15
Mrz
2008

Die menschliche Fähigkeit, das schier unmögliche wahr werden lassen zu können, wird seinen schwersten Härtetest dann erst bestanden haben, nachdem erfolgreich das Geld aus aller Welt geschafft worden ist

Simo Knuuttila bekam den Gad-Rausing-Preis

(ein kultureller Bericht aus den Neuesten Nachrichten der Zeitung Turun Sanomat vom 7.3.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Stockholm, STT
Dem finnischen Philosophen und Historiker Simo Knuuttila ist der Gad-Rausing-Preis der königlichen belletristischen Akademie Schwedens zugebilligt worden. Professor Knuuttila wird für seine Forschung ausgezeichnet, in der er die Rolle des Möglichen, des Unmöglichen und des Unabdingbaren im westlichen Denken abgeklärt hat.
Der jährlich vergebene Gad-Rausing-Preis ist von seinem Wert her auf ungefähr 85'000 Euro dotiert.

14
Mrz
2008

Die Verlängerung des frühgeschichtlichen Gezetere von Babylon in den Häusern und Hallen von heute - wie lange soll es sie noch geben?

Die Erfindung des Geldes als Vehikels fürs zwischenmenschliche Handeln wurde im verruchten frühgeschichtlichen Turm zu Babylon ausgesonnen, mittels der die Menschen von damals zum erstenmal in der Geschichte erfolgreich ein innerhalb einer größeren, nicht untereinander verwandten Menschengruppe aufkommendes, großes Gezeter und Gemorde abwehren konnten, das mit dem fürchterlichen Stimmenwirrwarr der dorthin auf einem Platz Zusammengetrommelten einherging; das Getöse in den großen Börsenhäusern, gleich wie die alltäglichen Zwistigkeiten allerorts wegen Geldproblemen in der heutigen Zeit sind nichts anderes als buchstäblich Verlängerungen des obengenannten babylonischen Urstein-Gezetere: es läge jetzt an uns Neuzeitigen, dem ganzen glücklosen, unfriedlichen Treiben der Menschheitsgeschichte dadurch ein Ende zu bereiten, indem wir jetzt versuchen, besser untereinander auszukommen und über die babylonische Gelderfindung von annovorzumal hinauszukommen.

Das Klagelied eines lebensmüden Jung-Niloten der frühgeschichtlichen Ära

Zum wem nur spreche ich heute?
Die Brüder sind schlecht,
die Freunde von heute, kann man sie lieben?

Zum wem nur spreche ich heute?
Voll List sind die Herzen und frech,
ein jeder begehrt die Habe des Nächsten.

Zum wem nur spreche ich heute?
Der Sanfte geht zugrunde,
der Freche erschmeichelt sich überall Gunst.

Zum wem nur spreche ich heute?
Es gibt keinen Gerechten.
Voll von Übeltätern ist diese Erde.

Zum wem nur spreche ich heute?
Das Böse schlägt das Land,
und ich sehe kein Ende der Schandtat.


Fazit: Offensichtlich hatte Darwin mit seiner Evolutionstheorie doch nicht so ganz recht. Denn wie wäre es dann zu erklären, daß selbst ein intelligentes Geschöpf wie der Homo sapiens, zumal unter dem ewigen Druck von Geldnöten, sich nicht im Laufe von einigen Tausend Jahren in einen vom Geld befreiten, da gescheiteren Homo prudens durch die Auslese (die ja im Laufe der Zeiten sehr wohl stattgefunden hat!) weiterentwickelt hat?
Nur: Gerade der Mensch als intelligentes Wesen hätte, wenn er nur wollte, auch wirklich die besten Chancen, sich wider die eigene Natur, die scheinbar mit dem menschlichen Charakter von sich aus nichts weiter im Schilde führt, dennoch zu einem noch naturtauglicheren Wesen fortzuentwickeln, da bei ihm die hierfür unabdingbar grundwichtige Fähigkeit vorhanden ist, die sich bei allen anderen Arten nicht so unbedingt und sonderlich ausgeprägt einfindet - der menschliche Willen, sich selbst und die Dinge zu verändern.

Nicht der Kapitalismus ist etwas böses, sondern...

Nicht der Kapitalismus ist etwas böses, sondern das Wirtschaften mit Zahlungsmitteln im allgemeinen ist im Kern das Ding von Übel, und um genau von diesem einen Grundübel, das die Menschen in sehr vielen Regionen der Erde so herbe mitnimmt und peinigt, und immerzu peinigen wird, solange es Geld gibt, hinwegzukommen, sollte es, so wir nur eine "durch und durch vermenschlichte" Welt schaffen wollten, das einzige Probate sein, das es an dringend wichtigen Dingen in dieser Welt noch zu tun gäbe, jetzt und im Hier, zum Schluß all dieser gewaltigen Entwicklungen in dieser modernen Zeit, in der wir zu leben und zu schöpfen kamen, noch mit dem alldieweil lästigen Zahlenzusammenstreichen und diesem ewigen Zahlenmüssen, überall, wo man geht und steht, aufzuräumen - und das auf alle Zeiten hin und auch für jeden und für alle dann - denn die reichen Schicksen werden ihre Kicks in Gold und Geld wohl nie so ganz von alleine für die armen Schluckser auf der Welt aus ihrer Hand geben, wenn nicht auch sie selbst dann dadurch eine beachtliche 'Bereicherung' erfahren - und diese werden sie denn auch erfahren, jawohl auch sie werden zum Schluß glücklicher sein als zuvor, auch sie alle werden es sein

Börsencrash, Nokia, Managergehälter - man gewinnt den Eindruck, dass die freie Marktwirtschaft nur Ungerechtigkeit, Arbeitslosigkeit und moralische Verkommenheit hervorbringt. Sollte sich die Immobilien- und Kreditkrise in den USA noch verstärken und nachhaltige Spuren in der Weltwirtschaft hinterlassen, wird man auch dies für eine Generalkritik von Seiten jener nutzen, die mehr staatliche Kontrolle über das Wirtschaftsgeschehen anstreben.

Managergehälter

Gewiss. Die Managergehälter sind in den letzten Jahrzehnten weit überproportional gestiegen und ihre Höhe wird oft als obszön empfunden, da gleichzeitig die Löhne der Arbeitnehmer fast stagniert haben. Dennoch handelt es sich um eine emotionalisierte Debatte. Denn die Managergehälter bezahlt der jeweilige Produkt-Konsument. Wenn Porschemanager Wendelin Wiedeking letztes Jahr mehr als 50 Millionen Euro verdient hat, so hat er die Hälfte erstmal nie gesehen, sondern das Finanzamt. Bezahlt haben ihm dieses Gehalt aber letztlich nur die Porschekäufer. Da niemand gezwungen wird einen Porsche zu kaufen, kann allen, die keinen Porsche kaufen wollen, das Gehalt von Herrn Wiedeking eigentlich völlig egal sein. Nicht egal ist es hingegen sicherlich der Belegschaft, wenn der Manager Millionen verdient und die Firma in den Sand setzt. Doch auch hier muss man jeden Fall einzeln bewerten. So bezahlte Porsche seinen Mitarbeitern letztes Jahr 13,7 Monatsgehälter plus einer Prämie von 5200 Euro. Von “ausgebeuteten Arbeitnehmern” aufgrund hoher Managergehälter kann also nicht generell die Rede sein. Gleichwohl wird dieser Eindruck erweckt.

Auch viele andere Großunternehmen sowie Mittelständler legen Wert auf motivierte Mitarbeiter und bieten teils hervorragende Sozialleistungen. Trotz hoher Managergehälter. Warum also diese Aufregung?

Hier wurde von politischer Seite ein Ablenkungsmanöver gestartet, das fragwürdige Emotionen wie Neid und ein rein subjektiv empfundenes „Gerechtigkeitsproblem“ ins Bewusstsein rückte, bei dem man sich selbst zugleich als Problemlöser anbieten kann.

Der Vorteil für die Politiker: Es kostet sie nichts, Gehaltsgrenzen für Manager zu fordern, sondern macht sie beim Wähler nur beliebt. Gilt ein hypothetisches Höchstgehalt dann auch beispielsweise für Showstars, Parlamentarier, Ex-Minister und gehobene Bürokraten? Seltsam – davon war nicht die Rede. Wer tut nun mehr für das Wohl seiner Mitmenschen. Harald Schmidt und Sabine Christiansen mit einem Jahressalär von neun Millionen Euro für ihre Unterhaltungsdarbietungen - oder jemand, der erfolgreich Einkommen von Arbeitnehmern und deren Familien durch gutes Management sichert? Wie absurd die Manager-Gehaltsdebatte ist, zeigt, dass man GEZ-Zwangsabgaben (erhoben unter Strafandrohung) auch dann bezahlen muss, wenn man weder Schmidt noch Christiansen sehen will. Oder wenn man durch Politiker und Bürokraten nur Nachteile wie Steuererhöhungen und Bürokratiekosten als „Gegenleistung“ erhält. Also dort, wo für den Bürger konkrete Kosten entstehen, nämlich durch den Staat, findet keine Debatte über moralisch fragwürdige Gehälter statt. Sondern dort, wo es einem egal sein könnte, weil schließlich niemand zum Porschekauf gezwungen wird.

Die Managerdebatte war also nichts als billiger Populismus, der einen rein emotional empfundenen Missstand zum Thema hatte, mit dem Lösungsvorschlag, dass „der Staat“ hier künftig bürokratisch „Ungerechtigkeit“ beseitigen muss. Was ungerecht ist, bestimmt dann irgendeine mit Steuermitteln gut bezahlte „Gerechtigkeitskommission“ – so ein ähnlicher Quell nie versiegender Weisheit wie das Orwell’sche Wahrheitsministerium oder einst das Zentralkomitee der KPDSU.

Nokia

Für die nun vor der Entlassung stehenden Beschäftigten ist die Werksschließung natürlich katastrophal. Wo sollen so viele spezialisierte Arbeitskräfte in der Umgebung neue Beschäftigung finden? Da werden ganze Lebensplanungen mit einem Schlag über den Haufen geworfen. Allerdings fragt sich, ob Nokia allein dafür den Schwarzen Peter verdient - oder nicht vielmehr der Staat der Hauptschuldige ist.

Natürlich stellen sich die Politiker so hin, als täten sie etwas für die Arbeitnehmer. Das ist schließlich ihr Job. Doch tun sie nichts, was den Arbeitnehmern wirklich nützt, sondern klagen nur an. Es wird der Eindruck erweckt, das Unternehmen entzöge sich seiner „sozialen Verantwortung“, wenn es den Produktionsstandort verlegt. Welch absurde Erwartung gegenüber einem Unternehmen, das sich den Marktgegebenheiten genauso anpasst wie eine Kuh die fressen will, und stets zur saftigsten Wiese wandert. Die Politik hat dafür zu sorgen, dass Deutschland eine saftigere Wiese als z.B. Rumänien ist. Etwa durch niedrige Steuern, günstige Infrastruktur, gute Grundbildung der Arbeitnehmer. Die Entscheidung von Nokia für Bochum wäre wohl kaum ohne ca. 60 Millionen an Subventionen gefallen. D.h. der Standort Bochum war von Anfang an nicht konkurrenzfähig. Verlieren die Subventionen ihren Einmaleffekt, ist das Unternehmen mit laufenden Kosten konfrontiert und tendiert zur Kostenreduktion.

Motorola und die Boykottkasper

Das Beispiel der Werksschliessung von Motorola in Flensburg zeigt, dass Deutschland kein allzu interessanter Standort für Handyproduktion und sogar -vertrieb zu sein scheint. Man war also gewarnt, hat aber natürlich nichts daraus gelernt. Lächerlich, dass auch bei Motorola zum Handyboykott aufgerufen wurde. Damit wollen sich Populisten wie Seehofer und Struck bei der Bevölkerung als „einer von ihnen“ produzieren. Leider sagen unsere Boykottkapser nicht, was für Handys anstatt der Nokias sie nun nutzen wollen? Etwa die von Motorola? Oder etwa gleich ein „sozialer“ Handyhersteller, der gar nicht erst den unzureichenden Standort Deutschland für die Produktion erwogen hat? Was wäre daran nun sozial, grade auch noch die Unternehmen als Kunde zu beglücken, die nicht mal mehr in Deutschland investieren?

Denn das Problem ist nicht nur Nokia, das mit Standortverlagerung bei nur fünf Proezent Personalkosten und 15 Prozent Renditemarge reagiert. Sondern die Subventionspolitik generell. Vielleicht hat Bochum einem anderen Standort die Jobs mittels Subvention „geklaut“. Nun könnte Bochum das selbe geschehen.

Das Büro von EU-Kommissionspräsident José Barroso räumte ein, dass Teile der Infrastruktur für das Nokia-Village - immerhin ein zweistelliger Millionenbetrag - aus der EU-Kasse für den, offiziell Tetarom III getauften Industriepark, zugeflossen sein könnten. „Wir prüfen das noch“, so ein EU-Beamter.

Es darf gelacht werden, alternativ bleibt sonst nur heulen. Wir zahlen mit unseren Abermilliarden an Steuern die Subventionspolitik der EU, die uns dann hier die Jobs „klaut“. Indem das an sich nicht allzu große Einsparpotential bei den Personalkosten durch die Einnahmemöglichkeiten von EU-Subventionen erst die Entscheidung für einen anderen Standort fällt.

Doch warum steht nur Nokia als Bösewicht da? Warum nicht unsere scheinheiligen Politiker, die verantwortlich sind für diesen absurden Subventionsschacher? Warum wird nicht die EU von den Medien kritisch als Geld- und Jobgrab durchleuchtet?

Politiker inszenieren sich als Problemlöser, doch sie selbst sind das Problem.

Nebenaspekt: Standortfaktor Bürokratie stranguliert vor allem Mittelständler und Kleinbetriebe. Diese sterben still und ohne mediales Interesse. Auch hier sind die Politiker die Verantwortlichen. Weniger Staat könnte die drastische Nokia-Entlassungen viel leichter auffangen durch einen von Bürokratie und Abgaben entlasteten Mittelstand und Kleinbetriebe.

Börsencrash

Die Anhänger staatlicher Regulationen laufen wahrscheinlich demnächst zum selbst inszenierten Höhenflug auf. Nichts dokumentiert vordergründig besser, wie unzureichend die freie Marktwirtschaft funktioniert, als ein Börsencrash. Die freien Kräfte des Marktes werden systematisch negativ dargestellt, besonders in Europa. Und das, obwohl wir im Modell des Sozialismus den direkten Vergleich haben, welches System nicht nur mehr Wohlstand erwirtschaftet, sondern auch mit einem höheren Grad an Freiheit und Rechten korreliert.

Aber die Linken aus der DDR und die 68er geben keine Ruhe, und sind mit Argumenten auch nicht erreichbar. Sie müssen schlecht reden, was besser ist als jedes andere Wirtschaftssystem, sofern es ein gewerkschaftliches und sozialstaatliches Regulativ beinhaltet. Nur was schlecht ist, ist verbesserungswürdig, und nur wer als Verbesserer auftreten kann, kann Macht für sich beanspruchen. Fakten zählen dabei nicht – sondern nur geschürte Emotionen. Darum werden die Linken die Folgen der Mortage-crisis in den USA vorhersagbar für ihre propagandistischen Belange in den kommenden Monaten ausschlachten.

Zuerst ist ein Börsencrash stets eine Reaktion auf eine Schieflage, die zu lange von den Märkten ignoriert wurde oder eine schlagartige Veränderung entscheidender Parameter. Dass der „housing-boom“ in den USA nur so lange anhalten konnte, wie ständig frisches Geld zur Verfügung stand, um ständig teurere Häuser zu finanzieren, versteht jeder BWLer im ersten Semester. Mit den steigenden Zinsen mussten die Preissteigerungen und die Bautätigkeit irgendwann nachlassen. Und – das wird bisher in der Analyse sträflich vernachlässigt – weil irgendwann, wenn ganze Städte ihre Fläche um 25% und mehr erweitern, in nicht einmal einem Jahrzehnt das Angebot die Nachfrage übersteigen muss.

Nach dem Börsencrash von 1929 hatte man den Schluss gezogen, dass durch die Notenbanken bereit gestellte Liquidität Depressionen erheblich mildert und eventuell sogar verhindert. Nach dieser Grundsatzüberzeugung verfuhr vor allem FED-Chef Alan Greenspan, der stets die Zinsen senkte, wenn sich ernsthafte Belastungen für die Kapitalmärkte zeigten. So insbesondere bei der Krise um den Hedge-Fonds LTCM, aber auch nach den Anschlägen von 9/11.

Somit wurde immer wieder das Abgleiten in längere, tiefe Rezessionen verhindert, aber gleichzeitig mit dem vielen überschüssigen Geld eine Inflation von Kapitalanlagen in Gang gesetzt. 1999/2000 die Internet-Bubble, und jüngst der housing-boom. Solche durch kostengünstige Kapitalbeschaffung getriebenen Preisfindungen haben es an sich, dass ihnen eines Tages die Luft ausgeht. Und da die meisten Marktteilnehmer der menschlichen Natur frönen, sich gerne reich werden zu sehen, halten sie ihre Anlagen so lange, bis der Nachfrageüberhang (bedingt durch billiges Geld) in Angebotsüberhang umschlägt. Dann wollen viele noch ganz schnell ihren grade eben noch auf dem Papier vorhandenen Reichtum in handfeste Dollars und Euros, Yuan und Yen umtauschen. Und es kommt zum Crash.

Den sah die FED kommen, und senkte schon mal vorab die Zinsen. Doch im Fall der housing-crisis mit all den gebauten Hütten nützt das auch nicht viel. Woher sollen denn die Käufer kommen, wenn sie schon eine schöne Wohnung haben?

D.h. es gibt immer wieder Fälle von Fehlallokation von Kapital im großen Stil, mit der Folge erheblicher Kapitalvernichtung. Beliebt ist es dann in den Medien, die Summen hochzurechnen, die z.B. gestern den DAX ins Nirvana entschwinden ließ. Was so nicht stimmt. Schließlich haben nicht alle zum Höchstkurs oder Vortageskurs gekauft. Prekär wird es allerdings wenn in großem Umfang mit geliehenem Geld spekuliert wurde. So werden nun viele US-Bürger die ihre Häuser beliehen hatten für Konsumausgaben auf ihren Schulden sitzen bleiben, während ihre Immobilie aufgrund rückläufiger Nachfrage an Wert verliert. Eine Kettenreaktion kommt in Gang, weil angefangen bei der Bauwirtschaft Jobs wegfallen, die zusammen mit der hohen Schuldenbelastung der Immobilienbesitzer zu einem Rückgang des Konsums führen. Daran ändern vorerst auch niedrigere Kapitalkosten via Zinssenkungen wenig.

Solche „Exzesse“ lassen sich letztlich nicht vermeiden. Sie gehören leider zu einer freien Marktwirtschaft, da stets nur ein Teil der Marktteilnehmer vorausschauend genug agiert. Dennoch schuf die relativ freie Marktwirtschaft mehr Möglichkeiten der Wertschöpfung als ein überreguliertes System wie der französische Etatismus oder gar der Sozialismus.

Marktwirtschaft setzt enormes schöpferisches Potential bei den Menschen frei. Ist Kapital ausreichend und günstig genug vorhanden, bestehen keine zu großen bürokratischen Hemmnisse, so erholt sich die Wirtschaft von ihren Fehlentwicklungen wieder - schon allein aufgrund der anhaltenden, wenn auch vorüber gehend reduzierten, wertschöpfenden Tätigkeit ihrer Komponenten.

Der von den Linken inszenierten „Kaptialismuskritik“ steht eine von noch viel größeren Missständen geprägte staatliche Misswirtschaft gegenüber. Man betrachte nur die Schieflagen der Sozialsysteme. Kein Renten- und Sozialhilfemodell in Europa ist auf Dauer finanziell tragfähig, und der Kollaps selbiger wird nur aufgeschoben durch immer neue Steuererhöhungen. Mit der Folge, dass langfristig die Wertschöpfung in der freien Wirtschaft durch nicht mehr erbringbare Abgabenlasten stranguliert wird. Damit zerstört sich ein überzogener, finanziell nicht solide organisierter Sozialstaat selbst, und wird sich als noch unsozialer erweisen, als die viel geschmähten freien Märkte.

Bildungsdefizite in Betriebs- und Volkswirtschaft

Leider hat sich aufgrund eher marktfeindlicher Kräfte im Zuge der sozialistisch orientierten 68er-Ideologie eine skeptisch-ablehnende Haltung in Europa gegenüber der Marktwirtschaft etabliert. Zugleich haben es die einst marktwirtschaftlich-konservativen und liberalen Eliten versäumt, über die positiven Aspekte der Marktwirtschaft und ihrer Wirkungsweise zu informieren. Zu allererst hätte dies in den Schulen stattfinden müssen. Doch das Gegenteil findet statt, was einmal mehr die erfolgreiche Unterwanderung der Gesellschaft durch die linksextremistischen 68er belegt.

Die FAS schreibt:

In den untersuchten Lehrplänen der Sekundarstufe 1 tauchen wirtschaftliche Zusammenhänge nur in Sozialkunde oder Politik auf und werden mit diesem fremden Blick gelehrt. In den Lehrplänen erscheinen als zentrale wirtschaftsrelevante Themen: die Unterschiede zwischen sozialer Marktwirtschaft und freier Marktwirtschaft; das in deutschen Texten und Lehrplänen sehr stark gewichtete Thema Arbeitskampf und Tarifkonflikt; sowie staatliche Regulierung der Wirtschaft.

Bei solchen Vorgaben bedarf es schon eines ausgesprochen ambitiösen Lehrers oder Lehrbuchautors, um Interesse am faszinierenden Zusammenspiel von Nachfrage und Angebot - schließlich die Basis unserer Wirtschaftsordnung - zu wecken.

Die ganze Bandbreite des antikapitalistischen Ressentiments taucht in den untersuchten Schulbüchern auf. Freie Marktwirtschaft, so das Lehrbuch „Team“ aus dem Schöningh-Verlag, geht nur einher mit einem „Nachtwächterstaat“. Immer noch populär ist die Karikatur des kapitalistischen Plutokraten im Nadelstreifenanzug. In einer Grafik zur Einkommensverteilung in einem weiteren Schöningh-Arbeitsbuch erscheint der fette Reiche mit Blume im Mund gegenüber einem schwitzenden Arbeiter. Getreu nach Marx arbeiten Unternehmer und Reiche also nicht, sondern besitzen nur. In FAKT, einem in Brandenburg (und in abgeänderter Fassung auch in anderen Bundesländern) eingesetzten Text aus dem Cornelsen-Verlag, freut sich der Cartoon-Kapitalist, dass die EU-Beitrittsländer ihm helfen, deutsche Sozialstandards abzuschaffen. Das ist nicht Polenhetze im Boulevardblatt, sondern deutsches Schulbuch.

Aus der Sicht des zukünftigen Festangestellten

Da verwundert es kaum, dass eine Untersuchung der Arbeitgeber-Initiative Junior Projekt in Köln im Jahre 2003 herausfand, dass Unternehmer in nordrhein-westfälischen Schulbüchern im Kontext von Kinderarbeit, Müllbergen, Internetsucht, Alkoholismus, ungerechten Löhnen und Arbeitslosigkeit erscheinen.

Wie die meisten Bücher ist FAKT aus der Sicht des zukünftigen Festangestellten mit Betriebsratsvertretung geschrieben oder des zukünftigen Klienten des Sozialstaats. Im Kapitel „Was tun gegen Arbeitslosigkeit“ beschreibt FAKT nicht etwa, wie Unternehmen Arbeitsplätze schaffen, sondern nennt Selbsthilfegruppen, Montagsdemonstrationen sowie staatliche Programme. Dann wird gelehrt, dass Arbeitgeber mit der Drohung von Werksschließung die Löhne drücken. Es folgt ein Auszug aus dem Programm des DGB, Wort für Wort, mit der gesamten gescheiterten Voodoo-Ökonomie von 30-Stunden-Woche, Rente mit 60 und Aufteilung von Vollzeit- in Teilzeitjobs, damit jeder ein Stück vom fixen Kuchen abbekommt. Eine Alternative aus der realen Welt beschreibt FAKT nicht. Als Gründe für die Arbeitslosigkeit nennt FAKT Computer und Roboter, ein beliebter Topos in den deutschen Büchern. In einem anderen Text zerstören PC und Internet die Kommunikation und machen Angestellte zum „anonymen Code“.

Unternehmen bleiben eine „Black Box“

Wenn die deutschen Lehrpläne und Schulbücher eines auszeichnet, dann die extreme Gewichtung von Gruppeninteressen, sozialen Klassen und Arbeitskonflikt. Wirtschaftliches Handeln wird eingeordnet in das traditionelle sozialdemokratische Universum von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die in einem institutionalisierten Geflecht von Tarifverhandlung und Arbeitsrecht zueinanderstehen. Auch wenn einige Bücher Arbeitgeber und Arbeitnehmer ganz paritätisch und neutral mit ihren jeweiligen Interessenvertretungen darstellen - die Konzentration oder gar Reduktion auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen und deren Institutionalisierung ist kaum geeignet, wirtschaftliche Zusammenhänge und Anreize zu erklären. Anstatt mehr Verständnis dafür zu lernen, was den Bäcker dazu bewegt, mir morgens meine Brötchen zu backen, und wie zum Beispiel Steuern und Abgaben seine und meine Anreize ändern, werden Schüler durch die Konzentration auf Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Kategorien und den Sozialstaat früh im verteilungspolitischen Betrachten wirtschaftlichen Handelns sozialisiert.

In den meisten der untersuchten deutschen Schulbüchern bleiben die Unternehmen eine „Black Box“, in der irgendwie Geschäfte gemacht werden. Die Einzelheiten bleiben meist unklar; wichtige Rollen scheinen Werbung und „die Konsumgesellschaft“ zu spielen. Die Unternehmen sind im „Wirtschaftskreislauf“ eingebettet, einem keynesianischen Gebilde aus Röhren und Pumpen und fließendem Geld.

Schülern wird empfohlen, sich bei Attac zu informieren

In dieser abstrakt makroökonomischen Welt sucht man meist vergeblich nach Portraits von erfolgreichen Unternehmern. Dabei liefert Deutschland mit seinen gewaltigen wirtschaftlichen Gründerphasen die reichhaltigste Unternehmererzählung außerhalb der Vereinigten Staaten. Sie kommt fast überhaupt nicht vor. Anhand der enorm erfolgreichen deutschen Mittelständler könnten Schüler auch lernen, wie Globalisierung funktioniert. Stattdessen lernen sie das Fürchten. Im Abschnitt „Soziale Marktwirtschaft und Globalisierung“ eines Politiktextes von Klett stehen die Überschriften „Der tägliche Kampf“, „Kapital ersetzt Arbeit“ und „Moderne Sklaverei“.

In einem Handbuch zum Thema Globalisierung des Cornelsen-Verlags stehen Kapitelüberschriften wie „Rückkehr des Mittelalters“, „Rückkehr des Manchester-Kapitalismus“ und „Brasilianisierung Europas“. Indien und China sind erfolgreich, so der Cornelsen-Text, weil sie Staatseigentum und Protektionismus praktizieren, während die ärmsten Länder Afrikas freie Marktwirtschaften haben. Schülern wird empfohlen, sich bei der Anti-G-8-Protestgruppe Attac zu informieren. Eine Quelle pro Globalisierung nennt Cornelsen nicht.

Nachdem die Bevölkerung relativ schlecht bzw. falsch über die Mechanismen der Marktwirtschaft informiert ist, dafür aber umso mehr mit Ängsten und Vorurteilen beladen wurde, verfangen linkspopulistische Heilsversprechen umso mehr. Fordern vom Staat und bloß nicht fragen, wie denn all die schönen Geschenke bezahlt werden sollen, ist zum Ritual von Interessengruppen einerseits, und zum Bieterwettbewerb der Parteien andererseits geworden.

Der Staat sieht sich nicht mehr als rahmengebende Institution für eine möglichst effektive Wertschöpfung als Wohlstandsgrundlage, sondern verlegt sich auf die Rolle, Einkünfte - unabhängig von erbrachter Leistung - zu garantieren. Ausdruck dieses irrationalen Wahnsinns sind die Grünen und die SED-Nachfolger (Linkspartei) mit ihren Forderungen nach einem für jeden Bürger ausbezahlten Bürgergeld in Höhe von über 400 Euro (Grüne) und 60% vom Durschnittsnetto (SED-Nachfolger).

Hier zeichnet sich ein Teufelskreis ab, der immer höhere Erwartungen an die Staatskasse weckt, zugleich aber die Möglichkeit, diese zu füllen, immer stärker durch die zwangsweise Gegenfinanzierung untergraben wird. Hinzu kommt die ständige und zunehmende Negativinformation gegenüber der Marktwirtschaft, mit der die Bevölkerung leicht verführbar gemacht wird für linke Destruktivkonzepte.

Der Lösungsansatz der Misere bedeutet somit das Informationsdefizit über volks- und betriebswirtschaftliche Belange aufzuarbeiten und die Vorteile einer freien Marktwirtschaft mit sozial abfedernder Komponente wieder bewusst zu machen. Gewiss, es ist ein System mit Fehlern und Schwächen, aber – und darauf kommt es an – es ist das Wirtschaftssystem, das am ehesten Wohlstand für eine breite Bevölkerung ermöglicht.

6
Mrz
2008

Der Wille zur freiwilligen Zusammenarbeit aller mit allen, um die Überwindung des Geldes möglich zu machen, ist im Volke auch jetzt schon ganz klar vorhanden - wie man an vielen Beispielen der kulturellen Fürsorglichkeit innerhalb der Gesellschaft ersehen kann

Feuer des Himmels gewann einen Faustdick-Preis

(ein kultureller Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 4.3.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Im Großen Workshop der Öffentlichen Radio- und Fernsehanstalt von Finnland sind die Faustdick-Preise verteilt worden. Den Preis für die Serie der Fiction-Filme holte sich die im öffentlichen Zweiten Fernsehprogramm gesehene Fernsehreihe 'Feuer des Himmels'. Produktionen der öffentlichen Anstalt schnappten sich auch die anderen Hauptpreise. Der Faustdick-Preis für Dokumentationsserien ging an das Radioprogramm 'Der Blick', in der Reihe der wöchentlichen Sachprogramme gewann das Prisma-Studio und unter kulturellen Serien die Fernsehserie 'Schlauch der Erinnerungsbilder'. Den Preis für die bildnerische Arbeit des Jahres erhielt die visuelle Verwirklichung des Europäischen Grande Eurovision Gesangswettbewerbs. Insgesamt wurden als Preise 78'000 Euro verteilt. Die im Jahre 1985 ins Leben gerufenen Faustdick-Preise stellen einen Schulungsfonds dar, der von der lokalen Öffentlichen Radio- und Fernsehanstalt und deren MTV3, sowie vom Journalistenbund Finnlands, vom Bühnenbildnerbund Finnlands, vom Bund der Musiker Finnlands und vom Schauspielerbund Finnlands gebildet worden ist.

4
Mrz
2008

Ganz klar doch, daß das für alle Menschen zum eigentlichen Jahrtausendrenner wird, wenn das Geld in diesem Jahrtausend abgeschafft wird

Eintrittsgeld vertrieb Kunstpublikum in Schweden

(ein Bericht aus der Kultursparte der südfinnischen Zeitung Turun Sanomat vom 4.3.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Andy Warhol im Moderna Museet, die Entwicklungsgeschichte des Menschen im naturgeschichtlichen Museum und die Kunst auf Plakaten von Toulouse-Lautrec im Nationalmuseum von Stockholm haben sich für die Museen als Riesenerfolge erwiesen.

Warhol steht offen bis zum 4. Mai, die Entwicklungsgeschichte der Menschen im naturgeschichtlichen Museum steht bis auf weiteres offen und Toulouse-Lautrec bis zum 25. Mai.

Mit dem Jahreswechsel endete die Praxis eines unentgeltlichen Eintritts in die 19 staatlichen Museen. Die Museen verloren sofort an die 40 Prozent ihrer Besucherzahlen. Fürs Nationalmuseum und für das der Modernen Kunst war der Abstieg jedoch nicht so arg ausgefallen, "nur" 22 bzw. 17 Prozent.

Wenn auch das Moderna, das Nationalmuseum und das Naturhistoriska weiterhin Besucher haben, so erreicht deren Anzahl nicht mehr den Stand, auf den sie kam, als die Museen noch keine Eintrittsgebühren erhoben hatten.

Anstelle eines Eintritts gratis muß jetzt der Besuchende beinahe zehn Euro berappen, um sich mit der Schöpferkraft und dem Schaffen des menschlichen Lebens vertraut zu machen.

3
Mrz
2008

Erste Zeichen eines echt neu postmodernen, neo-steinzeitlichen Zeitalters, in welchem man nicht nur kein Geld mehr nötig hat, sondern auch wieder vereinzelt in Höhlen leben wird

Ein Unternehmen aus der finnischen Stadt Paimio fängt damit an, ein neues Modell des Bauens im Felsen zu vermarkten

Das Heim innerhalb eines Felsens spricht den Höhlenmenschen an

(ein Artikel aus der Wirtschaftssparte der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 12.1.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Ein in einen Felsen hineingeschlagenes Heim wird in der Zukunft eine Form des Wohnens sein. Dieser Meinung sind Tarja und Markku Sahramo von der Seviso GmbH aus Paimio, deren Idee eines Eigenheims im Felsen im November das internationale Patent erteilt wurde.

Der Gedanke hört sich einfach an. Es wird ein mindestens 15 - 20 Meter hoher Felsen ausgesucht, in dessen Seitenfront eine Öffnung gebrochen wird, die so groß ist wie eine Wohnung. Die entstandene Höhle wird in Bezug auf Wärme und Feuchtigkeit abisoliert. In den Boden des Hauses hinein werden Räume gebrochen für dessen technische Aufrüstung, für dessen Fassade nach vornehin wird der Form des Felsens folgend eine Panzerglaswand errichtet. Die entstandene Wohnung wird, um Dunkelheit zu vermeiden, innenausgestattet unter möglichst vieler Anwendung von gläsernen Komponenten.

- Vom Anbeginn der Zeiten an haben die Menschen in Höhlen gelebt, jetzt kehrt man einfach wieder zurück zur Wurzel. Auf diese Weise läßt sich auch brachliegender Grund und Boden in nutzbares Land wandeln, insbesondere in den Städten gibt es viele unbebaute Felsengrundstücke, begründet Tarja Sahramo.

Im Februar wird mit den Arbeiten begonnen

Bisher befindet sich noch kein einziges Felsenhaus im Bau, aber Seviso GmbH hat bereits Verhandlungen mit den großen Firmen aufgenommen. Besonders die Märkte Russlands interessieren das Unternehmen in Paimio.

Den ersten Bau, den Prototyp, hat sich das Unternehmen jedoch entschlossen, auf eigene Kosten zu bauen.

- Im Laufe des Januars bestimmen wir ein passendes Grundstück, und bereits im Februar wird mit den Arbeiten begonnen. Das Haus wird noch während dieses Jahres fertiggestellt werden, plant Markku Sahramo.

Pekka Särkkä, Professor für Felsenbauten an der Technischen Hochschule von Espoo, hatte von dem Vorhaben des Paares Sahramo noch nicht gehört, bezieht im Hinblick auf dessen Gedanken aber eine grundsätzlich affirmative Stellung. Laut seinen Aussagen stelle das Grundkonzept eines Heimes im Felsen ein gutes und vernünftiges vor.

- Als ein Problem kann die in die Innenräume ausatmende Feuchtigkeit auftreten, falls der Bau nicht auch von dieser Seite her sorgfältig angegangen wird. Ein Risiko des Schimmelbefalls gibt es eigentlich nicht, da der Felsen ein anorganisches Material ist, sagt Särkkä.

Im großen und ganzen gesehen sei ein Heim im Felsen schon an manchen Stellen ein anspruchsvolleres Objekt als ein herkömmliches Haus. Es würden zum Beispiel außer in den Grund auch in die Wände und die Decke Innenschächte verlegt.

Billiger im Beheizen

Gemäß den Sahramo kommt ein in einen Felsen gebautes Eigenheim sowohl von den Bau- als auch von den Wohnkosten her günstiger als ein gewöhnliches Haus, das über der Erde steht.

- Nach unseren Berechnungen kostet ein völlig fertiges und möbliertes Felseneigenheim von hundert Quadratmeter im billigsten Fall um die 360'000 Euro herum. Daß man dabei günstig fahrt, garantiert allein schon dies, daß man Wände und Decken extra in einem Felsen keine machen muß, wertet Tarja Sahramo aus.

Auch Pekka Särkkä stimmt dem günstigen Wohnen zu.

- Innerhalb eines Felsens halten sich Heizungskosten um 30 - 40 Prozent geringer als verglichen mit denen eines üblichen Hauses, das über einem freien Grund steht. Das Ausbrechen des Felsens, Solidisierungs- und andere arbeitstechnische Arbeiten kosten ungefähr 300 - 500 Euro pro Kubikmeter, wonach man sich bereits in einer Bauphase befindet, die ansonsten erst mit dem Aufziehen des Hausdaches erreicht ist.

Eine andere Sache ist die, ob die größeren Planungskosten in der Anfangsphase nur auf den Schultern von einigen wenigen Häusern verteilt werden sollen.

Laut Särkkä gibt es in Finnland noch keine Felsenwohnungen, aber im Ausland seien über Jahrtausende hinweg Wohnheime in Felsen eingerichtet worden.

- Auf dem Kupferberg von Naantali wurde irgendwann während der Hochkonjunktur der '80er Jahre etwas entsprechendes geplant, blieb aber dann unverwirklicht. Es handelt sich hier dabei um ein solches Wohnmodell, das einem nicht unbedingt in der Nachbarschaft entgegenkommt, meint dazu Pekka Särkkä.

Jonna Lankinen

23
Feb
2008

Was sagt ein studierter Volkswirtschaftsexperte zum Thema 'Abschaffung des Geldes'

EINE WELT OHNE GELD

Das utopische Denken hat immer wieder mit der Idee gespielt, das Geld abzuschaffen. Aber dieses Denken griff regelmäßig zu kurz, weil das Geld nur die Oberfläche einer bestimmten gesellschaftlichen Form bildet. Das Geld ist, so Marx, die Erscheinung eines gesellschaftlichen Wesens, nämlich der "abstrakten Arbeit" und des Werts (der Verwertung). Wer aber bloß die oberflächliche Erscheinung abschaffen will, ohne das zu Grunde liegende Wesen anzutasten, der stiftet eher Unheil als Befreiung. Wenn nämlich in einem System der betriebswirtschaftlichen Warenproduktion dem Geld seine regulative Funktion genommen oder es gar ganz abgeschafft wird, dann kann an die Stelle der Geldfunktion nur eine totalitäre Bürokratie treten. In der jüngeren Geschichte hat das Regime von Pol Pot in dieser Hinsicht die grausigsten Konsequenzen verwirklicht; aber auch die sozialistischen und staatskapitalistischen Entwicklungsregimes hatten Elemente davon. Andere Formen der Abschaffung des Geldes, wie etwa die Tauschringe, müssen nicht nur auf alle Vorteile eines hohen Grades von Vergesellschaftung verzichten; sie können auch nur Surrogate des Geldes hervorbringen (Leistungszettel etc.) und müssen letztlich scheitern, wie es gerade wieder in Argentinien geschehen ist.

Im großen und ganzen scheint es so, als wäre die utopische Energie ohnehin erloschen. Unter der weltumspannenden Herrschaft des neoliberalen ökonomischen Radikalismus ist die Geldsubjektivität so unangefochten wie nie zuvor, bis hinein in die Elendsquartiere. Aber paradoxerweise beginnt der Kapitalismus nun selber in gewisser Weise das Geld als allgemeine Verkehrsform abzuschaffen. Nicht etwa in jenem oberflächlichen technologischen Sinne, daß an die Stelle des Papiergelds der geisterhafte elektronische Buchungsimpuls und die Internet-Geldabwicklung treten ("electronic banking"), wie früher das Papiergeld selber an die Stelle des Edelmetalls getreten war. Sondern in dem Sinne, daß immer mehr Menschen in der Krise der 3. industriellen Revolution aus der alltäglichen Geldwirtschaft großenteils herausfallen. In den abgekoppelten Weltregionen schrumpft der Geldkreislauf dramatisch. So kann es einem im Landesinneren von Brasilien passieren, daß schon das halbe Dorf bemüht werden muß, damit der Krämer einen Schein in der Größenordnung von umgerechnet 20 Euro wechseln kann. Die Hälfte der erwachsenen Südafrikaner hat kein Bankkonto. 2,8 Milliarden Menschen, nahezu die Hälfte der Menschheit, haben pro Tag weniger als 2 Dollar zur Verfügung.

Diese Tendenz ist längst in den Westen vorgedrungen. In den USA fallen immer mehr Vollzeitarbeiter unter die Armutsgrenze, während gleichzeitig fast schon als verdächtiges Subjekt gilt, wer statt mit Kreditkarte mit Dollarscheinen oder gar Münzen bezahlt. Und hierzulande wollen bekanntlich die Banken Sozialhilfeempfängern nur ungern ein Konto geben. In vielen westlichen Ländern hat sich eine neue Massenerscheinung ausgebreitet: Wer kein Konto hat, hat meistens auch keine Krankenversicherung, zunehmend auch kein Telefon mehr, vom Internet-Anschluß ganz zu schweigen. Bei den Billig-Discountern zählen Menschen ihre "Einkäufe" genau in Cent-Beträgen ab. Mitten in der scheinbar totalen elektronisierten Geldwirtschaft werden immer größere Teile der Gesellschaft "entmonetarisiert". Den gigantischen Verschuldungs-Blasen steht eine rasant wachsende Pfennigwirtschaft gegenüber.

Diese Seite der Krise des Geldes, die in Wirklichkeit eine Krise der "abstrakten Arbeit" ist, wird in der öffentlichen Debatte eher verdrängt. Aber die kapitalistische Krisenverwaltung reagiert auf die Ausdünnung des allgemeinen Geldverkehrs nicht viel anders als die staatssozialistischen Regimes und die totalitären Utopien, nämlich mit bürokratischer Schurigelung der unfreiwillig "entmonetarisierten" Menschen. Gleichzeitig werden in einem Klima der Geldangst rassistische und antisemitische Krisenideologien eines "guten, ehrlichen Geldes" für eine "gute, ehrliche Arbeit" ausgebrütet, statt zur emanzipatorischen Systemkritik überzugehen. Wer hätte das gedacht: Der Kapitalismus beginnt selber negativ-utopisch zu werden.

Robert Kurz
Freelance-Reporter für Independent Media, NYC

20
Feb
2008

Langsam, aber sicher kommt die Idee der Unentgeldlichkeit doch noch wohl demnächst in Schwung - bevor dann schlußendlich Schnall auf Fall die ganze Geldblase zum Platzen kommen wird, was aber wohl, angesichts der allgemeinen Lustlosigkeit auf wirklich echte Systemveränderung, die ja von jedem einzelnen eine große Umstellung verlangen könnte, noch etwas dauern kann

Unentgeldlichkeit würde den Gebrauch der Kommunalen Verkehrsmittel von Helsinki um ein Drittel ansteigen lassen

(ein Bericht aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.2.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT

Eine Unentgeldlichkeit des Massenverkehrs würde in Helsinki Fahrten, die in öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht werden, um 30 Prozent ansteigen lassen, jedoch das Autofahren im Stadtzentrum von Helsinki um neun Prozent verringern. Der Internet-Dienst der Zeitung Helsingin Sanomat berichtet über eine zu der Angelegenheit angefertigte Klarstellung. Die Ziffern kommen von einer Studie über die Auswirkungen, die ein kostenloser Massenverkehr in Helsinki hätte. Die Verkehrswerke der Stadt Helsinki HKL (Helsingin kaupungin liikennelaitos) gaben jene in Auftrag, und ließen sie durch ein externes Konsultationsunternehmen, die Strafica, anfertigen.

Im Hintergrund steht eine von der Stadtratsabgeordneten Päivi Lipponen (Sdp) angestrengte Stadtratsinitiative zum unentgeldlichen Gebrauch der Massenverkehrsmittel. Wenn in Helsinki der Massenverkehr dahingehend verändert würde, daß man überall kostenlos mitfahren könnte, würden mit öffentlichen Verkehrsmitteln an einem Tag 150'000 Fahrten mehr gemacht werden. Der Anstieg bei den Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln ginge hauptsächlich zu Lasten des leichten Verkehrs, denn die Autofahrer würde der kostenlose Massenverkehr nicht wirksam aus ihren Autos locken können. Wenn der Massenverkehr umsonst wäre, benötigte man für die Aufrechterhaltung des Verkehrs weitere 100 Linienbusse, 20 Eisenbahnwagons, 25 Straßenbahnwagen und zehn Metrodoppelwagons.

19
Feb
2008

"Wir denken heute, wie unheimlich frei wir wären, und daß das Leben z.B. im Mittelalter dagegen furchtbar eingegrenzt war, aber vielleicht schaut einmal jemand nach 200 Jahren in unsere Zeit zurück und wird der Anschauung sein, daß wir" - als es das Geld noch gab - "gar nicht so frei waren"

Joakim Nätterqvist und Sofia Helin als die Hauptstars bei einer historischen Mammutproduktion

Der Tempelritter Arn wird Filmzuschauer in einen Krieg des Mittelalters und in eine Liebe hinein transportieren

(ein Artikel aus der Sparte Kulturelles der südfinnischen Zeitung Turun Sanomat vom 19.2.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Die schwedische Filmproduktion Arn - der Templer, die im 12. Jahrhundert platziert ist, ist bei einem 25-Millionen-Euro-Budget die aufwendigste in der Filmgeschichte skandinavischer Länder. Dessen Hauptrolle, den ins Heilige Land zum Kämpfen ausgeschickten Tempelritter Arn Magnusson, spielt Joakim Nätterqvist, der die für den Krieger wichtige Reitkunst schon von früher her beherrschte.

- Man könnte ruhig sagen, daß ich auf einem Pferderücken geboren bin, denn meine Mutter und mein Vater sind Hindernissreiter und mein Großvater ritt sogar Wettkämpfe auf Olympianiveau. Das Reiten war von seinen Anforderungen her, die der Film an mich stellt, die kleinste, erzählt Nätterqvist und sagt, daß das Kämpfen mit den schweren, mittelalterlichen Schwertern dagegen es verlangte, sich darin zu üben.

Zur Trilogie von Jan Guillou über die Kreuzzüge - Der Weg nach Jerusalem, Der Tempelherr, Das nördliche Reich - werden zwei Spielfilme gedreht, die für den skandinavischen Markt produziert werden. Außerdem wird aus dem Filmmaterial eine verdichtete Version zusammengeschnitten werden für den weiteren, internationalen Vertrieb, und eine vierteilige Fernsehserie zusammengestellt.

Der zweite Film 'Arn - Riket vid vägens slut' wird in Schweden zum Herbst hin sein Debüt haben.

- Der erste Film ist erst die Hälfte meiner Arbeit. Ich möchte auch den Rest davon fertig sehen, bevor ich beurteilen kann, wie gut ich mit meiner Rolle abgeschnitten habe, sagt Nätterqvist.

Basis aus einem Kloster

Arn - der Templer ist aber auch eine Liebesgeschichte. Die Geliebte von Arn, Cecilia, wird zwanzig Jahre in ein Kloster gesperrt. Sofia Helin bereitete sich auf ihre Rolle als eine Frau im Mittelalter vor, indem sie in ein Kloster auf Besuch ging.

- Ich ging ins Kloster, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Art von Gedanken dort in einem aufkommen. Es flößte mir Angst ein, ohne Handy und ohne Kontakt zur Außenwelt dort zurückzubleiben. Ich stellte mir vor, die Stille würde mir im Kloster am meisten zusetzen, aber es gab dort dann eigentlich gar keine Leerlaufzeiten, denn wir waren die ganze Zeit über entweder in einer Messe oder beim Essen. Jedoch herrschte dort eine eigenartige Atmosphäre und eine völlig andere Denkweise, erklärt sie.

Die größte Herausforderung für Helin war es, sich vorzustellen, wie es gewesen sein muß, in einer Zeit zu leben, in der man den Glauben an Gott nicht in Frage stellen konnte.

- Auf der andern Seite denken wir heute, daß wir unheimlich frei wären und daß deren Leben so eingegrenzt war, aber vielleicht schaut einmal jemand nach 200 Jahren in unsere Zeit zurück und ist der Anschauung, daß wir gar nicht so frei waren. Die Menschen im Mittelalter sind auch nicht herumgelaufen, und haben gedacht, "Mensch, sind wir aber eingeschränkt".

- Die Fesseln unserer Zeit sind nicht nur die Religion, sondern es gibt bei uns viel mehr noch an anderen Dingen, die auf unser Leben Druck machen. Wir müssen einen gewissen Typus vorstellen, wir müssen konsumieren und viele Dinge erwerben, sowie uns ständig fortentwickeln. Zum Schluß ist unser Leben voller Stress und wir versuchen, nur noch Dinge zu tun, die man von uns erwartet, sinnt Helin nach.

Seltsame Frauen

An Sofia Helin erinnert man sich aufgrund ihrer bemerkenswerten Rollen unter anderem in den Filmen Zurück aufs Land (2004) und Nina Frisk (2007).

- Ich möchte auf der gleichen Linie weitermachen, denn mir gefällt alles, was mit Extremen zu tun hat, und ich möchte noch mehr so seltsame Frauen darstellen.

Dieses Frühjahr wird Helin unter anderem im [schwedischen Theater] Dramaten mit dabei sein bei einem Stück von Jean Genet, namens Die Mägde.

- Ich brauche sowohl das Theater, als auch das Filmen. Gerade bei den Proben im Dramaten habe ich bemerkt, daß ich zwischendurch das gediegene Prozedere am Theater nötig habe, um mich als Schauspielerin weiter entfalten zu können. Filme werden auf die schnelle Tour gemacht, und es gibt dort dafür keine Zeit, um auf die gleiche Weise wie im Theater an sich zu forschen. Und leider ist es auch so, daß die vielen Theaterregisseure immer noch die besseren sind, was die Führung des Schauspielerns betrifft, sodaß sich zusammen mit ebenjenen auch neue Dinge ausfindig machen lassen können.

Sie war auf der Bühne auch in Finnland zu sehen. Sowohl Nätterqvist als auch Helin waren im letzten Frühjahr mit von der Partie auf einer Tournee des Riksteatern [aus Schweden], das auch nach Turku einen Abstecher machte, auf der zwei damals taufrische Minitheaterstücke, Terminal 3 und Terminal 7, aufgeführt wurden.

Das Hollywood von Marokko

Während Cecilia im Kloster eingesperrt ist, wird Arn als Tempelherr vom westlichen Götanland aus ins Heilige Land, nach Jerusalem, geschickt, wo ein Krieg zwischen Christen und Muslimen entbrannt ist.

- Die Szenen im Heiligen Land wurden im Atlas Studio von Marokko, in Ouarzazate, gedreht, welches auch als das Hollywood von Marokko bezeichnet wird. In dem Studio, das vom Atlas-Gebirge umgeben ist, wurde auch Der Edelstein vom Nil (1985), Gladiator (2000) und Kingdom of Heaven - Der Himmel auf Erden (2005) gedreht.

- Es war klasse, in Marokko zu drehen, zumal ich am Theater gearbeitet hatte und man da immer drinnen ist. In Marokko gab es Wüste und Kamele um einen herum, in der Ferne schimmerte das Atlas-Gebirge und der Himmel leuchtete hellblau. Das war toll, schildert Nätterqvist.

An der Verwirklichung der Produktion waren über ein Dutzend Leute von verschiedenster Nationalität beteiligt.

- In den Studios von Marokko ist man daran gewöhnt, große Massen- und Kampfszenen aufzunehmen. Die Szenen kamen voran mit flottem Rhytmus, und alles war gut organisiert. Dort sind so viele internationale Großproduktionen gemacht worden, daß es schwierig wäre, in unseren kleinen Ländern Statisten zu finden, die bei gleich vielen Filmen mit dabei gewesen wären, erzählt Nätterqvist.

Sofia Helin ist deshalb zufrieden, da der Film Christen und Muslime als gleichwertig behandelt.

- Christen und Muslime sind hier untereinander völlig gleich gut wie auch gleich böse. Dieser Art ist auch die Situation von heute, aber Präsident Bush hat nun einmal beschlossen, daß die Muslime nur die Bösewichte sind. Auch muslimische Schauspieler, die mit dabei waren, waren davon angetan, daß sie wenigstens ein Mal nicht einseitig als die Bösen porträtiert wurden. Es ist sicherlich schwierig, wenn die eigene Kultur immerzu so negativ dargestellt wird.

Geld wirkt sich auf das Schauspielern nicht aus

Wiewohl Arn eine skandinavische Großproduktion ist, hat man nach Meinung der Schauspieler am Drehort nichts von dem großen Kostenrahmen mitbekommen.

- Eigentlich war das Budget für einen derartigen historischen Film nicht so überragend groß. Wir hatten viele Szenen, bei denen es ein paar hundert Statisten gab und diese wurden von einem Ort zum andern verschoben. Vielleicht daran, daß die Bühnenaufbauer und die Maskenbildner alle echte Profis waren, konnte man bemerken, daß es sich um eine Mammutproduktion handelt, sinniert Nätterqvist.

- Auch merkt man beim Schauspielen selber ein größeres Budgetaufgebot nicht gerade, da ein Schauspieler deshalb nicht bessere Leistungen erbringt, wenn mehr Geld zur Verfügung steht. Die Arbeit, die man zu erledigen hat, bleibt sich völlig die gleiche, wenn sich auch dieses mal um einen herum ein größeres Räderwerk drehte.

Der Film Arn - der Templer wird am Freitagabend, den 22.2. zum ersten Mal [in finnischen Kinos] gezeigt.

Kaisa Kujanpää
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