5
Jul
2008

Durch "Bärchendienste" der Freiwilligkeit die Welt so ganz ohne Geld 'verallemanntieren'

Wenn zum guten Schluß der mittlerweile unerträglich übersspannten Weltwirtschaftssituation, unter der die reichen wie die armen Länder zu leiden, und mit der die meisten von uns schwer und immer schwerer zu kämpfen haben, es zu einem neuen Menschenzeitalter der Freiwilligkeit und Kostenlosigkeit gekommen sein wird, in dem letztendlich Geld als solches völlig überflüssig geworden ist, wird es angesichts der Tatsache, daß vom Prinzip her das freiwillige Mitwirken der Menschen am Instandhalten der Welt - der Grundpfeiler des Funktionierens einer Welt so ganz ohne Geld - nicht erzwungen werden kann, daß aber andererseits auf seiten zumindest einer Mehrheit der Menschen die Notwendigkeit besteht, im ausreichenden Maße teilzunehmen am freiwilligen Erwirtschaften der Güter, werden die politischen Gestalter der neuen Welt, die sich antragen, den Vorstellungswünschen der vom Geld sich befreienden Massen in der Durchsetzung eines geldentbundenen Systems Rechnung zu tragen, wohl auf den sehr naheliegenden guten Einfall kommen, vergleichbar der Dienstzeit junger Heeresrekruten einer gewissen Altersstufe der heutigen Zeit, im Verbund mit der Ausbildung in den vitalen Fächern der menschlichen Hochkultur auch praktikumsähnliche alters- und zeitbefristete Dienstgänge, die einerseits der Selbstsuche des einzelnen Heranwachsenden wie zum anderen der Sollerfüllung des unentgeltlichen Kostenkontingents in Menschenarbeit der nötigen Warenproduktionen im Verein mit den freien Unternehmern der Gesellschaft dienen, zum freiwilligen Mitmachen für die Jugend anbieten, damit ihr die Chance - eine Pflicht der Gesellschaft - dadurch gegeben wird, auch zu erkennen, welche Art des Sich-im-Leben-Beschäftigens jedem einzelnen von seinen persönlichen Interessen und der Begabung her am besten zusagte.

Mädchen dürfen dabei natürlich keine Ausnahme bilden und auch sie sind herzlich gerne eingeladen, irgendwie irgendwo sich je nach ihren eigenen Wünschen nützlich machend, im Weltenumtrieb mit von der Partie zu sein.

Schon im göttlich jungen Griechenland vor der christlichen Zeitenwende gab es innerhalb den bürgerlichen Familien die allseits beliebte Gepflogenheit, hoffnungsvolle Töchter des Hauses als sogenannte "Bärchen", um eine mythologisch geschickt durch die Figur eines Bären, welcher tapsig Unheil angerichtet hatte, verbrämte Menschheitserbschuld bei Göttin Artemis abtragen zu helfen und um dadurch, um insoweit würdig zu werden, die inneren und äußeren Segnungen der Göttin zu empfangen, heranzureifen, der jägerinnengleich schutzhaften Fruchtbarkeitsgöttin im romantischen Glanze des Mondlichts der Inspiration im Walde auf ein Jahr zu Füßen ebenjener ewig jugendlichen Urmutter Tempeldienste zu verrichten. Und wie uns von Sappho und deren Historiographen und anderen bekannt ist, so wurden aus jenen Mädchen allesamt stattliche Weiber, mit deren Bären von Männern diese wohl noch viel besser hätten Staat machen können, wären jene nur etwas schlauer in ihren damaligen politischen Zeit- und Kriegsgeschäften gewesen.

Und genau hier ergeht ein Appell der Menschwerdung an uns:

✪ Uns Menschen von heute sollte es gelingen, alles bisherige an Errungenschaften von mehr Menschlichkeit auf der Welt in den Schatten zu stellen, wenn wir es nur verstünden, das Geld auszuschalten und von der Bildfläche verschwinden zu lassen.


Die Rekruten Finnlands ziehen nach hause, neue schieben auf ihre Stellungen nach

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Die Mannschaften in den Kasernen [Finnlands] werden an diesem Wochenende ausgewechselt. Am Freitag dieser Woche ging für Zehntausende derer, die ihren Dienst an der Waffe verrichtet haben, die Sonne der Reservistenzeit auf. Die Soldatenpässe werden nun denen in die Hand gedrückt, die eine Schulung für Führungsdienste erhielten und vor einem Jahr ihren Dienst antraten, sowie auch dem Großteil der Mannschaftsbesatzung, die im letzten Januar zum Dienst antrat.

Auf den Kasernenhöfen wird es jedoch nur ein paar Tage ruhig zugehen, den bereits am kommenden Montag wird des Jahres zweites Aushebungskontingent in die Stuben hineingeschneit kommen.

Ungefähr 14'000 Waffenpflichtige werden die Woche unter staatlicher Besoldung beginnen.

Eine Grundausbildungszeit von zwei Monaten wird auf die Rekruten warten, während welcher eine Wahl getroffen wird, ob man sich für eine Spezialschulung oder für eine Führungslaufbahn entscheiden will.

Nach dem gegenwärtigen Ablauf werden in der Mannschaft sechs Monate gedient, und diejenigen, die eine Spezialausbildung erhalten, dienen neun Monate. Für die andern, die sich für eine Schulung zu Führungsaufgaben entscheiden, gibt es freie Kost und Logie auf zwölf Monate.

Ernst Jüngers Kriegsklassiker nun auf Finnisch erschienen

(eine Mitteilung aus den Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Das Werk des deutschen Helden an der Front Ernst Jünger (1895 - 1998) 'In Stahlgewittern' (finn. 'Teräsmyrskyssä') ist nun, herausgegeben vom Verlag Gedanken der Bücher (Ajatus Kirjojen), auf Finnisch erschienen. Das Werk baut sich auf den Kriegstagebuchaufzeichnungen Jüngers während des ersten Weltkriegs auf. In Stahlgewittern beginnt damit, wie Jünger in einem Bahnhof in Frankreich eintrifft. Er beschreibt die Soldaten und den Krieg mit einer Kühle, ohne Schmerz und Mitleid.
Die Kriegserfahrung ist für ihn ein heldenhaftes Erlebnis, mittels dem ein Mensch in die Lage kommt, seine Kräfte auszuweiten und auf das volle Maß zu bringen.

Bei einigen gilt Jünger als ein kriegsverherrlichender Nationalist. So wurde ihm denn für seinen Roman In Stahlgewittern durch Hitler und die Nazis deren Würdigung zuteil, und das Werk war der in den 1920er Jahren sich am besten absetzende Kriegsroman.

Zeit seines Lebens schrieb Jünger über fünfzig Werke, unter anderem Romane, Essays und Aphorismen.

4
Jul
2008

Positive Einstellungen, trainiert man sie sich gut an, schlagen konkret direkt auf die physische Leistungsfähigkeit über

Natürlich könnten die Menschen der allerersten Generation, nachdem ein auf der Freiwilligkeit aller basierendes Wirtschaftssystem, das gänzlich ohne die Zwischenschaltung von Geld auskommt, eingeführt worden ist, plötzlich gewisse Schwierigkeiten mit ihrer Motivation dafür haben, ohne eine direkte Entlohnung weiterhin ihrer regelmäßigen Arbeit nachzugehen, würden sie sich zu oft darüber Gedanken machen, daß es ohne einen Lohn für die Arbeit nicht mehr errechenbar ist, wo denn nun genau der materielle Wert liegt des angestrengten Einsatzes an der Arbeitsfront, also des persönlichen Beitrags zur Sicherstellung der Erbringung aller zwischenmenschlichen Geschäfte, die das Leben lebenswert machen. Da jedoch diesem in Frage gestellten Punkt einer scheinbaren Motivationseinbuße der endlos große Gewinn gegenübersteht, der bei einer allgemeinen Unentgeltlichkeit in der Warenverteilung einer Welt so ganz ohne Geld auf der Nehmer-Seite gegenübersteht, wird es am einzelnen Menschen selber liegen - hier an dieser Stelle gleich nochmal der Aufruf an die Verantwortung aller, die sich der Erziehung junger Menschen verpflichtet sehen -, sich bei durch zwanghaft sich aufdrängenden nostalgischen Reflektionen über das abgelegte Geldsystem und über dessen gegenüber dem panvoluntaristischen System objektiv leichter bezifferbare Fassbarkeit aufkommenden Selbstzweifeln, sich jeweils schnell einen Ruck zu geben und sich allmählich ein neues Denken anzutrainieren, welches mit einer positiven Einstellung die gewaltigen Vorteile stets sich vor Augen führt, die das neue geldentbundene Verkehren der Menschen untereinander allemal aufzubieten hat, zumal es doch gar alle Dinge, die Herz und Leib begehren, umsonst gibt, sogar auch solche Dinge, die man sich früher gar nicht hätte leisten können, weil zum Beispiel der Job, den man macht, in Geld so gut auch wieder nicht bezahlt war.

Die rechte Einstellung, die die Lebenskräfte steigert, kann man sich durchaus anerziehen. Alles, was man dazu braucht ist ein gesunder, starker Wille.

Durch allwöchentliches Training kann man sich Erektionsstörungen vom Leib halten

(ein Artikel der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Einmal pro Woche den Geschlechtsakt zu vollziehen, ist dabei behilflich, sich Probleme bei der Erektion fernzuhalten, wie nun aus einer finnischen Studie hervorgeht.

Es zeigte sich, daß im allerseltensten Fall bei den Männern eine Erektionsstörung auftritt, die es häufiger als wöchentlich einmal zum Akt kommen lassen.

Für die im Landkreis Pirkanmaa durchgeführte Studie, die über einen fortgesetzten Zeitraum verfolgt wurde, waren 890 Männer mit dabei, die alle zu Beginn der Forschung keine Schwierigkeiten mit ihrer Erektion hatten.

Die an der Studie teilgenommenen Männer waren im Alter von 55 bis 75. Innerhalb deren Reihen entwickelten 131 im Verlauf von fünf Jahren ein mäßiges oder voll ausgeprägtes Erektionsproblem. Am wahrscheinlichsten traten bei den Männern Erektionsstörungen auf, die angaben, weniger als einmal die Woche den sexuellen Verkehr zu üben. Das Wahrscheinlichkeitsrisiko sank hingegen unter die Hälfte davon ab, wenn es einmal in der Woche zum Verkehr kam. Am allerwenigsten litten solche Männer an Schwierigkeiten bei ihren Stehaufmännchen, die vorrechneten, daß sie mindestens dreimal in der Woche den zwischengeschlechtlichen Verkehr pflegten.

Laut den Forschern der Studie weisen die Resultate daraufhin, daß Übung den Menschen fit hält, auch auf seiten der sexuellen Potenz. Die Studie wurde in einer Gemeinschaftsarbeit der Hochschule und des Universitätskrankenhauses von Tampere ausgeführt. Der Artikel dazu wurde am letzten Montag auf den Web-Seiten der medizinischen Zeitschrift Duodecim vorgestellt.

3
Jul
2008

Vermessen durchgemessen, besser denn durchgemessen vermessen

Wie werden sich alle Menschen freuen, wenn wir nach einem erfolgreichen Vollzug der Abschaffung des Geldes endlich ganz und gar die Last und Plage des Arbeitens aus der schieren Not des Überlebens heraus losgeworden sind! Wie wird es daraufhin jeder sehr bald genießen, zu sehen, daß sich plötzlich eine ganz andere, aus den Tiefen der ureigenen Seele kommende Motivation zu der Mitarbeit am Aufbau der Strukturen des neuen Weltenablaufs so ganz ohne Geld einstellt!

Es wird immens in einem vorher, als es das Geld noch gab, unerfahrenen Ausmaß Spaß machen, und zutiefst einen erfüllen, an dieser aufkommenden neuen Regsamkeit, die sich erstmals ganz frei und von sich aus aus einem in der Menschenseele rein auf dem Boden der eigenen Gaben und Talenten keimenden Selbstverantwortungsbewußtsein gegenüber der Gemeinschaft heraus schöpfen wird. Das innere Glück dieses völlig neuartigen Antriebs zum Wirken und Schaffen auf der Welt haben die heutigen Menschen nach nicht kennengelernt - wie könnte man es aber uns auch verdenken, hat es doch so eine Freizügigkeit des Zusammenlebens, die gänzlich auf den Zwischenhandel mit Geld verzichtet, in der letzteren Menschheitsgeschichte im öffentlichen Leben nicht gegeben.

Und doch kennt bestimmt jeder von uns das schöne, beglückende Gefühl, das einen übermannt, nachdem es einem gelungen ist, eine geliebte Person mit deren Herzenswunsch beschenkt zu haben. Ganz ähnlich werden sich die Menschen allezeit fühlen können, wenn die ganze Welt, wenn sie ohne Geld ablaufen soll, eines hoffentlich baldigen Tages in einem neuen Zeitalter des Panvoluntarismus ganz und gar vom bloßen System her schon auf ebensolche "Herzensgeschenkchen" aufgebaut ist.


Und wie sollten die Stränge eines solchen lockeren Systems, das einzig und allein gegründet ist auf der mit Kostenfreiheit aller Waren entlohnten Freiwilligkeit der Arbeit, und ganz ohne die bisher leitenden Zwänge, welche aus den Leitfiguren der Arithmetik von den Bilanzen her erwachsen, auskommen soll, gesamtgesellschaftlich so geschickt manövriert werden können, daß so ein dem Geld entwundenes System auch tatsächlich zum Stehen kommt und dann langfristig auch hält und nicht im Winde einer falschverstandenen Freiwilligkeit der faulen Haut aller Egoisten auf der Welt schnell in tödlicher Apathie und Ineffizienz, in einem allgemeinen Verfall des Gemeinwesens in nichts zerstiebt und in sich zusammenbricht, und man schnell sich gerne wieder dem regelnden Diktat des Geldes, wenn es auch ein Monster-Diktat ist, freiwillig anheimstellte -- dies eine berechtigte, mögliche Gegenfrage, deren Bedenken jedoch sehr leicht aus der Welt zu schaffen sind. Denn wozu wären denn eigentlich all diese so akribisch ausgetüftelten hochmodernen Kommunikations-, Koordinations-, Navigations-, und Leitsysteme zum Nutzen der Menschen geschaffen worden, wenn nicht dazu, daß sie auch tauglich wären zum Abwickeln einer Welt so ganz ohne Geld?!

Die Europäische Union akzeptierte Nokias Aufkauf der Firma Navteq

(eine Meldung der Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 2.7.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT

Eine Kommission der EU hat den Navteq-Aufkauf von Nokia für gut befunden. Die Kommission hat nach fortgesetzten Untersuchungen heute erklärt, daß sie dem Handel ihren Segen gibt. Gemäß dem Dafürhalten der Kommission ergeben sich auf dem Gebiet der EU aus dem Übergang auf Nokia der Firma Navteq, die sich mit kartographischen Dienstleistungen konzentriert beschäftigt, keine Nachteile vom Wettbewerb her. Die Kommission hat für das Unternehmergeschäft keine Bedingungen erlassen, obgleich sie noch im März den Verdacht hegte, der Handel könne den lauteren Wettbewerb ungünstig beeinflußen.

Bereits zuvor hatte die für den Wettbewerb zuständige Behörde der Vereinigten Staaten das Handelsgeschäft gebilligt.

Nokia glaubt, das Geschäft in fünf Werktagen zum Abschluß bringen zu können. Die Firmenführung hat Navigationsdienstleistungen zu einem Sockel ihres mobilen Dienste-Angebots erklärt.

Nokia erklärte bereits im letzten Oktober, daß es den US-amerikanischen Betrieb für 5,7 Milliarden Euro aufkaufen würde.

Die Summe des Kaufgeschäfts ist die bisher größte der Wirtschaftsgeschichte Finnlands.

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2
Jul
2008

Medizinisch kritischer Gradmesser der Reife der Welt, um der Abschaffung des Geldes gewachsen zu sein

✪ Es kann keine Zwischenlösung für eine echte Welthilfe geben, die vor der Abschaffung des Geldes halt machen könnte.

Viele, wie zum Beispiel Wirtschaftstheoretiker und Gesellschaftsphilosophen von heute, reden ja angesichts der immer verheerender werdenden Weltwirtschaftslage davon, daß die Güter der Welt innerhalb den Völkern oder einzelnen Menschengruppen der Völker, von denen die meisten von den wenigen von vornherein Bessergestellten hoffnungslos abgehängt sind, gerechter umverteilt werden sollten. Ein gut und wohl auch ehrlich gemeinter Vorsatz auf seiten derer, die solche Forderungen aufstellen, doch muß man sich dabei gleich fragen, ob solche Vorsatze je mehr als nur ein Wunschdenken vorstellen konnten. Kennen wir doch unsere Pappenheimer nur allzu gut, um zu wissen, daß, da man niemanden dazu zwingen kann, zugunsten armer Seelen in weitab gelegenen Weltengegenden Verzicht zu leisten und zu spenden, solche guten Taten immer nur Tropfen auf den heißen Stein bleiben werden, zumal es schon fraglich sein muß, ob gespendete Gelder überhaupt je bis an den Zielort der dringend benötigten Hilfe vordringen, und nicht schon davor in irgendwelchen Taschen unlauterer Verwaltungsbeamten oder ruchloser Politiker verschwinden.

✪ Soll der gesamten Menschheit tatsächlich umfassend quer über alle Kontinente hinweg geholfen werden, so gibt es nur eine einzige in Frage kommende Maßnahme, die auch wirklich greift und zum gewünschten Ziel führt, und das ist die Abschaffung des gesamten Geldwesens. Alles andere, alle Zwischenlösungen, die vor einer Einführung einer allgemeinen Freiwilligkeit bei allem Tun und Handeln der Menschen unter Verzicht auf Einsetzung von Geldmitteln haltmachten, würden nichts oder zumindest nicht viel ändern an der Weltmisere. Nur die totale Abschaffung des Geldes wird fruchten und eine so gewaltig einschneidende, positive Veränderung mit sich bringen, daß es plötzlich allen, ja gar allen Menschen, also auch denen, die unter dem Geld noch darben mußten, zum ersten mal nach länger Zeit wieder gut gehen wird.

Um einen echten Gradmesser für den Stand der inneren Bereitschaft der Menschen, das Ziel der Einführung eines vom Geld losgelösten panvoluntaristischen Wirtschaftssystems, zu erhalten, läßt man mal außer Acht, daß es zunächst noch gänzlich am Mut der meisten Menschen fehlt, auch nur so ein elektronisches Magazin wie das vorliegende, 'Eine Welt so ganz ohne Geld', zu lesen oder überhaupt über das Thema 'Geldabschaffung' mal nachzudenken oder mit anderen zu sprechen, dürfte man wohl am besten beraten sein, die extremsten Komponenten des Wirtschaftens mit Geld ins Auge zu fassen, d.h. dessen kriminellen Sektor also, und sich fragen, welche Lösungsmuster hierzu eine sich eventuell vom Geld freisetzende Gesellschaft bereit wäre, anzubieten. Daß Diebstählen und Betrügereien damit, daß es kein Geld mehr gibt und jeder ein Anrecht hat auf den freien, kostenlosen Erwerb aller lebenswichtiger Güter (wobei die selteneren Dinge durch unterhaltsame Verlosungsspiele ausgespielt werden), der Wind aus den Segeln genommen wird, und diese jäh zum Erliegen kommen, ist selbstredend. Doch wie verhält es sich mit den illegalen psychotopen Drogen? Offensichtlich ist ein Großteil der Menschen nicht gewillt, auf den Gebrauch von Rausch- und bewußtseinserweiternden Mitteln, auch nicht durch noch so strenge Gesetze, ganz zu verzichten. Das eigentlich Kriminelle an der Drogensituation sind die über Leichen gehenden Mega-Vertriebssyndikate und deren schwerkalibrigen Bosse, die sich noch ungemein gemein rücksichtsloser ob jeglicher menschlichen Verluste als die Wirtschaftswelt gemeinhin über der Gesetzlosigkeit ihrer hochriskanten Situation goldene Nasen verdienen. Denen wird natürlich mit der Abstellung des Geldes mit einem Schlag ihre Existenzberechtigung entzogen. Endlich stellte sich also sodann dieser große Durchbruch in der Rauschgiftbekämpfung ein, von dem die nationalen und internationalen Drogenbekämpfer allesamt bisher nur geträumt haben. Doch was würde die politisch gelenkte Menschengemeinschaft bereit sein, zu tun, um Aufstände, Plunderungen, Mord und Totschlag auf den Straßen derer zu verhindern, für die plötzlich die Nachschubversorgung der gewünschten Mittel ohne Geld, wenn es zu dessen Kappung käme, völlig aus den Fugen geraten wäre?

Werden die Menschen auf den Trichter kommen, daß die einzige Lösung des genannten Problems die ist, daß die Gemeinschaft selber
die Verteilung aller psychotopen Mittel, inklusive Alkohol, in die Hand nimmt und gegen Bescheinigung von Gebraucherlizenzen an einzelne berechtigte Individuen oder Gruppen von Individuen ausgibt?

Hierin liegt meines Erachtens ganz klar ein Gradmesser für die innere Gereiftheit der Welt, also für deren Voraussetzung dafür, dem Ziel der Abschaffung des Geldes gewachsen zu sein.

Ein weiteres Thema wird die Handhabung des Privatbesitzes von Grund und Boden sein. Dazu mehr an späterer Stelle. Für jedes Teilproblem gibt es eine Lösung.


Die Polizei von Tampere deckte in Finnland einen Kokainring auf

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 27.8.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Tampere, STT
Die Abteilung für Rauschgiftverbrechen der Polizei im finnischen Tampere hat eine Gruppe von Kokainschmugglern auffliegen lassen. Laut Polizeiangaben hat die Gruppe während diesem Jahr aus Surinam Kokain nach Holland und von dort nach Finnland geschmuggelt. Nach Finnland sind 700 Gramm Kokain verbracht worden. Jenes war unter anderem in einem Anhänger versteckt worden.

Der Straßenhandelswert des von der Gruppe eingeschleusten Kokains beläuft sich auf ungefähr 100'000 Euro. Der Rauschmittelstoff wurde in Tampere und Umgebung abgesetzt.

Gemäß den Angaben der Polizei schmuggelte der Holländer, der im Mai in Tampere festgenommen wurde, das Rauschgift nach Finnland ein. Außer dem Holländer befinden sich drei weitere Männer mit ausländischem Hintergrund wegen des Schmuggels des Kokains und dessen Verbreitung in Haft.

In der Voruntersuchung konnte auch abgeklärt werden, daß im Mai ein zur gleichen Truppe gehöriger Holländer in Rotterdam erschossen wurde. Laut Polizei organisierte jener Mann den Schmuggel des Kokains von Surinam nach Holland.

Die Verhandlung des Falls wird auf dem Gerichtshof von Tampere am 31. Juli ihren Anfang nehmen.

1
Jul
2008

Das Stehlen von Geld durch Hacker-Tricks ist verbrecherisch, die Geldabschaffung hingegen wäre ein höchst lobenswertes, menschenfreundliches Ziel

Wieviel öfter noch müßen Hacker im Internet große Schäden anrichten, bevor man anfängt, danach zu fragen, was das einzig richtige wäre, um diesem und den anderen Übelständen unserer geldgestressten Zeit entgegenzutreten?

Je hitziger die Nachrichten, desto verfitzter müssen wohl die Zeiten sein - wenn die angestaute Hitze aber schon mal, und das dazu noch, wie oft geschehen aus enttäuschtem Übermut frustrierter junger Menschen in den immer mehr zu Schaden kommenden, ehemaligen Überflußgesellschaften westlicher Länder, oder gar aus Jux und Gaudi heraus, direkt zu Diebstählen und Räubereien im großen Stil führt, dürfte's langsam an der Zeit sein, besinnlich zu werden und konsequent umzudenken, um unsere Gesellschaft von Grund auf irgendwie neuzugestalten -

✪ Als Patentrezept dürfte auch hier, wie sonst in unserer verstaubten Geldwelt gelten: Es gibt praktisch kein dem Glück der Menschen wohlbekömmlicheres und für den Leistungsschub der Gesellschaft erfolgsversprechenderes Allheilmittel aller Übel der Zeit, die alle auf die eine oder andere Weise mit Geld zu tun haben, als die allgemeine Ersetzung des Geldwesens durch eine jeden Einzelnen von uns zum kostenlosen Erhalt von den gewöhnlichen Aller-Welts-Gütern berechtigenede, (im Gegensatz zum scheinhaften Geld) ganz unscheinhaft nominelle, individualgrundrechtlich verankerte "Remuneration in naturalia" aus einer gesellschaftlich verbrieften, an die Einzelperson geknüpfte, wenn auch nicht immer von jedem zu jederzeit erfüllte Selbsterfüllungserwartung der die Warenströme koordinierenden Gemeinschaft heraus gegenüber dem sich selbst methodonomisch zu realisierenden,
panvoluntaristisch handelnden, vom Geld befreiten Neuzeit-Bürger.

Es wäre sehr zu begrüßen, wenn die ernsthafte Erwägung einer möglichen Abschaffung des Geldes, somit einer gigantischen Umstellung des menschlichen Miteinanders auf Gleise, die die Menschen der stressgeplagten, heutigen Zeit aus all ihren hausgemachten Problemen unserer finanziell so überhitzten Welt herausführen hinein in ein viel besseres Auskommen, auch in die Debatten der hohen Politik und auch in Weblog-Beiträge von vielen anderen einfließen würde.

Ist es denn eine von Haus aus auf Erden ausgemachte Sache, daß keine andere Kultur des menschlichen Nehmens und Gebens denkbar ist, als die mit dem verflixt problematisch gewordenen 'Geld'? Ich denke nein, und stelle gerne der Welt meine Lösungsmuster vor.


wohin-wird-die-Fahrt-wohl-noch-gehen-muessen-bevor-es-zu-einer-erspriesslichen-Einkehr-kommt


Wo bleiben die Lösungsvorschläge zur Abschaffung des Geldes der anderen?

Es ist nicht gut, wenn
eine grundlegend neue, das ganze Weltentreiben positiv voranzubringende Idee, wie es sich in der Geschichte des vorletzten und letzten Jahrhunderts auf fatale Weise gezeigt hat, "auf dem Mist" nur eines Denkers "gewachsen ist", und alle anderen, so die Weichen der Politik in diese Richtung gestellt werden, der Idee eines Einzigen wie die Lämmer folgen. Ein gesellschaftsübergreifender Konsens muß her! Nur im Einklang und guten Einvernehmen aller mit allen kann ein so anspruchsvolles Ziel, wie das genannte, gelingen.

In Holland stibitzte ein Hacker Daten von 50'000 Kreditkarten

(eine Meldung der Neuesten Nachrichten aus aller Welt der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 27.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Den Haag, STT
Die Polizei Holländs hat einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, sich durch Hacker-Tätigkeiten am Computer die Daten von 50'000 Kreditkarten erschlichen zu haben. Es besteht der Verdacht, daß der Mann an die Kreditkartendaten über die Internet-Seiten eines britischen Ticket-Handels gekommen sei.

Der Mann hatte die unterschlagenen Kreditkarteninformationen für Einkäufe im Internet benutzt..

Ebenso steht der Mann im Verdacht, sich durch seine Hacker-Tricks Zugang zum Internet-Server eines US-amerikanischen Video-Spiele-Unternehmens verschafft zu haben.

Es wird davon ausgegangen, daß der Mann durch seine Taten einen Schaden von ungefähr 13 Millionen Euro angerichtet hat.

Der 20-jährige Mann wurde am letzten Dienstag in seinem Haus in Maastricht festgenommen. Die Polizei beschlagnahmte in der Wohnung des Mannes den Computer und eine Handfeuerwaffe.

30
Jun
2008

"Will denn keiner hören, was die Glocken der Zeit geschlagen haben?"

Da doch das Internet heutzutage mit seiner potenzierten Konzentration aller verfügbaren Daten auf der Welt einen jedermann praktisch schnell zur Verfügung stehenden Knotenpunkt der Anlaufstelle von Einsteinscher Dimension aus der zwischenmenschlichen Kommunikation gemacht hat, das globale Dorf eben, dürfte die unsere gerade nun endlich die Zeit sein, die als erste in der Menschheitsgeschichte bei einer eventuell anstehenden, da allseits im Herzensgrunde des Volkes begehrte und auch letztlich auf seiten der Unternehmer und Politiker gewünschte allgemeine Abschaffung des Geldes für den Fall von menschlichem Versagen - was also das Durchhalte- und Stehvermögen einer neuen allgemeinen Freiwilligkeit der Menschen anginge - mit einem solchen technischen Garanten aufwartet - eben unserem alles auf einen Schlag überblickenden Internet - welches doch so schlau ist, daß, sollten die Menschen beim Mitaufbau einer Welt ohne Geld nicht selber gänzlich versagen - was wiederum kaum denkbar ist, denn sonst hätten sie sich ja höchstwahrscheinlich erst gar nicht auf so etwas 'verrücktes' wie die Abschaffung des Geldes eingelassen - der Überblick ohne dem Geld bei der Gütererwirtschaftung, dem Handel und in der Ablaufs- und Ordnungsverwaltung der Gesellschaft keineswegs verloren gehen kann, dürften die Menschen eigentlich voller Zuversicht sein und ein Vertrauen gewinnen können in diese große, höchst ehrenwerte Aufgabe der Einführung eines panvoluntaristischen Systems, das uns endlich den mittlerweile so schwergewordenen Geldsack von unseren lahmgewordenen Schultern abnähme. Frühere Jahrhunderte hätten sicherlich in dem Moment, wenn's zum Beispiel, hätten sie sich bereits an die Geldabschaffung gemacht, um einmal eine hypothetische Studie anzustellen, am guten Fortsetzungswillen der Massen an der allgemeinen Freiwilligkeit plötzlich gehapert hätte, ohne die Möglichkeiten des Internet schnell mal alt aus ihrer Wäsche geschaut und wären wohl dann auch sehr schnell wieder zu ihrem leidlichen Ausgangspunkt, dem Umtrieb mit dem von alters her geltenden Geld zurückgesprungen, hatten sich der Allmacht des Gelds also wieder ergeben müssen. -

Und so haben ergo aus dieser Vorsicht der früheren Menschen gegenüber dem wesentlichen Unwesen des Gelds auch die Menschen tatsächlich bis heute noch nie damit sich auch nur irgendwie auseinandergesetzt, um es auch nur leise in Erwägung zu ziehen, die Geldabschaffung in den Reigen der Themen ihrer Tagespolitik aufzunehmen. Unsere Altvorderen waren aber andererseits durchaus nicht so auf den Kopf gefallen, als daß sie nicht gewußt hätten, was für eine Stunde jeweils die Glocken der Zeit geschlagen hätten, und welche nicht, wie weit man gehen könnte, und wovon vorerst wohl noch nur zu träumen wäre.

Doch muß man hierzu angesichts der beharrlichen Sturheit der heutigen Menschen, die trotz der im höchsten Maße gesteigerten katastrophal kritischen Schwelle zur absoluten Notwendigkeit der Umstellung vom explosiven Treibstoff Geld hinweg nicht erkennen und des weiteren positiv darauf durch die Abschaffung des Geldes reagieren wollen, sagen, daß wir Heutigen bei allen unserer vielen feinen neuen Entwicklungen im Grunde eigentlich nicht schlauer sind als die Menschen vergangener Jahrhunderte. Eher im Gegenteil. Denn in unserer Zeit wird es offensichtlich nicht mehr verstanden, überhaupt zu hören, was die Glocken schlagen, man macht sich erst gar keine Gedanken mehr darüber. Man spinnt einfach seinen eigenen egoistischen Gewohnheitstrott von Lebenstraum so recht oder schlecht vor sich aus, und lädt sich über biologische Diäten und über die staatliche Zwangsabspeisung der Ärmsten der Welt ein fadenscheinig beruhigendes gutes Welt-Gewissen auf, und erkennt dabei nicht, daß der beschwindelnde Schwung in der tödlichen Preispolitik der in Fahrt geratenen Zeit auf ihrem Monsterfahrzeug der unheilskometenhaft alles grau überschattenden Bilanzwelt, welches die gesamte Menschheit erst noch so richtig in den Dreck hineinfahren wird, so daß einem die Freude an der Lust am Mitfahren noch gehörig vergehen wird, nicht anders zu bremsen ist, als dadurch, daß die ganze Chaisse einfach zum Stoppen gebracht und ausgewechselt wird.

Wollen wir denn eines Tages so schlimm hingekommen sein, daß wir uns im Namen der Menschheit, uns vor den Altvorderen verneigend, davor, daß wir samt unseren Computern nicht schlauer geworden sind als sie es waren, unserer eigenen sturen Blödheit schämen müßen, dann, wenn es bereits schon fast zu spät wäre, da es bereits zu fürchterlichen Krawallen auf Erden und dank des geplatzten, häßlich großgewordenen Wassergiftkopfs des Kobolds Geld zu großem Unheil gekommen ist, daß nicht schon längst einfach das Geld abgestellt und durch die allgemeine Freiwilligkeit eines panvoluntaristischen Systems ersetzt worden war?


Nächstes Jahr wird es in Finnland ein Kundenkonto für die Amtsgeschäfte der Bürger geben

(ein Bericht der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Kundenkonten, die die im Internet angebotenen Dienste der Behörden auf einem Punkt zusammenführen, werden nächstes Jahr [in Finnland] zur Anwendung kommen. Mit dem Kundenkonto wird der Bürger oder ein Unternehmen prinzipiell mittels eines einzigen Schaufensters im Netz einen großen Teil aller elektronisch angebotenen Dienste der Behörden nutzen können. Mit dem Netzdienst wird man zum Beispiel seine Geschäfte bei der Steuerbehörde und der Rentenanstalt abwickeln können.

Die erste Ausführung des Kontos kommt während des nächsten Jahres zur Anwendung für die Allgemeinheit. Im Laufe der Zeit soll das Service-Angebot nach und nach vervollständigt werden. Das Dienste-Konto wird vom [finnischen] Ministerium für den Staatshaushalt entwickelt. Mit ihm wird man auf einen Blick Behördendienste angeboten bekommen, die man bisher alle einzeln noch im Internet suchen muß.

Der Benutzer wird seine Amtsangelegenheiten erledigen, Informationsmaterial einreichen oder den Verlauf seiner Angelegenheiten verfolgen können. Behördenstellen werden auf der anderen Seite den Empfängern direkt übers Netz von ihren Beschlüssen Mitteilung machen können.

- Zu Beginn der Herbstsaison wird festgelegt, welche Dienste zu allererst aufs Konto kommen, läßt der Chef des Projekts Riku Jylhänkangas von der die staatlichen IT-Angelegenheiten leitenden Dienststelle wissen.

In das Dienste-Konto wird man durch die Bankleitzahl, den Sicherheits-Code des mobilen Telefons oder mit dem elektronischen Ausweis einloggen können.

29
Jun
2008

Mit persönlichen Geschenkchen sich auf eine Welt so ganz ohne Geld einspielen

Wahrscheinlich dürfte es auch noch ein großes psychologisches Beschwernis sein für das Aufkommen eines Volksbegehrens, das den Fall des Geldwirtschaftens wünschte - ein Hindernis jedoch, das sich mit einem sehr simplen Trick schnell in nichts auflösen dürfte -, weshalb es den meisten Menschen noch bange wird, sich an ein solch brisantes Thema wie gar an das der Abschaffung des Geldes heranzumachen, indem diese befürchten, sie müßten ihre bisher gepflegten, privaten kleinen Freuden oder großen Leidenschaften mit der Einführung des geldlosen Hauswirtschaftens über Nacht plötzlich über Bord werfen, wie zum Beispiel daß sie das bei sehr vielen recht beliebte Kartenspiel um Geld aufgeben müßten, wenn's kein Geld mehr gäbe, um das man spielen könnte, oder die anderen Spiele, bei denen es von der Spielmotivation her gleichfalls in erster Linie ums Geldgewinnen geht, wie dies etwa bei den Lotterie-, Toto- und Glückstrommelspielen der Fall ist, welche sich landauf landab größter Beliebtheit erfreuen.

Doch muß solcher Argumentation gleich entgegengesetzt werden: sollte wirklich das geliebte Geldspiel, das man um keinen Preis aufzugeben bereit ist, jemandes einziger Grund sein, nicht mitmachen zu wollen bei einer anstehenden Abschaffung des Geldes: -- warum nur in aller Welt, wenn uns schon bald das Geld die Krägen zuschnürt, nur so besessen mit dem sturen Klammergriff eines törichten Faultiers am lasterhaften Spiel ums Geld festhalten wollen, und warum in aller Welt einfach nicht ein bißchen mehr Einfallsreichtum auch in diesem Punkte aufkommen lassen wollen!?

Freilich muß man in einer Welt so ganz ohne Geld sich gedanklich ein bißchen mehr anstrengen, indem einem die Sinnstiftung des eigenen Tuns und Lassens nicht mehr von Haus aus, also von oben herab übers Geld, in den Auftragsschoß gelegt wird - man wird sich gedanklich schon etwas mehr anstrengen "dürfen", muß man eigentlich sagen, denn in einer panvoluntaristischen Welt, der einzig denkbaren, die erfolgreich reell ohne Geld auskommen könnte, wird niemand zum Mitarbeiten durch irgend ein Diktat gezwungen sein, jedoch durch die Schulung in seiner Jugend, wie auch bisher, eben nur unter ganz anderen Vorzeichen, dazu herangeführt werden - denn gearbeitet muß ja auch weiterhin werden, damit das tägliche Brot auf den Tisch kommt (die Geldabschaffung wird kein Tischlein-Deck-Dich-Spiel sein) - aber um auf die beliebten Geldspiele zurückzukommen, da müssen die Spieler einfach lernen, ein bißchen ausgedachter zu sein bei der Aufstellung des Gewinnerpreises, wenn er nicht mehr in Geld zu rechnen ist, so es es nicht mehr gibt.

Die Lösung des Problems ist ganz einfach die: anstelle von Geld wird man sich persönliche Geschenke zuspielen, größere oder kleinere, je nachdem, die irgendwie von besonderem Reiz sind für alle Spielteilnehmer, sei es ein Küßchen auf die Wange oder eben das extra rare Oldsmobil in Giftgrün.

Die staatliche Lotteriegesellschaft wird sich auch etwas anderes einfallen werden, womit sie die glücklichen Gewinner von Ziehung zu Ziehung erfreuen wird.

Spiele, bei den es bisher noch um Geld geht, werden in einer Welt ohne Geld noch viel interessanter werden, wenn es, anders als bei Geld möglich, um Preise 'mit einem persönlichen Gesicht' geht.


Nur keine Bange, alles, alles wird noch viel schöner sein!


Lottospiel hält Ausschau nach anspruchslosem Spielgewinner

(ein Artikel der Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 23.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Bescheidenheit ist des Menschen Zier, wie es so schön heißt. Sollte dem so sein, dann läuft irgendwo in Finnland eine berückend schöne Frau oder ein ebenso stattlicher Mann durch die Gegend. Dieser finnische Mensch nämlich hat vor fast einem Jahr im Prisma von Pietarsaari Zahlenlotto gespielt und es traf auf ihn der einzige Volltreffer der Ziehung 28/07.

Höchstwahrscheinlich ist dieser Gewinner tatsächlich vom eher bescheidenen oder verlegenen Schlag, denn bis jetzt hat dieser immer noch nicht sein Geld einkassiert. Es wären nahezu 714'500 scheunentrockene Euro zu vergeben.

Die Gewinnzahlen der Lotterie (4,7,12,22,26,37,38) wurden am 15. Juni 2007 ausgespielt, zu welcher Zeit laut der Lotterieverwaltung in Pietarsaari gerade die Jakobsfesttage, ein Sommerereignis, begangen wurden. Demnach könnte wohl auch die Person, die den Volltreffer zusammengekreuzelt hat, ein Sommerfrischler gewesen sein, der in der Gegend nur vorbeigeschaut hat.

Solchen, die sich selbst im Verdacht haben, daß sie der Gewinner sein könnten, lohnte es sich, jetzt noch einmal ihre Schubladen genau durchzustöbern, denn, um seinen Gewinn einzulösen, verbleiben nur noch ganze drei Wochen. Der letztmögliche Ausgabetag ist gegen einen Spielbeleg der 15. Juli 2008.

Sollte jemand bei sich den Gewinnbeleg der Ziehung 28/07 finden, wird er oder sie gebeten, Kontakt aufzunehmen zum Kundenservice der Lotteriegesellschaft unter der Nummer 0800 17284.

28
Jun
2008

Mehr PQ auch, statt nur IQ, wäre erwünscht - gerade auch zum Bauen von Chips mit Ideen zu einer Systemumrüstung, die die Menschen vom Geld befreit und glücklicher machte als jeder neue IQpod

Bei aller Innovationssucht unserer heutigen Zeit kann man sich eigentlich nur wundern, warum die so fündigen Erfinder von heute bislang noch nicht auf den Dreh gekommen sind, was für ein viel dankbareres Terrain zur Entfaltung der Kreativität es wäre, wenn sie sich daranmachten, das ganze System des menschlichen Miteinanders vom Geld weg auf ein völlig neues System umzustellen, das ganz auf der Freiwilligkeit aller basieren würde. Hätten all die vom Geld gejagten technischen Googler von heute nur ein bißchen mehr Spür- und praktischen Realitätssinn für die wahren Herausforderungen der Zeit, würden sie sich langsam danach umschauen, was von der Dringlichkeit her für das Schicksal der Menschheit kommender Generationen tausendmal wichtiger wäre als die ewig neuen Modelle ihrer feinen Gerätschaften, die sie unentwegt auf den Markt vor uns hin spucken, welche letztendlich die Menschen doch um keinen Deut weiter voranbringen - da diese zumindest genau da herzlich wenig helfen, wo's wirklich brennt auf der Haut. Im Gegenteil: sie verschlimmern mit ihren unnützen Umtrieben nur die ganze verfahrene Wirtschaftssituation auf der Welt.

✪ Einzig wirklich sinnvolle Aufgabe aller Menschen von heute dürfte es sein, so bald wie möglich sich zu einem breiteren Konsens quer über alle Ebenen des Volks hinweg durchzuringen, um die Vorbereitung der endgültigen Abstellung des Wirtschaftens mit dem Geld einzuleiten.

✪ Jeder Mensch sollte hierbei aufgerufen sein, sein Scherflein für diese große, im höchsten Maße lohnenswerte Aufgabe der Abschaffung des Geldes in irgendeiner Form und Weise beizutragen, und sei es nur, daß an der aufkommenden Diskussion redlich und rege teilgenommen wird.

Der Wille zu diesem epochemachenden Wandel ist doch eigentlich längst unter uns geldgestressten Menschen unterschwellig auszumachen - so blöd kann doch nicht mal die letzte kosmopolitische Nachtwächtereule von uns Menschen sein, nicht zu sehen, wo genau "der Hund begraben liegt" bei allen Problemen, nur traut sich eben fast noch keiner den Schuldigen, das Geld, anzurempeln, und dem Begehren einen Namen zu geben, die Lage auszusprechen, wie sie ist, und dann auch Vorschläge dazu zu machen, mit welchem systematischen Trick man die Notwendigkeit des Geldes beim Wirtschaften ausklammern kann.


Ein Chip vollbepackt mit guten Ideen dazu, wie man systematisch die Mensch echt glücklich machen kann (oder wollte jemand sagen, er freute sich im Netz wirklich über all die vielen eingeblendeten schönen, niedlichen Google-Ads!?) wäre doch millionenfach mehr wert, als z.B. nach nur wenigen Monaten des Herauskommens des iPhone mit einem alles andere in den Wind schlagenden 3dPhone, und schon ein paar Monate nach einem iPod dann mit dem 'wirklich wahren', dem PQpot aufzufahren.

Dieses Magazin hier - 'Eine Welt so ganz ohne Geld' - dürfte die längste Zeit auf scheinbar verlorenem Posten gestanden haben. Jeder einzelne neue Beitrag findet sich seit einiger Zeit auch auf Wordpress ein, und wird über Digg im großen Stil dann noch publik gemacht, so daß sich die Idee der ernsthaften Geldabschaffung noch schneller überall auf der Welt herumspricht. Schon jetzt haben sich einige Fans aus aller Welt gemeldet.

Nur - was die Eigeninitiativen der Menschen angeht, um die Abschaffung voranzutreiben, hat sich bisher leider noch nicht so viel getan.

✪ Deshalb: Mehr Mut, Leute! Rührt Euch! Die Zeiten werden nimmer besser werden. Tut was - jetzt ein mal nicht fürs Geld! Sondern tut einmal etwas, damit wir allesamt irgendwann in Bälde dieses Geld, das des Teufels ist, lossein werden!


Ein Center für kreative Betätigungsbereiche ist für die Strumpf-Fabrik [im finnischen Tampere] vorgeschlagen worden

(ein Bericht der Neuesten Kulturnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 23.4.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
In Tampere wird ein Center kreativer Betätigungsbereiche, also ein Haus geplant, in welchem verschiedenartige Projekte und Vereinigungen des kulturellen Sektors aktiv werden. Die Leitgruppe des Vorhabens kam mit dem Vorschlag hervor, daß die ehemalige Strumpffabrik Trikot Finnland zum Center kreativer Betätigungsbereiche hergerichtet würde.

Gemäß den vorliegenden Planen sollen in das alte Fabrikgebäude unter anderem Übungsräume für Bands, Atelierräume, Büroräume, Räume für die Öffentlichkeit und Restaurants kommen.

In der Immobilie von ungefähr 13'000 Quadratmetern dürfte genügend Platz sein für eine Hundertschaft von Projekten, welche nach Schätzungen der Leitgruppe mindestens 1'000 Menschen beschäftigen könnten.

Die grundlegende Renovierung der alten Strumpffabrik wird wenigstens 7,5 Millionen Euro kosten. Das Gebäude befindet sich ziemlich in der Nähe des Erlebnisparks von Särkäniemi.

Die Leitgruppe schlägt vor, daß auch das Studio 'Tal der Mümmel' [wo die in Finnland beliebte Kinderserie gedreht wird], welches derzeit im Untergeschoß der Hauptbibliothek des holzverarbeitenden Werks Metso untergebracht ist, in die Strumpffabrik umzieht.

Über 300 Finnen bewarben sich um einen Posten als Astronaut

(eine Meldung aus den Neuesten Heimatnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 24.6.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Helsinki, STT
Über 300 Finnen haben sich bei der europäischen Weltraumbehörde ESA als Astronaut beworben.

Die Organisation brachte Mitte Mai erneut eine Suche nach Astronauten in Gang, als sie darum bat, daß Angehörige aller Mitgliedsländer Bewerbungen einreichten. Damit kommen nun auch Finnen zum ersten mal in die Lage, bei der Bewerbung für einen Platz als Weltraumflieger mit dabei zu sein.

Die ESA nahm aus den Mitgliedsländern an die 8'400 Bewerbungen entgegen, von denen dann ein Teil derer, die gerne Astronaut werden würden, in die engere Wahl kommt.

Die meisten Bewerbungen trafen aus Frankreich und aus Deutschland ein.

Diejenigen, die in die zweite Phase der Bewerberauslese kommen, werden zu einem psychologischen Test gerufen. Bewerber, die diesen Test überstanden haben, werden noch medizinischen Untersuchungen unterzogen, und es wird deren berufliche Eignung für die Arbeiten eines Astronauten geprüft. Zum Schluß werden vier Glückliche ausgesucht werden, die sodann als Astronaut für die ESA fungieren.

Es handelt sich hierbei um die erste Auswahl von Astronauten der ESA seit dem Jahr 1992.

Die künftigen Astronauten werden zum anfang Flüge zur internationalen Weltraumstation mitmachen, können aber zur gegebenen Zeit dazu kommen, auch Flüge zum Mond zu unternehmen. __________________________________________________________
against enslaving

Eine Welt so ganz ohne Geld

"Benefits Supervisor Awakening" für Menschen, die durch und durch Mensch sind und nicht mehr länger ums Goldene Kalb herumtanzen wollen

mit vielen Überraschungs-Effekten:

interessante Links an Stellen, wo keiner sie vermutet

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Musikalisches


Amy Martin
Day of Reckoning

Pekka Pohjola von der finnischen Jazz-Rock-Band Wigwam, verst. im Nov. 2008
Pressure

Wird das arme Sparschweinchen schon irgendwo auf der Welt in seine wohlverdiente Freiheit entlassen?

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