1
Mrz
2007

Wie lange wollen die Menschen auf der Welt dieses üble Spiel noch mitmachen, bevor sie endlich dieses verruchte Wirtschaften mit Geld mit Schneid zur Müllkippe bringen?


Ein chinesisches Gerücht brachte die Börsenkurse auf der ganzen Welt zum Einstürzen

Hauptkommentar vom 1. März 2007 der finnischen Zeitung Turun Sanomat
(übersetzt aus dem Finnischen)


China hat sich in kurzer Zeit von einem rückständigen Entwicklungsland zu einem Wirtschaftsriesen gemausert. Die Entwicklung hat einen positiven Einfluß auf die Wirtschaft der ganzen Welt gehabt. Das Phänomen hat aber auch seine Schattenseiten. Aus dem einstigen Statisten des Geschäftslebens hat sich eine ernstzunehmende Macht entwickelt, deren Zuckungen sich unmittelbar woanders bemerkbar machen. Dies konnte konkret am letzten Dienstag in Erfahrung gebracht werden, als der Kurszusammenbruch chinesischer Aktien an andere Orte sich nach Art einer Sturzflut fortsetzte, nach Asien hin, nach Europa und zuletzt in die Vereinigten Staaten.

Die Wirtschaftsexperten waren sich darüber uneins, worum es sich genau handelte. In der Weltwirtschaft war nichts passiert, worauf eindeutig ein Absacken der Börsenkurse zurückzuführen gewesen wäre. Jedoch fielen die Kurse an der Schanghaier Börse gewaltiger, als sie dies in zehn Jahren taten. Kurse, die gerade am Vortag einen Rekordstand erreicht hatten, krachten unerwartet um 8,8 Prozent zusammen. Über die Hälfte der notierten Aktien verloren ganze zehn Prozent an Wert.

Ausserhalb von China war das Fallen der Kurse gemäßigter, dennoch aber zu spüren. In Frankfurt rutschte der Hauptindex knappe drei Prozent in die Tiefen, in Paris ganze drei, und in Helsinki fast drei einhalb Prozent. Nach einem neuen Sturz am Mittwochvormittag begannen sich die Kurse zu erholen.

Das weltweite Reagieren auf den Fall der Kurse chinesischer Aktien zeigt eindeutig die Tiefe der Globalisation. Schwankungen auf den Märkten Chinas oder auch nur Befürchtungen davon bringen weltweit die Kurse ins Zittern. Wenn von der Nachfrage in China geglaubt wird, daß sie auf einem absteigenden Ast ist, fallen gleich überall die Kurse.

Dieses mal könnten den Auslöser dafür gar nur die Gerüchte gegeben haben, daß Chinas am kommenden Montag zusammentretender Volkskongress, also dessen Parlament, Entscheidungen treffen dürfte, die die Wirtschaft betreffen. Den Gerüchten zufolge will der Staat Maßnahmen ergreifen, um schadende Unsitten im Wirtschaftsleben auszujäten.
Die spärliche Information der Regierung dürfte weiterhin Unruhen an Chinas Börse und denen der Welt nähren.

Die Gerüchte sind jedoch nur ein Faktor. An vielen Börsen sind die Preise der Aktien so hoch geklettert, daß sie zwangsweise in die Tiefe gehen müßten. Wenn man hierzu noch die Vorhersage nimmt vom Montag des ehemaligen Chefs der Zentralbank der Vereinigten
Staaten Alan Greenspan über ein Abgleiten des Landes in eine Flaute gegen Ende des Jahres, so läßt sich die Verkaufssensibilität amerikanischer Anleger sehr gut verstehen. Die Abschwächung des Dollars, der gestiegene Preis des Öls und die Bewegungen von gewissen amerikanischen Indexen haben ihrerseits einen Anstoß zum Verkauf von Aktien gegeben.

Das Abfallen der Aktienkurse auch an der Börse Helsinkis zeigt, daß Finnland ein fester Bestandteil der Weltwirtschaft ist. In einer Situation, wie wir sie jetzt haben, wird die Verquickung natürlich auch in der häuslichen Wirtschaft von finnischen Sparwilligen, die mit der Zeit Börsenaktien als Anlageobjekte entdeckt haben, zu spüren sein. Der Kleinanleger ist weitgehend auf Gedeih und Verderb internationalen Anlegern und Spekulanten ausgesetzt, da er nicht in der Lage ist, ausreichend schnell auf den Fall von Kursen zu reagieren. Am meisten werden diejenigen leiden, die sich gerade dann von ihren Aktien trennen, wenn die Zeit für einen neuen Kursaufschwung am Dämmern ist.

Haarsträubend, was man heute nicht alles um des Geldes willen ausschlachten will, anstatt endlich das Geld selber abzuschlachten!

Kolumne des in Israel lebenden finnischen Theologen und Archäologen Mikko Louhivuori:

Knochen eines Jesus, Sohns eines Josefs, gefunden

James Cameron, namhafter Regisseur der Filme Titanic und Terminator, hielt in New York am Montag dieser Woche eine Pressekonferenz über einen für Discovery Channel gemachten 90-Minuten-langen Dokumentarfilm. Cameron zeigt in der Dokumentation
drei aus Stein gehauene Ossarien - Truhen, in denen Gebeine aufbewahrt werden -, welche 1980 in einer Familiengruft aus der Zeit von Herodes in Talpiot bei Jerusalem gefunden wurden. Ossarien wurden benutzt, wenn späterhin in ein und demselben Grab einer Familiengruppe ein weiterer Leichnam beizulegen war. Die sterblichen Überreste des zuvor Bestatteten wurden dann in eine solche Truhe hineingegeben, und mit einem spitzen Nagel obenauf der Name gekritzelt, oder hineingraviert.

Cameron erzählt, daß er die Dokumentation mehrere Jahre lang zusammen mit dem israelischen Archäologen Simha Jakobovic gemacht hat, und daß er neueste wissenschaftliche Methoden anwendete, u.a. die DNA-Untersuchung organischer Überreste aus der Gruft. In dem Familiengrab wurden alles in allem zehn Ossarien gefunden. Auf sechs von jenen war der Name des Verstorbenen zu lesen: Jesus, Sohn des Josefs, Maria, Maria, Matthäus, Jofe und Judas, Sohn des Jesus.

Der Dokumentarfilm ist sicherlich mit besonderer professioneller Kunstfertigkeit und einem Bewußtsein für Dramatik gemacht worden, handelt es sich doch bei dem Filme-Macher um einen weltbekannten Filmregisseur. Dessen zentrale Interpretation der Gruft von Jerusalem ist vom christlichen Glauben her nicht nur ein schwerer Schicksalsschlag, sondern geradezu fatal: es gibt kein Osterfest, Jesus ist vom Grab nicht auferstanden, sondern bekam, nachdem seines Lebens Maß voll war, einen immerwährenden Ruheplatz zugewiesen in der gleichen Gruft zusammen mit Maria, seiner Mutter, Maria Magdalena, seiner Geliebten, und mit Judas, seinem Sohn.

Wenn das nun kein Erzähl-Stoff wäre auch fürs Fernsehen von Finnland und dessen Medien, und sicher wird die Dokumentation eine weltweite Auflage ergattern!

Das Neue Testament benutzt jedoch für den Verblichenen aus Nazareth eine ziemlich verletzende Namenstitulierung - Jesus, Sohn der Maria. In östlichen Ländern wird ein Mann selbstverständlich nach dessen Vater bezeichnet. Die Namensgebung für einen Galiläer ist nicht eindeutig klar, aber heutzutage würde aus einer derartigen Verwendung im Nahen Osten zwischen den Sippen ein Dorfgemetzel erwachsen.

Bei uns hier in den Aufbewahrungskammern der Behörde für Antikes Angedenken Israels befinden sich meines Wissens nach, außer jenen Truhen der Gruft aus Talpiot, sieben weitere Beinhäuser mit der Aufschrift Jesus, Sohn des Josefs. In jener Zeit waren dies gebräuchliche Personennamen, wie Matti und Jussi im heutigen Finnland; Maria, Johannes und Judas sind besonders viele gefunden worden. Die friedlichen archäologischen Forscher der Zeit des Herodes sagen, daß die Ossarien in erster Linie davon zeugen, daß die Personennamen des Neuen Testaments authentisch sind.

Wir haben versucht, meinen Freund, den Anthropologen Joe Zias, über Satelliten in die Larry King Show zu bekommen, um über die Angelegenheit zu diskutieren. Demnächst wird er zu dem Thema auch eine Web Seite aufmachen, und er ist ganz außer sich, wie gutgläubige und völlig ahnungslose Menschen aus reiner Geldgier hereingelegt werden.

Ich bin sehr gut auch mit dem Ausgräber der Gruft von Talpiot, dem Professor Amos Kloner, bekannt, welcher Camerons neue Jesus-Dokumentation schlichtweg als Quatsch abtut. Aber es muß nun ein mal die Diskussion angegangen werden, und sie wird nun einen weltweiten Rahmen erhalten, in welchem viel Geld fließt.

Das Gebein-Gehäuse eines Jesus, Sohn des Josefs, ist tatsächlich gefunden geworden. Dies stimmt.

Ich bin mir aber sicher, daß ein Beinhaus des Jesus, des Sohnes von Maria, nicht gefunden worden ist, und wohl nie gefunden werden wird.

Mikko Louhivuori lebt in Beit Jala in Israel
Mikko-Louhivuori
(Artikel übersetzt aus dem Finnischen)

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23
Feb
2007

Wenn die Macht in den Händen des Geldes liegt

Fast wie in einer Kriegszone

Habe also gestern nochmal den ersten Großen in der Geldwelt, den größten Privaten des Jahres 2006, und einigen aus dem Rattenschwanz von deren Liste mit Dazugenommenen, nachdem ich ihnen allen zwei Tage davor mit einer Allgemeinen Anfrage betreffs einer Abschaffung des Geldes mein Schrifttum und meine Gedichte zum einschlägigen Thema, recht einschlagend, um auch die Geldwelt so nach und nach mit der Idee des Geld-Abschaffens vertraut zu machen, vorgestellt hatte, obendrauf nun auch noch die gleiche Botschaft, die ich gestern auch hier auf mein Twoday Blog gesetzt hatte - Gespräch mit einem Besorgten - per Email zukommen lassen, nach dem etwas heftigen Ins-Haus-Fallen mit meinen ersten etwas derb hetzerisch geschriebenen Worten zur Einführung meiner Ideen zur Geld-Abschaffung sozusagen als einen milden Ausklang meiner Botschaft gedacht.

Leider kam ich dabei aber nicht über das Verschicken der vierten Email hinaus.
Denn da brach mir doch, hol's der Teufel, vor dem Abschicken der E-Post über mein Handy an den nach der jüngsten Forbes-Auflistung fünfgrößten privaten Unternehmer der Welt, im Zusammenhang mit dem Restarten des Phones, auf eine neue Sende-Runde hin, um so etwas mehr an Running Memory zu gewinnen, urplötzlich unter der Hand das Service-Signal für alle Funktionen an meinem Handy weg.

Mein erster Gedanke war: "Die haben mir jetzt doch glatt das Signal abgeschossen?! Da geht nichts mehr! Da ist von hier aus wohl auch nichts mehr zu machen!"
Hatte leider zu dem Zeitpunkt meinen neuen Twoday Artikel noch nicht übers Handy rübergemobloggt, wie geplant, so daß ich mir also gestern tatsächlich die Mühe machen mußte, den ganzen Text, da auf meinem Handy für etliche Stunden echt absolut nichts mehr ging - kein GPRS, kein Texten, kein Anrufen mehr - mühsam an einem InternetCafé-Computer Wort für Wort abzutippen.
Bin dann natürlich später, nachdem ich im Web Café fertig war, zur hiesigen ServiceProvider Zentrale gegangen, um über das stumpf abgefallene Signal an meinem Phone zu reklamieren. Deren Aufgabe wird es ja schließlich sein müssen, das System für mich wieder in Ordnung zu bringen. Dort bin ich doch (wie alle anderen, bis auf weiteres) zahlendes Mitglied.

Doch als ich nun dort am Center war, kam's erst auf, um welches Ausmaß es sich wirklich handelte bei dem Anschlag auf mein leicht leidenschaftlich beschwingtes Handy-Gesende, was wohl einer der Obersten aus der Geldwelt, höchstwahrscheinlich mit Hilfe einer befreundeten CIA-Signaldeflektions-Abwehrkanone, oder so etwas ähnlichem, angerichtet haben dürfte.

"Das hat nichts mit deinem Apparat zu tun," beschied mir aber dann der freundliche Mensch im Center: "Ganz Mindanao kann auf unserm System seit ein paar Stunden weder telefonieren, noch texten, und auch GPRS gibt es vorläufig keines." --
"Aber unser Provider-Spezialisten-Team in der Hauptstadt läuft eben zur Stunde auf Hochtouren, um den Fehler zu beheben."

Das Signal war am Vormittag um 9.17 Ortszeit zusammengebrochen, der dritt oder viertgrößte der Privaten war eben noch vom Handy aus angeschrieben worden, wobei dieselbe Message zuvor auch an Investopedia gegangen war.
Das Signal kam letztendlich wieder zurück um 16.21, also nachdem etwa 7 Stunden Sendepause von oben herab eingelegt war.

Ein Fingerzeig der Großen, die das Geld auf sich vereinen, im großen, daß Macht immer noch in deren Händen liegt, wo auch das Geld liegt, und daß diese Macht bereit wäre, für ihr heißes Geld in die Posaunen zu blasen?

Millionäre können zum Glück nur Signale der Menschen abschiessen, und nicht deren Gedanken!

21
Feb
2007

Soviel kann gar nie und nirgendwo an Geld geraubt werden, als wie mit einem Schlag gewonnen wird, sollte es abgeschafft werden


Es werden viel zu große Geldsummen befördert

In der südfinnischen Großstadt Turku ist am Montag abend um 17 Uhr ein Geldtransportwagen der G4S Cash Services Firma, die sich auf Geldtransporte spezialisiert hat, im Hinterhof der dortigen Branche der Finnland Bank durch drei vermummte Männer ausgeraubt worden, bei denen es sich offensichtlich um routiniert professionelle Kriminelle handelt. Die Räuber verschafften sich Zugang zu dem von einem zwei Meter hohen Zaun umgebenen Hinterhof, genau zu dem Zeitpunkt, als dort die drei Beschäftigten des Geldtransports mit dem Abladen ihres Wertguts begonnen hatten, über eine ausfahrbare Leiter vom dahintergelegenen Nachbargrundstück her.

Zwei der drei Mitarbeiter des Transports sind aneinander gefesselt und der dritte mit einer Handfeuerwaffe bedroht worden, wonach die Diebe sich an das Geld im Wagen machten. Sie verschwanden auf dem gleichen Weg, wie sie gekommen waren. Sie wurden auf der andern Seite zunächst von einem weinroten Pickup-Wagen aufgenommen, wechselten aber fünf Minuten später auf einem Parkplatz den weinroten Pick-up gegen einen grauen ein, in dem sie dann mit Caracho richtung Hafen davonbrausten.

Die Räuber hatten auf ihrem Fluchtweg etliche Bündel Geld verloren.

Es wurde zwar keine Summe genannt, wieviel Geld genau geraubt wurde, es hieß aber, daß es sich um eine beträchtliche handelt. Für gewöhnlich würden für die betreffende Bank einige hundert tausend Euro transportiert.

Trotzdem von der Polizei sofort sämtliche Ausfallstraßen kontrolliert wurden, fehlt von den Räubern bislang jegliche Spur.


Nachtrag: Von den Dieben fehlte auch in der auf die Tatwoche folgenden Woche weiterhin jede Spur _____________________________
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12
Feb
2007

Informations-Abschlag, der hoffentlich so saftig ankommt, wie auf den Weg geschickt

Es sind von mir mittlerweile per elektronischer Post die Schreiber(innen) der ersten Mails, die bei mir eintrudelten mit jenen beflügelnden Neuigkeiten über das neo-amerikanische erfolgreiche Experimentieren mit geld-befreitem Zusammenwirtschaften in Dienst- und Handelsverbänden unter Teilnahme ganzer Straßenzüge, nun selbst auch davon benachrichtigt worden, daß deren Schreiben mit dem so hell leuchtenden Hoffnungsschimmer am Horizont unserer ach so düsteren Geldversklavungs-Welt, in einer flotten Übersetzung von mir ins Deutsche, nicht nur auf diesem tollen Weblog von Twoday.Net für all unsere schlauen Leser und all die anderen, die darin blättern mögen, veröffentlicht, sondern von mir auch weitergeleitet worden an die Adresse von niemand anderen als der deutschen Bundeskanzlerin höchstpersönlich. So daß zu hoffen steht, daß es sich mit der Zeit auch unter den 'Großkopfeten' des deutschsprachigen Raums im Herzen Europas, eben unter solchen, die politisch auf Gesellschaftsebene wirklich etwas ausrichten können, herumspricht, wohin der Zug abgefahren ist.

Hoffentlich begeben sich dann auch in nicht allzu langer Ferne einige der Twoday.Net-Leser an eine nächste Halte-Station des neuen Zuges, um von da dann auf dessen Trend rechtzeitig da mit abzufahren, jetzt nachdem die 'Großkopfeten' schon mal vorgewarnt wurden, was die Glocke bald schlagen könnte!
Sie sollen sich freuen dürfen, daß auch mal vom Volke eine Lösung ihrer Probleme in Sicht kommt.
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9
Feb
2007

Der Kampf eines Waldvolkes

Bastar, Indien. Der Bezirk, etwas größer als Belgien, ist einer von Indiens bekanntesten Wohngebieten urstämmiger Völker, das Herzgebiet des heimatlichen Terrain des Gond-Volkes.

- Es ist ein hügeliges, gebirgiges Gelände, voll mit Wald, erzählt Raimotin Markam.

- Die Menschen leben zu einem Teil im Wald und zum andern außerhalb. Es gibt dort viele große und kleine Flüsse. Straßen gibt es keine, Laufen ist der einzige Weg, um sich von einem Ort an den andern zu bewegen. Elektrische Leitungen sind sehr gering. -

Der Ort Bastar ist der Heimatort des Gond-Aktivisten Raimotin Markam. Eine junge, aber sehr beeindruckende, ja sogar charismatische Person. Er ist unterwegs in Finnland wegen einem großen europäisch-asiatischen Völkerorganisationstreffen, als Vertreter eines Kooperations-Netzwerks indischer Stammesvölker, National Adivasi Andolan genannt.

Raimotin Markam spricht auf der Versammlung von den Problemen und Zielen der Stammesvölker Indiens, und insbesondere von den gerade jetzt aktuellen Kampagnen, die mit dem Waldgesetz zu tun haben.

Raimotin fühlt sich nicht wohl inmitten des anrüchigen Chaos, welches das große Völkerorganisationstreffen und dessen Nebenereignisse mit sich bringen. Zuviel Lärm, zuviele Autos, zu wenig Bäume. Außerdem folgt ein Seminar und ein Treffen auf das andere in einem unabreißenden Strom, Tag für Tag. Er bekennt, daß er die Tage zählt, bis daß er wieder zurück kann in seine heimatliche Gegend, hinein in die Wälder hin zu den
Vögeln.

Ich kann Raimotin sehr gut verstehen in dieser Sache. Ich lasse ihn wissen, daß auch ich beabsichtige, in mein Dorf zurückzukehren, um mich auszuruhen, sobald es nur möglich ist.

Laut offiziellen Statistiken gibt es in Indien 85 Millionen Adivasi bzw. Mitmenschen, die als zu den verschiedenen Urstämmen zugehörig gezahlt wurden. Die Adivasi teilen sich in 750 verschiedene Völker auf. Die Gond sind eines von Indiens größten Naturstammvölkern, es gibt ihrer um die vier Millionen, auf sechs verschiedenen Bundes-Staatsgebieten lebend.

Die Adivasi durchleben zur Zeit sehr spannende Zeiten. Indiens neues Waldgesetz hat jetzt offensichtlich beste Chancen, Realität zu werden. Die Möglichkeiten, die das neue Waldgesetz eröffnen, feuern Raimotin Markam an.

- Nach dem neuen Gesetz bekäme jede Adivasi-Familie zweieinhalb Hektar eigenes Land zugewiesen. Vor allem würde das Eignungsrecht der meisten Waldländereien vom Staat übergehen auf die Adivasi, d.h. auf einen gemeinschaftlichen Grund und Boden.
Das neue Gesetz würde die Probleme des Auskommens der Adivasi lösen. Und auch das Vertreiben der Adivasi von ihren Ländern wäre nicht mehr möglich. -

Nach bester zur Verfügung stehender Schätzung sind allein in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg um die 38 Millionen Adivasi von ihren Ländern vertrieben worden aufgrund verschiedener Entwicklungsprojekte und sonstiger Landaneignungen.

- Der Durchmarsch des Gesetzes wäre für uns wirklich eine große Sache. Ein großer sich verwirklichender Traum. Es hat etwas eigenartiges an sich, sich vorzustellen, daß man selbst dieses Ereignis erleben wird, dazu noch gerade jetzt in diesen Tagen.
Zwistangelegenheiten, die Landbesitz und derartige Dinge betreffen, könnten mittels des Dorf-Ältestenrates erledigt werden, die Menschen müßten deretwegen nicht mehr vor Gericht gehen -, sagt Raimotin.

Dem Kampf, der die Wälder der Adivasi betrifft, kommt eine große Bedeutung zu auch von seiten von Indiens Massenbevölkerung. Der Grundwasserspiegel ist vielerorts immer tiefer gefallen und die Verunreinigung der Grundwasserreservoire ist ein hurtig wachsendes Problem. Der größte Teil von Indern bezieht in der Praxis sein Wasser von den Bergen, aus den Gebirgswäldern, die das Regenwasser von der Monsunzeit in ihren Böden aufsaugen, und nach und nach an die Flüsse abgeben.

Im Bundesstaat Karnataka, wo nur noch sehr wenig Wald übriggeblieben ist, werden nur noch acht Prozent des Regenwassers vom Boden aufgeschluckt, der Rest fließt als Flutgewässer den Flüssen entlang schnell dem Meer hinzu. Auf einem Gebiet mit dichtem Wald, über die Hälfte des Regenwassers wird zu nur langsam im Boden weiterwallendem Wasser gewandelt.

Der größte Teil von Indiens Gebirgswäldern ist auf Ländereien der Adivasi. Als Beispiel, über 80 Prozent der Gegenden um Bastar herum, ca. 700000 Hektar, sind von Wald bedeckt.

Aber das Waldgesetz beinhaltet auch ein großes Risiko. Auf dem Höhepunkt der neo-liberalen Welle der 1990er betrieb die Weltbank auch in Indien eine weitgehende
Privatisierung von Waldländereien. Das Projekt blieb halbfertig beendet, aber als dessen Folge wurde ein Gesetz gekippt, das den Adivasi verbot, Länder an andere als an Adivasi zu verkaufen. Nur wenige Adivasi-Familien hatten früher über eigenes Land verfügt, aber das neue Waldgesetz kann dies ändern. Etliche kommerzielle Zirkel haben schon seit langem mit Begier auf die Länder der Adivasi geschaut, so daß dies ein ernstzunehmendes Problem darstellt.

- Wenn die Menschen nicht durch Lehrprogramme der Schulen, durch Veranstaltungen in den Dörfern, oder sonst durch inoffizielle Benachrichtigungen davon erfahren, welches von jetzt ab ihre gesetzlichen Rechte sind, wird das neue Gesetz umsonst sein, - sagt Raimotin.

Neben der Wasserfrage, hat der Kampf der Adivasi auch aus anderen Gründen eine Bedeutung, die Indiens Massenbevölkerung betrifft. Die Position der Frau ist in Indien noch immer nicht sehr stark, obwohl die Fähigkeit des Lesens unter Frauen zugenommen hat und die Gesetzgebung sich immer stärker dahingehend gewandelt hat, daß die
Gleichberechtigung der Geschlechter vorangetrieben wird. Die Abtreibung weiblicher Föten ist weitverbreitet. Die Sterblichkeit von Mädchen im Baby- und Kindes-Alter ist oft künstlich hochgetrieben.

Gemäß den Statistiken mangelt es in Indien an mehreren zehn Millionen von Frauen. Laut einer Studie kommen im Durchschnitt in gewissen relativ wohlhabenden und modernisierten Gegenden nur 748 Frauen auf ein tausend Männer.

In Bastar gibt es laut den Statistiken 648000 Männer und 654000 Frauen.

(in Bericht von Risto Isomäki vom Januar 2007 für das finnische Magazin Voima, in einer Übersetzung von mir aus dem Finnischen)

8
Feb
2007

Wird die Industrie je vernünftig werden, solange mit Geld gemessen wird?

Sklaven von Informations-Arbeit

Im Griechenland der Antike war Arbeit hauptsächlich
Arbeit für den Benutzer eines Produkts. Der Verrichter
einer Arbeit hat sich nicht selbst gemeldet, sondern
unterstellte sich dem Benutzer. Dieser kannte den
Produzenten besser, was gut oder schlecht ist. Arbeit
wies auf Dienstbarkeit oder Sklaventüm hin. Auf dem
Gebiet freier Betätigung wurden nur die Erzeugnisse
der Arbeit konsumiert.

Ein Flugblatt 'Wartestand' der finnischen Philosophen
Jussi Vähämäki und Jakke Holvas beginnt mit einer
Analyse über die Bedeutung von Arbeit in der Antike,
aber dessen eigentliches Thema ist der Übergang vom
industriellen zum Informations-Kapitalismus. Der
antike Begriff von Arbeit ist alles andere als
veraltet.

Im Informations-Kapitalismus ist Information die
wichtigste Resource der Wirtschaft. Information ist
jedoch eine ungemütliche Resource, denn, will man jene
vermehren, muß man neue Information produzieren. Im
radikalen Sinn kann neue Information nur eine Antwort
sein auf vorab gestellte Fragen und Probleme. Deshalb
sollte die Erstellung von Information von den
Produzenten selbst kontrolliert werden. Solch eine
Produktion würde jedoch dem Kapitalismus als eine
Resource oder als ein Mittel zu gegebenen Zwecken
nicht dienen.

Dieser grundlegende Widerspruch kristallisiert sich im
Flugblatt in der Universitätspolitik. In ihr wird der
Information eine Dienstleistungsaufgabe zugewiesen und
die Sektoren der freien Produktion werden in genau
ausgesuchten Spitzeneinheiten isoliert.
Im Universitätsgesetz und in den Strategien der
Universitäten werden die Universitäten dazu
verpflichtet, Handlungsweisen anzuwenden, die denen
der Unternehmertätigkeit ähnlich sind, und im
Verwaltungsrat der Universität eine Vertretung von
außerhalb der Universität sicherzustellen.
Die Universität beginnt sich zu benehmen wie irgend
ein beliebiger Tagelöhner, dessen Arbeitsbeschäftigung
eingebunden ist in die Interessen von außenstehenden
Kreisen.

Die Universität lebt in einem Wartestand, in welchem
Arbeit nicht getan, sondern darauf gewartet wird. Es
wird darauf gewartet, daß von irgendwoher ein Auftrag
kommt, den man verwirklichen kann. Zugleich wird
Arbeit mit erhobenem Nacken verrichtet, daß man frei
würde - gerade so wie in einem Arbeitslager.
Die gegenwärtige Wissenschaftspolitik erinnert einen
vielfach an eine weniger begeisternde Dimension der
Antike - an jene, die die - freien Menschen - sich
zugute machten.

Artikel von Jukka Peltokoski vom Januar 2007, in einer
Übersetzung von mir selbst
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31
Jan
2007

Dies ist die Einstellung, die wir auch gegenüber uns Menschen selbst benötigen, um je das Geld abschaffen zu können

Aus einer Frage- und Antwortsparte einer Süd-Finnischen Zeitung (Turun Sanomat), jüngst entdeckt:

Wovon ernährt sich der Birkenzeisig?

Frage von Maija:

Nach etlichen Jahren sind auf unserem Hof-Fütterungsplatz Birkenzeisige aufgekreuzt. Die Birkenzeisige, die die ganze Zeit rastlos in Bewegung sind, sind unmittelbar nach der Jahreswende in Erscheinung getreten, und es sind derer gegenwärtig unterhalb dem Fütterungsautomaten so um die dreißig herum an der Zahl. Ein Teil der Birkenzeisige sind sehr zahm und. während andere Vögel ängstlich sind, bleiben sie sorglos zurück und futtern, ohne sich um eine mögliche Gefahr zu kümmern. Wovon ernähren sich Birkenzeisige in der Natur und was kann man ihnen anbieten? Sie scheinen zur Zeit von anderer Vögel Überreste zu leben, die vom Vogelbrett herabfallen.




Antwort des naturkundigen Spartenschreibers:

Birkenzeisige sind in diesem Winter an Süd-Finnlands Fütterplätzen ein bißchen mehr in Erscheinung getreten als gewöhnlich. Die Gattung ist ein reiner Samenfutterer, dessen Hauptnahrung die Samen der Birke und von Nadelholzbäumen sind. Es eignen sich auch für sie verschiedene Samen von Grasgewächsen, solange die Samen nur genügend kleinförmig sind.

Da sie einen kleinen Schnabel haben, fressen sie an Fütterplätzen hauptsächlich anderer Vögel Reste, aber sie versuchen auch die Samen der Sonnenblume zu öffnen und haben dabei manchmal Erfolg. Man kann ihnen kleinförmige Samen anbieten, wie z.B. Hanf- oder Rapssamen. Talkkügelchen aus dem Handel kann man zu einem Gehäcksel zerbrechen und auf dem Boden auslegen, um es anzubieten.

25
Jan
2007

Kleines privates Sprichworte-Brevier

Weisheiten aus der großen kulturellen Blütezeit des jungzeitlichen, mittels priestlicher Könige Umgang mit ideell-existenten Göttergeistwesen erfolgreich betreibenden, und insoweit züchtig wuchtig aufstrebenden Menschengeschlechts, das sich an den fruchtbaren Gestaden entlang des türkis schimmernden Nils in der frühgeschichtlichen Ära konsolidarisch eingerichtet hatte:

Nicht jeder, der "Feuer" ruft, hat sich auch den Mund daran verbrannt.

Anmut und Jähzorn vertragen sich nicht.

Wenn einer, der dein Vorgesetzter ist, voll des Zornes ist, so hüte dich, ihm zu antworten. Geh ihm lieber aus dem Weg. Sagt er das Bittere zu jemandem, so sage du das Süße und besänftige sein Herz.

Unter einem gesenkten Kopf wohnen tausend Bubenstücke.

Ein Kind bleibt ein Kind - und wenn man es auch zum Richter macht.

Nur ein böser Richter sieht auf das Gewicht des Geldes, statt auf das Gewicht der Sache.

Das Geld des Geizigen gehört dem Teufel.

Der Wert eines Menschen besteht aus seinen guten Taten.

Reichtum hat nur dann Sinn, wenn er auch angewandt wird.

Laß lieber von der Sünde, als daß du um Verzeihung bittest.

Bist du im Munde der Menschen, so kannst du weder Gnade erweisen, noch nach Ewigkeit streben.

Lobe niemanden, bevor du ihn erprobt hast.

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against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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"Nachrichten allein bedeuten gar nichts. Man braucht Autoren, die sie deuten können." — Helmut Schmidt

Wie lange sind wir schon mit dabei?

Online seit 7002 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

Ein Paradies auf Erden kann es geben

aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!

development