ruft er, die alle Geschäftsvorgänge noch über Zahlen und Ziffern und Geld abgewickelte alte Zeit nachäffend, dem Kunden witzelnd noch hinterher.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

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libidopter - 1. Sep, 22:30
Founder and abbot of...
Dr Choje Akong Rinpoche, the founder and abbot of the...
libidopter - 9. Okt, 17:26
Most tragically misinterpteted...
"This is a story that recently unfolded: While meeting...
libidopter - 17. Sep, 17:28

Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Wie lange sind wir schon mit dabei?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

Ein Paradies auf Erden kann es geben

aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!

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