19
Jun
2008

Was darf einem der eigene Nacken wert sein?

Nachdem ich gestern den aus einer finnischen Quelle übersetzten Bericht, in dem es um den sich von Grönland nach Island verirrten Eisbären geht, der dann dortselbst erschossen werden mußte, da er eine Horde sensationslüsterner Journalisten angriff, hier aufs Magazin übergeladen hatte, entdeckte ich kurz später die gleiche Meldung auch auf Spiegel Online, in welcher der finnische Bericht in den Einzelheiten bestätigt wurde.

Als ich am darauffolgenden Morgen dann den selben Spiegel-Bericht mir noch mal aufs Handy laden wollte, um meinerseits dazu noch einen Kommentar abzuliefern, fand sich der Artikel plötzlich nicht mehr an der Stelle, an der er sich die Nacht zuvor noch befunden hatte.

Nach längerem, tieferem Suchen auf Spiegel Online fand ich zuletzt eine Meldung über den Vorfall mit dem Eisbären auf Island.

Doch siehe da: zu lesen war in diesem Bericht nun nichts mehr von der Nachricht um das lebensbeendende Schicksal des Tiers. Zurückgelassen im Archiv der Spiegel-Nachrichten war nur der erste Bericht nach Eingang der jüngsten Entdeckung des Eisbären, in der es zunächst hieß, daß die Behörden bemüht wären, das Tier einzuschläfern und zurück nach Grönland oder in einen Zoo nach Dänemark zu bringen.

Meinen Leserbrief zum Eisbären-Artikel habe ich dennoch daraufhin so abgeschickt, wie auch vorgehabt, lediglich um eine kurze Zusatzbemerkung angereichert:

"Bei Ihrem Bericht stellt sich jedoch die Frage, warum der Spiegel verschweigen will, daß auch der zweite Eisbär erschossen wurde! Und warum die Menschen nicht erkennen wollen, weshalb sich ein Eisbär vom hunderte Kilometer weit entfernten Grönland auf eine höchst strapaziöse Kamikaze-Reise, teils schwimmend, teils auf umhertreibenden Eisschollen mitreisend, bis nach Island aufmacht! Daß der Bär damit eigentlich nur das eine sagen will: "Ihr Zweibeiner, ihr da, mit euren magischen Killer-Augen-Spiegel-Kästchen um eure stolzen Hälser herumbaumelnd (denn ausgerechnet auf die kamerabewehrten Reporter hatte es der Bär in seiner angestauten Wut abgesehen), niemand anderes als ihr da seid es, die schuldig sind an unserer für die Rasse tödlichen Lebensraum-Misere in unseren nördlichen Packeisländereien. So bereitet doch diesem trostlosen Leben jetzt und hier ein schnelles Ende! Erschießt mich doch gleich jetzt auf der Stelle!"

Dies, und nichts anderes, hat der Eisbär eindeutig zum Ausdruck bringen wollen. Nur, die Menschen stellen sich in ihrer künstlichen Tierabgehobenheit derart blöd an, daß sie offensichtlich auf den Gedanken gar nicht erstmal kommen, es könnte eine instinktangetriebene Tierabsicht hinter dem Eisbären-Abenteuer stehen.


Auf dieses Erlebnis hin habe ich nun auch mein englischsprachiges Gedicht mit dem Titel "Der Wille im Tier" ergänzt, wodurch das Gedicht nun klar an Aussagekraft gewinnt.

Aber wie soll je mit solchen bärig eiskalten Lebenskünstler-Banausen ein Zustand auf der Welt erreicht werden können, in der die Menschheit den ihre Zeitgenossen im unentwegten Bücklings-Fritzle-Zwinger haltenden Geld-Bunker aufsprengen würden können, wollen?

In Rußland regnete es Zement vom Himmel

(ein Bericht der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17..6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Moskau, STT
In Rußland, da passiert so einiges. Letzte Woche wurde ein an nichts böses denkender Moskauer Hauseigentümer fast im Nacken von einem Sack Zement getroffen, den die Luftstreitmachte des Landes aus einem Flieger hinausgeworfen hatten, wie in russische Medien berichtet wurde.

Der Zement wurde benötigt,damit sich die Regenwolken am Himmel auflösten, bevor diese die Feierlichkeiten zum Tag von Rußland ins Wasser fällen lassen würden.

- Ein Sack Zement, der eingesetzt wurde, um gutes Wetter über dem Gebiet der Hauptstadt zu schäffen, zerstreute sich nicht im ganzen in die Lüfte, sondern stürzte auf das Dach eines Hauses herab, wobei er ein großes Loch hinterließ, erklärte die Polizei.

Die Zerschlagung von Regenwolken mit chemischen Mitteln ist in Rußland vor wichtigen Festtagen etwas sehr gewöhnliches.

Jedoch war dies laut Meteorologen das erste mal in 20 Jahren, daß das System nicht richtig funktionierte.

Der Hauseigentümer wurde nicht verletzt bei dem Vorfall, weigerte sich aber die von der Luftwaffe angebotene Summe von 2'100 Euro anzunehmen. Laut Interfax beabsichtigt er, gerichtlich einen noch höheren Betrag für sich einzuklagen.

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18
Jun
2008

Einzelne Tiere schlauer als alle Menschen zusammengenommen?

Wenn einzelne Mitglieder aus der Tierwelt in ihrer Not, da sie sich, wie einst unter Menschen bei den verfolgten Rothautindianern, ihren Lebensraum auf für sie höchst lebensbedrohliche Weise gefährdet sehen, vom Instinkt getrieben, sich aufmachen, ihren Hass uns Menschen gegenüber mit ihren klammen, hilflosen Brachialmitteln demonstrativ zum Ausdruck zu bringen, und dabei auf Leben oder Tod sogar unnormal große Entfernungen überwinden, wäre dies als ein Zeichen der Zeit zu werten, daß etwas mit dem Gang der Menschheit so gewaltig aus seinen Fugen geraten sein muß, daß wir über alle bisherigen Barrieren hinweg tunlichst unsere Köpfe etwas näher zusammenstecken sollten, und uns gegenseitig beraten, was denn wirklich eigentlich am dringlichsten zu tun wäre, um der, wenn schon von einzelnen Tieren, geschweige denn von fast allen Menschen angeklagten, kläglichen Situation, in die die reale Welt mit uns Menschen hineingedriftet ist, durch praktisch sich anbietende Maßnahmen der Veränderungen am Gesamtsystem des globalen Zusammenwirtschaftens Herr zu werden.

Und was anderes käme wohl an die allererste Stelle in unserem ins Kraut geschossenen System, wo man ansetzen könnte, wenn nicht dieses beelzebübische Geldwesen der Welt, das uns Menschen so sehr bedrückt wie auch berückt.

Sollten wir nicht besser langsam danach trachten, durch Absprachen quer über alle Lager und Schichten hinweg der Wurzel dieser gesamten Gelderwirtschaft habfaft zu werden, um diese, ist sie einmal dingfest gemacht (die Nachlassverwaltungs-Kompetenzen sozusagen einmal abgesteckt), Schlag auf Schlag im Zuge einer Konsensverarbeitung aller mit allen durchs Fegefeuer des energisch geschärften Willens eines jeden einzelnen Leidgeplagten sowie der Gemeinschaften hindurch nach und nach einzuschmelzen, bis zum guten Schluß davon einfach nichts mehr übrig ist?


So erstaunt wird lange keiner mehr gewesen sein, als dann, wenn alle auf einmal sehen, daß alles zwischenmenschliche Handeln sehr wohl auch ohne das liebe Geld geht, wenn, so es einmal soweit gekommen ist, jeder unbedingt mitmachen will an der Erschaffung dieser Neubeginn-Zeit der Welt, in der es keine Armut mehr gibt, und in der auch die Tierwelt erleichert aufatmen wird.


Auf Island fand sich bereits ein zweiter Eisbär ein

(eine Meldung der Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 17.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Reykjavik, STT
Ein in der Natur vorgefunder Eisbär sorgte Anfang dieser Woche für eine Erregung der Gemüter in Island.

Ein 12-jähriges Mädchen entdeckte am letzten Montag in der Nähe seines Elternhauses, als es mit seinem Hund beim Joggen war, einen Eisbären.

Es wird vermutet, daß der Eisbär auf einer von Grönland nach Island abgedrifteten Eisscholle mit unterwegs war.

Es ist auch bekannt geworden, daß Eisbären in einzelnen Fällen die Strecke von hunderten von Kilometern von Grönland nach Island geschwommen sind.

Die Behörden wollten es sich angelegen sein lassen, den Eisbären festzusetzen und ihn entweder nach Grönland zurückzuschaffen oder ihn in einen Zoo zu bringen. Als sich dem Bären jedoch eine Gruppe von Menschen näherte, fing jener sogleich zu sputen an und sprang auf Reporter zu, sodaß ihn die Polizei erschoss.

Es handelte sich bereits um den zweiten Eisbären in Island innerhalb zweier Wochen. Auch beim ersten Bären, der sich auf die Insel verirrt hatte, kam es dazu, daß ihm ein Ende gesetzt wurde.

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Den Vogel auf die Hörner nehmen?

Was ein Mensch für sein Leben absolut nicht gebrauchen und somit auch nicht ausstehen kann, normalerweise bringt der Mensch soviel Mut auf, die ungewollte Sache irgendwie abzustellen.

Keiner, oder nur bei den allerwenigsten ist es so, ist ein eingeschworener Freund des Geldes um des Geldes willen. Man braucht es eben zum Überleben, da die allermeisten zwischenmenschlichen Umtriebe der ganzen Welt damit bestritten werden.

Da bei diesem alltäglichen Geldverkehr zwischen den Menschen jedoch im Nebenprodukt immerzu all die vielen endlos traurigen Miseren überallherum auf Erden ausgelöst werden, und jedem, der hören und sehen kann, klar ist, was für ein übles Spiel unter den vielen verblendenden Betitelungen des Geldes im Gründe genommen eigentlich gespielt wird, sollte jemand sich schon fragen dürfen, woher diese in puncto soziale Marktwirtschaft und Daseinsberechtigung des Geldwesens an den Tag geleite, absolute Mutlosigkeit des bürgerlich-menschlichen Charakters im allgemeinen und im besonderen gegenüber jeglicher Form in Gedanken und Tat des Aufbegehrens gegen das Geld als solches, mit dem fast ausnahmslos jeder so hart im Leben zu kämpfen hat, letztlich herrührt.

Wo bleibt hier in diesem Punkte die sonst so bereitwillig zur Schau gestellte Menschheitsmuttergewitztheit all der elektrisierten Schlauberger der heutigen Zeit!?

Anstatt, daß die Menschen endlich das Geld auf die Hörner nähmen und, weit von uns weg, weit über die Relinge unserer Lebensarena hinaus hinwegschmetterten, sodaß wir es auf alle Zeiten los wären, wird noch im Jahr 2008, obwohl es jetzt fast allen Menschen vom Geld her gesehen noch dreckiger geht wie bislang zuvor, jemandem, der etwas zu laut über ein so unerhörtetes Ding wie das der Abschaffung des Geldes nachdächte, immer noch "ein Vogel" gewiesen.


Drei schwere Verletzungen durchs Horn des Bullen bei Stierkampf abbekommen und weitergekämpft

(eine übernommene Glosse von Paul Ingendaay vom 17.6.2008)

Wir waren nicht dabei. Wir sahen die Schwarzmarktpreise, tausend Euro pro Ticket, und sagten: Geht nicht. Nachträglich denkt man sich, vielleicht wären tausend Euro nicht zu viel gewesen, um diesen Stierkämpfer in Madrid zu sehen. Denn José Tomás, der sich schon einmal für fünf Jahre verabschiedet und 2007 wieder zurückgemeldet hatte, ein Vertreter des klassischen Stierkampfs mit Eleganz und Wagemut, lieferte eine Darbietung, wie sie nur alle paar Jahre vorkommt. Und der Grund, warum über sie gesprochen wird, ist, daß sie eine Grenze nicht nur berührt, sondern rituell abschreitet, nämlich zwischen Kontrolle und Chaos, Vernunft und Wahnsinn, Weiterleben und Untergang.

Daß das Fernsehen den Kampf nicht übertrug, gehört dazu: Solche Sachen müssen mündlich überliefert werden von denen, die dabei waren. Für uns andere bleibt der übliche Ersatz: drei Minuten Videoclip und die Stierkampfrezensionen. Aber auch die erzählen die Geschichte: Wie José Tomás von seinem ersten Stier auf die Hörner genommen und mehrfach hochgeworfen wird, eine Stoffpuppe, die wieder auf den Hörnern landet. Wie er zu Boden fällt, wundersamerweise aufsteht und weiterkämpft.

Sein Kampf ist zu groß

Insgesamt dreimal landet er an diesem Nachmittag auf den Hörnern, als wär's ein Experiment, was so ein Körper alles aushält. Jedesmal bohrt sich eine Spitze irgendwo in ihn hinein, so daß er aus mehreren Wunden blutet, auch das Gesicht ist getroffen, die Lippen sind geschwollen, der Blick aus dem blutüberströmten Gesicht wirkt verschleiert, zumindest den Bildern nach. Einmal rutscht er auf dem Sand aus, und da der Stier direkt über ihm ist, rollt sich der Matador auf den Bauch und bedeckt den Kopf, während der Stier mit der Schnauze zwischen seinen Beinen wühlt und die riesigen Hörner glücklicherweise nur die Luft zermähen - ein Treffer hätte tödlich sein können.

Das schreibt sich so leicht, "tödlich", es ist ja wirklich nur ein Wort und für die Lebenden oft keine Wirklichkeit jenseits von Hollywood und Unfallchirurgie. Hier ist alles echt, das Blut, die zerfetzte, blutgetränkte Montur. Am Ende erringt José Tomás drei Ohren, nicht für schönen Stil, sondern für seinen Mut, kann aber nicht auf Schultern durchs große Tor aus der Arena getragen werden, weil er längst auf dem Operationstisch liegt. Drei schwerwiegende Hornwunden, sagt das Bulletin. Am 20. Juni in Alicante wird er nicht antreten. Wann überhaupt wieder, werden wir noch hören. Der Mann hat sich schon oft geweigert, vor Fernsehkameras zu kämpfen. Er hat recht. Sein Kampf ist für den Bildschirm zu groß.


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17
Jun
2008

Mit einem Gespür für die Musik einer radikalen Systemveränderung

Der Wille, die Welt zu verändern, wäre vorhanden, nur ein brauchbares Ziel, wohin's gehen soll - aber was läge näher als die Abschaffung, nicht von einzelnen Menschengruppen, denen blauäugige, von der wirren Zeit kahlgeschorene Wirrköpfe gerne den schwarzen Peter zuschieben wollen, sondern vom wahren Bösewicht, dem Geld, ist den Menschen bislang noch nicht aufgegangen.

Deshalb bin ich sehr darum bemüht, dieses Weblog von mir 'Eine Welt so ganz ohne Geld' und dessen englisch- und anderssprachige Ableger in möglichst weiten Kreisen der Menschheit bekanntzumachen. Natürlich ist jede Hilfe zur Promotion dieser großartigen, welterrettenden Idee von seiten der Leser sehr zu begrüßen.

Von äusserter Wichtigkeit wäre es, man muß es immer wieder betonen,
Musikern die Idee vorzutragen, und sie dazu zu ermuntern, wenn sie schon vermehrt vorgeben, durch ihre Lieder die Welt verändern zu wollen, endlich von der Abschaffung des Geldes auch zu singen. Das hehre Ziel der Geldabschaffung scheint auch bei den Musikern noch nicht angekommen zu sein. Man kommt an die Burschen leider nicht so einfach ran, was andererseits ja irgendwie verständlich ist.

Einige der Stars in der Rock- und Popszene stellen sich jedoch sogar unumwunden offen sozialpolitischen Diskussionen. So sprach auf der diesjährigen Rockveranstaltung im finnischen Seinäjoki 'Provinssirock' der ehemalige Frontmann der amerikanischen Band System of a Down Serj Tankian armenischer Herkunft, der auf dem Fest heuer den Höhepunkt stellte, von einer "vollständigen Systemveränderung".

Tankian, so wörtlich: "Es gibt sechs Milliarden von uns auf dem Erdball, von denen der größte Teil sich gleichgültig gegenüber der Natur verhält.... Ich predige ja nicht gerade von einem hohen Podest herab, sondern ich bin genauso mitschuldig an der Situation wie auch die anderen. Zum Beispiel die Tatsache, daß ich ein Hybridauto fahre, wirkt sich ja nicht auf die Situation aus. Was wir brauchen ist eine radikale Systemveränderung."


Neonazis werden immer organisierter

(eine Meldung der Neusten Auslandsnachrichten vom 16.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Neonazis treten mit ihren Handlungen in vielen Mitgliederländern der Organisation zur Sicherheit und Zusammenarbeit Europas systematischer als ehedem auf.

Laut der Sprecherin des Büros für die Menschenrechte der OSZE (Odihr) Jo-Anne Bishop kooperieren immer mehr Neonazi-Organisationen miteinander übers Internet. Die Anhänger der Bewegungen vermitteln unter anderem Informationen zu Großveranstaltungen auf Web-Seiten, die Außenstehenden nicht zugänglich sind.

- Die Neonazis kennen sich auch im gesetzlichen Regelwerk genauer aus als früher. Es geht ihnen darum, Anklagen wegen Anstachelung zur Aufhetzüng gegen gewisse Gruppen im Volk abzuwehren, ließ Bishop wissen, die heute in Helsinki an einer Konferenz der OSZE, die sich mit Haßverbrechen auseinandersetzte, teilnahm.

Nach von Odihr zusammengetragenen Informationen war ein beträchtlicher Teil der verübten rassistischen Verbrechen, von denen im Jahr 2007 berichtet wurde, durch Neonazis, Radikalen mit nationalistischer Einstellung, oder durch die lockerer organisierten Skinheads ausgeführt worden.

Die Informationen gehen aus dem im letzten Herbst veröffentlichten Jahresbericht hervor, in welchen die Statistiken über Haßverbrechen aus den einzelnen OSZE-Ländern einflossen.

Unter Haßverbrechen versteht man zum Beispiel Gewalttaten, deren Motiv die Hautfarbe, der ethnische Hintergrund, die Religion oder die sexuelle Ausrichtung des Opfers ist.

16
Jun
2008

Den entnervenden Kleinkrieg um die Kleinlichkeiten unter den Menschen zusammen mit all dem Geld über Bord geworfen

Wenn alles freiwillig umsonst für alle hergegeben werden wird in einem neuen Zeitalter, da man endlich zur ganzen Geldwirtschaft Ade gesagt hat, wird man für die kleinlichen Mißbräuche und Einsparungsmanöver der heutigen Geld-Zeit nur ein müdes Lächeln übrig haben.

Wiedergutmachung von Schäden, durch Elche verursacht, soll aufgegeben werden

(ein Bericht aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 12.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Verkehrunfälle, die durch Elche und größere Raubtiere verursacht werden, werden nicht mehr schadlos gehalten, falls der Reichstag der ihm am vorigen Donnerstag vorgelegten Absichtserklärung zu einem neuen Wildschädengesetz zustimmt.

Der Grund für die Abänderung ist der, daß man sich für den Fall von diesen Schaden einen Versicherungschutz zulegen kann. Auch ansonsten werden sich die Richtlinien bezüglich von Ersatzansprüchen im Zusammenhang mit Wildtieren verändern.

Davon, daß bei einer Vergütung der zu erhaltende Betrag um einen Eigenverantwortlichkeitsanteil von 250 Euro verringert wird, soll abgewichen werden.

Zukünftig werden Schäden in der Landwirtschaft, an Tieren, an Einrichtungen, bei Rentieren und am Waldbestand, die von Wild verursacht werden, ohne einer Begrenzung des Betrags in Euro erstattet werden, falls die Summe der einem Bittsteller erstandenen Schäden zusammengerechnet in einem Jahr mehr als 250 Euro betragen.

Die Grundlagen für die Vergütung bei Schäden an Rentieren werden dahingehend abgeändert, daß ein von einem größeren Raubtier geschlagenes ausgewachsenes Rentier oder ein Kalb zum Decken nicht mehr zum zweifachen vom gängigem Wertbetrag, sondern nur noch zum eineinhalbfachen davon ruckerstattet wird. Es wird vorgebracht, im Falle von Schäden bei der Rentierzucht bei einer Wiedergutmachung für den Rentiereigner höchstens bis zum gängigen Wertbetrag zu gehen. Falls der Eigner nicht bekannt ist, wird die Vergütung an die Rentierweidegenossenschaft bezahlt.

Gerissene Geldverbrecher, die zu durchtriebenen Geldabschaffern werden - mögliches Szenario gesellschaftlicher Entblödung?

Die von Interessen der Gemeinschaft seiner Zeitgenossen höchst eigensüchtig abgekoppelte, kriminell verrissene Gewitztheit einzelner hochintelligenter Figuren, die bei aller Tolldreistheit in ihrem skrupellosen Vorgehen zum Zwecke der die Verbrecherseele durch den Ruhm aus dem Rummel der Medien befriedigenden, schnellen finanziellen Bereicherung seiner selbst zum guten Schluß aller Wahrscheinlichkeit nach - denn Glückssträhnen von verbrecherischen Erfolgen bei der Übertölpelung der Staatsmacht zeugen die Neigung, bei weiterem Zuschlagen überheblich und unbesonnen zu werden, und die Staatsmacht ist auch nicht gerade auf den Kopf gefallen - sich die Finger verbrennen und für lange Jahre sträflicher Untätigkeit von Gesetzes wegen in das Wolfsgehege für die Unmenschlichen der Menschengemeinschaft weggesteckt werden, wäre tausend und abertausend mal besser beraten, wenn sie sich, an der Seite von mir und an der Seite all derer, die sich gleichfalls mit einer möglichen Abschaffung des Geldes befassen, in den sozialen Dienst stellte, dadurch, sich wenigstens Gedanken zu machen und mit Musikern, der Geschäftswelt und der Politik darüber zu diskutieren, wie man mithelfen kann, die Menschheit auf das heldenhaft große Ziel der Einleitung einer auf im Vergleich zu heute regelrecht paradiesischen Zuständen gleichkommenden, rundumerneuerten, postmodernen Neubeginn-Zeit, die dank dem freiwilligen Mitwirken - will und darf man's glauben??!!! - ALLER Menschen ganz ohne Geld auskommen wird, vorzubereiten.

Die Beute des Geldtransportraubs von Turku betrug über eine Million Euro

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 12.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Turku, STT
Die Raubesbeute bei der Bank von Finnland in Turku vom letzten Jahr kam auf etwas über eine Million Euro zu stehen. Über den Sachverhalt berichtete auf einer Aussprache mit der Finanzwelt, der Polizei und mit Gerichtsreportern am vergangenen Donnerstag Kriminaloberkommissar Teijo Ristola der zentralen Kriminalpolizei Finnlands.

Laut Ristola traf sich die Gruppe der Verdächtigten erstmals im Ort Vantaa im Jahr 2006.

Nach vorsichtigen Schätzungen der Polizei wurde für die Planung des Raubs bis zu 140'000 Euro aufgewendet.

Im Ort Lieto wurde im Oktober letzten Jahres ein Raubversuch unternommen, bei welchem etliche von den gleichen Verdächtigten des Raubs in Turku mit dabei waren.

Ristola ließ wissen, daß einer der Verdächtigten von Lieto sich damit brüstete, in Schweden vierzig Raubverbrechen begangen zu haben.

Alles in allem werden im Zusammenhang mit den besprochenen Verbrechen an die einhundert Menschen der Mittäterschaft verdächtigt.

Etliche Dutzende derer werden mit Wirtschaftsverbrechen, hauptsächlich Einkäufen gegen gefälschte Schecks, in Verbindung gebracht.

Es wird vermutet, daß in Finnland durch die Wirtschaftsverbrechen ungefähr eine Million Euro abgestaubt wurde.

Die Räuber schlugen im Februar des letzten Jahres im Hof der Turku-Filiale der Bank von Finnland zu, als ein Geldtransportfahrzeug entladen wurde.

Die Polizei kam den Räubern auf die Schliche und führte eine eine großangelegte Festnahmeoperation durch, als die Bande versuchte, in Lieto einen Geld-Wagen zu überfallen.

In der Gruppe der Verbrecher waren Finnen, Schweden und Esten mit von der Partie.

15
Jun
2008

Ein weitere Erfolgsmeldung auf dem Weg der Abschaffung des Geldes!?

Die USA verschiffte eine Fracht von 16'500 Kondomen gratis für den Südpol

(ein von mir auf Finnisch, da von einem Finnen auf dessen Blog unter dem Namen Marilynin jumpperi [Marylins Junkerknecht] übernommener, kommentierter Artikel der finnischen Zeitung Turun Sanomat, vom 11. Juni 2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Auf dem winterlichen Südpol scheint es recht romantisch herzugehen, so man nicht vor Kalte schlottern muß. Dies läßt sich zumindest aus der Tatsache schließen, daß die Vereinigten Staaten in einer einzigen Lieferung eine Fracht von 16'500 Kondomen auf ihren Stützpunkt auf dem Südpol verschifften.

Auf der Station McMurdo leben zur eben begonnenen Polarnacht-Jahreszeit schätzungsweise 125 Mitarbeiter. Sie bekommen die Kondome zu ihrem Gebrauch umsonst überstellt.

"Da doch alle hier sich gegenseitig kennen, wäre das Kaufen von Kondomen etwas peinlich," sagte der Vormann der Station Bill Henrikssen.

Die nächsten Versorgungstransportfluge gibt es erst wieder im September, wenn die Polarnacht auf dem Südpol vorbei ist.

Und hier nun der Kommentar dazu von mir, Eurem libidopter, übersetzt aus dem Finnischen:
Die ausgeteilte Ration an Kondomen, die drei Monate reichen soll, dürfte auch gerade jedem einzelnen Pinguinen auf der südlichsten Station der Menschen gerade mal einen vollständigen und einen mittendrin abgebrochenen Geschlechterverkehr an einem Tag sicherstellen, bzw. auf dem ersten Freudengang des Tages muß noch mit der Stürzelhaube von der Nacht zuvor gestoßen werden.

14
Jun
2008

Jetzt schon vorbauen für eine Zeit, wenn's Ernst wird mit der kostenbefreiten Verfreiwilligung der Welt!

Psychologische Charakteraufrüstungskampagnen an Schulen und Volksbildungsinstituten - dies dürfte fürs erste alles sein, was man tun kann im Vorweg einer Abschaffung des Geldes, für eine spätere Zeit, in der ein entweder noch genervteres, oder besonneneres Volk endlich die nötige Zivilcourage aufbringt, in in sich geschlossenenen Parteien und Zirkeln von den politischen und wirtschaftlichen Machthabern die totale Abkehr vom Geld einzufordern - und zwar so vehement einzufordern, daß es von oben herab nichts anderes zu unternehmen gibt, als dem Begehren der Menschen stattzugeben, und sich mit der Systemumrüstung zu befassen.

Und selbst wenn wir Heutigen uns nicht dafür reif genug fühlten, eine so gewaltige Systemumwälzungsaufgabe, wie die vorliegende, angehen zu können, ohne darüber in den Knien einzubrechen -- eingedenk der sehr großen Wahrscheinlichkeit, daß ob der immer brisanter werdenden, nach revolutionären Gesamtveränderungen rufenden, schlimmen, ökonomisch-ökologischen Zustanden auf der ganzen Welt, eine der unmittelbar auf uns folgenden schlauergewordenen Generationen es mit Sicherheit fertig bringen wird, es anzupacken, das Geld endlich alles wegzupacken, um gar alles auf ganz freiwilliger Basis zu gestalten und auch kostenfrei herzugeben - man kann eigentlich nur hoffen, es würde eher früher als später damit angefangen - , wir Heutigen es zumindest es als eine der Notwendigkeiten und Pflichten der Stunde ansehen sollten, den diese größte Herausforderung aller Zeiten aufnehmen werdenden, bravourösen Köpfen jener unter mutigerem Stern geborenen, handelnden künftigen Generation schon jetzt dadurch zuzuarbeiten, indem wir jetzt in unseren Tagen es lernen, unsere Prioritäten bei der Schulung der heranwachsenden Jugend nach vorrangigen Gesichtspunkten einer richtigen Lebenspraxisnähe und unter Einbeziehung psychologischer Anleitungskurse über gesellschaftsverträgliche Lebensmodelle gänzlich neu auszurichten, somit also die menschliche Erziehung auf ein den einzelnen für die Gemeinschaft belastbarer und tragender machendes Standbein stellen. Das Standbein, das zu einer großzügigeren, allgemeinmenschlichen Eigenschaft verhilft, die essentiell sein wird zur Durchsetzung einer vom Geld erlösenden Verfreiwilligung der Welt.


Sensible Schüler werden leicht zu Opfern von Drangsalierungen

(ein Artikel der neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Tampere, STT
In Finnland leiden besonders viele Jugendliche an Angstzuständen in gewissen Situationen des Gemeinschaftslebens.

Laut einer jüngsten Habilitationsstudie sind diese Jugendliche einer Gefahr ausgesetzt, die größer ist als bei anderen, an der Schule gehänselt oder gar drangsaliert zu werden.

- In früheren Studien wurde das Faktum, daß jemand drangsaliert wird, meistens in Verbindung damit gebracht, daß der Jugendliche depressiv veranlagt wäre.

Auf der Grundlage dieser Studie sind hauptsächlich diejenigen den Schikanen ausgesetzt, bei denen sich entweder Symptome einer Niedergeschlagenheit oder aber mitmenschliche Angstzustände finden lassen, wie Klaus Ranta klarstellte.

Ranta ist als Oberarzt auf der psychiatrischen Station für Jugendliche im Universitätskrankenhaus von Tampere beschäftigt. Seine Habilitationsschrift wurde am vergangenen Freitag geprüft.

Einzig und allein die Verdrossenheit eines Jugendlichen scheine nicht gerade in Verbindung zu stehen mit den Drangsalierungen durch Mitschüler. Dahingegen gaben nahezu 70 Prozent der Jugendlichen, die sich vor gewissen Situationen fürchteten, die sich im Zusammensein mit den anderen ergeben, an, daß sie von Altersgenossen schikaniert würden.

Das, was bei den Problemen der Jugendlichen als der Verursacher und das, was als eine Folge davon zu gelten hat, ist laut Ranta nicht eindeutig auseinander zu halten.

Ein von gesellschaftlicher Ungeschicklichkeit und von Ängsten gekennzeichneter Jugendlicher wird leicht zum Zielobjekt von Schikanen - Schikanierungen helfen einem aber nicht gerade dabei, mehr Mut zu gewinnen.

13
Jun
2008

Auch ein durch extra Gewinnchancen auf heiß begehrte Luxusgüter ausschließlich bonusmotivierter Maschinenbau dürfte die besseren Maschinen bauen im Vergleich zu denen von noch heute, da in erster Linie fürs Geld gebaut wird

Die Manufakturen der Weltengegenden würden ihr Arbeitssoll lustig an ihren angestammten oder eventuell an noch besseren Standorten auch in einer Zeit erfüllen können, wenn die Menschen nicht mehr "um des lieben Geldes willen" in die Fabriken zum Arbeiten gehen, sondern sie dies dann einzig tun werden - in einer Zeit, da es kein Geld mehr gibt -, um sich dabei nützlich machen zu können, und damit keine Langeweile im Leben aufkäme. Es wird dann wohl ein bißchen so sein, wie wenn Kinder auf ein einziges Wort ihres Rädelsführers hin sich zu einem neuen, großartigen, gemeinsamen Spiel zusammenscharen. Ähnlich werden in der Zeit nach der Entmonetarisierung der Geschäftswelt auch viele sich zusammenrottende, auf einander eingeschworene Cliquen von Arbeitern, die zusammen im Verein herausfordernden Fabrikaufträgen hinterherziehen, je nach Ehrgeiz und Lust und Laune sich an die großen Verrichtungen für die Gemeinschaft machen, auf daß ihre Kollegencliquen, die ihnen eigentlich da und dort hätten was vormachen wollen, einfach die Spuke wegbleiben muß - und denen das Nachsehen bleibt, wenn - hier nun einmal die leicht gewagte Vorausschickung eines utopischen Fallbeispiels - etwa das neue XL-Lamborghini-Modell, wie in der Autobauer-Produktionsführung vorab entschieden worden war, in der entsprechenden Regionalabteilung nach noch eigens aufzuziehenden Verlos-Spielen an drei Gewinner aus den Reihen der Arbeitertruppe derer fallen soll, die den vorgemerkten, erfolgsnotierten Spezialauftrag der Bruderfirma besonders lobenswert erfüllen halfen. Mehr Glück für die anderen bei einem nächsten Turnus, wo es vielleicht nicht nur um einen Lamborghini geht, der ihnen das eine mal durch die Lappen gegangen war, sondern um eine gewisse Raummitfahrgelegenheit mit dem extra kulturellen Hype!

Ein saftiger Absichtserklärungsvertrag wurde von der finnischen Schiffsbauerfirma Aker Yards für ihre Werft der Stadt Rauma eingeheimst

(eine Meldung der Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 13.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Turku, STT
Die Werftengesellschaft Aker Yards hat zum Bau zweier großer Autofähren einen Absichtserklärungsvertrag abgemacht. Es sollen demnach für den Englischen Kanal dessen größten Fähren im finnischen Rauma gebaut werden.

Die Untersatzgefährte werden von der britischen Firma P&O Ferries bestellt, und der Wertbetrag des Absichtserklärungsvertrags liegt bei ungefähr 360 Millionen Euro.. Aker hat berechnet, daß für den Bau der Fähren 1'800 Personenarbeitsjahre aufgewendet werden müssen. Die Fähren sollen in den Jahren 2010 und 2011 übergeben werden.

Beide schiffbaren Untersätze werden eine Länge haben von 210 Metern, Raum für 1'500 Mitreisende, und 2'700 Meter an Abstellstreifen für Autos bieten.

- Wenn der Vertrag realisiert wird, dann gibt es auf der Werft von Rauma Vollbeschäftigung bis ins Jahr 2011, sagte am letzten Freitag die Kommunikationschefin bei Aker Yards, Sinikka Railo.

Die Werft beschäftigt laut Railo ein Tausend an eigenem Personal; Zulieferer verdoppelten jedoch mit Leichtigkeit die Anzahl der auf der ganzen Werft arbeitenden Personen.

Für nächstes Jahr steht auf der Werft in Rauma die Übergabe eines Kreuzfahrtschiffes nach Tallinn an.

... wo nirgendwo mehr zu betteln gebraucht wird

Wenn man nirgendwo auf der Welt mehr barfüßige Kinder sehen wird, die hungern müssen, gehen Kinder, und solche die sich dafür halten wollen, barfuß, weil sie im Schoß einer rundum-umsorgenden Natur der Menschengemeinschaft voll und ganz sich zuhause fühlend, bis auf die nackte Haut in ihrer Seele glücklich sind.

Wägt man die ständigen stressigen Querelen der heutigen leid-, da geldgeplagten Zeit gegen die himmelhoch jauchzenden Freuden in den Herzen der kommenden Glücklichen ab, die dereinst das Joch des Geldes erfolgreich auf alle Zeiten von ihrem Nacken und dem ihrer Nachkommen abgelegt haben werden, so die Abschaffung des Geldes denn letztlich zum Durchschlag kommen sollte - und ich bin meinerseits fest vom guten Glauben daran getragen - kann man, im Verein mit jedem heute noch auf den öffentlichen Straßen der Geldgier und des materiellen Neids und Geizes der Menschen ein trauriges Bettelkindleben fristen müssendem Geschöpf, nur ein Stoßgebet gen Himmel senden, daß schneller, schneller, die kommende neue Generation von Politikern endlich die Zeichen der Zeit wahrnehmen wird, und das Ihre dazu tun, daß das Volk vom Geld befreit werden kann.

Es wird wohl bei der Befreiung von diesem letzten Sklavenhaltertum auf Erden nicht nur einen einzigen neuzeitigen Abraham Lincoln haben werden, sondern alle wir Geldgeschädigten müssen uns erst über völlig ehrliche Willenserklärungen und grundlegende, tiefgehende Ideenbestandsaufnahmen und Prinzipiendiskussionen aufs heldenhaft stolze Ziel hin langsam vortasten.


Rumänien beabsichtigt nicht, das Verreisen von Bettlern einzuschränken

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung vom 9.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Bukarest, STT
Rumänien willigt nicht darauf ein, das Hin- und Herreisen innerhalb der Eu der Zigeunerbettler einzuschränken.

Laut dem Präsidenten des Landes Traian Basescu könne man keine Unterschiede machen zwischen Zigeunern und den anderen Rumäniern, von denen 2,5 Millionen ausserhalb von Rumänien in einem Arbeitsverhältnis stehen.

Laut Basescu sollte in Zusammenarbeit mit den Ländern nach Lösungen gesucht werden, wohin sich die Bettler aufmachten. Basescu kommentierte die Angelegenheit am letzten Montag in Bukarest bei einer gemeinsamen Pressekonferenz zusammen mit Finnlands Präsidentin Tarja Halonen.

Halonen war der gleichen Ansicht, daß Zigeuner gleich behandelt werden müssten wie auch die andere Bevölkerung. Jedoch ließ sie vernehmen, daß das Problem mit den Bettlern - [von denen sich in der Zeit während der letzten Sommer immer mehr eben auch noch Finnland begeben haben] - ein derart plakatives sei, daß es Einfluß hätte auf den Ruf Rumäniens im Ausland.

Als Heilmittel dagegen bot Halonen die Entwicklung eines Vorschulerziehungswesens an für die Kinder der Zigeuner. In Finnland hätte man damit gute Erfahrungen gemacht.

Halonen nahm auch teil an einer Gelegenheit zu einer Diskussion, die sich mit der Lage der Zigeuner befasst hat.

Zur Reisegefolgschaft der Präsidentin zählte auch Finnlands Einwanderungs- und Europaministerin Astrid Thors (aus der Partei der Schwedischen).

12
Jun
2008

Alle verreißen sich um diesen größten Schwerverbrecher aller Zeiten, namens Geld - statt daß wir ihn kaltstellten

Man stelle sich einmal vor, wieviel friedlicher auf einmal es auf der Welt zuginge, gäbe es plötzlich das so inniglich haßgeliebte, problematische Geld nicht mehr! Denn gehen nicht die meisten Verbrechen, sieht man mal von den Affekthandlungen ab, aufs Konto des unter so unberechenbarem Sterneneinfluß stehenden Geldes?! Angefangen vom kindlich dreist-frechen Geldfälschen, über all die vielen, das Vertrauen aller sich Fremder zueinander so arg von vornherein belastenden Betrugsszenarien hinweg, bis hin zu den abgebrüht heimtückischen Raubmorden, die den einen von uns das Fürchten lehren und den anderen eine Einstellung zum Mitmenschen aus Spott und Hohn anerziehen?! Beides nicht gerade Einstellungen, mit der wir je das Geld loswerden könnten.

So kaltblutig wie ein Raubmörder und so naiv wie ein Geldfälscher müßten die Menschen in ihrer Einstellung gegenüber der Notwendigkeit werden, den Willen aufzubringen, und nach Mitteln und Wegen und einem neuen Ersatzsystem zu suchen, um das ganze Geldwesen von sich abzuschütteln.

Das Geld als solches ist der größte Schwerverbrecher auf der ganzen Welt, und ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, daß jeder Mensch, der wider besseres Wissen sich vor der Aufgabe drückt, sich irgendwie mit der Abschaffung des Geldes, und sei es nur, daß er sie überhaupt in Erwägung zieht und mit einem Freund, mit dem man offen über die Dinge sprechen kann, durchdiskutiert, sich eines größeren oder kleineren Verbrechens an der Menschheit, je nach Stand und Können des einzelnen, schuldig macht.

Zumindest kann ab heute, nachdem dies von jemandem nun, von mir, ausgespochen wurde, niemand mehr behaupten, es wäre ihm oder ihr dies nicht bewußt geworden.

Und keine Sorge, lieber Leser, diese Webseite ist durchaus, auch in letzter Zeit wieder einmal von mir, Politikern, Professoren und Doktoren im deutschsprachigen Raum vorgestellt und wärmstens ans Herz gelegt worden!


In Finnland sind gefälschte 200-Euro-Scheine im Umlauf

(eine Meldung der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 9.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

In verschiedenen Gebieten Finnlands sind in der Zeit von Mai und Juni gefälschte 200-Euro-Scheine aufgetaucht. Laut der Zentralstelle der Kriminalpolizei Finnlands (KRP [keskusrikospoliisi]) seien die Fälschungen von relativ guter Qualität. Die Polizei weiß bislang nicht, wo die Scheine angefertigt wurden, und welche Personen sie in Umlauf brachten.

Die falschen Zweihunderter kann man daran erkennen, daß der Werteintrag auf der einen Seite leicht rötlich aufschimmert. Jedoch stellt man die Fälschung am ehesten fest, wenn man einen vermeintlich falschen Schein mit einem echten vergleicht.

Nach Angaben der KRP werden die gefälschten Scheine hauptsächlich auf die Weise in Umlauf gebracht, daß zum Beispiel in Geschäften und an Kiosken kleinere Einkäufe mit dem großen Schein bezahlt werden. Oft stellt es sich erst dann heraus, daß man mit Falschgeld zu tun hatte, wenn abgerechnet wird.

Die Polizei ruft alle, die 200-Euro-Scheine annehmen, dazu auf, diese besonders sorgfältig zu prüfen. Kann man sich keine Gewißheit bezüglich der Echtheit eines Scheins verschaffen, sollte man eine Aufsichtsperson im Laden oder die Polizei hinzurufen.
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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