10
Apr
2007

Den bösen Zauber des Geldes durch einen neuen, guten Zauber rückgängig machen

Es wird wohl demjenigen ein Zauberbrauch einfallen, der einen Zauber bräuchte

Wundere dich nicht, wenn du das nächste Mal, wenn wir wieder Vollmond haben, deinen Nachbarn mit dem Lottoschein in der Hand an der Wegegabelung nahe dessen Hauses siehst, wie er von dort zum nahegelegenen Wald
hin sinniert und dabei eigenartige Worte von sich gibt.

(ein finnischer Oster-Bericht von Pirjo Vismanen für die Zeitung Turun Sanomat, übersetzt um deutschen Lesern zu zeigen, was europäische Geistes-Kultur alles heißen kann)

Finnische Zaubersprüche und Zauberhandlungen sind von fester Machart. Diese kann man auch heutzutage frohgemut benutzen - zumindest wenn man der Schriftstellerin Paula Havaste Glauben schenken darf.

Und warum sollte man nicht dürfen.

Havaste, die ehedem historische Romane und Kinderbücher schrieb, taucht in ihrem neuen Werk in die Jagdgebiete des Zaubers ab, aber mit einem schelmischen Lächeln im Augenwinkel.

Das Zauberspruchbuch (Loitsukirja, verlegt bei Gummerus) macht einen ehrerbietigen Knickser vor den ureigenen, alle Zeiten überdauernden Glaubensdingen der Finnen: vor den tausenden von Zauberhandlungsrezepten und -sprüchen, mit denen unsere Vorväter und Mütter der damaligen Zeit
danach strebten, auf den Lauf der Dinge sowohl im Alltag als auch an Festtagen Einfluß zu nehmen.

Eine jede Strophe des Buches kann sich durchaus mit dem Kalevala messen (Nationalepos der Finnen über den zauberaufgeladenen Kampf des Nordvolkes gegen das Südvolk, um in den Besitz des mysterischen Schatzes Sampo zu kommen) - ist jedoch nicht aus dem Kalevala genommen, noch aus der Kanteletar (alt-finnische Gesänge zur heimischen Zither), auch nicht aus den alten Runengedichten des finnischen Volkes.

- Aber sie könnten sehr gut echt sein! Sie hören sich ganz richtig an, und basieren auf den Traditionen des finnischen Volkes, obwohl denn ich sie geschrieben habe... Genau das hat doch auch Lönnrot (Elias Lönnrot) getan, daß er Stücke andersherum zusammensetzte und so ein neues schuf. (Lönnrot rettete im vorletzten Jahrhundert das Kalevala vor dem Aussterben, indem er in die entlegensten Winkel des Landes wanderte, um die letzten Barden im Volke aufzuspüren, und um deren gewichtige Gesänge systematiserend in einer erstmals festgeschriebenen Kalevala für immer zu bündeln). Mit gleichem Privileg habe auch ich hier Volkstradition neugeschrieben, stellt Havaste fest, die als Programmierchefin für das Finnische Wissenschaftszentrum Heureka wirkt.

Mithin das genüßlichste von allem, was das Zauberspruchbuch hergibt, sind die Tipps von Havaste, wie man Zaubereigebräuche der Neuzeit anpassen kann.

Wäre zum Beispiel der Zauberspruch für entlaufenes Vieh eine Hilfe bei der Abrichtung eines disziplinlosen Hundes? Oder gar dann, wenn ein Lebenskumpane zu viel Zeit ausser Haus zu verbringen scheint?

- Gehe und nehme dir eine Schaufel. Grabe aus der Erde die Sprint- oder Stöckelschuhabdrucke und drehe sie so hin, daß sie auf das Haus zeigen. Sprich den Zauberspruch und warte die Wirkung ab, rät Havaste.

Oder möchtest du auf einen Schlag reich werden?

Das Volk fand sich dazu in den alten Tagen bei Vollmond an einer Kreuzung von drei Wegen ein und schaute, ohne mit den Augen zu blinzeln, auf einen Tannenwald hin. Da konnte es dann vorkommen, daß man das Glimmern eines Irrlichts und eines Schatzes sah, welches man fest anzupeilen und
dann so auf die Morgendämmerung zu warten hatte. Ließ der Zugriff nach, verwandelte sich der Schatz in einen Tannenbaumwurzelstock.

- Versuche es mit einer neuen Auslegung des alten Gebrauchs und Zauberworts. Anstelle davon, Irrlichter und einen Topf mit Geld ins Visier zu nehmen, stelle dich dort an die Kreuzung hin mit dem Lottokoupon in der Hand.

Die oft auf einen gemütlichen Abend folgenden Kopfschmerzen kann man vermeiden, wenn man von oberhalb seines Getränks das Böse weggeblasen hat
und auch von der Hand kann man etwas anderes erfragen als nur die Anzahl der noch zu lebenden Jahre. Ein modernes "Es rief ein goldenes Eulchen" kann dir sicherlich zum Beispiel sagen, ob "eine Verlegung auf eine andere Karriere, neue Herausforderungen im Beruf anstehen, innerhalb des Jahres oder eher."

Aber was immer du fragen magst, sei auf der Hut, den ersten Kuckucks-Rückruf nicht mit nüchternem Magen zu hören. Solchen wischt die Eule den ganz Sommer lang nur Ärger aus.

Wenn sich auch Zauberbräuche und -sprüche zu jedem Neu-Beginn finden lassen, besteht doch Anlaß, diese auch wohlüberlegt anzuwenden. Und nicht nur deshalb, da Waldschrate und Erdgeister den Zauberwortsprecher nicht
immer bei den jenseitigen Geschäften willkommen heißen.

Die vom Fernsehen her bekannte Anmerkung 'Bitte nicht selber zu Hause ausprobieren' hat Havaste an dem Zauberspruch für des Schamlosen Wunde am Mund angebracht - es sei denn man wollte gerade mit Fleiß erstaunte Blicke auf sich ziehen.

"Den Schwanz heb' ich an, dorthin spuck' ich, dorthin bringe ich vom Munde die Wunde, dort lasse ich sie verschwinden unter des elenden Köters Schwanz, in das Arschloch hinein."

- In den vergangenen Zeiten war es Sitte, bei Gebrechen von Menschen einen Hund als Stellvertreter des Betroffenen zu benutzen - oder zumindest konnte versucht werden, auf einen solchen Verfluchungen, Ärgernisse oder Schwierigkeiten zu übertragen, erklärt Havaste den Hintergrund des Brauchs.

Ein anderes Mal wiederum könnte es sich lohnen, die Anhebung einer Liebschaft mit Küchlein in Erwägung zu ziehen, die man die Nacht über unter der Achsel gehalten hat. Ein um einen bestimmten Lieblingsknopf gebundenes Haar treibt die Sache genauso voran: es bindet die Herzen zusammen. Schnelle Abhilfe, wenn es in Beziehungen kriselt, wird den Partnern zuteil, wenn sie zusammen die Tropfen des Morgentaus von einem runzligen Blatt aufgeleckt haben.

Eine Garantie für das Funktionieren von Zauberbräuchen ist Havaste nicht bereit herzugeben.

- Es kommt dabei immer darauf an, wie ernst es der Sprecher eines Zauberworts meint. Der Zauberspruch tut seine Wirkung, wenn der Zauberer an dessen Kraft glaubt. Soviel kann ich dazu nur sagen.

Und wenn die Zaubersprüche aus dem Buch anscheinend nicht hinhauen wollen, bleibt es keinem benommen, derer selber einige dazuzuerfinden. Auch die Zauberformeln der Alten Finnen kamen nicht vom Himmel gefallen, sondern diese wurden von Menschen für bestimmte Situationen erfunden und als wirksam befunden.

Als ihren eigenen Favoriten benennt die Schriftstellerin den Zauberspruch für das Neugeborene. Man könnte das Namensgebungsfest eines Säuglings nach Art der vormaligen Zeit so gestalten: das ganze Festvolk ins
freie hinausführen und den Sternenhimmel bewundern und dann gleichzeitig alle ihre Hände auf die Erde aufdrücken lassen, wenn der Name des Kindes bekanntgegeben wird. Wer weiß schon, was sich sonst in den Tiefen des Köpfchens eines Neugeborenen eingräbt, wenn es das erste Mal den Boden berührt und die Sterne sieht.

- Besonders verleitend ist auch der Gedanke, daß jeder von uns täglich 20 - 30 Mal einen Zauberspruch sagt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Indem man Guten Tag wünscht oder einen Gruß erbietet, zaubert man für einen anderen Menschen gutes herbei.

5
Apr
2007

Unaufhaltsam marschiert die Zeit voran - es drängt darauf, sich von allem Geld freizuschlagen

Freund der Durstigen 75 Jahre alt

(aktueller Originalbericht aus Finnland, übersetzt ins deutsche)

Finnlands Alkogeschäfte (die das Monopol auf den Verkauf von allen alkoholischen etränken landesweit halten) feierten am Donnerstag, den 5.4. ihren 75. Geburtstag. Der Beendigung des Prohibitionsgesetzes und die Gründung der Alkogeschäfte waren seinerzeit ein bemerkenswertes Ereignis. So bemerkenswert, daß in der Geschichtsschreibung des Landes die Ziffernfolge 543210 in einem Atemzug zusammen mit den Hungerjahren, dem Gründen der Volksschulen und der Autarkieerklärung genannt wird.

Am 5.4. im Jahre 1932 um 10 Uhr öffneten sich für das gesamte Volk die Türen der ersten Alkogeschäfte. 60 der Läden verkauften harte Drinks und derer 24 Bier. Und genügend Menschen aus dem Volk fanden sich garantiert ein. In Süd-Finnland wurde beharrlich bei strömendem Regen angestanden.

Der Hauptaktionär des umstrittenen Unternehmens war der Finnische Staat, und zusätzlich dienten als formelle Aktionäre der damalige Reichsschatzminister Kyösti Järvinen und Minister des Rechtswesens T.M. Kivimäki. Beide Minister notierten je eine Aktie und der Staat die restlichen der 28998 Stücke von 1000-(Finn-)Mark-Aktien.
Das sonderbare Vorgehen rührte daher, daß das Aktiengesellschaftsgesetz nur einen Gesellschaftsinhaber nicht duldete. Das Gesetz wurde in den 1990er Jahren geändert, und es wurden die beiden Aktien von den Erbgemeinschaften der Järvinen und Kivimäki zurückgekauft.

Das Angebot der Alkogeschäfte war recht bescheiden. In der ersten Preisauflistung der Alkohol-Laden Gmbh gab es nur ein paar Dutzend Produkte, wie Tafel-Branntwein, Bär-Brandy und den Wappen-Gebrennten. Zum Vergleich kann erwähnt werden, daß innerhalb der letzten zwei Monate dieses Jahres 96 neue Produkte in den Verkauf hinzugenommen worden sind.

Für die wenigen harten Drinks wurde ganz schön Werbung betrieben. Im Frühjahr 1932 sah man in den Zeitungen zum Beispiel folgende Alkoholwerbungen:
Gin Glühwein von Booths, ein unvergleichliches Erfrischungsgetränk! Die viereckig große Flasche zu 60 mk. Aquavit von Aalborg ist ein richtig wohlschmeckender Brandy, gerade stark genug (45 %) und treffend gewürzt. Auch ließ man es sich nicht nehmen, auf den Kater einzugehen. Hota, ein Pülverchen hierfür, wurde im Handel angepriesen mit Sprüchen wie Hilft auch bei Kopfschmerz, den man sich zugelegt hat oder Rüsten Sie sich auch für den darauffolgenden Tag.

Im Alkoladen der Anfangszeit wurde nicht mit Drinker-Tips aufgewartet. Am Tresen standen als Verkäufer Herren mit grimmgien Zügen, und die Flaschen waren in den Regalen so ausgerichtet, daß sich dem Käufer die Flaschenböden zeigten. Der Gedanke war, daß man sagt, wie der Schnaps heißen soll, an der Kasse zahlt, und dann den Schnaps vom Verkäufer holen läßt. Späterhin ersann man sich der Alkohol-Karten und der Überwachung der Käufer. Man konnte einen Kunden ins Verhör nehmen, und es verloren jährlich zehntausende von Kunden ihre Zulassung zum Einkauf alkoholischer Getränke.

Heutzutage betreibt Alko 332 Verkaufsstellen in 222 Bezirken. Das Netzwerk der Läden wird durch 134 Bestell-Service-Annahmestellen vervollständigt, welche sich von Konditoreien bis hin zu Reisebüros finden.

An ihrem 75. Jahrestag eröffnet Alko im Kaufhaus Kamppi von Helsinki ihren 'Flaggenschiffladen' Arkadia, in welchem es in zwei Stockwerken Alkohol im Angebot
geben wird. An Marken werden es über 2500 sein, vom Äpfelmost bis zum japanischen Reiswein, und die Kunden werden dies in aller Ruhe ausprobieren dürfen.

Die Türchen stünden in unserm Geld-Käfig jetzt auch schon offen, nur keiner will noch raus

Bestechungsgelder ritten Siemens in den Morast

(ein Bericht von Risto K. Tähtinen vom 31.3.2007 für die finnische
Zeitung Turun Sanomat, übersetzt aus dem Finnischen)


Wenn auch der Gerichtsprozeß immer noch nicht abgeschlossen ist, steht
fest, daß Siemens sich durch Bestechungen angeschwärzt hat. Die
teilhabenden Parteien beraten gegenwärtig, um den Gerichtsprozeß abzukürzen,
nur noch um die Höhe der Strafen in dem Bestechungsfall von Siemens im
Zusammenhang mit einer Elektro-Werks-Einrichtung.

Es ist nachgewiesen worden, daß Vertreter von Siemens in den Jahren
1999-2002 zwei Vorstände des im Besitz des italienischen Staates
befindlichen Energiekonzerns Enel mit sechs Millionen Euro abschmierten, um an
eine Bestellung von Gas-Turbinen für 450 Millionen zu kommen.

Dieser Gerichtsgang stellt einen wichtigen Präzedenzfall für einen
zweiten unter kriminalistischer Untersuchung stehenden Bestechungsverdacht
von Siemens dar. Auch die Telefon-Netz-Abteilung von Siemens, also der
Teil, der in die Gemeinschaftsfirma von Nokia und Siemens übergeht,
steht unter dem Verdacht der Bestechung (Nokia und Siemens haben sich,
großartig vor allem in der finnischen Presse berichterstattet und
kommentiert, am Sonntag, dem 1. April 2007 zu der Firma-Fusion Nokia Siemens
Networks zusammengeschlossen; mehr Berichte zu deren näheren
Zukunftsplänen sind zu erwarten).

Die Schmiergelderzahlung bei den Handelsabschlüssen mit dem E-Werk
weise nach Meinung von Rechtsverständigen darauf hin, daß das Anbieten und
Bezahlen von Bestechungsgeldern bei Siemens ein fester Bestandteil der
Methoden des geschäftlichen Gebarens gewesen sei. Bestechung kann
demnach in jeder beliebigen Abteilung von Siemens ins Erscheinungsbild
stossen.

Siemens wird auch verdächtigt, sich die Hauptvertrauensperson gekauft
und deren unabhängige berufliche Organisation gestützt zu haben.

Siemens schmierte auch in Helsinki

Siemens und das Zahlen von Bestechungsgeldern lösten in den vergangenen
Jahren auch in Finnland große Zeitungsschlagzeilen aus. Hinter dem
Bestechungsskandal beim Bau der U-bahn von Helsinki steht Siemens.

Vor zehn Jahren wurde in Singapur Siemens von Bestellungen des
öffentlichen Sektors für zehn Jahre wegen Korruption ausgeschlossen.
Gegenwärtig wird ein Bestechungsverdacht von Siemens in Vietnam geprüft.

Siemens hat auch an gesetzeswidrigen Preiskartellen zwischen
Unternehmen teilgehabt. Ende Januar legte die EU-Kommission Siemens eine Zahlung
von Bußgeldern auf, über eine Höhe von 419 Millionen wegen der
Beteiligung an einem Preiskartell von Starkstrom-Transformatoren.

Bestechen war früher normal

Korruption war in den Jahren nach dem Krieg nur wenigen international
arbeitenden Firmen nicht bekannt, egal, um welches Land es sich handelt.
Da das Zahlen von Bestechungsgeldern hauptsächlich den Verhältnissen in
Entwicklungsländern in Afrika und Asien nicht gut bekommt, Diktatoren
unterstützt, die Marktwirtschaft verfälscht und die Demokratie verletzt,
ist in den westlichen Ländern gegen das Bestechen eine moralische
Bewegung aufgekommen. Gerade die Unternehmen waren es, die die gegen
internationale Bestechung ankämpfende Organisation TA - Transparency
International - ins Leben riefen. Das Ausmerzen von Bestechung und Korruption
ist zu großem Teil ein Erfolg von deren Arbeit.

Das Geben von Bestechungsgeldern war laut deutschem Gesetz deutschen
Firmen außerhalb der Landesgrenzen bis zum Jahre 1999 erlaubt, als
Deutschland eine Verabmachung gegen internationale Bestechung annahm. Und
Bestechung war nicht nur akzeptiert, das Unternehmen konnte sogar die für
die Bestechungen aufgewendeten Gelder von der Besteuerung als normale
Geschäftsausgaben absetzen.

Siemens hat es noch schwerer als manch andere Firma, ihre Kultur
umzustellen. Die 160-jährige Siemens ist wie ein Dinosaurier. Der Betrieb
stellt eines der Eckpfeiler des Aufschwungs von Deutschland nach dem
Kriege vor. Dem Unternehmen, das von deutschem Ingenieur-Können durchsetzt
und an ein Nesthäkchen-Heim, geschützt durch Besitzungen kreuz und guer,
gewohnt ist, ist es schwergefallen, sich an die freie Marktwirtschaft
und an eine globale Welt zu gewöhnen.

Handy Mobils sind ein gutes Beispiel. Noch anfang der 1990er Jahre war
in Deutschland noch ein eigenes, nationales, auf Normen von Siemens
basierendes Mobilphone-System in Gebrauch. Es war rudimentärer als das
gleichzeitig in skandinavischen Ländern gebrauchte nmt-Telefon-Netz.

Deutschlands System wurde unter Monopol von der staatlichen Telekom
betrieben. In dem System funktionierten nur die Telefon-Geräte von
Siemens. Es gab keinen Wettbewerb und die Welt von Siemens war damals noch in
Ordnung. Ein Käfig-Tier hat es schwer, sich in die Freiheit der Natur
einzufügen.

In allen Lagern scheint es sich noch nicht herumgesprochen zu haben, daß es dem Geld bald an den Kragen gehen könnte

Es besteht ein Plan, eine islamische Mega-Bank einzurichten

Islamische Finanzierungseinrichtungen planen eine islamische Bank in Bahrain zu errichten, die innerhalb von sieben Jahren eine Kapitalstärke von 100 Milliarden U.S. Dollar erreichen wird, hieß es von offizieller Seite.

Sheikh Saleh Kamel, Kopf des Allgemeinen Rats für Islamische Banken und Finanzielle Institutionen, sagte am Mittwoch, daß eine große islamische Bank vonnöten wäre, um auf dem Sektor (? ) an Liquidität zuzulegen.
"Es ist an der Zeit, mega-Islamische Banken zu haben... wir werden in Bahrain eine Bank mit verschiedenen Arten von Aktien errichten", vertraute Kamel einer Nachrichtenbesprechung in Manama, der Hauptstadt des Königreichs, an.

Die islamische Finanzierungsindustrie hat schätzungsweise 300-400 Milliarden U.S. Dollar an Vermögensanlagen, wobei aber ein Mangel besteht an auf Kapital ausgerichteten Banken. Ungefähr ein Viertel der weltweit runden 300 islamischen Geldverleihern haben Berichten zufolge weniger als 25 Millionen U.S. Dollar an Rendite-Vermögen.

Kamel sagte: "Es besteht eine Notwendigkeit für diese Mega-Bank, um die Werkzeuge dafür zu schaffen, die Solvenz in islamischen Banken zu steigern und das Bankwesen mehr auf die Ziele der Sharia (des islamischen Gesetzes) hin zu bewegen."

Islamische Finanzierung

Ein Verbot, einen Zins zu erheben, und in Geschäftssparten zu investieren, die sich verbieten, wie zum Beispiel der Handel mit Alkohol, Schweinefleisch, Waffen, Pornographie, und Glücksspiele, sind einige von deren Vorzügen, die das neue Bankhaus von herkömmlichen Bankinstituten unterscheiden wird.

Die Bank, die Emaar genannt wird, wird eine anfängliche Kapitalanlage von 1 Milliarde U.S. Dollar aufbringen, zur Verfügung gestellt durch finanzielle Einrichtungen.
Die Albaraka Banking Group, der auch Kamel vorsteht, wird eine der Gründer-Investoren sein. Adnan Yousif, Hauptausführender Beamte von Albaraka, sagte, Emaar würde innerhalb den nächsten zwei Monaten in Bahrain gegründet werden.

Zwei Trassen

Aktien werden dann in der Bank in zwei Trassen angeboten, die erste wird das Kapital der Bank auf 10 Milliarden U.S. Dollar anschwellen lassen, und die zweite auf 100 Milliarden U.S. Dollar, in Vorgängen, die fünf bis sieben Jahre dauern, sagte Kamel, ohne auf nähere Einzelheiten einzugehen.

Die andere islamische finanzielle Institution, die daran beteiligt ist, die Emaar Bank auf die Füße zu bringen, ist die Islamische Handels- und Industriekammer, sagte Ezzedine Khoja, der Generalsekretär des Allgemeinen Rats.
Khoja sagte, über den Zeitplan für die zweite und dritte Trasse des Investments wäre noch nicht entschieden worden, oder wie die Investments sichergestellt würden.

Eine Verdreifachung der Ölpreise innerhalb von fünf Jahren im Juli hat den islamischen Finanzierungssektor mit Petrodollar aufgeschwemmt, was dessen Ausbreitung beschleunigt.

~ Diese Nachricht kam zeitgleich mit einem Bericht aus der arabischen Welt, daß China Ölfelder von Weltgrößenordnung gefunden hat.~

4
Apr
2007

Verzerrend geschnittene Bilder vom Geschehen auf dem Markt - auf einem bunt bemalten Hintergrund mit bestechend zustechenden Geld-Glücksrittern

Eine Auswertung der Holländer

Fehler des Innenmarktes gefährden Zukunft der EU

(Ein Bericht von Risto K. Tähtinen für die finnische
Zeitung Turun Sanomat, übersetzt ins Deutsche)


Die Aktionen der Mitgliederländer, um den eigenen Markt und eigene Unternehmen in Schutz zu nehmen, sowie auch das Regelungs-Fieber der EU bedrohten Europas Innenmarkt, warnen im deutschen Handelsblatt zwei Holländer aus dem Forschungsinstitut für Europäische Politik. Der eine der beiden ist ein der Verwaltung des Instituts angehörender ehemaliger Kommissar, Frits Bolkestein, und der andere der Leiter des Instituts, Lüder Gerken.

Die beiden haben verlauten lassen, daß ein Erschlaffen des Innenmarkts die Integration der gesamten EU zum Scheitern bringen könne. Auch der Redakteur des Handelsblatts Bernd Zisemer betont in seinem Hauptartikel, daß der Druck auf den Innenmarkt härter sei denn je.

Als ein Fundament des Innenmarktes dienten vier Elemente der Freiheit: die freie Beweglichkeit innerhalb der EU aller Waren, Menschen, Dienstleistungen und der Vermögen.

Gemäß den Holländern gibt es vier Nachweise, die von einem krankhaften Zustand des Innenmarkts sprechen.

Der erste sei dies, daß die Mitgliedsstaaten der EU die eigenen Unternehmen gegenüber anderen Unternehmen der EU immer mehr und mehr in Schutz nehmen. Italien und Spanien hätten Unternehmen anderer EU-Länder daran gehindert, ihre Banken oder Energie-Firmen zu übernehmen. Deutschland und Frankreich wollten, und nicht nur im Falle des Airbus, die nationalen Interessen und Arbeitsplätze im innern nach außen hin verteidigen, behaupten Bolkestein und Gerken.

Eine zweite Problemeinheit sei die Auflösung bestehender Regelungen. Der EU sei es nicht gelungen, nationale Abmachungen abzulösen, sondern diese hätte sie zementiert und in sich vermehren lassen. Es wird von ihnen zu einer Rückkehr zum ursprünglichen Gedanken aufgefordert, daß reihum die Länder ihre Waren und Dienste gegenseitig anerkennen. Andersherum gesagt, was in einem Land gutgeheißen wird, gilt auch für alle anderen Länder.

Als drittes warnen die Holländer vor einem Regelwerk im Schatten einer Sozialpolitik. Ihrem Vernehmen nach existiere kein einheitliches europäisches Gesellschaftsmodell. Die Schaffung eines solchen hielte dem Druck der Globalisation und den Aufstieger-Wünschen der neuen Beitrittsländer nicht stand.

Als viertes warnen die Forscher davor, daß der Innenmarkt als ein Mittel zum Zweck für allerlei Regelwerke benutzt wird, die nichts mit dem Ablaufen des Innenmarktes zu tun haben. So wolle zum Beispiel die Führung der EU eine Regelung auf Gebiete, die außerhalb der EU sind, ausdehnen. Ihrer Verlautbarung nach handelt es sich bei der Roaming-Gebühren von HandyPhone Gesprächen zugewiesenen Preisgrenze um planwirtschaftliches Handeln und nicht um eine Vorbedingung für ein Funktionieren des [kapitalistischen] Innenmarktes.

1
Apr
2007

Der Anstoß dazu, eine neue Zeit ohne Geld einzuläuten, muß wohl aus dem Herzen einfach gewickelter Menschen kommen

Wie Jahvet sich verliebte

(Ein Gedicht des finnischen Poeten Aaro Hellaakoski (1893 - 1952),
in einer Übersetzung von mir)


Da paßt es einem Manne sich zu rekeln, des Schöpfers Weisheit zu bewundern.
Die Bäume haben schon ausgeschlagen.
Die liebe Sonne senkt sich in des Brunnenschachtes Nase mit einem Schein am frühen Sommertag, daß des Menschenkindes Knochen weiche werden.
Jahvet liegt in der Wiese auf dem Hinterhof, sich mit herzlichem Genuß an dem brennenden Stechen des Frühlings auf seinem Rücken weidend.
Er beißt auf einem Grashalm herum, drückt seinen Kopf in das junge Grasgrün, und beobachtet wie allerlei krebsiges Getier sich dort rühret.
Wespen brummen - es fallen dem Manne die Augen zu und er lächelt.

* * * * * *

Er wacht zu einem fürchterlichen Lärme auf.
Die Kühe sind am Muhen, die Kälber hüpfen herum wie wild.
Die Mägde, Knechte springen umher als wär ein Feuerbrand.
Weidenpfeifen tönen schrill über alles hinweg.
Auch an Jahvet geht es nicht vorbei - die Mägde haben das Vieh das erste Mal ins freie gelassen.
Der Schlaf hat sich aus den Augen gelöst und er schaut zu, wie das Vieh im Trab sich im Wald verliert.
Im Hof bleibt einzig Maija die Magd zurück.
Und von ferne erklingen der Hirten prächtige Weidenpfeifen.

Eine lange Zeit verweilt Jahvet bei diesem selbigen Bild vor sich hinstierend.
Wie schmissig sich Maija inmitten des Viehs bewegte, sich mit nackten Waden zu schaffen machend, den gestreiften Rock bis zu den Knieen hochgesteckt!

Sie steht jetzt an der Treppe mit roten Wangen.
Die Brüste erheben sich unter ihrem ärmellosen kratzigen Leinenhemd.
Lächelnd streicht sie ihr üppiges Haar zurecht, das sich im Getummel geöffnet hatte.
Kommt dazu hin, mit gekrümmtem Buckel, des Hofes Katze, reibt ihre Seite an Maijas Wade ach so rund. -

* * * * *

Jener Anblick entflammte in Jahvet eine seltenes Begehren.
Zum Ufer, wo das Treibholz ins Wasser gelassen wird, schritt er hin, hob ächzend den längsten Baumstamm hoch, und ließ ihn auf die Erde niederknallen.
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31
Mrz
2007

Wo steht geschrieben, daß die Menschen immerzu mit Geld zu leben hätten?

Reichardt Kernig

Wann immer Reichardt Kernig ging in die Stadt,
Wir Leute auf dem Bürgersteig schauten zu ihm auf.
Er war ein stattlicher Herr von der Sohle bis zur Krone,
Rein und beliebt, schlank und rank wie ein Kaiser.

Und er war immer gefasst und ruhig.
Und er war stets menschlich wenn er sprach;
Doch brachte er den Puls aller zum Flattern,
Wenn er sagte, "Guten Morgen!",
Und er strahlte nur so, wenn er lief.

Und er war reich, reicher gar denn ein König,
Und bewundernswert geschult in allen Würden:
Kurzum - wir dachten, er wäre alles,
Um uns wünschen zu lassen, an seiner Stelle zu sein.

So schufteten wir weiter und warteten auf Licht,
Und hatten kein Fleisch und verfluchten unser Brot,
Und Reichardt Kernig, in einer stillen Sommersnacht,
Ging nach hause und jagte sich eine Kugel in den Kopf.


Ein Gedicht von Edwin Arlington Robinson
(übersetzt aus dem Englischen)

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30
Mrz
2007

Worum sonst noch revoluzzern heutzutage als einzig darum, daß der ganzen Geld-Wirtschaft, die doch schon dem Hitzetod entgegenfiebert, irgendwann bald ein Gnadenstoß versetzt wird, auf daß alles endlich viel, viel besser wird?!

Und wieder erzählen sie über sich

Die 1960er Jahre boten einen hervorragenden Boden für ein Blühen von Revolution, Protest und Alternativbewegungen.

Eine Dokumentationsserie im finnischen Fernsehen Untergrund-Umtrieb (maanalaista menoa) erzählt, auf welche Weise die Gegenbewegung in Erscheinung trat und
was für ein avantgardistisches Triumvirat aus Einstellungen, Freudengenüßen und Kunst-Treiben die Mitläufer mitmachten.

Die Zeitspanne wird in der Serie als eine einzigartige Periode des gesellschaftlichen Aufstandes und avantgardistischer Ideen hervorgehoben, aber schon zur Hälfte des ersten Teils wird der Zuschauer fragen, weshalb dies wieder mal mit einem so sehnsuchtsgeladenen und nostalgischen Tonfall getan wird.

Eine Verquickung von Avantgarde und einem sehnsuchtsvollen Blick nach hinten hat etwas grundsätzlich Widersprüchliches an sich. Spätestens mit dieser Dokumentation könnte man sich darauf einigen, daß die Spezialbehandlung des Radikalismus der 1960er als eine außergewöhnliche Zeit unserer kulturellen Geschichte im Volke beendet wird.

Wenn man die Gegenbewegung porträtieren will und dessen Einflüsse herausstellen, weshalb dann nicht die Perspektive ausweiten auf die Gegenwart, und danach fragen, was sich denn nun wirklich getan hat?

Wissen wir doch bereits - anders als sie - daß die guten Sachen heute auch verteidigt werden und daß gegen die schlechten angegangen wird. Für sie ist es doch nur wichtig, daß sie etwas erfahren dürfen, das sich ihrer Meinung nach nicht wiederholen wird.

Der letzte Teil der Serie wird dazu noch ein wehmütiges Bild davon geben, wie die verschiedenen Splittergruppen der Untergrund-Bewegung in eigene Richtungen abdrifteten, manche aufs Land hinaus, um abzuschalten und sich eines eigenwilligen Musikschaffens zu befleißigen, manche hin zu einer ehrgeizigen Karriere als photographischer Künstler oder hin zu politischer Aktivität und zu einem Kämpfertum.

Die Aktivisten der Neuzeit dürften von diesen Untergrund-Werklern eigentlich nicht viel zu lernen haben. Sie müssen ihre Wut gegen andere Maschinerien richten. Und wenn sie dies tun, werden ihre Demonstrationen kein Chorgesang und auch kein Flügel begleiten, auf dem der Akt vorgetäuscht wird.

Anstelle dessen werden in deren Musikstücken die System of a Down donnernd loslegen:

"You and I will both go down in history,
with the sad statue of liberty
and the generation that didn't agree."


Ein Artikel von Jussi Förbom
(übersetzt aus dem Finnischen)

Die Serie Untergrund-Umtrieb (Maanalaista menoa) startet im Finnischen Fernsehen am 23.2.2007 auf dem Kanal Yle unter Thema

29
Mrz
2007

Nur nicht den Kopf in den Sand stecken! Wer wollte schon, daß die Menschheit nie vom Geld wegkommt?


"Schweigen ist die beste Antwort für den Toren."

Solange sich unter Lesern meiner Texte noch keinerlei Kommentatoren hervorwagen wollen, der praktischen Menschenvernunft zu meinen Vorstellungen eines sich
vorstellbaren Weges, welcher in ein radikal aufzubesserndes wirtschaftliches Zusammenarbeiten aller mit allen so ganz ohne Geld zu führen hätte - das wahre Paradies auf Erden, wovon alle Religionen, doch mit dem Segen der Massen, immer so gerne schwärmen - das Wort zu reden, zeugt es davon, daß das Gros der Leser meiner deutschsprachigen Präsentationen entweder kein Englisch kann (meine detaillierten Ideen zur Geldüberwindung sind immer noch fürs erste, um eine größtmögliche Schar an Menschen gleichzeitig zu erreichen, auf Englisch publiziert, siehe Links auch auf dieser Seite), oder eine der beiden, die Gruppe der Leser oder ich selber, der sprichwörtliche Narr ist, gemäß dem hier aus der altägyptischen Kultur zitierten Wort?

"Was kümmert sich der Himmel um das Gebell der Hunde?"

Ist das wirklich für die meisten Menschen der heutigen Zeit der Himmel auf Erden - mit dieser stetigen Plackerei und Rechnerei ums leidige Geld tagaus tagein? Oder warum ist es so, daß alle so brav immerzu nur ihr Maul halten gegenüber dem eigentlichen Übeltäter - Geld - und zahlen und zahlen, mehr und mehr denn je als was eigentlich geleistet werden kann, aber laufend das Maul aufgerissen haben, um sich bei allen möglichen zu beschweren, wie schlecht es ihnen geht?

Den Boss, der dich schlecht bezahlt, kannst du nicht abschaffen, aber du könntest deinem Boss dafür klar machen, daß auch er nicht im Himmel lebt - bei allem Mehr an Geld, das er in seinen Händen halten mag - und daß auch er, z.B. als Leiter einer lohn-enthobenen Produktionsstätte, die mit Arbeitern arbeitet, welche sich alle mit ihren Chefen in administrativ freilaufenden Pionierprojekt-Ex(S)klaven(-Enklaven) in einem panvoluntaristischen Firmenverbund zusammengeschlossen haben, ohne Geld ruhiger schlafen kann, und sein Leben wesentlich besser genießen!

"Wer Reichtum sucht, ohne schon Reichtum zu haben, der trägt Wasser in ein Sieb."

Welt ohne Geld

Freilich wärs schön, wird so manche(r) sagen, wenn man ohne Geld in der Welt auskommen könnte.

Tightrope-Walking-at-the-Beach

Aber wie soll man's anstellen?

Tja, ja, wie man es anstellen könne, so ganz ohne das liebe Geld, all die wertvollen, und auch die weniger wertvollen, Güter unter die Leute zu bringen, und ohne laufend an tausend Ecken dabei anzustossen, und ohne dass die Leute sich gegenseitig am Ende zerfleischen würden bei dem aufreibenden Geschäfte, auch noch Gerechtigkeit bei einer solchen restlos unabquittierten Verteilung aller Güter, die aber doch irgendwie in Abmessung zu den Beitragen der einzelnen an Arbeit und fürs Gemeinwohl dennoch stehen sollte, walten zu lassen.

Und doch müsste man meinen, dass es so cleveren Bürschchen, wie denen von heute, die innerhalb der letzten Jahrzehnte mit so haarsträubend unser ganzes Leben gemütlicher machenden Erfindungen quer übers gesamte materielle Beet, wie eben mit dem Computer und mit dem Handy für uns aufwarten konnten, auch mal gegeben sei, ein solches neuartiges Ökonomie-System zu entwickeln, das völlig und ganz ohne Geld auskäme. Freilich kann so etwas nur klappen, wenn dann auch jeder mitspielt, d. h. jeder auch willens ist, um sonst seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen, dafür, dass man dann dafür auch alles umsonst im Laden kriegt. Mehr allerdings, als beim einzelnen, glaube ich, müsste man Bedenken haben bei der Industrie, dass diese auch mitspielt.

Wie den blind hurtigen Höllenmarsch der Industrie zum Stoppen zu bringen?

Nur wenn die Betriebe der Industrie untereinander ausschließlich auf Gebrauchsmuster-Individuationen aus sind, anstelle davon, auf abweichende Systeme immer nur zu setzen, die jetzt innerhalb gleicher Branchen noch in ihren betriebsgeheimnistuerischen
Machenschaften die immensen geldschöpferischen Goldadern wittern und diese auch brutal konsequent realisieren, die uns Bürger aber alle unentwegt mit Galle nur bespritzen, diese goldenen Geldadern, wenn dieser Hetzgang der Großen, die das Sagen und das Machen unter sich haben, einmal aufgehört hat, nur dann kann und wird es klappen - eine Welt ohne Geld zu haben.

Hätte mich ja schon interessiert, ob vielleicht irgend eine(r) hierzu etwas positives zu sagen gehabt hätte, aber nicht nur, dass eigentlich das Geld-System doch schwer in Ordnung sei.

Das System funktioniert, ja, aber solange es Millionen und Abermillionen darbender Menschen auf dem Erdball gibt, die alle nur darben deshalb, weil sie nicht an Geld rankommen, dann ist es eben nicht in Ordnung....

Nicht nur lesen, Freunde bitte, sondern auch jetzt schon überlegen, was man tun kann, um das Geld abzuschaffen! Ernstlich!
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28
Mrz
2007

Krimineller Mangel an Geld zeigt, wo der Schwarze Peter sitzt

Kinder auf den Philippinen gekidnappt

Auf den Philippinen sind bei einer gewaltsamen In-Besitznahme eines Busses über 30 Kinder gekidnappt worden. Die sich in dem Bus befindenden 32 Kinder und 2 Lehrer wurden vom Vorsteher einer Vorschule und zwei von dessen Assistenten in Geiselhaft genommen. Die Polizei hat den Bus umzingelt und hält gegenwärtig Verhandlungen mit den Entführern. Die Kidnapper geben von sich, daß sie kostenlose Schulung und ein Zuhause für die Gruppe ärmer Vorschulkinder fordern.

Aufruhr Jugendlicher In Paris

Die französische Polizei war angehalten, den Gare du Nord Bahnhof von Paris wegen eines Jugendaufstandes zu räumen. Eine Truppe von ungefähr 100 Jugendlichen machten etliche Stunden auf dem Bahnhof am Abend Krawall, bevor die Polizei die Gruppe mit Tränengas vertrieb. Der Aufruhr fing an, als die Jugendlichen sich daranmachten, einen ohne Fahrkarte angereisten Mann gegenüber Fahrkarten-Kontrolleuren und Polizisten, die letzteren angeblich rüde behandelten, in Schutz zu nehmen. Es war mit Flaschen und Blumenbottichen geworfen worden.


Fast vier Jahre für Haschisch-Kurier

Das Gericht von Turku hat den 60-jährigen Holländer Otto Bernhard Brik zu 3 Jahren und 18 Monaten Gefängnis verurteilt wegen eines groben Rauschgiftverbrechens. Der Zoll fand im Februar im Hafen von Turku in Briks Auto über 38 Kilo Haschisch, in einen doppelten Boden eingeschweisst. Der Sozialhilfeempfänger kam angeblich nach Finnland, um seine Lebenssituation finanziell zu verbessern.
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Dialektik der Zeitgeschichte

Entwaffnendes Programm

Was wäre, wenn die am Sonntag, dem 25.3.2007, zeitgleich mit den (anläßlich der?) 50-Jahrfeiern des Bestehens der Europäischen Union seit den Römer Verträgen, zu 5-mal lebenslänglich verurteilte, auf freien Fuß gelassene einstige RAF-Männin Brigitte Mohnhaupt ihre neugewonnene Freiheit dazu nutzen wollte, in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle einem Musikkonzert beizuwohnen?
Dürfte die gute Frau da nicht leicht eigenartige Gefühle beschleichen? Hätte die Halle nicht vor der gewichtigen Haftentlassung umbenannt werden müssen? Bedenkt man, daß besagte Konzerthalle doch aufgrund der blutigen Schandtat der Gruppe, der sie vormals angehörte, den Namen des einstigen deutschen Arbeitgeberpräsidenten trägt!

Brigitte Mohnhaupt hat sich wohl während ihrer 24-jährigen Haftzeit äußerst musterhaft betragen, und die Politiker wollten anscheinend ein Zeichen setzen, daß das nun 50 Jahre bestehende europäische Gemeinwesen unter der Flagge eines großangelegten letztlich EU benannten Zusammenschlußes einer Europäischen WirtschaftsGemeinschaft der meisten europäischen Länder sich so fest bewährt, so positiv in den Köpfen der Menschen verankert hat, daß eigentlich schon längst keinerlei Gefahren durch etwaig gegen bestehende Ordnungen ankämpfende Aufruhrler von innen her mehr zu befürchten wären.

Der perfekte Frieden also wieder einmal auf Erden - demonstriert!
Zeit, sich aufzumachen zu neuen Ufern?
Jetzt in kleinen Verbünden Geld Abschaffen testen anfangen?!
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Wie weichgeschlagen muß die Menschheit noch werden mit dem Geld-Knüppel, bevor ein neuer Phoenix in die Zauberlüfte eines endlich des Geldes enthobenen Zusammenlebens aller abkommandiert wird, und die Menschheit von jenem Knüppel der Versklavung befreit?


Von den einer Voll-Umsorgung Anheimgestellten nahezu die Hälfte im Arbeitsalter

(Artikel aus der gestrigen Ausgabe einer Zeitung in
Finnland)


Der Anteil derer im Arbeitsalter, denen es im ganzen Land angeordnet worden ist, vollumsorgt zu werden, beträgt ungefähr 44 Prozent. Die verbreiteteste Ursache für den Bedarf an einer Vorteils-Überwachung (im deutschsprachigen Raum gemeinhin als Interessen-Vertretung bezeichnet) im Arbeitsalter Befindlicher sind die angewachsenen Probleme geistigen Gesundseins.
Von den Klienten einer allgemeinen Vorteils-Überwachung der Stadt Turku sind 57 Prozent 18-64-jährige, und die über 65-jährigen stellen 37 Prozent.

- Im Zuge der externen Behandlung sind Probleme der Psyche zu einer merklichen Ursache am Bedarf auch für die Vorteils-Überwachung von im Rentenalter Befindlicher angewachsen, bemerkt der erste bestellte, allgemeine Vorteils-Überwacher Lasse Fager aus dem Vorteils-Überwachungs-Amt in Turku.

Die Zahlen der Klienten einer allgemeinen Vorteils-Überwachung von Turku haben sich in acht Jahren nahezu verdreifacht. Im Februar des Jahres 2007 brauchten über 900 Menschen eine allgemeine Vorteils-Überwachung, während im Jahre 1999 die entsprechende Zahl 330 betrug. Die Anzahl einer Vollumsorgung anheimgestellter
Menschen liegt in den 2000er Jahren in einem ansteigenden Trend.

Außer den Problemen geistigen Gesundseins lassen die Überalterung der Bevölkerung und deren Dementifizierung es als wahrscheinlich erscheinen, daß der Zuwachs der Zahlen von Kanditaten für allgemeine Vorteils-Überwachung stetig bleiben wird auch in der Zukunft.

Im Jahre 2000 gab es in den Bezirken der allgemeinen Vorteils-Überwachung landesweit 16658 Klienten, während es im Februar 2007 derer schon 30801 waren [bei einer gegenwärtigen Bevölkerungszahl in Finnland von 5 Millionen 276 Tausend 955, wovon 121700 Ausländer].

Im Jahre 2006 wurden zur Behandlung durch das Magistrat von Turku 374 neue Fälle vorgebracht, die die Bestellung eines Vorteils-Überwachers betrafen, und insgesamt in 283 Fällen ein bewilligender Beschluß gefasst.

Die Magistratur oder das Zivilgericht können für eine Person, die selbst nicht in der Lage ist, ihre wirtschaftlichen Angelegenheiten zu erledigen, einen Vorteils-Überwacher bestellen.

Die Funktion des Vorteils-Überwachers kann entweder durch einen privaten Vorteils-Überwacher oder durch einen allgemeinen der Gemeinde beschickt werden.

noch ein vielsagender Nachtrag zu obigem Artikel aus
dem selbigen finnischen Blatt von heute morgen:


Video des Tages: Familien mit Kindern geht es in Turku entweder wirklich gut oder aber echt schlecht

(Artikel und Video-Titel übersetzt aus dem Finnischen)
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against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

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