19
Jun
2007

Hand in Hand zusammenarbeitend läßt die Welt sich am besten umtreiben - Geld hin, Geld her

Das Herzen einer landwirtschaftlichen Urlaubsersatzarbeiterin schlägt für Kühe

(ein Bericht aus der Sonntagssonderbeilage der Zeitung Turun Sanomat vom 17.6.2007, übersetzt aus dem Finnischen)

- Wir werden dort schon erwartet.

Man hört es, wenn sie rufen, sagt Päivi Vehmanen, und aus dem Kuhstall dringt wie ein Schlußpunkt auf ihre Worte hin Gemuhe.

Im Stall der Familie Kuusisto aus Mynämäki warten um die zwanzig Kühe, die gemolken werden wollen, auf den professionellen Urlaubsersatz im Dienste der Landwirtschaft. 15 Neulinge und einige Kälber sind es. Das Gemuhe geht weiter, als wir uns auf den Kuhstall hinzubewegen. Selten wird einer so lautstark angespornt am Arbeitsplatz erwartet.

- Sollen wir uns erst ein Busserl geben, bevor ich mit dem Mehlverteilen anfange, säuselt Päivi Vehmanen im Vorübergehen einem Kalb zu und schnell wie der Blitz kommt die Antwort. Die schwarzweiße Friesländerkuh zieht ihren Hals lang, und eine rauhe Kuhzunge schnellt zum Mund der Vehmanen hin. Dies wäre denn auch Lehrstück Numero Eins für sie, die sich zur Gehilfin des Tages hat anheuern lassen:

- Werden die da gut behandelt, kommen sie einem fast in den Schoß gekrochen, sagt Päivi.

Das hört sich in den Ohren der Gehilfin als bedenklich an. Freilich wäre so ein Kälbchen wie das eine noch ganz angenehm, doch die im Verschlag stehende 500-Kilo-schwere Frau Person, besser unter dem Namen Pastille bekannt, könnte einem dabei schon leicht das Entsetzen einjagen.

Päivi Vehmanen hält sich mit derartigen Gedanken nicht auf. Sie flitzt weiter. Raunt den Kühen Worte des Grußes zu, ein ebensolches erhält der zum Mithelfen eingetroffene Gevatter Antti Runoinen. Schon schiebt der Mann mit einem Gerät, das an eine Polierkelle erinnert, Mist und Stroh hinein in die Rinne hinter dem Vieh.

- Ein Scheißrechen, sagt Päivi auf gut Finnisch, und das sagt alles.

- So ist das nun mal mit diesem Geschäft, es muß einem Spaß machen, mit der Rechenkelle (Anm.: ein typisch finnisches Gerät) zu arbeiten, sagt Päivi und ermutigt die Gehilfin dazu, eine solche in die Hand zu nehmen.

Vorneweg eröffnet sich der Ausblick auf das Hinterteil einer bald kalbenden Kuh und auf spindeldürres Beinwerk. Unter diesem müsste das mit Mist und Harn beschmutzte Strohzeug weggeschabt werden. Lehrstück Numero Zwei ist an der Reihe:

- Wenn man eine Kuh vorsichtig auf diese Weise berührt, dann geht sie zur Seite, rät Päivi und klopft der Kuh sachte auf die hintere Klaue.

Das Tier springt nicht auf, es zuckt nicht erschreckt, es tut lediglich ein paar Schritte seitwärts. Die Gehilfin macht's hinterher nach. Einmal kurz die Klaue an dessen Rand vorne zärtlich angetippt, und voilà: Die Kuh weicht zur Seite. Das flutscht ja hier fast schon richtig schön. Der Tag mit dem Urlaubsvertretungsgehilfejob hat für einen Anfänger gut begonnen.

Fingerspitzengefühl für Technik und für die Seele der Kuh

Die Wurzeln dieser Urlaubsersatztätigkeit liegen bei Päivi Vehmanen tief. Als kleines Mädchen schon half sie ihrer Mami im Kuhstall, und als der richtige Augenblick zum Auswechseln der Generationen bevorstand, wollte sich das 18-jährige Mädchen eine Melkstation zulegen. Der Leiter der Bank sagte jedoch nein. An eine junge, unverheiratete Frau würde kein billig verzinstes Geld ausgeliehen.

- Zehn Jahre später wäre das anders abgelaufen, aufgrund der Gleichberechtigung, sagt Päivi und verdreht den Kopf.

Es scheint immer noch ein wenig zu schmerzen, dürfte doch der Traum von der eigenen Melkstation tief drinnen im Inneren weiterleben, aber jetzt ist man nun eben mal auf diesen Kurs gesetzt. Den einer professionellen Urlaubsvertretung.

Päivi marschiert in den Milchraum. Demonstriert, wie die Melkmaschine gesäubert wird. Die Stöpsel flutschen mit einer Geschwindigkeit durch das Schlauchwerk der Melkmaschine hindurch, um sicherzustellen, daß die Milch eine bakterienfreie Durchlaufbahn haben wird hinein in den Tank der Station. Den Filtrierstrumpf angelegt. Der Strumpf hält in die Milch geratene Euterhaare und andere Fremdpartikel zurück. Sie packt die Melkgeräte auf eine aus alten Einkaufswägelchen angefertigte Anrichtung und schiebt sie in den Stall. Die ganze Zeit über sind die Augen aufmerksam bei der Sache. Sind die Plätze ja auch in Ordnung, funktionieren die Geräte, gibt es keine Kuh, die sich irgendwie auffällig benimmt?

Eine Gefahr gibt es, die einen zu jeder Zeit auf einer Melkstation verfolgt, nämlich die, daß eine Kuh sich aus Versehen die Warzenzitze so aufhaut, daß an dieser nicht mehr gemolken werden kann. Es ist noch zu schaffen, wenn eine drei Zitzen hat, sind aber derer zwei gebrauchsunfähig gemacht, ist das Schicksal besiegelt.

- Diese hier wird noch für ein paar Wochen nach dem Kälben im Stall belassen, so daß sie sich auf ihr normales Befinden einspielt. Hernach geht es auf die Fahrt, sagt Päivi und tätschelt Ovela (wörtlich: die nie um einen Ausweg Verlegene) an die Rumpfseiten.

Dieses ist Lehrstück Numero Drei: Die Arbeit hat auch ihre unangenehmen Seiten. Aus der nie um einen Ausweg Verlegenen werden Beefsteaks.

Das Auge ist der maßgebliche Qualitätsprüfer

Päivi Vehmanen hat derzeit in Finnland eine stolze Anzahl von 2'300 Arbeitskolleg(innen)en. Wenn man zu der in den Lohnlisten der Gemeinden stehenden Gruppe von Urlaubsersatzarbeiter(inne)n noch all jene mit hinzunimmt, die auf Tournee gehen, und auch noch solche, wie alle Nachbarn und Bekannten, die Ersatzarbeit verkaufen, dazurechnet, so sind in dieser Branche knapp 4'000 Personen beschäftigt.

Menschen wie Päivi Vehmanen würden dringend mehr gebraucht. Der assistierende Leiter der Abteilung für landwirtschaftliche Urlaubsersatzarbeit im Institut für die Renten landwirtschaftlicher Unternehmer Tauno Jouhtimäki rechnet auf die Schnelle hoch, daß zwischen 150 und 200 professionelle landwirtschaftliche Urlaubsersatzarbeiter(innen) fehlen.

Auch das Amt für den landwirtschafttichen Urlaubsersatz des Bezirks Vehmas (in dessen Einzugsbereich der hier beschriebene Beispielsfall liegt), welches in dieser Funktion für 19 Gemeinden zuständig ist, würde laut deren Leiterin Pirjo Korpi einen oder zwei weitere Ersatzarbeiter seinerseits gut gebrauchen können. Nächstes Jahr wird der Mangel an Ersatzarbeitern noch einmal anwachsen. Im Regierungsprogramm ist beschlossen worden, daß, während heutzutage Betreibern von Viehzuchtgehöften und solchen mit Pflanzenanbau während den 365 Arbeitstagen 24 Urlaubstage zustehen, daß es nächstes Jahr einen Urlaubstag mehr und 2010 noch mal einen Tag mehr geben wird. Obendrein kann man sich noch eine zusätzliche Hilfsperson anheuern, sowie einen Ersatz zu Zeiten von Krankheit bekommen.

Besonders junge Menschen werden nun in die Branche gelockt. Den etwas Herangewachseneren bietet sich der Weg des Lehrvertrags an. Auch Päivi hat junge landwirtschaftliche Ersatzarbeiter(innen) für die Branche ausgebildet. Sie ist eine gute Lehrherrin. Imstande, einen Rat zu geben und den Anfänger anzuleiten. Reicht einem ein Schöpfgerät und einen Lappen in die Hand und gibt Ratschläge dazu, wie man die Zitzen säubert und den Probetropfen in den Schöpfbecher presst.

Lehrstuck Numero Vier ist denn auch eine Herausforderung. Das Saubermachen gelingt gut. Hernach gilt es, sich an die Zitzen zu machen. Einmal zusammenpressen und dann ziehen, oder war das 'einmal ziehen und dann zusammenpressen'? Einfach mal ausprobieren. Und dann eine gemischte Ausführung davon. Und es flitscht ein winzig kleiner Ausstoß von Milch an den Deckel des Tröpfchenbehälters. Päivi rät, danach zu schauen, ob sich Verklumpungen darin befinden oder ob die Milch absonderlich riecht. Es gibt keine Verklumpungen, auch sticht einem kein Geruch in die Nase.

- Es ist wunderbar gelaufen, lobt Päivi, was die Anfängerin mit einem gewissen Stolz erfüllt.

Die Ersatzarbeiterin hält zwangsgegeben Siesta

Die Hofsbesitzerin Marja Kuusisto schaut im Stall vorbei. Spricht davon, von welch großer Bedeutung es wäre, daß man einen Urlaubsersatz auf den Hof bekommt. Und vor allen Dinge wäre es auch wichtig, daß man einen bekannten Urlaubsersatz auf den Hof bekommt.

- Wenn der Urlaubsersatz die ganze Zeit sich abwechselt, fangen die Kühe an, krank zu werden. Sie fühlen sich fremd, sagt Kuusisto.

Päivi bewegt sich gewohnheitsmäßig in dem Kuhstall. Das Gehöft Kuusisto ist einer der Höfe ihres Urlaubsersatzrings. Alles in allem gehören zu ihrem Ring drei Höfe und zusammengenommen sieben Personen, für die während deren gesetzlich zugesicherten Urlaubstagen eingesprüngen werden muß. Die Höfe karten in Absprache mit der Urlaubsersatzarbeiterin die Ersatztage aus. Sollte es überschussige Zeiten geben, so wird das 153-stündige Arbeitspensum von vier Wochen durch Besuchen auf kleineren Höfen, die nicht zum Ring gehören, ausgefüllt.

Im Ring von Päivi gibt es eine Schweinezucht und zwei Ställe mit Kühen, auf eine Hühnerfarm geht sie, wenn sie ausserhalb unterwegs ist. Die Hühnerfarm nimmt sich wie saubere Unter-Dach-und-Fach-Arbeit aus. Es werden die Eier und verendete Hühner eingesammelt, die Eier verpackt und die schmutzigsten von ihnen geputzt. Im Schweine- und Viehstall hingegen wird beim Stallausmisten schiere physische Kraft verlangt.

Trotz der anstrengenden physischen Inanspruchnahme bei der Arbeit kommt für Päivi Vehmanen die Kuh an erster Stelle. Bei ihren Großeltern wurden fürs Weihnachtsfest Schweinchen herangezogen und es gab auch Hennen, aber diese waren für das Mädchen nichts weiter als gewöhnliche Tiere.

Nichts konnte die Stellung ihres Lieblingstiers, die es in ihrem Herzen eingenommen hatte, auf die Seite drängen. Und das sieht man auch. Am Autospiegel baumelt eine Kuh aus Weichmaterial, das Gehäuse ihres Handy ahmt die Farbenwelt einer Friesländerkuh nach, zuhause sind die Stühle in der Küche mit dem Stoff einer Kuh überzogen, und auch die Zucker- und die Sahnebehälter sind natürlich nach einer Kuh modelliert, auch die Hermesetas-Büchse trägt das Friesländerkuh-Motiv.

All jenes offenbart sich, sowie Päivi nach der Vier-Stunden-Schicht nach hause fährt. Sie hat sechs Stunden für sich selber Zeit und dann geht es wieder zurück in den Kuhstall. Der Mutter von Anne und Jesse passt der aufgestückelte Arbeitstag ganz gut.

- Mir bleibt Zeit für mich selber, komme in die Stadt, und kann auch meine Angelegenheiten als Mutter erledigen.

Schlimm wird es nur, wenn man am gleichen Tag auf drei verschiedene Höfe gehen muß. Dann wird es anstrengend.

Mit dem Zeigefinger läßt sich vieles ausrichten

Die Pause von sechs Stunden verläuft ruhig und gediegen. Päivi schaut in Vehmas im Büro für die landwirtschaftliche Urlaubsersatzarbeit vorbei, plaudert mit ihren Kindern, geht mit ihrer Freundin und Kollegin Maria Lindell einen Ring von zwei Ersatzarbeitern durch, den man gerade im Begriff ist zu gründen, und geht Gartenplatten bestellen. Als die Uhr sich auf vier zubewegt, springt sie ins Auto und rast zurück zum Kuhstall der Familie Kuusisto.

Die Arbeit geht besser von der Hand als am Morgen. Ich kriege es hin, Zitzen abgeputzt, die Probetropfen entnommen und, wenn ein Euter entleert war, das Melkgerät abgemacht zu haben. Aber das reicht noch nicht aus. Päivi möchte mir den schwierigsten Teil auch noch beibringen. Sie zeigt, wie das Melkgerät in die linke Hand genommen wird, so daß die Finger einen jeden der Zitzengummi an ihren Platz binden. Danach geht es neben der Kuh in die Hocke, mit der rechten Hand werden die Zitzengummi einer um den anderen abgenommen und die Zitzen in die Beschlagringe zum Melken eingeführt.

Man muß es verstehen, den Luftdruck genau einzustellen. Wenn man den Druck abreißen läßt, bleiben die Zitzengummi nicht haften. Fährt man den Druck auf voll, können allen Kühen die Melkgeräte abfällen.

- Und jetzt führst du vorsichtig mit dem Zeigefinger die Zitze genau an ihren Platz heran, rät Päivi.

Schweiß bildet sich auf der Stirn der Gehilfin. Lehrstück Numero Fünf hat mit einer Angelegenheit zu tun, bei der man auch eine gute Melkkuh verhunzen kann. Falls die Zitze nicht an dem ihr zugewiesenen Platz zum Sitzen kommt, tut der Sog der Kuh weh, im schlimmsten Fall bekommt die Zitze einen Brand, wird also nekrotisch. Aber Tamara macht keinen Muckser, dreht sich nicht mal herum. Sie frißt vor sich hin. Das Melkgerät ist angebracht. Hurra heißassa! Würde ich also zu einer landwirtschaftlichen Urlaubsersatzarbeiterin taugen?

Päivi spornt mich an, warnt aber vor Berufskrankheiten: Probleme mit den Atemwegen, Hautausschläge, Abnutzungserscheinungen je nach Belastungsfähigkeit. Und wie steht es um den Lohn? Laut Jouhtimäki beträgt der durchschnittliche Lohn mit allen Zuschlägen um die 2'000 Euro. Der tabellenmäßige Mindestlohn fängt bei knappen 1'500 Euro an.

- Dieses ist ein unterbewerteter, unterbezahlter, schwerer und schmutziger Beruf, sagt Päivi, strahlt aber dazu ein breites Lächeln aus.

Trotz den Mängeln ist dies eben genau das, was sie tun möchte. Der Gehilfin fällt es leicht, ihr das abzunehmen. Die Umsorgung von Kühen hat eben etwas urtümlich entspannendes an sich.

Ein neuer Kuhstall wird alles verändern

- Weißt du, was das zu bedeuten hat? Sie verlangt nach ihrem Kalb, sagt Päivi, als die Kuh Tytti (wörtlich: Mädle) immerzu muht, während das Melkgerät die erste Milch in das Schlauchwerk pumpt. Auf ein paar Meter Entfernung steht das Kalb von Tytti, aber es bekommt Milch zuerst aus der Nuckelflasche, dann aus einem Eimer zu trinken.

Ein Kalb zu stillen ist genau das, wovon mancher, der neu in die Branche kommt, träumt. Aber ein Teil von ihnen erfährt eine Enttäuschung. Die feinen und weitgehend automatisierten Schweine- und Kuhställe der landwirtschaftlichen Lehranstalt sind höchst modern, auf dem Land hingegen lebt man weitgehend nach dem alten Modell. Wenn ein Ersatzarbeitsstudent, um sich die Nägel abzuwetzen, in einen traditionellen Schweinestall kommt, ist die Verblüffung eine große.

- Aus diesem Grunde wollte ich dich in diesen Stall hineinschauen lassen, sagt Päivi und weist um sich herum.

Der Stall von Marja und Teppo Kuusisto ist ein herkömmlicher Kuhstall mit Verschlägen. Von außen her wirkt er stattlich, aus Ziegelsteinen und aus Holz gebaut, innen ist er aber überraschend niedrig, ist es heiß und auch die Beleuchtung schwach. Das als Strohmaterial dienende Torfheu wäbert in der Luft und der stechende Geruch des Trockenfutters steigt einem in die Nase.

Der Mist wird von Hand in die Rinnen geschoben, das Torfheu in Kübeln zu den Kühen herangetragen, die Melkgeräte werden reihum von einer Kuh zur anderen hin gewuchtet. Das Futter aus dem Silo läßt man vor den Kühen auf einen Tisch hinabfallen, wird mit der Rechenkelle in Reichweite einer jeden hingeschoben, den weitest entfernten wird das Futter im Schubkarren hingefahren. Der Kraftfutterroboter läuft auf Schienen vor den Kühen vorbei und läßt ausreichende Rationen von Brühhäcksel herabfallen.

Nur noch ein paar Tage und alles wird anders sein. Ein speziell ausgerüsteter Kuhstall der Familie Kuusisto ist fertig und wartet auf Kühe. In dem Stall wird das Dach hoch sein, die Fenster groß, ein Transportgerät wird den Mist nach draußen befördern, ein Roboter die Futterrationen verteilen. Die Kühe werden hintereinander zum Melkroboter marschieren. Die Arbeit der Urlaubsersatzarbeiterin - und natürlich auch die des Hofsbesitzers und der Hofsbesitzerin - wird physisch viel leichter sein. Aber es wird dann auch eine im Vergleich zu jetzt dreifache Menge von Kühen zu melken sein.

- Wie wird man nur dann alle erkennen können, denkt Päivi laut nach, ist einen Augenblick still und dann entfährt es ihr:

- Aber nichts wie ran an die Arbeit. Die Kühe sind schon gemolken, den Kälbchen muss noch zu trinken gegeben werden, die Melkmaschine muß gesäubert werden, und es muss sichergestellt werden, daß das Futter auch reicht.

Nachdem das alles noch getan wurde, macht die Urlaubsersatzfrau die Türe dicht. Es ist acht Uhr am Abend. Der Arbeitstag ist sichergestellt.

Erja Hyytiäinen

15
Jun
2007

Kindern sollte man in ihrer Entwicklung freien Lauf lassen, damit sie zu einem Hoffnungsträger für die Zukunft werden können

Zwei Leser-Kommentare zu einem vorwurfsvollen Bericht in der finnischen Hauptstadtzeitung Helsingin Sanomat vom 12.2007, der da wie folgt lautete:

Finnischen Kindern geht es schlechter als schwedischen und norwegischen Altersgenossen. Dieses ergab sich aus einer vergleichenden Studie innerhalb Skandinaviens.

"Kinder in Finnland hören früher als ihre Altersgenossen in den anderen Ländern zu spielen auf, was ein erhöhte Risiko in sich birgt, daß sie sich unwohl fühlen," ließ am Dienstag die Beauftragte des Ausschusses für Kinderangelegenheiten Maria Kaisa Aula wissen, als sie ihren Arbeitsbericht vorlegte.

Die direkte Ursache für das immer frühzeitigere Hinüberwechseln hinein in die Welt des Erwachsenen läge bei zu wenig mit den Eltern zusammen verbrachter Zeit.

"Eine gute Elternschaft bedeutet, für die Kinder Zeit zu haben. Ein jedes Kind sollte ein Anrecht auf eine Kindheit haben, die ohne Hetze verläuft," wie es Aula umriß....

Hier nun die zwei Kommentare dazu aus dem betroffenen Volk:

Oder hat sich gar nichts verändert?
J.L. | 14.6.2007 9:56

Auf das Thema Armut von Familien reagiere ich sehr sensibel und ernst. Zumal es doch in den 50er Jahren ein ziemlich hoffnungsloses Herumgemache war, so stellt sich die Frage, ob und wie sich das also jetzt verändert hätte. Zumal es gerade auf dem Lande, mit Kindesaugen betrachtet, keine so großen Unterschiede im Lebensstandard gab wie, vom Erwachsenen aus gesehen, in der heutigen Zeit. Oder hat sich der Lebensstandard von Familien mit Kindern seit den '50er Jahren etwa nicht verändert? Woher kommen all die Weitbildschirm-Fernseher, DVD-Platten, Autos, Auslandsreisen, und vor allem natürlich die in Unmengen von Bier und Most sich eindeckenden Familien? Was ich hier versuche herauszustellen ist, daß wir es hier nicht mit einem wirtschaftlichen, sondern mit einem geistigen, kulturellen Engpaß zu tun haben. Finnland ist wohlhabender denn je,
ebenso die Familien, die Kinder haben, und der öffentliche Sektor ist von einer gewaltigen Größenordnung. Doch aber richten die neuen Einkommensverschiebungen nichts entscheidendes aus.

In Frankreich und Spanien wird gespielt
Paolo | 14.6.2007 11:49

In Frankreich hört man schon auf ein paar Kilometer, wo die Schule ist. Kinder kichern und plärren vor Lebensfreude sprühend in der Zwischenstunde. Es ist eine disharmonische Kakophonie, aber angenehm fürs Ohr. Vielleicht das natürliche?

Nur nicht den Bezug zum eigenen Kosmos verlieren; es geht bei allem doch nur darum, uns das Leben hienieden zu erleichtern




Wenn von einem anderen intelligent bemannten Planeten auf einem sehr weit entfernten anderen Gestirne-System aus die Milch-Straße mit unserer Erde und der Sonne ins Visier genommen würde, würde das Rasen der Erde um unsere Sonne herum, das von uns Menschen als ein mit schnellen Tagen blinkender Jahres-Zyklus, aber immerhin von einzeln zu erinnernden 365 Tagen, erlebt wird, gemäß der kosmischen Relativität von Raum und Zeit, von jenen anderen Weltraumguckern hoch dort oben wohl nur als ein sekundenschnelles Rotieren wahrgenommen werden.

Denn umgekehrt verhält es sich ja doch auch so mit unseren eigenen Beobachtungen im Universum, das sich als eine montrös großartige Matrix eines geisterhaft schleierhaften Perpetuum Mobile von nur so dahinrasender Geschwindigkeit präsentiert. Nur ist es uns dabei nicht gegeben, wenn wir auch mit noch so groß verlängerten Augen in die Weiten des Alls hinauspeilen wollten, auszumachen, wie ähnlich oder auch unähnlich unserem eigenen Leben eventuelles Leben anderswo dort draußen deren Leben im großen und ganzen empfindet.

Wenn man die lange lange Zeitspanne, die es brauchte, um uns heutige Menschen aus unseren prähominiden Vorfahren in grauer Vorzeit hervorzubringen, mal an der Elle jenes weit entfernten, in einer anderen Zeit-Tasche lebenden, kosmischen Weltenbeobachters maß, würde man sich vielleicht wundern, ob dem sekundenschnellen unsichtbaren Kosmischen Yoyo-Ball-Schwinger dort draußen, der unsere Erde stets so flott um die Sonne herumwirft, nach gestandenen Guiness-Rekordbuch-mäßigen drei einhalb Tagen unentwegten Ballspiels, in dessen eigener Universum-Zeit also gemessen, nicht langsam der Arm weh täte, oder wie lange er das noch durchhalten könne, ohne eine Pause einzulegen?
Um dann ein anderes, noch schöneres Jonglier-Spiel einzulegen, damit eine neu aufgelegte Szenerie zu schaffen, damit im kosmischen Beobachter auch keine Langeweile aufkommt?!

Irgendwie ist doch alles so schön analog im All angerichtet; also müsste es doch analog auch gestattet sein, nach dem Analogen zu fragen, nicht wahr?

Andererseits, nützte es der Ameise etwas, irgendwelche Erfahrungen aus Beobachtungen an anderen Wesen, an uns Menschen z.B., für sich selbst anzuwenden, um das eigene Leben zu verbessern, wenn es sich dabei nicht um solche handelte, die direkt mit dem eigenen Zuckerbedarf, und der Wahrscheinlichkeit, beim Stibitzen im Zuckerglas vom Menschen nicht erwischt und erschlagen zu werden, zu tun haben?
Analog mit uns Menschen hier auf Erden ist es denn auch so, daß wir selber eben die Akteure, die Jongleure sind, wenn von solchen irgendwo im Raum eine Rede sein kann, und niemand sonst anderes.

Uns wird der Arm weh tun, wenn wir nicht mehr können, und nicht der kosmischen Kraft Gottes!
Wir haben unser Leben nach unserem eigenen besten Gutdünken zu gestalten, und es ist letztendlich ganz in unsere eigenen Hände gestellt, was wir aus diesem menschlichen Leben hier auf diesem Planetenrund, das uns gegeben ist, machen?

Wollen wir auf ewig und drei Tag mit diesem ungerecht die Lebens-, Überlebens- und Erlebnis-Mittel streuenden Faktor Geld weitermachen, oder wie lange wollen wir uns dabei noch Zeit lassen, bis wir endlich etwas besseres finden, wie ohne Geld das Leben als solches zu meistern ist, und bis daß das zum Himmel stinkende Geld endlich unter die Erde gepflügt werden kann.

14
Jun
2007

Die Menschheit ein bißchen anschieben

Geschichten von der Kraft

(Song-Text des Stücks "Tarinoita voimasta", aus dem gleichnamigen Album der finnischen Alternativ-Gruppe Kosmos, übersetzt ins Deutsche)

Es war in die Sterne geschrieben,
aber keiner verstand zu lesen.
Die Geschichten von der Kraft und von den Urklängen der Welten.
Von hinter einem geheimgehaltenen Wissen her
ruft das mystische Weltall.
Aber nur die Irren und die Ungeborenen können dessen Ruf hören.
Wir sollten uns Getreide aus Geist anbauen,
Damit wir die Wahrheit ernten können,
mit der Sense der Liebe.

Wasser, Erde, Luft und Feuer,
Keiner weiß, woher sie kommen.
Wir haben noch eine Reise vor uns
aber wie könnten wir weiterreisen
Ohne eine neue blutige Geschichte, ohne rüde Ausbeutung.
Wenn wir uns nur der Visionen bewußt würden, die der Tag und die Nacht uns vorstellen.
Wir sollten uns Getreide aus Geist anbauen,
Damit wir die Wahrheit ernten können,
mit der Sense der Liebe.

Die Jahrtausende folgen uns immer mit offenen Augen. Wir können uns nicht
Verstecken.
Wir müssen es neu erlernen,
Die Warnungen der Götter,
zu sehen und zu hören.
Wir sollten uns Getreide aus Geist anbauen,
Damit wir die Wahrheit ernten können,
mit der Sense der Liebe.
_____________________________
Sent from my phone using flurry - Get free mobile email and news at: https://www.flurry.com

Mit entsprechend starkem Willen kann man sich Gehör verschaffen, auch wenn es gilt, gegen den Strom anzuschwimmen

Eine Musikergruppe aus dem finnischen Turku hat sich Fans in der ganzen
Welt geschaffen


Das Internet - eine unabdingbare Bedingung bei alternativer Musik

(ein Bericht aus der Sparte Extra der finnischen Zeitung Turun Sanomat
vom 9.6.2007, übersetzt aus dem Finnischen)


- Unsere Musik findet seine Zuhörer übers Internet. Ohne das Netz waren
wir mit unserem Sound aufgeschmissen, sagt Olli Valtonen, der
Organisator der Gruppe Kosmos aus Turku.

Der als leidenschaftlicher Sammler bekannte Valtonen ist ein mit
Fleisch und Blut auf Vinyl eingeschworener Mann, und von daher kommt es auch,
daß es die Platten von Kosmos in erster Linie als Vinyl-Ausgaben gibt.
CDs gibt es von ihnen nur als eine Ergänzung für all jene, die keinen
herkömmlichen Plattenspieler im Gebrauch haben.

- Und wenn man seine Musik im Radio hören will, wird man auch
gezwungen, sie auf CD aufzunehmen, stellt Valtonen daran erinnernd fest.

Laut Definition der Gruppe selbst stellt die Gruppe Kosmos einen
"Grenzfall" dar: eine Gruppe, die lediglich Platten aufnimmt, deren Musik
aber auch etwas ganz anderes ist, als was heutzutage sonst so in die
Spiellisten der Radioprogramme kommt.

Von ihren Einflüssen her klingt die Musik von Kosmos so wie echter
progressiver Rock der End-1970er Jahre, ist aber auch ausser von
Psychedelik stark von Elementen der Folk-Musik durchsetzt. Musik von dieser Art
sucht man vergebens in den Plattenabteilungen der Warenhäuser, und man
dürfte sie selbst in Schallplattenläden kaum finden.

Die finnische Sprache wirkt im Ausland faszinierend

Im Falle von Kosmos haben die beiden von ihnen bisher erschienenen
Scheiben, "Tarinoita voimasta" (Geschichten von der Kraft) aus dem Jahre
2005, und "Polku" (Fußweg)aus dem Jahre 2007 ihren Weg außer auf die
Netz-Seiten der Gruppe selbst auch in zahlreiche Netz-Radios hinein und
auch auf verschiedene Fan- und Bewertungs-Seiten gefunden.

Dutzende von kritischen Betrachtungen kamen im Netz zu den Platten
hervor, und eine rege Diskussion über die Musik der Gruppe hat sowohl Asien
wie auch Südamerika erfasst.

Und dies, obwohl die Platten auf Finnisch aufgenommen sind.

- Offensichtlich steigert dies das Interesse, da Finnisch doch als
etwas Exotisches gilt, auch vom Standpunkt gerade von japanischen Fans her,
bemerkt dazu Valtonen, der hauptamtliche Texte-Schreiber der Gruppe.
Die lyrischen Botschaften sind jedoch für die Musik von einer derartigen
Bedeutung, daß man mit der Platte eine englische Übersetzung davon mit
dazu erhält.

Einen wesentlichen Anteil an dem, was Kosmos im ganzen ausmacht, trägt
auch Kirsti Lento mit ihrer Künstlerarbeit für die Plattenumschläge,
welche einen Hauch von Mystik mit sich bringen.

Ein entscheidender Faktor für Kosmos ist auch die Tatsache, daß die
Gruppe im Obergeschoß des Einfamilienhauses von Olli Valtonen eine eigene
'Kosmos Factory' hat.

- Da uns die Zeit im Studio nichts kostet, haben wir die Möglichkeit,
alles mögliche auszuprobieren, stellen die Musiker fest.

Von Korppoolaismäki aus, wo die Gruppe heimisch ist, wird das auf
Master-Tape aufgenommene Material in die Tschechische Republik geschickt, wo
die Vinyl-Scheiben der Gruppe gepresst werden.

Nein danke! zu Tourneen

Die Geschichte von Kosmos lief im Jahr 2005 an, als der im Laufe der
Jahre an etlichen Projekten mitgewirkte Valtonen und der Komponist und
Multi-instrumentalist Ismo Virta sich dazu entschlossen, gemeinsam etwas
Experimentelles zu unternehmen. Mit hinzu kamen dann die
Gesangssolistin Päivi Kylmänen, der das Schlagzeug und Tasteninstrumente bedienende
Kimmo Lähteenmäki, der Gitarrist und Conga-Trommler Aapo Helenius und
der Gitarre und Bass spielende Kari Vainionpää. In den Phasen, während
denen die Platten aufgenommen wurden, kam in den Studios von
Korppoolaismäki noch eine ganze Schar von weiteren Künstlern auf Instrumenten zu
Besuch vorbei.

Kosmos ist hin und wieder als eine Band von älteren Hippies bezeichnet
worden, aber eine solche Charakterisierung ist irreführend. Das Alter
der Gruppenmitglieder ist bei den meisten erst über dreißig Jahre, und
zum anderen gehen alle der Musiker tagsüber einer Arbeit nach.

- Es gibt unter uns ein paar akademische Gabelstapelfahrer, einen
Wachtposten, eine Krankenpflegerin und einen Studenten, zählt Ismo Virta es
auf.

Als wesentlicher Bestandteil im Leben einer Band werden lange Etappen
im heruntergekommenen Tournee-Bus und nächtliche Kaffeepausen in
Raststätten für Lastwagenfahrer angesehen. Bei Kosmos verhält sich die Sache
jedoch genau andersherum. Die Musiker machten nur unter der Bedingung
mit, daß die Gruppe nicht auf Tournee gehen wird.

- Wir sind mit diesen Scherzen durch, und es interessiert uns nicht
mehr. Außerdem wäre es in der Praxis auch unmöglich, da alle von uns so
viele Projekte und so viel an Arbeit am Wickel haben, und Päivi obendrein
in Stockholm lebt, bemerkt Kimmo Lähteenmäki, der sich seine eigene
Lust, mal auf Tournee zu gehen, innerhalb den Reihen der Gruppe Viima
(kalt schneidender Wind) befriedigen geht.

Die bisherigen Platten von Kosmos sind in einem Abstand von genau zwei
Jahren herausgekommen. Den Rhytmus will man angeblich auch weiterhin
beibehalten, so daß es also unter diesen Vorzeichen die dritte Platte im
März 2009 geben wird.

- Unsere Musik wird vielleicht ein bißchen mehr in Richtung Folk-Musik
gehen. Wir haben auch beschlossen, daß es auf jedem Album einen
Cover-Song geben wird, gewissermaßen ein Hinweis zu Ehren unseres eigenen
Lieblingsstücks, meint Olli Valtonen.

Kimmo Lilja

Wenn Notstände keinen Aufschub mehr vertragen

Porno in der Physikstunde

(aus dem hauseigenen Blog der Zeitung Turun Sanomat, übersetzt ins Deutsche)

Was ist der Gipfel aller Bedauerlichkeit? Pornobilder, die auf dem
Mathe-Rechner heruntergeladen werden. Die Kalkulatoren der Höheren
Mathematik bei uns auf dem Gymnasium waren schon so weit entwickelt, daß man in
der Lage war, dieselben, außer mit Spielen wie Bubble Bobble und Super
Mario, auch mit Porno vom Netz zu beladen.

Daß die Bilder ein einziger Pixelverhau waren, spielte dabei keine
Rolle. Nur mit einem guten Willen konnte man nämlich dieselben als Porno
erkennen. Am meisten zählte dabei, daß man es hingekriegt hatte, aus
etwas so Banalem, wie einem Rechner, ein geiles und verbotenes Gerät zu
machen.

"Den Instrumenten-Freak-Wahnsinn zu solchen Extremen getrieben, daß es
schon eine sprachlose Würdigung erregt," meinte mein Freund zu der
Angelegenheit.

Oder könnte es sein, daß es sich um einen schieren sexuellen Notstand
handelt, den es gilt, sogar in der Stunde für Höhere Mathematik zu
befriedigen? Eine Mathematik-Klasse ist vielleicht der Welt dritt
unerotischste Platz auf Erden.

Liebe Leser, könntet Ihr eventuell Vorschläge dazu machen, welche die
zwei noch weniger erotischen Plätze waren?

Julia Thuren
(11.6.2007)

Anm.: Es gibt keinen weiteren Eintrag auf diesem Blog mehr

13
Jun
2007

Sich es gemütlich in der freien Natur einrichten - so daß es nur noch schöner sein könnte, wenn es kein Geld mehr gäbe

Eine Lebensveränderung zugunsten der Familie

(ein Bericht aus dem Sonntagssonderteil der finnischen Zeitung Turun
Sanomat vom 10.6.2007, übersetzt aus dem Finnischen)


Minnamari Marttila ereiferte sich zehn Jahre lang für eine Karriere in
der Hauptstadt im Dienste eines großen Konzerns. Das nahezu rund um die
Uhr sich abmühende Energiepaket brachte es in rasantem Tempo bis in die
Führung des Konzerns hinein.

Dann kam das Baby. Nach einem rekordmäßig kurzen Mutterschaftsurlaub
machte Marttila die Feststellung, daß jedesmal, wenn sie ihr Kind zu
sehen bekam, es gerade am Schlafen war. Eine Lebensveränderung ließ dann
die Familie aufs Land hinaus nach Talerei (Taalintehdas) gehen, mitten
hinein in die blühendste Landschaft der dem südlichen Festland Finnlands
vorgelagerten Schäreninseln der Provinz Turku.

- Der beste Entschluß meines Lebens war es, daß, wenn ich mir von etwas
mal einen Traum ausgemalt habe, er auch alsbald zur Verwirklichung
gebracht werden sollte! entfährt es einer vor Lebensfreude sprühenden
Marttila.

Vor gut zwei Jahren stach die Familie Marttila schnell mal wieder in
ihrem Sommerhäuschen auf Västanfjärd vorbei und beide versprachen sich
damals gegenseitig hochheilig, daß irgendwann einmal, und, sei es erst in
der Pension, hier an diesem Ort ein Traumplatz für sich errichtet
werden würde und man dann einfach auf dem Lande bliebe.

Die beiden Worte Irgendwann und Dann klangen im Ohr von Minnamari auch
dann noch nach, wenn sie, die tägliche Hektik in der Hauptstadt
durchstanden, allabendlich ihr Bündel an Zeitungen durchforstete.

- In der Zeitschrift Wirtschaftsleben sah ich eine Anzeige, in der die
Gemeinde von Dragsfjärd eine(n) leitende(n) Manager(in) für ihre zwei
Töchterunternehmen suchte. Ich sagte meinem Mann: Hei, würde ich nicht
dort dafür tauglich sein? Und als mein Mann mich dann dazu ermutigte,
machte ich mich daran, die Bewerbungspapiere zu schreiben.

Aber erst als der Gemeindeleiter anrief und mitteilte, daß man sich für
mich Minnamari entschieden hätte, um den Unternehmungen der Gemeinde
und der Vermarktung des Gebiets vorzustehen, kam die Idee von der
Lebensveränderung, um sie zur Wirklichkeit werden zu lassen, zum Durchbruch.

- Ich überlegte mir: "Aber Augenblick mal! Wie würde ich mich, die ich
mein ganzes Leben in der Hauptstadt zugebracht habe, dem Leben auf dem
Lande anpassen können?" Je mehr ich jedoch darüber nachdachte, desto
mehr hatte ich das Gefühl, daß es der richtige Entschluß war.

Es gab vieles an praktischen Dingen abzuwägen: Würde es eventuell dazu
führen, daß mein Ehemann sich von seinem angestammten Arbeitsplatz
trennen müßte, oder fände sich eine flexiblere Lösung bis hin zu einer
Fernarbeit? Und wie würde es um die Wohnung stehen?

Die Gemeinde bot als eine Alternative ein Reihenhaus an, das der
Familie als geeignet erschien. Auch mein Mann, der in der IT-Branche
beschäftigt ist, konnte es fertigbringen, daß seine Arbeitsstelle nach Ödwald
(Salo) verlegt wurde, von Talerei aus eine annehmbare Fahrtstrecke.

- Mit einem Schlag war der Aufbruch zu neuen Ufern Wirklichkeit
geworden.

- Ich bemerkte, daß es nur noch gut einen Monat bis zum Umzug hin war,
und ich immer noch keine Tagesstätte für die zweijährige Ronja gefunden
hatte. In Espoo mußte man fast ein Jahr auf eine Tagesstätte zuwarten.
Ich machte einen Anruf und fragte vorsichtig an, ob es denn irgendwie
anginge, für meine Ronja noch eine Tagesstätte zu organisieren - und
bekam zur Antwort, daß man nur darauf gewartet hätte, wann ich denn
endlich anrufen würde. Jeder kennt hier eben jeden, und alle wissen, wer in
die Gemeinde kommt.

Für Ronja war eine zweisprachige Tagesstätte mit dem Namen Kottebo
gefunden worden. Die in einem Holzhaus in einem Birkenwäldchen entlang des
Weges arbeitende Kleine Tannenzapfen-Höhle (Käpykolo) ist wie eine
Großfamilie mit mehreren Müttern: Es gibt dort gerade mal 12 Kinder. Ronja
hat obendrein zusätzlich zu einer naturnahen Tagesumsorgung mithin auch
noch eine fliessende Zungenfertigkeit im Schwedischen erhalten, worum
ihre Mutter sie sehr beneidet: Das Beschäftigtsein mit Führungsaufgaben
für eine zweisprachige Gemeinde ist eine Herausforderung, die die
Energiereserven in Anspruch nimmt. Davon hat Minnamari zwar zur Genüge.

Minnamari Marttila bringt ihre Schaffenskraft nun in der Vermarktung
von Dragsfjärd und dessen Gemeindezentrum für die anderen, die auch nach
einem Traumplatz für sich suchen, ins Spiel. Das DIT Center, dem sie
vorsteht, bietet denen, die in der Gemeinde einziehen, moderne
Arbeitsräumlichkeiten in einem Hochhaus an, von dessen Fenstern aus man das Meer
im Blickfeld hat. In dem Haus ist auch ein kleines Apartment-Hotel
untergebracht, in dem ein Fernarbeitender übernachten kann. Mietwohnungen
in Naturnähe finden sich für ungefähr sechs Euro pro Quadratmeter: Eine
Zweizimmerwohnung von 50 Quadratmetern bekommt man für 300 Euro im
Monat. Viele der Neusiedler, die eine Familie mit sich bringen, beginnen
umgehendst damit, sich auf einem von der Gemeinde angebotenen Ufer- oder
Waldgrundstück ein Eigenheim hinzustellen.

- Auch andererseits kommt einem das Leben inmitten einer Gemeinde von 1
500 Einwohnern billiger zu stehen: Es gibt kein einziges
Einkaufsschlemmerland, das einen überwältigen könnte, und auch nicht leicht fällt man
einer Muntermacher-Einkaufstour zum Opfer, wie Minnamari sich
ausdrückt.

Drei Läden, ein reger Wochenmarkt, zweimal die Woche, und eine Fahrt
von einer Stunde nach Turku tun auch den Einkaufsgewohnheiten der Familie
Marttila Genüge. Für kulturellen Umtrieb sorgt in Talerei jeden Sommer
das Baltic Jazz-Ereignis, ansonsten gibt es ein Laientheater und eine
virulente Volkshochschule, auf der man fast alle möglichen Hobbys
betreiben kann, angefangen von der Herstellung seines eigenen Finnendolchs.

Trotzdem steht bei den Einwohnern von Dragsfjärd und bei denen, die
dorthin ziehen, eine Lieblingsbeschäftigung höher im Kurs wie alle
anderen: Das Meer und die Bootsfahrt. Ein Fußmarsch von nur fünf Minuten bis
zum Boot hin ist eine gefällige Trumpfkarte in der Hand, und wenn noch
dazu hinter einer kleinen Bootsfahrtstrecke auf Västanfjärd ein weiterer
Traum steht, zu dessen Erfüllung nur noch das i-Tüpfelchen fehlt, die
völlig umgebaute Freizeitwohnung und, wichtiger als alles andere, das
Spiele-Häuschen - nun, dann dürfte es sich erübrigen, danach zu fragen,
wann die Familie Marttila ins hektische Leben von Groß-Helsinki
zurückkehren würde.

Eva Latvakangas

Die Nöte des kleinen Mannes geben letztendlich den Ton an im Zeitgeschehen

Wenn du ein einflußreicher Mann bist, werden oft Bittsteller zu dir kommen. Höre jeden von ihnen freundlich an und laß es nicht so weit kommen, daß er sein Inneres vor dir umstülpt und seinen Leib auskehrt. Auch legt der Bittsteller Wert darauf, daß man ihm zu verstehen gibt, daß man seinem Wort folge - nicke ihm daher öfter zu, während er sein Anliegen vorträgt. Aufmerksames Zuhören erfreut das Herz.

Aus der Weisheitslehre des Ptahhotep, eines Ägypters der vorislamischen Jungen Ära
_____________________________
Sent from my phone using flurry - Get free mobile email and news at: https://www.flurry.com

12
Jun
2007

Lobpreisungshymne auf den Sonnengott Sawitri aus den edel-gesinnten wedischen Weihe-Schriften Indiens

Gott Sawitri hat sich in seiner goldenen Karosse auf den Marsch gemacht, in der zappen-dustern weiten Leere umherkreisend in Bezug auf uns, seinen Blick auf alle erschaffenen Geschöpfe gerichtet, Menschen sowie Götter zu bequemem Dasein anleitend.

Würdig einer Lobpreisung geht er seinen Geschäften nach, erst auf, dann nieder, seine Rosse glänzen nur so. Aus den äußersten Extremen in der Welt ist Gott mit der Sonne, Sawitri, für uns am Kommen, alle Sorgen und jedwede Gefahr von uns abzuwenden.

Der Gott hat aufs neue wieder seine mächtige, schmucke Karosse bestiegen, lasset uns sie mit Perlen verzieren, die Karosse mit den Achsen aus dem Gold der Sonnenstrahlen. Gelassen in seinem Glanz, durchaus würdig der Verehrung, handhabt er seinen mächtigen Hinwurf, die Dunkelheit dabei zerschellend.

Um die Karosse mit dem goldenen Schaft voranzubringen, haben die Hengste in dessen zwei Lagern in der Welt, die Hufe weiß im Galopp, die Menschheit mit ihren Blicken fixiert. Alle Lebewesen, der Mensch und die Geschöpfe, sind immer dank der erhellenden Sonne einem Wissenden, der das Spektrum der gesamten Entwicklung der Zeit unter der Sonne durchschaut hat und auf den Punkt bringt, Sawitri, im guten anvertraut.

Es gibt dreierlei ideologische Welten: zwei im Busen des Sawitri, die dritte der Bereich des göttlichen In-die-Schranken-Weisers, des Gevatters Tod. Die Unsterblichkeit des Lebens steht fest wie die Achse eines Gefährts. Wer es durchschaut hat, soll es erklären!
_____________________________
Sent from my phone using flurry - Get free mobile email and news at: https://www.flurry.com

11
Jun
2007

Jugendlich eingestellte Menschen braucht die Welt, um Weltbewegendes voranzubringen

Ich war ein kleines Kind

Ich war ein kleines Kind. Und mit einem fahlen Gesicht
und blau-rötlichen Augenrändern
ging ich empfindsam zur Schule.

Der Rektor war ein alter und ein weiser Mann.
Oft fürchtete ich, er wüßte,
aus welchem Grund mir das Köpfchen schwer wurde.

Und die Tante zuhause, sie schaute auf solche Weise
im Kinderzimmer meiner Augen herein
,
daß ich davonlief und weinte.

Wenn ich die anderen Gesichter der Kleinen sah,
wie sehr haßte ich mein eigenes
und mein wundes Leben.

-- Ah, damals wußte ich noch nicht,
daß niemand, auch kein Mensch
es hier besser hat wie ein anderer.

Der Junge ahnte dies. Und darüber lernte es
der Mann, seine Jugendlichkeit
und seine eigenen Mäkel wertzuschätzen.


(ein Gedicht des Kulturschaffenden Uuno Kailas der finnischen
Feuerträger-Ära zu Beginn des letzten Jahrhunderts [1901-1933], in erstmaliger
Übersetzung ins Deutsche)

Einen Samen für etwas neues zu legen ist einfacher als, etwas zu verändern

Schwächlinge sind es, die immer nur auf das Schicksal pochen, und nicht die Menschenarbeit preisen; Helden schlagen durch Menschenarbeit auch das Schicksal nieder, indem sie ohne Unterlaß sich anstrengen.

Was nicht kommen soll, das kommt auch nicht, und was kommen soll, das kommt auch ohne Anstrengung von deiner Seite; was aber nicht kommen soll, das entwischt dir, läge es dir auch schon auf der Hand.

Wer, wenn er stets abwärts schaut, erscheint sich nicht groß? Alle, die stets nach oben blicken, dünken sich arm.

Sehet ihr nicht, o Leute, daß Tag für Tag aus eurem Körper übelriechender Unrat hinausgeht? Wie könnte das Behältnis solchen Unrats rein sein?

Ein Mädchen wählt sich eine schöne Gestalt, eine Mutter sieht auf Vermögen, ein Vater auf Gelehrsamkeit, den Angehörigen ist es um eine edle Familie zu tun, den übrigen um ein leckeres Mahl.

Aus kleinen und großen Büchern, von überall her nehme der erfahrene Mann das Beste, wie die Biene aus den Blumen.

Eine Katze kauft man sogar von andern für Geld und füttert sie, weil sie Nutzen bringt; eine Maus sucht man auf jegliche Weise zu töten, obgleich sie im Hause selbst geboren wurde, weil sie Schaden anrichtet.

Zuneigung besteht so lange in der Welt, als Gaben gereicht werden. Gewahrt das Kalb, daß die Milch versiegt, so verläßt es die Mutter.

Fürsten, Feuer, Lehrer und Weiber bringen in allzu großer Nähe Verderben, aus der Ferne aber keinen Nutzen: In mittlerer Entfernung muß man mit ihnen verkehren.


SPD-Poster von 1932
_____________________________
Sent from my phone using flurry - Get free mobile email and news at: https://www.flurry.com

Post-modernes Gedicht eines jungen zeitgenössischen Nordländers

Vier unbetitelte Gedichte

NICHT.FÜR.DIE.SCHULE.SONDERN.FÜRS.LEBEN
stand an der Tür, die ich mehr fürchtete als das Leben selber.
Der Hof erschien von hinter den Weiden her,
in der Seifen-Oper roch die Geschichtsstunde nach.
Ich fürchtete die Assyrer, sie schnitten ihren Feinden Nase und Ohren ab.
Es gab wohl schönere Zivilisationen,
flüsterte das kupferne Lächeln der Ägypter dem Gewölbe der Göttlichkeit entgegen.
Die Glocke läutete, das auf die Schläfen gemalte Auge schlug zu:
Stärke ist nur ein Zufall, der von der Schwäche der anderen herrührt.

Wir lagen auf dem Sofa, die auf dem Stoff eingetrockneten Spermaflecken werden das Meer nie erreichen.
Auf einer Wolke zogen wir uns Salmiak hinein.
Nur als Junge in den Sommerferien konnte man die Zeit ebenso billig vertrödeln.
Die Freundschaft wurde in einem Waschbecken ausgepresst wie ein Putzlappen.

An einer elektrischen Leitung hängt das Paar Jogging-Schuhe herab,
ich kann die Zeichen bereits lesen
ich mache mir keine fiebrigen Vorstellungen mehr, suche nicht mehr,
mir sind der Überzeugung neue Fingersätze gegeben.

So sehr ich Geld liebe
weiß ich nicht wovon ich schreiben sollte.
Die Natur steht mit dürren Beinen schlotternd im Matsch, im Dunkeln.
Die Liebe ist ebenso wie einst, ein schwankendes Nachtlager,
Freundschaft verschleißt sich wie ein Stuhl aus Holz.
In den Abteilen der Flügel-Türen bleibt von uns jeden Tag etwas zurück.
Der Mensch lebt nachahmend,
ich spiele jetzt den einer Arbeit nachgehenden Menschen.

Mikko Viljanen
_____________________________
Sent from my phone using flurry - Get free mobile email and news at: https://www.flurry.com

10
Jun
2007

Tierisch außergewöhnliche Nachrichten aus aller Welt

Bier verringerte Cholesterolwerte von Nonnen
(7.7.2007)

Ein neuer Beweis dafür, daß Bier gesund ist, wurde erbracht. Eine neue
Untersuchung, unterstützt durch Spaniens Nonnen, zeigt, daß Bier
hilfreich sein kann, indem es den Cholesterol-Pegel sinken läßt. Mit der
Untersuchung wurde auch klar, daß das Bier nicht unbedingt Alkohol
enthalten, und daß man es auch nicht in großen Mengen trinken muß.

Die Untersuchung zeigte auf, daß der maßgebliche Faktor, der die
Cholesterol-Werte herabsetzt, der im Bier in erster Linie vorhandene Hopfen
ist.

50 Nonnen tranken gemeinschaftlich über einen Zeitraum von 45 Tagen
täglich einen halben Liter Bier, wonach sie das Trinken von Bier für ein
halbes Jahr einstellten. Hernach nahmen die Nonnen täglich über eine
Zeit von 40 Tagen 400 Milligramm Hopfen zu sich. Die Werte der an hohem
Cholesterol Leidenden nahm als Folge der Kur um sechs Prozent ab.

"Wir nahmen an der Kur teil, um der Menschheit dienlich zu sein,"
begründete Schwester Almerinda Alvarez der Zeitung El Pais gegenüber ihre
Bierkur.

Die Untersuchung war von Spaniens Brauereiverband finanziert worden.

Bill Gates schloß sein Universitätsstudium ab
(7.6.2007)

Der Milliardär und Gründer von Microsoft kehrte am Donnerstag an die
Universität von Harvard zurück, wo er dereinst sein Studium unterbrochen
hatte. Zwar nur, um sein ihm bewilligtes Ehrenexamen der
Rechtswissenschaft in Empfang zu nehmen.

Gates hätte in Harvard im Jahre 1977 fertig sein sollen, hatte jedoch
ein Jahr davor ausgesetzt.

"Während seine Studienkommilitonen für die Prüfungen büffelten, plante
er eine Revolution, den Aufstieg des persönlichen Computers," sagte
Rektor Steven Hyman aus Harvard.

Muhammed sputet sich, zum Lieblingsnamen in England zu werden
(7.7.2007)

Muhammed ist allen Ernstes dabei, dieses Jahr den Titel des am meisten
bevorzugten Namens von in Groß-Britannien geborenen männlichen
Nachkommen in Beschlag zu nehmen. Geschrieben zwar auf 23 verschiedene Arten,
handelt es sich doch bei allen Versionen um ein und dasselbe.

An der Spitze der Liste steht derzeit Jack, auf welchen Namen dieses
Jahr 7 000 Britenjungens getauft wurden. Muhammed hält sich jedoch wacker
an zweiter Stelle, und ist obendrein dabei, an Vorsprung zu Jack
aufzuholen. Als dritter auf der Liste ist gerade Thomas. Auch Joshua und
Oliver stellen sich gut.

Blamables Ende einer Fahrstunde
(7.7.2007)

Die Fahrstunde eines US-amerikanischen Teenagermädchens an der Seite
ihres Vaters ging blamabel aus. Die 15-jährige Jordan M. Sander krachte
mit dem Pick-up-Auto an die Wand ihrer eigenen Schule, der Jasper High
School. Es entstand dabei ein Schaden von 50 000 Dollar, berichtete die
Polizei.

Personenschäden gab es bei dem Aufprall keine. Die über den Unfall
berichtende Nachrichtenagentur AP wusste nicht zu sagen, ob Sander auch in
der Zukunft noch das Familiengefährt geborgt bekäme.

Bei den olympischen Spielen von Peking wird es auch kein einziges "WC" geben
(6.6.2007)

Bei den olympischen Spielen von 2008 in Peking wird kein einziges "WC"
im Gebrauch sein. Das dürfte sich eigenartig anhören, ist aber die
reine Wahrheit.

Pekings Behörden sind nämlich derzeit schwer damit beschäftigt, alle
möglichen englischsprachigen Schilder und Tafeln zu vereinheitlichen. Auf
dem Klosett-Sektor haben die Behörden dem "WC" eine ganz klare Abfuhr
erteilt. Natürlich wird es in Peking auch weiterhin Klosette geben, aber
diese werden bald allesamt die Bezeichnung "Toilet" tragen.

Auch die Menükarten von Pekings Restaurants werden umgearbeitet. Die
Gäste während den Spielen sollen in der Lage sein, sehr genau zu
erkennen, was sie in einem Restaurant bestellen. Die Speisen erhalten neue
Namen, welche von allen Restaurants und Hotels von wenigstens drei Sternen
übernommen werden müssen.

So wird also zum Beispiel die traditionelle chinesische Delikatesse
"Ameisen krabbeln auf einem Baum" einen neuen Namen haben. Zumal die
Essensration noch keine Ameisen zu sehen bekommen hat. Würde die
Vorgehensweise Pekings in Finnland entsprechend angewendet werden, würden von den
Menükarten bestimmt die Armen Ritter, das Seemannssteak und der
Räuberbraten verschwinden.

Eine Ratte am Tag hält dir die Krankheiten vom Leib
(5.6.2007)

Ein Chinese behauptet, das Verspeisen von Ratten und Fröschen seit 40
Jahren sei das Geheimnis seiner unerschütterlichen Gesundheit.

Jiang Musheng, 66, sagt, daß er als junger Mann recht kränklich gewesen
sei. An allen möglichen Stellen hätte er Wehwehchen gehabt, und nichts
schien, zu helfen.

Die Situation veränderte sich erst, als Yang Dingcai unserem Jiang das
Essen von Fröschen empfahl.

"Zuerst brachte ich es nicht fertig, sie lebend zu essen. Aber als ich
sah, daß Yang es machen konnte, machte ich mich auch daran. Ich nahm
zuerst einen lebenden Frosch und aß ihn auf, dann einen zweiten und so
fort," erzählt Jiang.

Als Jiang einen Monat lang lebende Frösche vertilgt hatte, waren alle
seine Beschwerden verschwunden.

Seither ist die Diät von Jiang Musheng etwas vielfältiger geworden. Auf
der Speisekarte stehen derzeit auch lebende Ratten und kleine Mäuse.
Jiang erklärt stolz, daß er einmal während eines einzigen Tages 20 Mäuse
verdrückt hatte.

wo-finde-ich-die-nackte-Schoene

Mit Klingeltönen hinter Leoparden her
(4.6.2007)

Forstwärter bei Ahmedabad im westlichen Teil Indiens haben eine neue
Methode herausgefunden, wie man Leoparde in die Falle locken kann. Sie
machen sich bei ihrer Arbeit Klingeltöne von Handy-Telefongeraten
zunutze, die das Muhen einer Kuh, das Bläken von Ziegen und das Krähen eines
Hahns nachäffen. Mit den Tönen werden Leoparden angelockt, die sich in
die Nahe einer menschlichen Siedlung verirrt haben, um nach Nahrung zu
suchen.

Laut dem älteren Forstwärter D. Vasan haben sich bei der Jagd die Töne
als effizienter wie lebende Köder erwiesen.

Die Klingeltöne werden aus kleinen Lautsprechern abgespielt, die in
einem Käfig mit einer Falle befestigt sind. Der in den Käfig geratene
Leopard wird zurück in die Wälder gebracht, hinweg von einer menschlichen
Ansiedlung.

Der Welt teuerste Katze
(4.4.2007)

Auf dem Markt der Vereinigten Staaten hat der Welt teuerste Hauskatze
aller Zeiten einen verschmitzten Auftritt gemacht. Die Rasse lautet auf
den Namen Ashera. Das Katzenwesen hat das Zeug von der afrikanischen
Zerbelkatze, von der asiatischen Leopardenkatze, aber auch einen Teil von
einer schlicht gewöhnlichen Hauskatze mit abbekommen. Eine Ashera
erzielt einen Preis von 16 000 Euro.

Das die Katzen veräußernde Unternehmen Los Angeles Lifestyle Pets
preist den Miau-Kumpel als den der Welt größten, teuersten und exotischsten
Schnauzerschelm an. Eine Ashera wirkt mit ihren Streifen und Flecken wie ein Tiger oder Leopard. Ausgewachsen, hat sie ein Gewicht von 16 Kilogramm und Zähne wie ein Raubtier der üblereren Sorte.

Jedoch betont man bei Los Angeles Lifestyle Pets, daß eine Ashera vom
Naturell her äußerst vertraglich und friedliebend sei. Es mache ihr
Spaß, in Gesellschaft mit anderen Tieren und bei Kindern zu sein. Auch
fühlte sich eine Ashera auf der Straße an der Leine wohl. Wenn nur jemand
dann auch die entgegenkommenden Hunde daran erinnern wollte, daß es
diesen Kollegen, wenn er auch nur eine Katze ist, nicht anzukläffen gilt.

Bis jetzt sind soweit zwei Stück der Ashera-Katzen verkauft worden. Der
eine davon lebt in Los Angeles und der andere in Moskau. (Anm.:
Vielleicht hat sich ja der russische Allerweltsbolzen Roustam Tariko eine
ebensolche zugelegt)

Ein Japaner war ganz verrückt nach Frauenkleidern
(4.6.2007)

Die japanische Polizei fand zuhause bei einem 60-jährigen Mann 8 000
gestohlene Frauenkleidungsstücke. In des Mannes Ansammlung von Bekleidung
fanden sich in reichlicher Anzahl allerhand Sachen zum Anziehen,
angefangen von Unterwäsche. Auch befanden sich 600 Kimonos in dem
Kleiderhaufen.

Der Mann hat sich als schuldig erklärt an den Diebstählen, bei denen er
in einem Fall gar ein Hochzeitskleid hatte mitgehen lassen.

"Offensichtlich genießt es der Mann, inmitten von Damenkleidern zu
schlafen. Es scheint, daß er den Geruch von denen mag," vermutet der
Sprecher der Polizei.

Ein Kalifornier stellte einen neuen Rekord im Hot-Dog-Essen auf
(4.6.2007)

Der Kalifornier Joey Chestnut, 23, erbrachte einen neuen Weltrekord im
Essen von Hot Dogs, indem er am Samstag 59 und ein halbes
Würstchensemmel in 12 Minuten in sich stopfte. Der Wettbewerb wurde in der
U.S.-Stadt Tempe abgehalten.

Chestnut hatte sich vormals als zweiter bei der Weltmeisterschaft im
Hot-dog-Essen platziert.

"Er ist unglaublich. Er hört nicht auf und macht einfach weiter. Die
Mengenzahl von Hotties von diesem Kollegen sind in gewaltigem Tempo in
die Höhe gegangen," kommentiert Ryan Nerz, der für eine Organisation
arbeitet, die sich auf verschiedene Essenswettbewerbe konzentriert.

"Ich hatte geglaubt, daß es für den menschlichen Magen und dessen Willen eine Grenze gibt, dem ist aber anscheinend nicht so."

Chestnut gewann eine kostenlose Reise nach New York, Hot dogs für ein
Jahr, und eine Geschenkkarte für ihn, einzulösen in einem
Kaufhauszentrum, von 250 Dollar.

Ein Zirkuskrokodil machte sich auf die Flucht auf
(1.6.2007)

Aus einem ukrainischen Zirkus war ein Krokodil auf Fluchtwege geraten,
berichteten die Behörden am Freitag. Das Tier, Godzi genannt, machte
sich auf eigene Wege auf in Mariupol und hopste in das Meer von Azov,
dessen Strände bei Sonnenanbetern beliebt sind.

Laut den Behörden wurde der einmeterlange Godzi im Meer von Azov
schwimmend gesehen und Beschäftigte des Ministeriums für Notstände
versuchten, es einzufangen.

Trotz Warnungen nahmen viele Ukrainer weiterhin ihr Sonnenbad ein und
einige schwammen sogar in der Nähe des flüchtigen Unholds. Die
Unbekümmertheit der Zeitgenossen hatte die Bekanntgabe gesteigert, daß Godzi
sein Maul an den Kiefern zusammengebunden hat.

In Japan fand sich eine uralte Melone
(1.6.2007)

Archäologen, die im Westen von Japan am Arbeiten sind, glauben, die
Überreste einer uralten Melone ausgemacht zu haben, sagte am Freitag ein
japanischer Beamter. Mit der radioaktiven Kohlenstoff-Methode ließ sich
bestimmen, daß das halbkreisförmige Stück Frucht um die 2 100 Jahre alt
ist, sagte Shuji Yamazaki, ein Beamter der Stadt Moriyama. Das
Fruchtstück dürfte die älteste je gefundene Melone sein, bei der noch
Fruchtfleisch übrig ist.

Die Melone dürfte sich ausnahmsweise gut erhalten haben, da sie sich in
einem vakuumartigen Raum in einer unterirdischen Feuchtschicht befunden
hatte, in der Pflanzen zersetzende Organismen nicht gedeihen.

Mit der Kehrseite Bürgermeister geworden
(1.6.2007)

In Spanien waren vergangenen Sonntag örtlichen Wahlen abgehalten
worden, bei denen unter anderem die Bürgermeister gewählt wurden. Im
andalusischen Dorf Carataunas ging die Bürgermeisterwahl fifty-fifty aus, da
die zwei Kandidaten jeweils 66 Stimmen erhalten hatten.

Nach dem Gesetz von Spanien kann man in einer solchen Situation eine
Entscheidung herbeiführen, indem man eine Münze wirft. Diese
Vorgehensweise wird äußerst selten angewandt, aber in Carataunas entschloß man sich
dazu, die Münze zu werfen.

Salvador Rodriguez von den Konservativen hatte mehr Glück als sein
Konkurrent, der die Sozialisten vertrat. "Es ist Zahl gefallen, sodaß
also ich der neue Bürgermeister bin," sagte Rodriguez, nachdem die Münze
auf die von seinem Standpunkt her richtige Seite gefallen war.

Vor dem Wurf der Münze schätzte Rodriguez seine Siegeschancen als
gering ein. "Ich hatte in letzter Zeit nicht viel Glück gehabt," stellte er
fest.

Das Ungeheuer von Loch Ness zeigte sich wieder einmal
(1.6.2007)

Das legendäre Monster von Loch Ness war wieder einmal in Erscheinung
getreten, wie die Internet-Seite news.com.au berichtete. Und dieses Mal
wurde die Superberühmtheit auch auf einem Videoband eines Amateurwissenschaftlers aufgezeichnet.

"Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Ich sah ein 15 Meter langes
Ungetüm, das sich mit schneller Geschwindigkeit im Wasser fortbewegte,"
erzählt der 55-jährige Gordon Holmes.

Holmes schätzte, daß die Geschwindigkeit der Gestalt so um die zehn
Kilometer in der Stunde betrug.

"Meiner Meinung nach könnte es sich um einen riesigen Aal handeln. Ein
solcher könnte die ganze Legende von dem Ungeheuer von Loch Ness
erklären," wie Holmes die Freuden der Monsterbegeisterten abflachen läßt.

Das Ungeheuer von Loch Ness war zum ersten Mal in den 1930ern
photographiert worden. Danach waren von dem Ungeheuer des 230 Meter tiefen Sees
4 000 weitere Beobachtungen gemeldet worden.

(sämtliche Artikel aus dem Finnischen übersetzt)

7
Jun
2007

Banken können in einer Welt ohne Geld eine andere Funktion übernehmen

Banken führen eine heimliche Klassifizierung der Person ihrer Kunden durch

(aus einem aktuellen Bericht einer nordeuropäischen Hauptstadt-Zeitung [6.6.2007], übersetzt ins Deutsche)

Die Banken haben begonnen, der Person ihrer Kunden Ziffern und Buchstaben auf der Grundlage von deren Kreditwürdigkeit zuzuweisen. Die Finanzinstitute teilen Personen wie aber auch Unternehmen beispielsweise in zehn verschiedene Kategorien ein - bzw. sie ordnen diese für sich nach ihrem eigenen Wertungssystem (Rating) zurecht.
Die Banken reden nicht gerne über ihre Bewertungsmethode. Natürlich wird diese von allen als ein strenges Betriebsgeheimnis behandelt....

Einen Hinweis über seine eigene Kreditibilität-Kategorie kann man aus der Tatsache erhalten, wie hoch die Zinsmarginale ist, die man der Bank bezahlt. Eine gute Kreditwürdigkeit führt im allgemeinen zu einem niedrigeren Preis für ein Darlehen, also zu einer niedrigen Marginale, aber der Preis eines als schwächer bewerteten Kunden für ein Darlehen ist ein höherer.

"Im Prinzip ist es so, aber heutzutage haben auch die Marktsituation und viele andere Faktoren einen Einfluß auf die Zinsspanne. Aber es ist richtig, ein kreditwürdiger Kunde hat im allgemeinen eine niedrige Marginale," sagt ein leitender Bankmann....

In allen Banken wird betont, daß es immer ein Mensch ist der den eigentlichen Kreditvergabe-Beschluß trifft, was auch immer die Kreditwürdigkeitsklasse aus dem Computer einer Person sein mag.
_____________________________
Sent from my phone using flurry - Get free mobile email and news at: https://www.flurry.com

Keines von den so wenigen uneinträglichen, dafür aber so richtig schönen Festen draußen auf dem lustig-fidelen Lande bräuchte eigentlich je fallengelassen zu werden, wenn es nur das liebe Geld nicht gäbe

Kleine gesellschaftliche, seinerseits sehr zu denken gebende Studie anhand von einem leicht makabren Fallbeispiel mit zwei sich gegenüberstehenden Artikeln, die vom traurigen Ende, aus reiner Geldgier der Verantwortlichen heraus, eines früher sehr beliebten und traditionellen Festtag-Ereignisses - wiederum einmal für den inner- und außereuropäischen Vergleich, wie ich meine, sehr tauglich gewählt - in der tiefen Provinz von Finnland berichten.

Zeitungsbericht vom 20. April 2003 aus den Kurznachrichten des Tages:

Die Gemeinde Dorf Hügel im Bezirk Dreckshofen wacht aus ihrem Winterschlaf auf

(Anm.: die finnischen Eigennamen Kylämäki und Kurala bieten sich hier
sehr schön an, um ins Deutsche übersetzt zu werden)


Die Osterfesttagsbegebenheit läßt Dorf Hügel bei Dreckshofen wieder zu
Leben erwachen. An Ereignissen gibt es im Hauptgebäude von Groß-
Beulenhügeln (Iso-Kohmo), im Hofbereich von Nieder-Beulenhügeln (Vähä-Kohmo)
und in der Experimentierwerkstatt den ganzen Tag über genügend. Im
Kaffeehaus kann man hausbackenes Gebäck kaufen. Den Kindern stehen
Ostermärchen ins Haus. Eine Spielstube wartet auf die kleinen Hofvorsteherinnen
und Bauern. Niedliche, winzige Ostertags-Küken, sowie Schafe mit ihren
kleinen Lämmern gibt es zu bewundern. Zum Programm gehört natürlich
auch das Bemalen von Ostereiern mit der Wachs-Technik.

Leserbrief vom 19. April 2006 in der gleichen finnischen Zeitung:

Warum kam man an Ostern nicht nach Dorf Hügel bei Dreckshofen?

Frohe Ostern denn, hoffentlich kamen dann auch ansehnliche Einsparungen
zusammen, wenn schon die traditionelle Osterfesttagsbegebenheit von
Dorf Hügel bei Dreckshofen abgeblasen war.

Wirklich bedauerlich, daß darüber keine Informationen auf den Weg
kamen, wir von unserer Clique hatten sogar etliche Male im Internet unter
Osterfesttagsbegebenheit des Dorfs Hügel 2006 nachgeschaut. War sie doch
unseren Kindern schon in sechs Jahren zu einer Tradition geworden.
Andere hatten angeblich auf einem ausgedruckten Blatt lesen können, was
sich in Turku an Ostern tut. Trotz des verregneten Wetters zählte ich
bereits während der ersten Stunde der vermeintlichen Öffnungszeit 11
enttäuschte Kinder und, mit dabei, sechs Erwachsene.

Wieviele sind es wohl den ganzen Tag über gewesen, die sich über das
verschlossene Dorf Hügel wunderten. Würde mich echt interessieren, wessen
Beschluß das war und wieviel dabei eingespart wurde.

Fragt Inna L.-J.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

Bayern3 Radio hören

Melden auch Sie sich zum Thema zu Wort, lieber Leser!

Du bist nicht angemeldet.

Abbild von natürlicher Unbeschwertheit?

auf eine gewaltige Besserung nachsintflutlicher Zeiten hoffend über Hochwasser hinweg  vorbauen gehen

Gern gelesene Beiträge dieses elektronischen Magazins

Kisah Sex Nyata | Cerita...
Cerita Dewasa, Cerita Sex, Cerita Mesum, Cerita Bokep,...
Cerita Dewasa (Gast) - 21. Okt, 16:19
Very nice blog, it contains...
Very nice blog, it contains lot of informations. Articles...
Cerita Sex (Gast) - 14. Okt, 15:17
Prediksi Togel | Bocoran...
Prediksi Togel Hari Ini | Keluaran Angka Jitu | Ramalan...
Togel Hari Ini (Gast) - 14. Okt, 15:13
Seine Pappenheimer kennenlernen,...
Hier der Link zur Geschichte von Pentti Haanpää https://libidopter.twoday.n et/stories/5533136/ Geste rn...
libidopter - 3. Okt, 13:26
Sternschnuppen verwirrter...
Vorgeschichte zum Artikel: Im Frühsommer 1975 war...
libidopter - 3. Okt, 13:07
Anneli Auer IS FREE FINALLY...
In the Finnish murder case of Anneli Auer who is suspected...
libidopter - 1. Sep, 22:30
Founder and abbot of...
Dr Choje Akong Rinpoche, the founder and abbot of the...
libidopter - 9. Okt, 17:26
Most tragically misinterpteted...
"This is a story that recently unfolded: While meeting...
libidopter - 17. Sep, 17:28

Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

Suche

 

* * *

"Nachrichten allein bedeuten gar nichts. Man braucht Autoren, die sie deuten können." — Helmut Schmidt

Wie lange sind wir schon mit dabei?

Online seit 7001 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 16:19

Immer mehr sind fürs Geldabschaffen!

Ein Paradies auf Erden kann es geben

aber nur wenn es das Geld nicht mehr gibt. Packen wir's an, es wegzupacken!

development